Motivation

Re: Motivation

Beitragvon Karlsson » Di 10. Jan 2017, 22:48

Tatsache...Krass :shock:
Ich hatte da eine niedrigere Zahl im Hinterkopf.
China ist für VW inzwischen der wichtigste Markt, da müssen die wohl durch. Das heißt die Stückzahlen kommen per Verordnung aus vielleicht dem einzigen Land, wo der deutsche Lobbyismus machtlos ist. Oder nicht mächtig genug.
Nach, das macht ja mal echt Hoffnung.
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Re: Motivation

Beitragvon Zoidberg » Di 10. Jan 2017, 23:20

Misee hat geschrieben:
Ohne das wäre VW auch nicht Marktführer in der E-Mobilität. Ahh Moment bin kurz vom stuhl gefallen :lol:


Zumindest ist VW schon mal beliebtester E-Auto Hersteller in Deutschland. :shock:

http://www.automobilwoche.de/article/20170105/NACHRICHTEN/170109951/1276/von-wegen-tesla-ueberraschung-vw-beliebteste-e-auto-marke



Eine Bonus-Malus Förderung hat übrigens die Lobby verhindert. Und an die Kraftstoffpreise hat man sich auch nicht rangetraut.

http://www.stern.de/politik/deutschland/tillack/die-elektroauto-kaufpraemie----und-warum-sie-kaum-einer-will-7049928.html
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Re: Motivation

Beitragvon Yorch » Di 10. Jan 2017, 23:35

Da die viele Neuwagen als Firmenwagen gekauft bzw geleast werden, würde ich es für sinnvoll halten, hier anzusetzen und z.B. die 1% Regelung auf 0.5% für E -Autos zu senken, oder die 0.3% pro km Arbeitsweg komplett wegfallen lassen.
Da würden einige meiner Arbeitskollegen, die ca. 50 -100km einfachen Weg haben direkt morgen eines bestellen.

Dadurch würde es dann bald auch mehr Gebrauchte geben, die sich Privatleute leisten können.

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Re: Motivation

Beitragvon Misee » Di 10. Jan 2017, 23:59

Yorch hat geschrieben:
Da die viele Neuwagen als Firmenwagen gekauft bzw geleast werden, würde ich es für sinnvoll halten, hier anzusetzen und z.B. die 1% Regelung auf 0.5% für E -Autos zu senken, oder die 0.3% pro km Arbeitsweg komplett wegfallen lassen.
Da würden einige meiner Arbeitskollegen, die ca. 50 -100km einfachen Weg haben direkt morgen eines bestellen.

Dadurch würde es dann bald auch mehr Gebrauchte geben, die sich Privatleute leisten können.

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da gibt es was mit der 1% Regelung
ich glaub das ging so 10000€ darf man vom zu versteuernden Listenpreis abziehen. ich suchs mal morgen raus.

übrigens der geldwerte vorteil ist für e-autos ausgesetzt heißt man darf in der Firma laden ohne steuerliche Probleme. sich ich auch mal raus.
Ist da :thumb: :hurra:
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Re: Motivation

Beitragvon Yorch » Mi 11. Jan 2017, 00:10

Ja vom Listenpreis darf man 400 Euro pro kWh Batterie Kapazität abziehen, aber maximal bis 20kwh, also dieses Jahr 8000 Euro. Sinkt jedes Jahr um 50 Euro. Und nicht für Mietakkus.

Ich finde es sollte ohne kWh Begrenzung sein.

So ist ein E Auto immer noch teurer als ein vergleichbarer verbrenner.

