SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Shidar » Fr 26. Jan 2018, 11:20

Super. Dann kann ich mich ja mal im Backend austoben. :D
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Tom_N » Sa 27. Jan 2018, 18:16

Heute habe ich meinen finalen Test beendet, also wird es Zeit für den entsprechenden Post.
Mein RaspiZeroW ist leicht gepimpt, es gibt einen Taster zum gezielt herunterfahren mit Kontroll-LED an der man erkennt, dass der Shutdown-Prozess angestoßen wurde.
Schaltplan, Script und Beschreibung habe ich vor einigen Tagen @TestudoBaby bereits zur Verfügung gestellt.

Da ich bislang zum Testen nur eine geliehene kleinere Power-Bank hatte wurde dann bei Amazon noch diese hier geordert. Somit habe ich auch falls mir das unwahrscheinliche Pech mit dem entladenen 12V Bleianker beschert wird eine Startmöglichkeit zur Hand.

Dumm nur, dass diese Powerbank sich regelmässig nach einigen Sekunden wieder abschaltet. Die 80mA die der Raspi während des Betriebes anfordert sind leider zu gering und die Powerbank erkennt die Last nicht und schaltet sich aus.
Diese Problem hatte auch @Nefilim78 hier schonmal erwähnt...ich schrieb damals nur ich hätte dieses Problem selber nicht...nun aber doch.

Die Mail-Korrespondenz mit Verkäufer und Hersteller war nicht sonderlich erbaulich, denn ich wollte nur wissen ab welchem Stromfluss das nicht mehr passiert. Egal...ich habe es selbst rausgefunden.
Meine Powerbank bleibt bei einer Last ab 130mA an und somit habe ich auch noch eine LED mit 50mA Verbrauch ins Gehäuse eingebaut. Diese hängt direkt an den 5V-Pins.
RaspiZeroW_an_DB-Power.jpg


Nun zur Programmiertechnischen Besonderheit:
Ich sende mir bei einem SoC Wert von 80%, 93% und 99% jeweils ein push-Mail um über diese Ladestände informiert zu werden.
Wird relativ langsam geladen, dann sendet der RaspberyPi ja identische Werte einige Male in die SQL-Datenbank...die Mail-Benachrichtigung wird aber sinnvollerweise nur einmal verschickt pro erreichtem SoC-of-interest :mrgreen:

SoC-Mailing.jpg

Wer Interesse an dem modifizierten Python-Script hat kann mich per PN anschreiben.
@TestudoBaby hat sein Coding ja nun auch github bereitgestellt...ich kann aber mit den Pull request nichts anfangen. Ist ja keine Code-Korrektur sondern eine klassische Funktionserweiterung
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Shidar » Sa 27. Jan 2018, 19:45

Tom_N hat geschrieben:
Heute habe ich meinen finalen Test beendet, also wird es Zeit für den entsprechenden Post.
Mein RaspiZeroW ist leicht gepimpt, es gibt einen Taster zum gezielt herunterfahren mit Kontroll-LED an der man erkennt, dass der Shutdown-Prozess angestoßen wurde.
Schaltplan, Script und Beschreibung habe ich vor einigen Tagen @TestudoBaby bereits zur Verfügung gestellt.

Da ich bislang zum Testen nur eine geliehene kleinere Power-Bank hatte wurde dann bei Amazon noch diese hier geordert. Somit habe ich auch falls mir das unwahrscheinliche Pech mit dem entladenen 12V Bleianker beschert wird eine Startmöglichkeit zur Hand.

Dumm nur, dass diese Powerbank sich regelmässig nach einigen Sekunden wieder abschaltet. Die 80mA die der Raspi während des Betriebes anfordert sind leider zu gering und die Powerbank erkennt die Last nicht und schaltet sich aus.
Diese Problem hatte auch @Nefilim78 hier schonmal erwähnt...ich schrieb damals nur ich hätte dieses Problem selber nicht...nun aber doch.

Die Mail-Korrespondenz mit Verkäufer und Hersteller war nicht sonderlich erbaulich, denn ich wollte nur wissen ab welchem Stromfluss das nicht mehr passiert. Egal...ich habe es selbst rausgefunden.
Meine Powerbank bleibt bei einer Last ab 130mA an und somit habe ich auch noch eine LED mit 50mA Verbrauch ins Gehäuse eingebaut. Diese hängt direkt an den 5V-Pins.
RaspiZeroW_an_DB-Power.jpg


Nun zur Programmiertechnischen Besonderheit:
Ich sende mir bei einem SoC Wert von 80%, 93% und 99% jeweils ein push-Mail um über diese Ladestände informiert zu werden.
Wird relativ langsam geladen, dann sendet der RaspberyPi ja identische Werte einige Male in die SQL-Datenbank...die Mail-Benachrichtigung wird aber sinnvollerweise nur einmal verschickt pro erreichtem SoC-of-interest :mrgreen:

SoC-Mailing.jpg

Wer Interesse an dem modifizierten Python-Script hat kann mich per PN anschreiben.
@TestudoBaby hat sein Coding ja nun auch github bereitgestellt...ich kann aber mit den Pull request nichts anfangen. Ist ja keine Code-Korrektur sondern eine klassische Funktionserweiterung
Dann erstelle doch einen Fork und veröffentliche ihn auf Github. Also wenn du das willst. ;)

