Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IO43 » Di 19. Dez 2017, 21:36

nr.21 hat geschrieben:
Servicekosten: nach 15000 km ca 66 € beim Ioniq. Das schafft kein Benziner und kein Diesel


Doch, alle die, die erst bei 30tkm zur Inspektion müssen ;)
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon gekfsns » Di 19. Dez 2017, 21:37

Ich hab die Vergleichsrechnung mit einem BMW 4er Gran Coupé gemacht, das wäre meine erste Wahl gewesen bevor ich zu dem Thema Elektroauto gestoßen bin. Find ich für mich persönlich vergleichbar und der Ioniq war, alleine wegen >10t€ geringerem Kaufpreis, klar im Vorteil :)
Der Strompreis in Österreich ist schon der Wahnsinn, da lohnt es sich ja bald mit einem Akkuanhänger Strom zu importieren :lol:
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon Zmeister » Di 19. Dez 2017, 21:43

:D das ist das Typiche Verbrennergeschwafel, meiner ist heute zum Händler gegangen mein ioniq kommt am Do und alles wird gut...

Zum Thema Preis sag ich schonmal garnix da ich am Sa wie im anderen fred geschrieben den 6er hatte.

Und Ps sag deinem Arbeitskollegen, er soll uns mal zeigen wo er 170KMH fahren kann ohne nach 30 sek. bremsen zu müssen?

Ich kauf mir ja n V8 um damit dann im Stau zu stehen :roll:

Es hat bei mir nur eine Probefahrt von 15min, und diverse You-tube Vids gebraucht dann wars vorbei....

ein E-Auto ist halt noch nicht Hipp der Q7 schon, aber das ist mir latte...............

Einer muss den Anfang machen (Wir schreiben quasi Geschichte) und wenn das 1. Fahrverbot kommt steht der Preisverfall vom Ioniq still.... :lol:
MFG: ZMeister
:D Ioniq Style , kann ein Stromer Sünde sein??
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon nr.21 » Di 19. Dez 2017, 21:51

IO43 hat geschrieben:
Doch, alle die, die erst bei 30tkm zur Inspektion müssen ;)


:D hehe, also gut, hatte noch keine 30.000er beim Ioniq, was kostet die ?
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IQ1117 » Di 19. Dez 2017, 21:58

Haifisch hat geschrieben:
Diverse Vergleiche (z.B. ADAC) zeigen, daß ein Stromer vs PHEV vs Diesel vs Benziner nicht wesentlich teurer oder sogar billiger ist, gerechnet auf 5 Jahre.
Jeder muß das natürlich für seine Situation durchspielen.
Ich denke mir, daß ich nicht unbedingt etwas sparen will. Ich möchte einfach ein gutes Gefühl haben. Viele, mit denen ich über E-Mobile sprechen, fragen immer gleich, ob sich das denn lohnt.
Ich werde meinen Ioniq voraussichtlich von April bis September fast ausschließlich über meine PV laden können, die auch eine angeschlossene 14kWh Powerwall von Tesla zur Stromspeicherung hat. Meine 60km am Tag, also im schlimmsten Fall 8kWh, kann ich immer nachladen; da ich um 16 Uhr nach Hause komme und die Ausrichtung Südwest ist, reichen die 8kW, die vom Dach bei Sonne kommen sowieso völlig aus. Genau betrachtet ist der Strom aber natürlich nicht umsonst, denn die Anlage mit der Batterie hat ein schw...geld gekostet und mit dem Ioniq werde ich sie schneller in den positiven Bereich führen :-)

Für ein vergleichbar ausgestattetes Auto in der Größe hätte ich auch fast 30.000€ bezahlen müssen.
Ein Arbeitskollege ist aber der Meinung, daß man ein Auto nicht nach Ausstattung vergleichen kann sondern nach Leistung und was es kann und der Ioniq kann 120 PS und "nur" 250km Reichweite und eine max. Höchstgeschwindigkeit von 170. Seiner Meinung nach müßte man ihn mit einem Kleinwagen vergleichen, der 15.000€ kostet und somit wäre der Mehrpreis des Ioniq doppelt so hoch und würde sich einfach nicht rechnen. Naja, jeder hat so seine Meinung...ich arbeite daran, seine etwas positiver zu gestalten, spätestens wenn ich meinen Ioniq habe ;)


Reichweite kann man doch nur dann in eine finanzielle Betrachtung einfließen lassen, wenn diese Reichweite auch dauernd benötigt wird, oder man auch aus Zeitnot heraus ein Mietauto für die Langstrecke benötigen würde. Wenn das nicht gegeben ist, kann es nicht in die Rechnung.

Und in Sachen PS: Ist dein Kollege mal mit einem Elektroauto gefahren? Mein erstes Elektromotor-Erlebnis war mit dem BMW 330e. Der ist 1,7 Tonnen schwer und sein E-Motor hat nur 88 PS. Das Gaspedal reagiert da in etwa wie beim Ioniq im Sport-Modus. Da wusste ich, dass man die PS nicht 1:1 übertragen kann. Übrigens, der Ioniq hat 5 Nm mehr Drehmoment wie der BMW mit E-Motor und Verbrenner zusammen. Preis/Leisungs-Verhältnis?
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IO43 » Di 19. Dez 2017, 22:00

nr.21 hat geschrieben:
IO43 hat geschrieben:
Doch, alle die, die erst bei 30tkm zur Inspektion müssen ;)


:D hehe, also gut, hatte noch keine 30.000er beim Ioniq, was kostet die ?