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Re: Motivation

Beitragvon stb76 » Mi 11. Jan 2017, 01:00

Den China-Vergleich finde ich ein wenig unangemessen ehrlich gesagt. Warum? Nun, wir sprechen hier davon, dass die Politik Akzente setzen soll - in welcher Form auch immer. Jetzt ists aber so, dass Politiker in erster Linie die eigene - wenn nicht parteiliche - Wiederwahl als Ziel haben; Priorität in zweiter Linie hat ... auch die Wiederwahl und in dritter Instanz ist es wichtig (zumindest in AT) letztlich einen wohldotierten Landesposten zu bekleiden. Mit anderen Worten: es geht um Wählerstimmen
Und diese Wählerstimmen vergrämt man sich, indem das heilige (Diesel)Auto verteuert wird, Klimaziele hin oder her ...
So, in China gibts zwar Wahlen, aber die sind vorbestimmt, da hat keiner Angst vor einer Nicht-Wiederwahl, weil die ja sowieso schon feststeht, da lässt sich leicht entscheiden, zumal ein Markt mit über einer Mrd Menschen schlicht mehr Einfluss (auf Industrien) hat, als zB das kleine Österreich

Ich selbst bin zwar noch kein E-Fahrer - Betonung auf noch, aber auch in meinem kleinen Kreis ist das E-Auto Gesprächsthema und leider muss ich sagen: kein positiv Behaftetes, auch wenn ich versuche, den klassischen Vorurteilen entgegenzuhalten.

Aber warum gehts so schleppend? Meine, vielleicht unprofessionelle, Sicht auf die Dinge ist diese:
1. was eingefahren ist, lässt sich nicht in drei Jahren ändern
es kauft sich doch keiner jedes Jahr ein neues Auto! Unser Haushalt nagt sicher nicht am Hungertuch, wir haben unsere Karre vor drei Jahren neu gekauft, die stosse ich aber auch erst dann ab, wenn der Unterhalt zu teuer geworden ist (aus finanziell ökologischer Hinsicht), sprich: vor 2020 kommt ein Neukauf als Ersatz nicht in Frage. Vor drei Jahren war der Stromer für uns - auch wenn ichs mir gewünscht hätte - inakzeptabel. Zu teuer und reichweitentechnisch (ja, die brauchen wir) einfach uninteressant; von der Modellauswahl ganz zu schweigen ...

2. Reichweite!
Ja, ich weiss, das abgegähnte Thema, aber ganz ehrlich: das Gros der Menschen lockt man nicht mit dem Argument "80% der Fahrten sind unter 50km" hinterm Ofen vor. Ein schnappiges "Aber wir fahren zweimal im Jahr auf Urlaub" erstickt jede Diskussion im Keim, und ehrlich gesagt fällt es schwer, dagegen zu argumentieren, weil es verdammt noch mal so ist! Leistbare 300km hats in den letzten zwei Jahren für Otto Normalverbraucher schlicht nicht gegeben, Punkt. Aufm Weg nach Kroatien ans Meer wollen die Leut durchfahren, vielleicht mal Lulupause einlegen, aber damit hat es sich schon

3. Ladesystemchaos
Ganz ehrlich, ich lese viel über dieses Thema, ums zu verstehen, gleichzeitig komm ich mir vor, wie ein Depp: wieso mach ich so eine Wissenschaft daraus? Wieso wird daraus überhaupt eine daraus gemacht? Die Leut wollen einen Eumel in den Stutzen halten, schlimmstenfalls darauf achtend, zwischen Benzin und Diesel zu unterscheiden, aber dieses ganze Getue um 3,7kw, 7kommairgendwas, 11, 22, 43, 150, Chademo, CCS, blabla, das interessiert einfach keinen, versteh ich auch, die Leut haben andere Sorgen als das; ja, für Technikinteressierte, da ists spannend, aber bittschön doch net die Tante Vevi aus Schasklappersdorf! Die will zu Ihrer Bridge-Runde fahren und Prospekterl schauen, wo das Schnitzelfleisch grad in Aktion ist, Ende Gelände! Für die Menschen kommt der Strom aus der Steckdose und die ist überall gleich.
Und dann noch dieses Theater um Ladekarten und den ganzen Unsinn. Ein Bankomatterminal rein und fertig! Diese Ladechips und Karten sind meines Erachtens nach ein Riesen-Humbug und den meisten geht das überhaupt nicht ein. "Achso? Naja, da fahre ich lieber zur Tankstelle, da brauch ich keine eigene Karte". Ja, leider stimmt das ...

