Tesla Björn testet den Ioniq

Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon NoComment » Mi 18. Jan 2017, 14:28

Weil das Teil 2000 Euro aufwärts kostet. Da hilt auch das Anbieten als Option nicht wenn ich davon zig tausend Stück alleine in Europa verkaufen muss (in den USA gibts kaum Drehstrom) damit sich das ansatzweise rechnet. Ist ja nicht so dass bei diesen Dingen und Stückzahlen die Entwicklungskosten vernachlässigbar wären.
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon Fidel » Mi 18. Jan 2017, 18:27

Bei einem 100000-Euro-Auto wie dem Tesla macht das dann halt auch nicht mehr viel aus... wobei es sich ja anscheinend selbst in der Preisklasse nicht gerechnet hat, sonst wären sie ja wohl kaum auf 16,5kW runtergegangen.
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon Pepe-VR6 » Mi 18. Jan 2017, 19:06

Glaub mir, Autos werden auf den Cent gerechnet. Ich arbeite in dem Bereich. Eine kleine Änderung am Kabelstrang, der 22ct. kostet wird da heiß diskutiert, und ich rede hier von Premiumfahrzeugen. Man muss das über die Stückzahl etc. rechnen. Da ich meine, dass Tesla im Moment noch für jedes Model S und X draufzahlt (da bin ich mir aber unsicher), wären Mehrkosten pro Auto von 2000,-€ fatal.
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon NoComment » Mi 18. Jan 2017, 19:39

Warum sollte Tesla Verlust pro Auto machen? Die könnten ja nie die Produktion und das Wachstum finanzieren.
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon Pepe-VR6 » Mi 18. Jan 2017, 20:59

Gab mal eine Diskussion dazu im Tesla-Forum nachdem Reuters das hier veröffentlicht hat:

"Die Agentur "Reuters" hat sich tiefgreifend mit den jüngsten Zahlen beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass demnach der Bestseller Tesla Model S in diesem Zeitraum für ein Minus in Höhe von 4000 US-Dollar pro verkauftem Auto gesorgt hat."
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon ITler » Mi 18. Jan 2017, 22:29

NoComment hat geschrieben:
Weil das Teil 2000 Euro aufwärts kostet. Da hilt auch das Anbieten als Option nicht wenn ich davon zig tausend Stück alleine in Europa verkaufen muss (in den USA gibts kaum Drehstrom) damit sich das ansatzweise rechnet. Ist ja nicht so dass bei diesen Dingen und Stückzahlen die Entwicklungskosten vernachlässigbar wären.


Der Doppellader war bei Tesla die meistverkaufte Option. Die meisten in D hatten ihn, solange es ihn gab.
Im Grunde ist das nur ein zweites, paralleles Ladegerät des selben Typs. Also keine hohen Entwicklungskosten.

Auch unserer hat ihn, gerade wenn man mal öffentlich AC laden will, dann ist das äußerst sinnvoll. Und es ist der Standatd. In der Garage haben wir auch nur 11kW. Da reicht das.

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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon boeselhack » Mi 18. Jan 2017, 23:20

Pepe-VR6 hat geschrieben:
Gab mal eine Diskussion dazu im Tesla-Forum nachdem Reuters das hier veröffentlicht hat:

Die Verluste von Tesla beruhen hauptsächlich auf den wahnsinnig schnellen Aufbau des Supercharger-Netzwerks und der Tesla-Factory. Die Autos selbst sind hochprofitabel.
Zuletzt geändert von boeselhack am Do 19. Jan 2017, 07:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon NoComment » Do 19. Jan 2017, 07:17

Und die "tiefgreifenden Berechnungen" von Reuters bestanden daraus, dass man die Investitionen, die Tesla für den Aufbau der Fabriken tätigt, mit in die Kosten pro Auto rein rechnete - also das, was man für Tesla Model 3 schon ausgab, plus das Wachstum beim X und S, auf die im Jahr zuvor verkauften Autos aufrechnete. So schaut seriöse Wirtschaftsmathematik aus :-)
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon EV Fahrer » Do 19. Jan 2017, 09:07

Wie nennt sich den bei Tesla Motors das 120KW Ladesystem AC oder DC den Doppellader 16,7KW kommt ich nicht mal Ansatzweise auf 120KW.

Es heisst hier das 22KW Laderegler sinnlos ist, warum? 11 oder 22KW ist ein Aufpreis, stimmt ! Aber CCS 50 KW auch, ist meist auch nicht Standard.

Um mal auf das Thread Thema zurück zukommen warum gibt Hyundai nicht Option an was man will? Ich meine ein 22KW wäre mir lieber und ist immer noch Akku freundlicher als mit 70KW CCS ;)
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Re: Tesla Björn testet den Ioniq

Beitragvon NoComment » Do 19. Jan 2017, 10:46

Warum sollten 22kW akkufreundlicher sein? Das wurde schon mehrfach gezeigt, dass der EV-Akku davon profitiert, dass die thermische Belastung durch das Aufladen bei 70kW kürzer ist (es wird ja aktiv gekühlt) als bei 22kW. Bei den Teslas ist es so, dass die, die viel mit dem Supercharger laden, weniger Degradation haben als jene, die selten dort laden. 2C ist wirklich für keinen heutigen EV-Akku ein Problem, und auch 3C oder 4C wird kein Problem machen.

Ich habe im Moment 22kW zuhause (Zoe), das ist klasse. Würde ich auch gerne für den Ioniq haben, den wir bestellt haben. Macht also für uns sehrwohl Sinn. Fakt ist aber auch, dass ein 22kW-Lader als Option ein wirtschaftliches Risiko für den Hersteller ist. Er muss das Teil entwickeln und zur Serienreife führen, zertifizieren, testen etc., sowie Bestellungen aufgeben. Wenn dann wenige diese Option potentiell nehmen, dann wird diese Option sehr sehr teuer und dann erst recht wird sie keiner bestellen.

PS: Für DC bzw CCS ist kein "Lader" verbaut, der Lader ist bereits in der Ladestation, wogegen bei AC-Ladung die Ladestation relativ einfach gehalten ist (mehr oder weniger ein Relais/Schütz mit Überwachung und primitivster Kommunikation mit dem Auto) und die Umsetzung in Gleichspannung im Auto (eben im Lader) erfolgt. Das alles ist bei CCS/DC eben nicht notwendig. Da gibts nur Elektronik, die alles überwacht, aber kein "Ladegerät", dass irgendwas umwandeln muss, das ist alles bereits in der Ladestation.
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