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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Tom_N » Sa 27. Jan 2018, 20:12

Nein, ich will keinen Fork.
Die Loorbeeren gebühren @TestudoBaby , der hat sich das Theater mit dem ODBII-Geschmarri gegeben.
Ich habe anfänglich massiv Probleme mit meinem ODBII-Dongle gehabt und von daher kann ich gut nachvollziehen, dass ihn das viele Stunden gekostet haben muss. Dagegen ist meine Erweiterung eben nur ein schickes addon :D
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Stadtflucht » Sa 27. Jan 2018, 20:42

Ob du jetzt einen fork machst oder deine Version hier anbietest, ist im Prinzip das selbe. Es gibt 2 Versionen mit unterschiedlichen Funktionen.
Natürlich wäre es am schönsten und für alle das angenehmste, wenn auch funktionserweiterungen in die Originale Version einfließen und sie somit erweitern und verbessern.
Und natürlich passiert das in gutem Einvernehmen und ggf auch mit Diskussionen über neue Funktionen und deren nutzen.
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Tom_N » Sa 27. Jan 2018, 21:54

Ich warte jetzt einfach mal, vielleicht stellt es @TestudoBaby ja auch als Alternative ins GitHub.
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon GcAsk » Sa 27. Jan 2018, 22:55

Vernünftige Einstellung @Tom_N, schön, dass Du soweit denkst.

Ich kann aber, zumindest aus meiner Sicht, aber ich denke, @TestudoBaby wird eine ähnliche Ansicht haben, sagen, dass wir als Entwickler sehr froh sind über Feedback und Mitwirkungen von anderen Personen. Gerade neue Funktionen, Vorschläge und Verbesserungswünsche sind super hilfreich - als Entwickler hat man immer eine eigene Sichtweise und sieht vielleicht nicht sofort, was auch wichtig sein könnte.

Auch ich wäre sicherlich traurig, wenn jemand meine App EVNotify einfach eins zu eins kopieren würde - und selbst damit irgendwas macht, aber das ist halt möglich. Damit müsste man rechnen.

Wir haben jeglichen Quellcode offengelegt, all die Arbeit. Wir hätten genauso gut auch alles closed-source machen können und es super vermarkten können. Die Nachfrage ist sicherlich da.

Aber zumindest ich wollte das nicht. Ich wollte jedem die Möglichkeit geben, sein Auto zu überwachen - einen Mehrwert für jeden zu schaffen, ohne dass andere dafür was ausgeben müssen. Außerdem will ich, dass jeder mitwirken kann. Damit die App immer besser wird.

Ich denke @TestudoBaby will dies auch. Das seine Anwendung besser wird. Nicht umsonst stellt er uns dies hier zur Verfügung.

Ich jedenfalls bin gespannt, was da noch alles passiert. Ich versuche auch, wenn die Zeit es morgen erlaubt, den Code ein wenig zu erweitern, um die Fehleranfälligkeit zu vermindern. Eventuell kann ich sogar eine EVNotify-Integration bald hochpushen. Dann könnte man seinen EVNotify-Account ganz einfach verlinken und würde mit dem Raspberry Pi auslesen und mit seinem Handy jederzeit den Ladezustand einsehen und überwachen können.

Was ich sagen will - das Mitwirken von anderen ist sehr viel wert. Wir wissen dies sehr zu schätzen und freuen uns über jede Hilfe, Vorschläge, aber auch konstruktive Kritik.

/EDIT:

Mit der EVNotify Integration würde dann auch das Aufsetzen einer eigenen Datenbank wegfallen - jegliche INformationen würden dann nämlich automatisch synchronisiert werden. DIe Installation würde also noch einfacher werden.
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Sawok » So 28. Jan 2018, 11:50

@GcAsk
vielleicht ist das eine Hilfe....

https://github.com/timothycrosley/jiphy

und spart ein wenig Arbeit.
Habe es nur entdeckt, nicht benutzt o.ä. ;)
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon Stadtflucht » So 28. Jan 2018, 12:41

EVnotify Integration wäre super :-)
Aber nach meinem Wissen ist das derzeit nur für Android, oder? Somit wäre auch ein webinterface gut für alle nicht Androiden.
Keine Datenbank zu benötigen wäre sicher eine Überlegung wert.
Wofür dient die Datenbank derzeit? Ist es nötig alte werte zu kennen oder reicht nicht eh nur der letzte/aktuellste wert der Ladung?
Weil das könnte man vielleicht auch einfach über ein statusfile lösen und würde damit eben den DB Prozess einsparen und somit etwas an Komplexität rausnehmen.
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Re: SoC mit dem Raspberry Pi ermitteln - Anleitung

Beitragvon GcAsk » So 28. Jan 2018, 12:57

Danke @Sawok - wäre die Notfall-Lösung. Ein wenig Python schadet sicherlich nicht ;)

@Stadtflucht - Die App an sich ist tatsächlich nur für Android. Durch die veröffentlichte API von mir wäre dies aber komplett plattformunabhängig. Um die Werte dann aber darzustellen, braucht es ein Webinterface. Das wird von mir auch bald kommen ;)
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