Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon IO43 » Di 21. Feb 2017, 16:45

Ich sehe da auch kein Problem. Wo geht's denn genau hin? Pullach, Solln oder Grünwald? Da gäbe es den einen oder anderen Ladepunkt, um wenigstens einen Hauch nachzuladen, falls es aus welchem Grund auch immer noch eine Ladung brauch.
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon Benedikt » Di 21. Feb 2017, 16:53

Hallo hoschi77,

so wie es aussieht werde ich mir im Mai auch einen Ioniq zulegen. Mit dem Auto möchte ich meinen Arbeitsweg von ca 160 km bewältigen. Ich bin kein Raser und fahre zwischen 100 und 110 km/h. Es gibt Leute hier im Forum, die schon 200km und mehr geschafft haben weshalb ich sehr zuversichtlich bin mit meiner Strecke.

Grüße
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon hoschi77 » Di 21. Feb 2017, 17:22

Naja, Raser bin auch kein, eher ein zügiger Dahingleiter. :lol:
Würde mich grundsätzlich dem EV schon unterordnen, nicht zu zügig zu fahren, nur schleichen ist halt auf Dauer nicht mein Fall.

IO43 hat geschrieben:
Ich sehe da auch kein Problem. Wo geht's denn genau hin? Pullach, Solln oder Grünwald? Da gäbe es den einen oder anderen Ladepunkt, um wenigstens einen Hauch nachzuladen, falls es aus welchem Grund auch immer noch eine Ladung brauch.

Nicht so weit südlich. Ich muss nach Giesing (McGraw-Graben), aber halt zu einer Zeit zu der ich auf keinem Fall durch die Stadt fahren werde. Dadurch, dass ich die Kinder in der früh wegbringe, komm ich voll in den allmorgendlichen Stau auf der A9 Richtung München und fahre deswegen lieber gemütlich entspannt und schneller aussenrum auf der A99 und dann A995. :thumb:
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon umrath » Di 21. Feb 2017, 17:34

Ich plane täglich mit dem Ioniq 120km nach München zu fahren. Bei meinem Test habe ich Reichweiten von 150km und mehr erreicht, wenn ich mit Tacho 125 km/h über die Autobahn gefahren bin, bei Klimaanlage auf 22,5 Grad und Außentemperaturen unter Null Grad.
Um 120 km nicht zu schaffen, musst du entweder stundenlang im Stau stehen und dabei die Klimaanlage auf Vollgas hochdrehen oder wie ein Irrer durch die Gegen brettern. Beides erscheint mir wenig wahrscheinlich und daher habe ich keine Probleme, eine uneingeschränkte Empfehlung für den Ioniq auszusprechen.
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon wogue » Di 21. Feb 2017, 17:41

Bei diesen täglichen Anforderungen wäre ich doch etwas vorsichtig. Nicht, dass ich dem Ioniq die 130 km nicht zutraue, aber viel Polster ist da im Ernstfall und bei Extrembedingungen nicht mehr. Ich mein ja nur...
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Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon bangser » Di 21. Feb 2017, 17:43

Hmm, wie viel Polster solls denn sein? Ich hab bei zügiger Fahrweise immer >160km zur Verfügung. Das sollte als Polster reichen.
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon wogue » Di 21. Feb 2017, 18:03

Ok, ich mein ja nur. :oops:
Bei den Anforderungen neige ich halt eher zur Vorsicht.
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon gekfsns » Di 21. Feb 2017, 18:28

Kann alle Berichte hier bestätigen,
die insgesamt 130km täglich mit >120km/h sind wirklich locker machbar, mit Reerven für den Fall dass der Akku mit den Jahren etwas schwächer wird. Ich hatte es bei -10C noch nie so angenehm warm in einem Auto, musste mich bisher absolut nicht einschränken. Kein Vergleich zu den WinterGeschichten die man in den i3, ZOE, Leaf Foren oft so liest.
Bei dem Berufsverkehr rund um München wirst Du eh kaum in die Versuchung kommen schneller als 130km/h zu fahren :D

Ich beglückwünsche Dich jetzt schon für Deine Bestellung, was anderes wird nach der Probefahrt eh nicht raus kommen :lol:
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon tainnok » Di 21. Feb 2017, 18:35

Bezüglich laden:
Ich würde mir da an deiner Stelle im Moment kein Sorgen machen.
An deiner Stelle würde ich mal mit dem mitgelieferten ICCB (https://de.wikipedia.org/wiki/In-Kabel-Kontrollbox) laden und gut ist.

Würde mir evt. einfach eine kl. Ablage and die Wand machen wo der ICCB selbst geschützt liegen/hängen kann (damit er auch schön bleibt) und das Kabel selbst griffbreit gleich in der Nähe des Anschlusses am Auto hängen kann.
Angesteckt wird der ganz normal an einer der drei vorhandenen Schuko-Dosen.