4. Ladedauer
Siehe Punkt 2; ja, ich weiss, in der Nacht oder tagsüber steht die Karre rum und könnte - KÖNNTE wenns möglich wär - geladen werden. Aber da spleisst es sich selbst bei mir schon. Ich will aufm Weg von Salzburg nach Wien durchfahren, lächerliche 3 Stunden, das geht auch ohne Pinkel/Rauch/Jausenpause. Gut, mir persönlich würde ein Ladestop für 20 Minuten jetzt nicht weh tun, aber die meisten lachen über sowas. Es. Dauert. Zu. Lang. Die Leut sinds gewohnt weit mehr als 500 am Stück runterzureissen, alles darunter stösst auf wenig Gegenliebe.

5. ökologisch fahren um mehr Reichweite zu erzielen
Logisch, keine Frage, aber den meisten sowas von Blunzn! Weils den Menschen jetzt und die nächsten 20 Jahre schnuppe ist, was hinten rauskommt. Ganz ehrlich: um wieviel Prozent ist der Skoda-Verkauf (vw, audi und das ganze einheitsgedöhns) in GE und AT nach dem Abgasgschichtl eingebrochen? Richtig, um null komma null null null Prozent. Ich kenne keinen einzigen Skoda-Piloten, der gemeint hätte "hey, ich fühl mich verarscht und sowieso, die Umwelt, das geht ja gar nicht, mein nächstes Auto ist sicher keiner aus dem VW-Bauchladen"; kein einziger, nicht einer, ganz im Gegenteil! Wortwörtlich zitiere ich: mir ists sch...egal, was hinten rauskommt! Also, mit Öko-Gedanken lassen sich auch nur die allerwenigsten fischen

6. hässlich
Die meisten kaufen einen Bürgerkäfig aus zwei Gesichtspunkten: a) immer schon diese Marke gefahren und b) wie schaut der Kübel aus. So und da endets schon, denn ein ansehnlicher, leistbarer Stromer ist rar. Lassen wir mal Tesla aussen vor, was bleibt dann übrig? Drillinge? Also bitte ... Leaf? Das sich der überhaupt verkauft, grenzt für mich an ein Wunder, einfach entsetzlich. BMW i3? Viel zu spacig und diese seltsame Idee mit den Türen kommt bei den meisten auch nicht an; Einzig die Zoe schaut knuffig und gefällig aus, das ist das EINZIGE E-Auto, dass für die Leut optisch in Frage kommt, für alles andere wird sich geschämt, ich sags wie's ist und bin teilweise sogar deren Meinung. Mitm Ioniq ist endlich mal was auf dem leistbaren Markt, dass nach Auto ausschaut und nicht nach einem kompromisslosen Tribut an cW. (und weil ich VW in der Liste ausgelassen habe: bevor sich ein E-Golf gekauft wird, stellen sich die Leut einen Verbrennergolf vor die Tür, Stichwort Preis)

7. heimische Ladeproblematik (damit meine ich: zuhause)
keine Infrastruktur vorhanden und dann vielleicht noch das Pech, dass die Hausgemeinschaft "Njet" sagt; persönlich kenne ich drei solche Fälle

8. Negativberichterstattung
kein Kommentar dazu; positive Stromer-Berichte sind dünn gesät (aus bekannten Gründen)

All diese Argumente - und die bekomme ich nahezu täglich zu hören - sind mit einer Kaufförderung kaum glattzubügeln.
Ich selbst bin kein Freund der staatlichen Förderung, zumal in Österreich sowieso viel zu viel gefördert wird; richtige Vorraussetzungen schaffen, damit die Menschen das auch verstehen und leicht bedienen können, dann kommens von selbst, das sollte die Politik machen und nicht Geld verteilen, dass wir gar nicht haben oder gar mit Quoten daherkommen, das schürt nur Ressentiments! Und so lange nicht zumindest 90% der oben genannten Argumente entkräftet werden, bleiben E-Autos im unter 1%-Bestandsbereich (Stand aktuell in AT: 0,2).
Ja, ich weiss, für manches ist es einfach noch zu früh (Akkugrössen und Preise, Modellvielfalt), aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung - zumindest teilweise ...

