Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge? Nein!

Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon bm3 » Mi 25. Okt 2017, 08:25

Impact hat geschrieben:
Nur zur Klarstellung: Die 50-60 EUR sind nicht die Differenz zu "vergleichbaren" Verbrennern sondern ein im Jahr 2017 zugelassener IONIQ Elektro wird ab 2027 ganze EUR 56,- pro Jahr an KFZ-Steuer kosten.
E-Autos werden nach zul. Gesamtgewicht besteuert: 11,25 EUR je angef. 200kg Gesamtgewicht (§ 9 Abs. 2 KraftStG).


Hallo,
nur solltest du dir das Gewicht von E-Autos vorher mal genauer anschauen bevor du hier konkrete Beträge postest. Nicht jeder möchte einen e.Go Life kaufen. Das dürfte wohl im Durchschnitt mehr werden. :lol:
Wer weiß aber schon heute was in ungefähr 10 Jahren bezüglich Kfz-Steuer und Maut los sein wird ? Das wird doch regelmäßig geändert.

VG:

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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon Volt » Mi 25. Okt 2017, 08:26

Deef hat geschrieben:
Kannst Du dafür bitte eine Quelle nennen Stefan?

allgemein bekannt, oder?
erst einmal hier lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pkw-Maut_ ... 6-11-07-25
allerdings ist dort die aktuell geplante entlastung der kfz steuer nicht aufgeführt.
geplant ist das nach Schadstoffausstoß entlastet werden soll.
fahrzeuge mit euro 6 sollen nachher weniger zahlen als bisher (kfz steuer +maut),
die anderen zahlen unter dem strich dann mehr (kfz steuer und maut).
dumm für die regierung ist nur, dass der anteil an euro 6 fahrzeugen mit der zeit steigt,
dadurch die maut einnahmen sinken.
demnach sind nach x jahren dann weniger einnahmen aus zukünftige kfz steuer + maut zu erwarten als die reine kfz steuer derzeit.
vielleicht kommt die maut ja auch nicht, da Österreich und Niederlande klage beim EuGH eingereicht haben.
meine meinung dazu........
Stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon akg » Mi 25. Okt 2017, 08:29

Bei allem gebotetenen Respekt, aber was soll dieser dümmliche Beitrag? In der Zeit, in der du diese Panikmache und Spekulationsschwulst erdacht hast, hätte dich das erste Google-Suchergebnis auf einen faktenorientierten Beitrag geleitet, in der deine unsinnige Annahme entkräftet worden wäre ...

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/pkw- ... 40279.html

Und das zweite Suchergebnis wäre der Wikipedia-Artikel gewesen.

Dann diesen Thread bitte jemand zumachen?
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 25. Okt 2017, 08:35

Welche Fahrzeuge sind von der Maut ausgenommen?

Motorräder, Elektroautos, Wagen von Behinderten und Krankenwagen sind mautfrei.
Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/pkw-maut-was-autofahrer-wissen-muessen-a-1140279.html

Man kann aber davon ausgehen, dass die Elektrifizierten Österreichischen Autofahrer keine Probleme mit der Maut haben :lol:
Sagt mir einfach nur früh genug ob mein grünes Kennzeichen genügt oder ob ich mein Kennzeichen irgendwo registrieren lassen muss....

Die Verbrenner sollen brennen...

(aus dem Deutsch/Österreichischem Wörterbuch: brennen wird in Österreich verwendet für sehr viel bezahlen...)
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon Impact » Mi 25. Okt 2017, 08:42

AbRiNgOi hat geschrieben:
Sagt mir einfach nur früh genug ob mein grünes Kennzeichen genügt oder ob ich mein Kennzeichen irgendwo registrieren lassen muss....
Damit ein nicht in Deutschland zugelassenes Elektroauto rechtlich als solches eingestuft wird (z.B. freigegebene Parkplätze, Busspuren, etc.) muss eine blaue Plakette an der Rückseite des Fahrzeugs angebracht werden. Siehe http://www.e-plakette.eu/de.html und für Fahrten in deutsche Innenstädte auch gleich noch eine grüne Plakette beantragen und an der Frontscheibe anbringen.
Zuletzt geändert von Impact am Mi 25. Okt 2017, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 25. Okt 2017, 08:51

Hab ich doch schon lange... Die fast "unsichtbare" dunkelblaue Plakette hinter der getönten Heckscheibe klebt fest an meiner Heckscheibenheizung.. :evil: und wäre theoretisch mit dem grünen Nummernschild hinfällig...
Weil:

Fahrzeugzulassungsverordnung § 9a (5): "Im Ausland erteile Kennzeichen für elektrisch betriebene Fahrzeuge oder für elektrisch betriebene Fahrzeuge erteilte Plaketten stehen inländischen Kennzeichen oder Plaketten für elektrisch betriebene Fahrzeuge gleich"

Straßenverkehrsordnung §39 (10): "... Elektrisch betriebene Fahrzeuge sind die nach §9a der Fahrzeugzulassungsverordnung gekennzeichneten Fahrzeuge."