Bezüglich Ladedauer/Ladeleistung des Mitgelieferten Kabels/ICCB:
Bezogen auf deine üblichen 130km Reichweite würd ich mal Schätzen das du einen maximalen Ladebedarf von ca. 18 bis 22 kWh pro Tag hast. Der mitgelieferte ICCB liefert 2 kW, d.h. über Nacht muss dein Auto max. 9 bis 11 Stunden an der Steckdose hängen.
Jetzt musst du sagen: "Ja, passt, das geht sich meistens aus" oder "Nein, durchgängig bin ich selten so lange zuhause, bin am Abend immer auswärts und brauche wenig Schlaf".

Wenn es für dich unkomfortabel ist das Fahrzeug meist ca. 10 Stunden zuhause angesteckt zu haben, dann brauchst mehr als das mitgelieferte Kabel.

Also:
1) Kein Aufwand (wenn tägliche Ladezeit von 10h okay ist): mitgelieferten ICCB verwenden, kein Umbau an Steckdosen/Leitungen notwendig (das mitgelieferte ICCB zieht max 9A).
Wenn 10h zuviel sind:
2) Möglichst wenig Aufwand: eine ICCB mit ca. 10 - 14A besorgen und via CEE-Blau anstecken (eine Schuko-Steckdose durch eine CEE-blau Steckdose austauschen).
3) Aufwand ist egal: eine neue Zuleitung vom Schaltschrank legen lassen (incl. LS und FI) für 3 x 32A und eine 22kW Wallbox installieren lassen. :mrgreen:

Irgendeine Lösung zw. Punkt 2 und Punkt 3, z.B. eine Wallbox mit einer Phase (z.B. 3,6kW od. 4,6kW) würde ich nicht installieren, weil das kostet auch, dann entweder gleich günstig (Punkt 2) oder gleich richtig machen (Punkt 3).


Und bezüglich "Polster": den hast du immer dabei, der heisst DC-Ladung :mrgreen:
Du fahrst JEDEN TAG mindestens zweimal an zwei 50kW Ladestationen vorbei:
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Feldkirchen/Autobahnraststaette-Vaterstetten-West-A99/15394/
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Feldkirchen/Autobahnraststaette-Vaterstetten-Ost-A99/15393/
D.h. wenn du mal am Abend extrem spät nachhause gekommen bist und du nach 3-4 Stunden Schlaf wieder zur Arbeit musst: Kein Problem, 15min an die DC-Ladestation und gut ist.
Nach der Arbeit irgendwas noch vor? Das selbe Spiel, kurz DC-Laden was notwendig ist, und gut ist.
ABER: die normalen, täglichen Strecken solltest du schon mit der AC-Ladung zuhause abdecken können, alles andere nervt bzw. wird evt. teurer als gewünscht/gewollt.
Bzw. einen Polster beachte ich auch immer bei solchen "Gedankenspielchen", aber niemals für "weil ich hin und wieder mehr brauche", denn dafür gibts DC-Ladung, sondern dass ich die täglichen km auch bei einem nachlassenden Akku noch fahren kann, und auch da wäre das bei der Streck für mich okay. :thumb:

Und dann noch viel spass beim Bestellen :mrgreen:
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Re: Ioniq-Elektro ja oder nein!?

Beitragvon umrath » Di 21. Feb 2017, 18:41

Um bei einer Strecke von 130 km (ich nehme gleich mal 10 km Sicherheit mit rein) an die Grenze zu kommen, müsstest du einen Durchschnittsverbrauch von über 21 kWh zusammen bekommen.
Dafür musst du vermutlich im Winter schneller als 130 km/h fahren - und das halte ich auf der von dir beschriebenen Strecke für nicht umsetzbar, sofern du an deinem Leben und deinem Führerschein hängst.

Die Strecke ist ohne jede Schwierigkeit selbst unter den widrigsten Umständen völlig problemlos zu schaffen.

Und kurz die Rechnung für den Extremfall: Wenn der Akku die in der Garantie beschriebene Grenzkapazität von 70% erreicht hat, sind das noch immer 19,6 kWh. Auf die von dir vorgesehene Strecke würde das einem Verbrauch von 15 kWh/100 km entsprechen. Das klingt jetzt deutlich weniger - aber bis du den Akku tatsächlich so weit nieder geritten hast, wirst du einen Fahrstil entwickelt haben, bei dem 15 kWh/100 km völlig normal sind. Und 15 kWh müssten noch immer locker für Cruise Control auf 100 km/h reichen - bei 0 Grad Außentemperatur.
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