Mein Weg zum Ioniq

Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IQ1117 » So 3. Dez 2017, 12:44

IO43 hat geschrieben:
Wenn Ihr Eure Ioniqs habt, werdet Ihr Spaß anders definieren.

Bei mir war der Neid gegenüber SUV zwar eh noch nie besonders ausgeprägt, aber seit ich den Ioniq fahre, interessieren mich Verbrenner ganz allgemein kaum noch. Ganz im Gegenteil, ich finde so manches Exemplar einfach nur peinlich.

Gestern hatte ich einen Amarok V6 TDI vor mir, der erst die linke Spur blockiert hat, um dann richtig Gas zu geben. Im Ergebnis ist er 30km vor mir her gefahren, hat vermutlich Unmengen an Diesel verbrannt und ich bin mit 170km/h und 15kWh/100km hinter der Schrankwand hinterher gerollt. Er hat sich vermutlich gefreut, dass er vorn geblieben ist und ich habe mich gefreut auf so einen Deppen zu treffen, der seine Karre so scheucht und es mir ermöglicht mit einem moderaten Verbrauch flott von A nach B zu kommen. Typische Win-Win-Situation :lol:

Was mich aber ehrlich gesagt wirklich aufregt ist, dass solche Fahrzeuge überhaupt noch legitim sind. Auf der einen Seite werden in der EU Glühlampen und Staubsauger mit hoher Leistung verboten, wenn aber der Spinner (der nicht seinen Händlstand zum Geldverdienen ziehen muss), mit seinem SUV ins Büro fährt, dann ist das okay. Hier würde ich mir echt ein (politisches) Umdenken wünschen.


Wieso bist Du dem mit 170 km/h hinterher gedüst? Wäre mir zu blöd gewesen.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IO43 » So 3. Dez 2017, 12:51

Weil ich die Situation genutzt habe. Meine persönliche Schmerzgrenze im Verbrauch liegt bei den aktuellen Temperaturen bei 15-16kWh/100km. Wenn sich eine solche Situation ergibt und ich bei gleichem Verbrauch schneller fahren kann, nehme ich die Gelegenheit dankend an.

Ich fahre generell so, dass sich eine gute Effizienz ergibt, weshalb ich zur Arbeit immer über die Landstraße fahre. Dort benötige ich nicht viel mehr an Zeit (die Strecke ist kürzer), fahre aber viel gleichmäßiger und mit deutlich geringerem Verbrauch, zeitgleich ist die Verkehrsdichte geringer. Wenn ich dann schon auf der ungeliebten Autobahn fahren muss, halte ich den Verbrauch in einem für mich erträglichen Rahmen.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IQ1117 » So 3. Dez 2017, 13:16

Witzigerweise war ein Grund für meinen Mazda CX 7 das Einsteigen. Ich bin 1,90 m groß und da hat der Mazda die ideale Einstiegshöhe. Ein anderer Grund war, dass ich über die Straßenverhältnisse schockiert war, als ich aus dem Ausland zurück kam. In der Wohnsiedlung meines Elternhauses gab es Schlaglöcher, Bodenwellen und manche hatten Teerrampen an einen hohen Gehsteig gebaut, die 30 - 50 cm in die Fahrbahn verliefen. Manche Kommunen gingen zu der Zeit pleite und ich dachte, dass sich das noch weiter verschlechtern wird. Gott sei Dank, hat sich die Situation sogar leicht gebessert.

Ich kann mir zur Zeit zumindest nicht vorstellen, dass ich den Ioniq tiefer legen lasse. Wäre ja sowieso nur rein aus optischen Gründen, da ich alles andere als letzte Rille fahre. Das hat der Ioniq m.E. nicht nötig. Wahrscheinlich gönne ich ihm aber größere Felgen, ich will aber die Originalräder erst einmal auf mich wirken lassen.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IO43 » So 3. Dez 2017, 13:32

Ich bin 1.95m, habe zwei kaputte Bandscheiben und wohne auf dem Land. Geht auch.
Die meisten schieben doch nur irgendeinen Grund vor, um sich für den Wahnsinn zu rechtfertigen.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IQ1117 » So 3. Dez 2017, 13:56

Ich sehe das halt nicht so extrem. Da finde ich die Bequemlichkeit, mit dem Smart zum 100m entfernten Bäcker zu fahren, wahnsinniger. Meine km-Leistung mit dem SUV war < 9000km im Jahr. In den ersten Jahren < 5000km. Ich habe erst seit kurzem eine km-Leistung von 15.000km/Jahr. Ich würde mir auch keinen SUV zulegen, wenn ich regelmäßig Autobahn fahren müsste.

