Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Nordstromer » Mo 20. Nov 2017, 12:08

Bisher bin ich bei den Original Reifen ab Werk mit knapp 3bar unterwegs gewesen. Geht das auch bei den Cross Climate +? Heute wurden sie drauf gezogen und mit 2,4bar gefüllt. Aber das fühlt sich sehr weich an und mit mehr Druck kann ich auch sparsamer unterwegs sein.

Hat jemand mit diesen Reifen dahingehend schon Erfahrungen? Ich würde am liebesten auch wieder 3bar nehmen.
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Beitragvon Schüddi » Mo 20. Nov 2017, 12:29

Mit Reifendrücken spielt man nicht. Und es ist auch nicht ratsam an das Maximum des Reifens zu gehen.
Jeder Reifen hat die optimalen Fahreigenschaften bei einem bestimmten Druck. Übersteigt man ihn, spart man ein wenig Sprit auf Kosten der Sicherheit weil man weniger Auflagefläche hat und auf kosten der Reifen weil sie sich falsch abnutzen.
Dazu muss man bedenken das man Reifen grundsätzlich kalt befüllt und sie beim fahren warm werden. Das kann gut 0,5 Bar plus geben und schon bist du bei gefährlichen 3,5Bar wo so mancher Reifen schon platzen könnte.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon trischmiw » Mo 20. Nov 2017, 12:37

Ich fahre sie seit einem knappen Jahr mit 2,6 und bin zufrieden. Ich könnte mir vorstellen, dass auch 2,8 oder sogar 3,0 noch gut funktionieren, hab ich aber nie probiert weil ich, wie erwähnt, mit 2,6 zufrieden bin und der Verbrauch unseres Schätzchens ja ohnehin sehr niedrig ist :-)
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Hupsi37 » Mo 20. Nov 2017, 12:37

Laut Handbuch sind 2,5 bis 2,7 bar bei kalten Reifen empfohlen. Auf meinem Leih-Ioniq bin ich die CrossClimate (ohne +) mit 2,9 bar gefahren. Fahrverhalten und Komfort waren einwandfrei.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Nordstromer » Mo 20. Nov 2017, 12:53

Ok danke dann nehme ich wieder knapp 3bar. Ich habe eben auch noch mal in der Werkstatt nachgefragt und der meinte 0,2bar durch Erwärmung etwa. Unter normalen Umständen. Also wenn man 3bar morgens bei 5° hat und Nachmittags bei +25° auf der Autobahn sehr schnell unterwegs ist kommt man mit den 0,2bar nicht aus. Aber solche Schwankungen sind nicht real und ich fülle eh alle 2-3 Wochen nach.

Vorher bei den Sommerschlappen mit 3bar ist der Druck auch fast nicht angestiegen, sondern immer nur maximal um 0,1. Mir ging es jetzt eh mehr um den maximalen Reifendruck.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Schüddi » Di 21. Nov 2017, 00:22

Nordstromer hat geschrieben:
Ok danke dann nehme ich wieder knapp 3bar. Ich habe eben auch noch mal in der Werkstatt nachgefragt und der meinte 0,2bar durch Erwärmung etwa. Unter normalen Umständen. Also wenn man 3bar morgens bei 5° hat und Nachmittags bei +25° auf der Autobahn sehr schnell unterwegs ist kommt man mit den 0,2bar nicht aus. Aber solche Schwankungen sind nicht real und ich fülle eh alle 2-3 Wochen nach.

Vorher bei den Sommerschlappen mit 3bar ist der Druck auch fast nicht angestiegen, sondern immer nur maximal um 0,1. Mir ging es jetzt eh mehr um den maximalen Reifendruck.

maximaler Druck = minimale Auflagefläche = maximal Energie gespart = minimale Sicherheit

Gerade im Winter wo man aufgrund nasser und glatter Straßen von Natur aus bereits weniger Grip hat würde ich mir nicht noch künstlich Sicherheitsreserven nehmen um den einen oder anderen Cent zu sparen. Aber soll jeder machen wie er möchte.

