Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellplatz

Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellplatz

Beitragvon MSThrek » Di 13. Dez 2016, 16:05

Hallo,

ich interessiere mich sehr für die Elektromobilität und würde gerne meinen neuen Zweitwagen als Stromer kaufen.
Mein Favorit ist der Ioniq.

Mein Problem: Ich habe eine Eigentumswohnung in der 3. Etage eines Mehrfamilienhauses und keinen festen Stellplatz.
Da mein Problem wahrscheinlich das Problem vieler in Städten ist frage ich mich, ob sich hier vielleicht schon mal jemand Gedanken dazu gemacht hat. 1km laufen zur nächsten öffentlichen Lademöglichkeit ohne der Sicherheit das diese auch immer frei ist macht auch keinen Sinn.

Garagen leider auch keine in der Nähe. Stadtverwaltung und Energieversorger finden keinen passenden Ansprechpartner. Da wollte ich Anwohnerparken beantragen - und mit dem Energieversorger ein Arrangement mit Ladestation vor dem Haus...

Würde mich über konstruktive Vorschläge freuen.

Vielen Dank.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon Spaßbremse » Di 13. Dez 2016, 16:19

Hallo und willkommen im Forum.
Mußt Du zwingend nachts laden? Wieviele Kilometer fährst Du regelmäßig pro Tag?
Gibt es bei Dir irgendwo eine 50 kW CCS-Säule in deren Nähe, wo Du sinnvoll 35 Minuten verbringen kannst? Dann wären wieder 200 km im Akku. Typ 2 AC-Säulen gibt es zur Zeit viel mehr, aber der Ioniq kann sie nicht sinnvoll nutzen - leider.
Es grüßt der Norman

Nur noch elektrisch unterwegs. :D
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon MSThrek » Di 13. Dez 2016, 16:35

Ich fahre täglich 15 km einfach Strecke zur Arbeit. Für Termine die außerhalb der Reichweite liegen und zum Wohnwagen ziehen nutze ich meinen Tucson.
Bei mir in der Nähe sind hauptsächlich 3,7 kw Stationen. Etwas entfernt ca 3 km ist eine 22 kw Station. Da wäre ja der Akku theoretisch in 1,5 bis 2 Std. voll.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon mweisEl » Di 13. Dez 2016, 16:38

MSThrek hat geschrieben:
Da mein Problem wahrscheinlich das Problem vieler in Städten ist frage ich mich, ob sich hier vielleicht schon mal jemand Gedanken dazu gemacht hat.

Ich bin mit einem anderen E-Auto in der gleichen Situation, hierfür durfte ich beim AG eine Lademöglichkeit auf meine Kosten installieren. Da die Parkplätze des AGs zwischenzeitlich aber umgezogen sind, werde ich die Lademöglichkeit im noch gemieteten Parkhaus demnächst leider abbauen lassen müssen (ich hoffe, ich kann Bilder machen).

Für so ein Vorhaben würde ich daher immer eine möglichst günstige Elektroinstallation wählen, keine Typ 2, kein FI B etc.

MSThrek hat geschrieben:
Stadtverwaltung und Energieversorger finden keinen passenden Ansprechpartner.

Tja, leider leben wir in Fakedeutschland und nicht in den Niederlanden, wo für jedes gekaufte Elektroauto zwei neue öffentliche Ladepunkte installiert werden.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon NortonF1 » Di 13. Dez 2016, 16:49

MSThrek hat geschrieben:
Etwas entfernt ca 3 km ist eine 22 kw Station. Da wäre ja der Akku theoretisch in 1,5 bis 2 Std. voll.


Leider ist das nicht so, der Ioniq kann AC nur einphasig laden, theoretisch bis 6,6KW. Die meisten Ladestationen geben aber einphasig nur 3,7 bzw. 4,6KW ab, wegen Scheieflast.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon Dachakku » Di 13. Dez 2016, 16:53

Hmm, wie stehen die Möglichkeiten bei deinem Arbeitgeber ?
Oder bei ihm "um die Ecke" .
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon MSThrek » Di 13. Dez 2016, 16:55

Danke für eure Antworten.
Wenn ich bei meinem Arbeitgeber an der normalen Haushaltssteckdose lade, dann lade ich da doch auch mit 3,7 kw.
Wenn ich dann also 6 Stunden im Büro arbeite sollte der Akku somit ca. 22kwh geladen haben. Das sollte eigentlich reichen...
Richtig?

An den Arbeitgeber habe ich nicht gedacht. Danke!
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon Dachakku » Di 13. Dez 2016, 16:58

Öhmm, an der Schukodose gehen keine 16A - dann raucht sie...
16A kurzfristig, auf dem Papier....

Aber 13-14A machen die meisten Lader auf Stufe "max" . So was wirst du auch bekommen. Außerdem musst du ja nicht von 0-100% laden.
Es gibt Stimmen die empfehlen grundsätzlich von 10% auf 90%, das gefällt dem Akku am besten.

Aber wichtig ist ja dass es ÜBERHAUPT gehen wird. Mein AG würde mich angucken wie ne Kuh wenns donnert wenn ich nach "Strom" fragen würde.

Alternativ, wenn dein AG einem EV offen gegenübersteht, Wallbox setzen lassen, auf deine Kosten. Dann gehen 16A oder mehr.
Zuletzt geändert von Dachakku am Di 13. Dez 2016, 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon mweisEl » Di 13. Dez 2016, 17:01

MSThrek hat geschrieben:
Wenn ich bei meinem Arbeitgeber an der normalen Haushaltssteckdose lade, dann lade ich da doch auch mit 3,7 kw.
Wenn ich dann also 6 Stunden im Büro arbeite sollte der Akku somit ca. 22kwh geladen haben. Das sollte eigentlich reichen...
Richtig?

Ja das reicht von der Ladeleistung her schon. Allerdings (ok ich hatte gesagt möglichst billige Installation) würde ich auf jeden Fall (bei Neuinstallation) statt einer Schuko-Haushaltssteckdose eine CEE 16A blau ("Camper"-Steckdose) nehmen (kann ebenfalls max. 3,7 kW), denn eine Schuko-Dose geht bei 16A über Stunden bald mal kaputt.
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Re: Mehrfamilienhaus Elektroauto laden ohne eigenen Stellpla

Beitragvon MSThrek » Di 13. Dez 2016, 17:05

Ich habe keine Ahnung von Elektrotechnik.
Hier bei meinem AG ist an der Außenwand eine rote "Starkstromdose".
Was kommt denn da raus?
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