War eigentlich auf die Verbrenner bezogen.

Beim Ioniq sind die Preise von Werkstatt zu Werkstatt etwas unterschiedlich. Bei mir hatte es 165€ gekostet, andere sind da auch deutlich günstiger.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon caipitonio » Di 19. Dez 2017, 22:04

Eigentlich wäre es doch am besten Äpfel mit Äpfel zu vergleichen?
Also Ioniq Hybrid und Ioniq Electric. Bei gleicher Ausstattung sollte das am objektivsten sein? Vermute da siehts dann nicht mehr so gut für den bev aus....?


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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon hghildeb » Di 19. Dez 2017, 22:12

remi hat geschrieben:
nach meiner Rechnung sparen wir uns mit dem Ioniq gegenüber unserem jetzigen Benziner über 2000€ pro Jahr. Deshalb hier meine Kostenaufstellung und die Frage an euch: Habt ihr den Ioniq auch aus wirtschaftlicher Sicht gekauft, oder nur der Umwelt zuliebe?

Für mich als Pendler ist das oberste Kriterium bei der Auswahl das Betriebskosten-Kapitel. Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Modelle, die für mich in Frage kämen - vom Toyota Yaris bis zur Mercedes C-Klasse - in eine Excel-Liste zu packen. Dann hab ich sämtliche zu erwartenden Kosten recherchiert und einen Strich drunter gezogen. TCO (=Total Cost of Ownership) heißt das bei uns in der IT-Branche und die zählt für mich. Berücksichtigt habe ich dabei Wertverlust, Umweltprämie, Steuer, Versicherung, Wartungskosten, Treibstoff und Reparatur-Risiko. Damals habe ich sogar etwaige Mietwagenkosten einkalkuliert, falls ich mit dem Elektro keine Langstrecken fahren hätte können/wollen!

Alles in allem komme ich auf eine Ersparnis von ca. 12.000€ gegenüber einem vergleichbaren Mittelklasse-Verbrenner (z.B. Golf oder Octavia). Zugrunde liegt eine Gesamtlaufleistung von 100.000km in vier Jahren.

caipitonio hat geschrieben:
Eigentlich wäre es doch am besten Äpfel mit Äpfel zu vergleichen?
Also Ioniq Hybrid und Ioniq Electric. Bei gleicher Ausstattung sollte das am objektivsten sein? Vermute da siehts dann nicht mehr so gut für den bev aus....?

Selbst das habe ich gerechnet und liege mit dem BEV weiterhin günstiger, bezogen auf meinen Anwendungsfall.

Also ja - ich habe den Ioniq nicht "auch" aus wirtschaftlicher Sicht gekauft, sondern "vor allem"! Und das war definitiv die richtige Entscheidung.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IQ1117 » Di 19. Dez 2017, 22:42

Kleine Korrektur: Mein voriger Post mit Vergleich i30 Fastback: Ich hatte vergessen, die Inspektionskosten noch auf Verbrenner zu stellen. Damit ist auch dieser teuerer (ca. 10 €/mtl.). Das "zirka" kommt daher, dass ich manche Kosten geschätzt (defensiv) habe. Ich denke, da habe ich schon etwas Übung drin. (z.B. habe ich mir ja kein konkretes Angebot geben lassen)
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon remi » Di 19. Dez 2017, 22:45

@Roland81: Dafür ist in Dland auch der Sprit teurer (natürlich ned doppelt).. Die Reperaturkosten sind auf 10 Jahre gemittelt, also da kommt schon was zusammen...

@Simon1982: klar sind dass die größten Kosten, aber da dies beim Verbrenner auch der Fall ist hab ichs weckgelassen.

@Zmeister: Sibirien der Alpen ;) Preis Aktuell Diesel: 1,08€ | Super: 1,17€. War vor ein paar Monaten beides auf 0,99€, aber vor ein paar jahren auch 50% höher... Deshalb 1,20€ Mittelwert 8-)
Ja 200€ ist nur Haftpflicht. Hatten wir immer, werden aber diesmal für 4 Jahre Vollkasko mit max. SB nehmen (also nur fürn Totalfall) - kostet dann knapp 500€/J. und Selbstbehalt ist 5% mind. 1000€. Wär aber beim Verbrenner dann ja auch so..

@nr.21: das ist klar ;) Hab mal ein bisschen mehr gerechnet, wird sicher hin und wieder mal mehr kosten wenn was anfällt



Das Mobilitätsverhalten in Österreich ist ziemlich anders als in Deutschland. Vor allem in Westösterreich: nur 1 Autobahn, 100km/h max, dafür viel auf und ab, starker Winter, kurze Strecken. Pendeln max. 50km, sonst ist man schon nicht mehr in Tirol^^. Dass man als Deutscher "Extrempendler" der mit 180km/h zur Arbeit möchte ein anderes Anforderungsprofil hat ist mir klar. Das ist in Ostösterreich auch schon ein bisschen anders als in Tirol, aber bei Tempolimit 130 und oft auch 100 legt man als Österreicher zb. auf km/h max. keinen Wert. Es würde niemals jemand über 165km/h Limit jammern :lol:

Der Strompreis bei euch in D. ist ja auch extrem, ist der weltweit irgendwo teurer? Hier ist eine gute Darstellung warum, 2000 wart ihr auch bei 13ct. Aber dafür habt ihr ja einen super-sauberen Strommix, da lohnt sich das zahlen :lol:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58944.html
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