Die Politesse muss also die gültige E-Kennzeichnung (so vorhanden) mindestens der EU-Nachbarländer kennen, evtl. gibt es hierzu noch einen extra Staatsvertrag für nicht EU-Ländern. (Die Worte hab ich aus dem tff-forum geklaut...)

Aber das ist eine andere Geschichte :back to topic:
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon acurus » Mi 25. Okt 2017, 09:06

bm3 hat geschrieben:
nur solltest du dir das Gewicht von E-Autos vorher mal genauer anschauen bevor du hier konkrete Beträge postest. Nicht jeder möchte einen e.Go Life kaufen. Das dürfte wohl im Durchschnitt mehr werden. :lol:
Wer weiß aber schon heute was in ungefähr 10 Jahren bezüglich Kfz-Steuer und Maut los sein wird ? Das wird doch regelmäßig geändert.


Hat er doch: der Ioniq 56 EUR. Ich steuer noch den e-Golf dabei, der liegt bei 62 EUR, siehe den Schrieb den ich bekam:
https://twitter.com/acurus/status/913779965677666304

Und ein Golf 7 mit 150PS Benziner als "Vergleichswert" liegt heute bei 72 EUR sofern Google mir grad keinen Mist erzaehlt.
Eine andere Meinung ist kein persönlicher Angriff, und kein Fahrzeug ist das einzig wahre und optimale Fahrzeug!

Unser Blog zur Elektromobilität im Allgemeinen und zum e-Golf im Besonderen: https://1.21-gigawatt.net
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon eDEVIL » Mi 25. Okt 2017, 09:20

Impact hat geschrieben:
Nur zur Klarstellung: Die 50-60 EUR sind nicht die Differenz zu "vergleichbaren" Verbrennern sondern ein im Jahr 2017 zugelassener IONIQ Elektro wird ab 2027 ganze EUR 56,- pro Jahr an KFZ-Steuer kosten.
E-Autos werden nach zul. Gesamtgewicht besteuert: 11,25 EUR je angef. 200kg Gesamtgewicht (§ 9 Abs. 2 KraftStG).

Hmmm.... danach wäre es bei 1880kg sind dann 10x angef. 200kg also 112,50 EUR
Akteull ist der Satz aber bei 5,625 Euro


Ein Golf 7 GTI mit 220 kW kostet 128 Euro :roll:

Für die 56 EUR kann man einen Golf 7 1.4 TSI mit 103 KW fahren
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge

Beitragvon mweisEl » Mi 25. Okt 2017, 09:30

Ein VW eco Up kosten 20 € Kfz-Steuer, ein VW e-Up nach Auslaufen der befristeten Steuerbefreiung 45 €.
Smart ED3 seit '13, 3 Fahrräder, zuvor CityEL (1800 Wh-Akku) und seit 25 Jahren verbrennerfrei.
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Re: Maut frisst Steuerersparnis für Elektrofahrzeuge? Nein!

Beitragvon Volt » Mi 25. Okt 2017, 11:09

ist lustig, bin gespannt.
habe mich gerade etwas belesen,
bei euro 6 ergibt sich eine geplante steuerreduzierung von 2,45 euro je angefangene 100ccm beim benziner für die ersten 2 jahre.
habe aber nur euro 5, demnach nur 2 euro reduzierung.
macht neu kfz steuer 0,00 euro + 28 euro Infrastrukturabgabe = 28 euro.
kfz steuer alt: 28 Euro.
fazit:
bei mir passt die behauptung von Dobrindt: "Es gibt keine Mehrbelastung für inländische Autofahrer."
mag mal jemand beim e-tron oder GTE rechnen? die haben bestimmt euro 6, oder?
vielleicht gibt es ja irgendwo eine negative zukünftige kfz steuer?
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