Apropos, das Einsteigen in den Ioniq war super angenehm. Das ist mir sofort positiv aufgefallen. Beim BMW 330e war es vergleichsweise schlechter. Hat natürlich wieder mit der eigenen Körpergröße zu tun. Die Kopffreiheit war top. Das SD hätte da wohl noch Platz gehabt, aber ich brauche das nicht.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IO43 » So 3. Dez 2017, 14:06

Du hast ja auch den Weg gefunden. :thumb:

Ich sehe eigentlich nichts extrem, sondern versuche immer das Gesamte zu betrachten und immer einen guten Kompromiss aus Kosten und Nutzen zu finden. Gerade bei meiner Kilometerleistung ist mir ein effizientes Auto wichtiger, als ein bequemer Ein-und Ausstieg. Das muss aber jeder für sich selbst abwägen.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon gekfsns » So 3. Dez 2017, 15:42

IO43 hat geschrieben:
Also was will man mit so einer Kiste?

Ich glaube bei den meisten geht es nicht darum wie die SUV Kiste fährt, sondern wie er sich auf dem Parkplatz neben den übrigen Fahrzeugen macht. Da macht ein X5 mit 20'' Alus neben dem Golf GTI einfach optisch mehr her.
Bin ich in den USA, wirkt der X5 dagegen wie ein Kompaktfahrzeug wenn der höhergelegte Fullsize Pickup daneben parkt. Könnte man diesen Fullsize Pickup bei uns in die Tiefgarage wuchten, glaubt mir, da würden auch hier jede Menge damit rumfahren auch wenn sie nicht täglich Viehfutter damit transportieren - das machen die meisten in US auch nicht :lol:
Außer der " meiner ist größer als Deiner" Fraktion kenne ich noch persönlich eine zweite SUV Zielgruppe,
die 162cm blonden Arzt-/Bänker Ehefrauen, Typ Helikoptereltern, die Angst vor dem bösen Verkehr haben und damit ihre Kinder möglichst sicher und möglichst nahe an der Eingangstür vorm Kindergarten/Schule absetzen, damit sie nicht von den anderen verrückten Autofahrern überfahren werden.
Kein Vorurteil, kenne paar Fälle persönlich, finde ich auch lustig anzusehen wenn sie mit ihren 162cm in dem angeblich übersichtlichen Porsche Cayenne Monster versuchen seitwärts einzuparken.
Kann mir den Kommentar, dass das parken mit einem Kompaktwagen vielleicht etwas leichter wäre nie verkneifen :lol:
Die werde ich unmöglich von der Elektromobilität überzeugen können, die denken einfach komplett anders.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon IQ1117 » So 3. Dez 2017, 16:08

gekfsns hat geschrieben:
Die werde ich unmöglich von der Elektromobilität überzeugen können, die denken einfach komplett anders.


Warum denn nicht? Auf dem Parkplatz ist der Motor egal und der anderen Gruppe ist erst recht egal, was da unter der Haube ist.

Wenn man dann noch an die Gruppe denkt, die einen entsprechenden Sound benötigt. Dieser Gruppe ist doch bestimmt auch schon klar geworden, dass dieses V8-Geräusch wohl künstlich erzeugt wird.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon St3ps » So 3. Dez 2017, 18:06

Wer nicht will, den kann man nicht überzeugen und wer dann die ganzen Negativschlagzeilen für bare Münze nimmt, ... .

Muttis mit Kindern ist echt eine Katastrophe, tut man Niemanden einen Gefallen mit und sicherer wird es dadurch eher nicht, eher erreicht man genau das Gegenteil.
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Re: Mein Weg zum Ioniq

Beitragvon gekfsns » So 3. Dez 2017, 18:22

IQ1117 hat geschrieben:
Warum denn nicht? Auf dem Parkplatz ist der Motor egal und der anderen Gruppe ist erst recht egal, was da unter der Haube ist.
....

Weil so ein Typ von Mensch Angst hat dass er ohne Strom liegen bleibt - zumindest die die ich persönlich kenne, haben Angst vor allem möglichen und unmöglichen.
Jetzt aber Schluss mit offtopic ;)
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