Sorry für den langen Post, aber das musste ich loswerden :-)
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Re: Motivation

Beitragvon Harry1304 » Mi 11. Jan 2017, 06:49

Hallo stb76,

ich geb dir in ALLEN Punkten Recht! ;)

Die E-Autos kommen meiner Meinung nach derzeit für Familien hauptsächlich als zweit-Auto in Frage. So auch bei mir. Wir haben ein großes Auto für die Familie und ich kaufe mir jetzt, sofern die Probefahrt geil wird :mrgreen: , ein E-Auto zum in die Arbeit pendeln. (~90km/Tag)

Das rechnet sich natürlich nicht wenn ich es jetzt mit einer Weiterverwendung meines kleinen Benziners rechne. Würde ich mir ohnehin ein neues Auto in entsprechender Ausstattung kaufen wollen, so könnte ich es mir eventuell schönrechnen wenn ich wollte. :roll:

Motivation? ... Ich will einfach weil ich es mir gerade einbilde und ich den Preis dieser Einbildung irgendwie schon finanzieren kann ohne dass meine Kinder jetzt hungern müssen ;) Ausserdem freu ich mich schon auf das Gesicht meiner Arbeitskollegen wenn ich mit dem Ioniq vorfahre :geek:

LG
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Hyundai IONIQ Sangl #91 bestellt am 16.01.2017 - produziert am 28.04.2017 :mrgreen: - Verschifft am 30.04.2017 Abgeholt am 4.7.2017 :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Motivation

Beitragvon Khaospriz » Mi 11. Jan 2017, 07:00

Bravo stb, hervorragend zusammen gefasst. Ich hätte tatsächlich gerne einen Elektro-Ioniq bestellt, aber er passt schlicht (noch) nicht in mein Fahrprofil. Da war auch Herr Sangl mit mir einer Meinung. Selbst der PlugIn würde für mich nur begrenzt Sinn ergeben. Deshalb werde ich heute die Bestellung für einen Hybriden unterschreiben.

Meiner Ansicht nach sollte man die Hybride deutlich stärker pushen. Warum? Haben für Tante Erna keine besondere Einschränkung in den Gewohnheiten. Sind aber im Unterhalt recht günstig. Und aufgrund der kleineren Akkus etwas einfacher in größeren Stückzahlen herstellbar. Über den Hybriden dürften dann einige beim nächsten Auto auch auf den Geschmack des elektrischen Fahrens kommen.
Von mir aus könnte man hier durch eine (sanfte) Absenkung der Dieselvergünstigung noch einen kleinen Anreiz schaffen. Die muss aber auch erstmal moderat bleiben, weil man sich sonst gesamtgesellschaftlich ins eigene Knie schießt.

Auch wenn es vielen hier nicht schmeckt, in der realen, bösen Welt da draußen werden Elektros noch mehrere Jahrzehnte in der Minderheit sein. Zum einen ist die Industrie gar nicht in der Lage von jetzt auf Unmengen von E-Fahrzeugen zu entwickeln, das dauert nunmal weit über fünf Jahre wenn man von Null mit einer neuen Plattform anfängt und nicht einfach einen Verbrenner nimmt und nen Akku rein stopft wie beim E-Golf.
Deshalb wird es auch noch bis ca 2020 oder 2025 dauern bis überhaupt eine größere Auswahl an elektrischen Fahrzeugen verfügbar sein wird. Und auch dann wird der Hybrid für viele im Zweifel die attraktivere Wahl sein. Im Zweifel in einer SUV-Karosse, auch wenn es aus effizienzsicht so gar keinen Sinn ergibt.
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Re: Motivation

Beitragvon Yorch » Mi 11. Jan 2017, 07:39

Ich muss stb76 hier etwas widersprechen. Das Haupt-Hinderniss für viele Leute ist im Moment an erster Stelle der Preis.