Hoffen wir mal das du nie eine Notbremsung oder Ausweichmanöver machen werden musst. Ansonsten will ich nur gesagt haben: ich hab’s ja gesagt.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Langsam aber stetig » Mi 22. Nov 2017, 00:17

Ich glaube mich zu erinnern, das generell empfohlen wird, Winterreifen mit einem 0,2 Bar höherem Druck als den für das Auto empfohlenen Druck aufzupumpen. CrossClimate sind ja pronzipiell Winterreifen. Ich glaube sogar, dass das bei einem Auto, das ich einmal hatte, in der Anleitung stand.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon St3ps » Mi 22. Nov 2017, 01:27

Die empfohlenen 0,2 bar über dem Herstellerwert sind afaik unabhängig von der Jahreszeit.
Hyundai IONIQ Elektro (Marina Blau) mit Schiebedach und in Premium-Qualität. Bestellt am 07.06.17 (31.01.17) beim Autohaus Darmas in Wattenscheid. Elektrisch unterwegs im schönen Sauerland seit 11.12.2017.
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Dachakku » Mi 22. Nov 2017, 06:25

Grundsätzlich steht der maximale Druck auf der Flanke. Dieser korreliert aber mit mit der Traglast ( auch auf der Flanke) UND dem Geschwindigkeitsindex ( T/R/H/V) . Heißt im Klartext: Wenn die Radlast erreicht ist UND man auch die Geschwindigkeit ausnutzt, dann MUSS der angebene Max. Druck (Reifenflanke) drin sein. (Meist 3-3,5 bar bei PKW Reifen)

Sonst: Zu viel Walken = Erwärmung = Laufflächenablösung = Abschmieren.

Jajajaja, bei uns wird aber die vmax der Reifen eher nicht erreicht - ist bekannt. Aber tlw. die Tragfähigkeit des Reifens.

Daher :


Bei Zweifeln und/oder Umrüstung auf andere Breiten, kurze Mail an den REIFENhersteller, mit Angabe Radlast. (Achslast steht im Schein, halbieren !) Die dann kommende Auskunft ist absolut kompetent. Auskünfte am Tresen vom Händler ( Meister...) dagegen meist völlig inkompetent ....

Pauschal macht man aber mit 0,2 bar mehr als Fahrzeugherstellerangaben nichts verkehrt.

Gruß, Heiko

PS:

Ich fahre seit ein paar Tagen auf unserem Verbrenner den nagelneuen Conti Allseason - den, ich sag mal "exakten Clone" vom Michelin.

Ergebnis: Spitzenklasse, mindestens (!) das Niveau vom CC .
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Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Michelin Cross Climate + maximaler Reifenfülldruck?

Beitragvon Schüddi » Mi 22. Nov 2017, 08:25

Dachakku hat geschrieben:
Grundsätzlich steht der maximale Druck auf der Flanke. Dieser korreliert aber mit mit der Traglast ( auch auf der Flanke) UND dem Geschwindigkeitsindex ( T/R/H/V) . Heißt im Klartext: Wenn die Radlast erreicht ist UND man auch die Geschwindigkeit ausnutzt, dann MUSS der angebene Max. Druck (Reifenflanke) drin sein. (Meist 3-3,5 bar bei PKW Reifen)

Diese Aussage halte ich für gefährlich. Der Maximaldruck ist auch wirklich der MAXIMALdruck. Es ist grundsätzlich nie ratsam den Reifen bis zum Limit aufzupumpen und dann auch noch am Limit zu fahren.
Wenn du ihn bis zu seiner maximalen Belastbarkeit aufpumpst hast du auch nicht mehr die volle Auflagefläche weil er sich wölbt. Somit bewegst du dich sehr schnell im Grenzbereich. Was glaubst du weshalb ein Rennfahrer vor einer Rekordfahrt auf der Nordschleife den Reifendruck absenkt? Die fahren dort mit Drücken im 1 komma Bereich. Nix zu viel walken, nix Laufflächenablösung und vor allem nix abschmieren.
Ich glaube zu wissen von was ich rede, ein Bekannter von mit arbeitet bei dem Sportwagenhersteller in Deutschland als Chefingeneur und testet den ganzen Tag nur reifen und entscheidet welcher Wagen mit welchem Reifen ausgeliefert wird. Da kann man davon ausgehen das er weis wovon er spricht. Aber allein von der Logik macht deine Aussage schon keinen Sinn.
Alles, was du am Limit des belastbaren bewegst wird nicht so lange halten wie unter normaler Nutzung. Und wenn du mit 50 durch eine Kurve fährst wirst du mit dem vom Hersteller empfohlenen Reifendruck ohne Probleme durchfahren können während du vermutlich mit 3,5Bar schon ins rutschen kommen wirst. Auch der Bremsweg wird länger und der Reifenverschleiß wird nicht optimal sein (wenn er nicht schon vorher platzt).
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