Gestern wieder eine Diskussion mit einem Audi Q5 Fahrer gehabt. Sein Hauptaugenmerk: Das Auto muss viel PS haben. Ein Kollege hat vom Tesla Model X seiner Bekannten erzählt, wie gut das durchzieht. Da ist er ins Grübeln gekommen. Kein Gegenargument wegen der Reichweite, kein Gegenargument weil es nicht Audi ist...er kann es sich schlicht nicht leisten, es ist der Preis.

Klar, es gibt Leute, die wollen um jeden Preis nach Kroation durchfahren von Hamburg aus. Aber viele Leute machen kuriose Verrenkungen, wenn sich ein paar Euro sparen lassen. Sei es irgendwo hin fliegen, Direktflug 10h, aber ne, es wird der Flug mit Zwischenstop genommen, weil es 100 Euro günstiger ist, auch wenn es dann 20h dauert. Es wird mit dem Fernbus oder der S-Bahn gefahren, obwohl es doppelt so lange dauert wie mit dem ICE, aber es ist billiger. Es wird eine Tankstelle neben der Autobahn gesucht, am Ende hat man 3 Euro Spritkosten gespart aber 20min länger gebraucht.

Erzähle ich, wo ich schon überall mit dem Zoe war, wie lange die Fahrt gedauert hat und was ich für das Laden bezahlt habe und höre ich nachher die Leute davon erzählen, so wird meist vergessen zu erwähnen, wie viel länger man gebraucht hat, dafür wird erwähnt wie günstig es war.

Kostenlos/günstig laden macht glücklich, 50cent/kwH schrecken ziemlich vom Kauf ab.

Es ist wie mit den Digitalkameras: Die waren auch immer teurer als analoge Kameras, eingefleischte Fotografen werden wohl sagen, dass die Bildqualität auch heute noch schlechter ist, aber sie hatten einen ganz entscheidenen Vorteil: Die Benutzung an sich kostet nichts, man muss nirgendwo hinfahren um die Filme entwickeln zu lassen.
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Re: Motivation

Beitragvon IO43 » Mi 11. Jan 2017, 08:29

Ich vermisse vor allem immer die Bereitschaft auch mal Abstriche zu machen. Wir haben uns so daran gewöhnt, dass man nicht nur mit einer Tankfüllung 1000km durchfahren kann, sondern vor allem auch ohne Defekt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass das nicht immer selbstverständlich war.

Was mich viel mehr ärgert, dass z.B. die Stromkonzerne zum Teil wirklich gar nichts machen, um ihr neues, künftiges Geschäftsfeld auszubauen. Wenn ich in meinem (alten) Haus einen zeitgemäßen Stromanschluss haben möchte, darf ich den inklusive Erdarbeiten selber zahlen. Möchte ich Photovoltaik auf dem Dach, darf ich das selber zahlen und bekomme für die Einspeisung mal gerade 1/4 vom Preis der Grundversorgung. Offiziell dürfte ich den Nachtstromtarif gar nicht fürs Laden des E-Autos hernehmen, der ist ja für die Speicherheizung gedacht usw... Wenn aber der Stromanbieter ein Kabel quer durch mein Grundstück legen möchte (oder liegen hat), dann darf der das!!! Der Kunde hat hier einfach gar nichts zu melden.

Ich würde mir deshalb wünschen, dass die Stromkonzerne hier auch mal in die Pflicht genommen werden, der Steuerzahler wird an deren Mist ja auch überall beteiligt. Aber hier ist der deutsche Michel einfach nur der Depp.

Da sollte die Politik mal ansetzen :!:
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