Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon hghildeb » Do 13. Apr 2017, 08:51

Dann könnten wir also noch das MX in den Raum stellen, das hast du aber selbst ja schon verworfen, weil zu teuer. Die ZE-Transporter von Renault-Nissan dürften auf Langstrecke zu unbequem sein. Und den Rest gibt's derzeit nicht als Kombi.
Wie ist es mit der B-Klasse? Die hat zwar einen mittlerweile etwas antiquierten Antriebsstrang, aber könnte ansonsten hinkommen.
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 13. Apr 2017, 09:14

Tja, die B-Klasse... Platzmäßig könnte man das zumindest mal ausprobieren, also rein nach Aktenlage ist das nicht vollkommen ausgeschlossen, weil man mehr Platz in der Höhe hat. Aber ehrlich gesagt - die Reichweite ist dann doch schon eine sehr große Einschränkung. Da muss man noch viel besser planen als mit dem Ioniq und hat noch mehr Ladepausen.

Das ist eigentlich ein Stadtauto für Hausfrauen und -männer.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 20. Apr 2017, 14:01

So, jetzt von mir ein neuer Sachstand: Ich habe heute herausgefunden, dass meine ganze Filmtechnik (anders als befürchtet) genau in den Kofferraum des Ioniq electric hineinpasst. Die hatte ich ja bei der Probefahrt vergessen mitzunehmen, so dass ich nur messen konnte und meinte, dass das nicht passt. Nun bin ich sehr erfreut.

Meine Lösung wird also wie folgt aussehen:

Der Touareg bleibt noch etwa zwei Jahre im Bestand. Der Dame meines Herzens werde ich nach Erörterung der Sachlage empfehlen, ihren 13 Jahre alten Audi A3 zu verkaufen. Ich werde einen Ioniq electric für zwei Jahre leasen. Hyundai bietet für Gewerbe und Freiberufler extrem günstige Leasingverträge an, das muss ich aber noch genau prüfen. Habe noch nie zuvor geleast. Aber so binde ich nicht zu viel Kapital und kann nach zwei Jahren die Karten neu mischen.

Bis dahin haben wir beide die Möglichkeit, beide Fahrzeuge zu nutzen, und uns an die Elektromobilität heranzutasten. Vermutlich werde ich mich im Laufe der Zeit immer weiter von Berlin wegtrauen und den Touareg immer weniger nutzen.

In zwei Jahren kann ich dann bestimmt auf ein vollelektrisches Fahrzeug umsteigen, welches noch mehr Reichweite bietet, und die Dame meines Herzens nimmt dann vielleicht einen gebrauchten Leaf oder einen gebrauchten Ioniq. Dann geht der Touareg weg.

Ist das ein vernünftiges Konzept?

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon kassiopeia » Do 20. Apr 2017, 14:09

Klingt wie ein sicherer Pfad in die Elektromobilität - ich wette ihr werdet euch schon bald drum 'prügeln' wer das EV nehmen darf... 8-)
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon boeselhack » Do 20. Apr 2017, 14:20

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Helfried » Do 20. Apr 2017, 14:27

Pianist hat geschrieben:
Ist das ein vernünftiges Konzept?


Im Prinzip schon, aber warum möchtest du nach zwei Jahren einen anderen gebrauchten Ioniq nehmen, wenn du doch dann schon einen hast?

Zum Thema Extraauto für die Frau sag ich nix, bin ja auch ein Dinky mit unnötigerweise 2 Autos. :mrgreen:
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 20. Apr 2017, 15:32

Helfried hat geschrieben:
Im Prinzip schon, aber warum möchtest du nach zwei Jahren einen anderen gebrauchten Ioniq nehmen, wenn du doch dann schon einen hast?

Naja, das wird sich dann anhand der Marktlage zeigen. Es kann ja wirtschaftlicher sein, einen anderen zu nehmen, als den geleasten. Vielleicht besteht ja auch gar keine Möglichkeit, den zu übernehmen. Oder ich mache es schon deshalb nicht, weil ich mir dann sage, dass ich ihn auch gleich hätte kaufen statt leasen können. Mal schauen.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon kassiopeia » Do 20. Apr 2017, 15:34

Pianist hat geschrieben:
Helfried hat geschrieben:
Oder ich mache es schon deshalb nicht, weil ich mir dann sage, dass ich ihn auch gleich hätte kaufen statt leasen können. Mal schauen.

das wäre eine ungünstige Motivation, immerhin weißt du bei dem woran du bist... (kann gut oder schlecht sein;)
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Fr 21. Apr 2017, 12:34

Von mir jetzt noch mal eine grundsätzliche Frage:

Ich habe noch nie ein Fahrzeug geleast, sondern immer Jahreswagen gekauft und so lange genutzt, wie ich wollte. Das halte ich für die wirtschaftlichste Variante.

Diesmal ist es ja ein wenig anders, weil ich es mit einem Neuwagen zu tun habe, denn einen Jahreswagenmarkt gibt es ja erst mal nicht. Um den Übergang in die Elektromobilität fließend zu gestalten, denke ich darüber nach, den Ioniq für zwei Jahre zu leasen, um dann nach zwei Jahren die Erfahrungen auszuwerten und dann neu zu entscheiden. Vielleicht gibt es dann ja eine viel größere Fahrzeugauswahl und mehr Reichweite.

Den Touareg würde ich innerhalb dieser zwei Jahre verkaufen, wenn ich ihn dann wirklich für entbehrlich halte. Allerdings hat mich heute mein Werkstattmeister darauf hingewiesen, dass es in Berlin praktisch keine seriösen Aufkäufer gibt, die für so ein relativ neues hochwertiges Fahrzeug einen adäquaten Preis zahlen würden. Denn auf Ramsch-Niveau ist er ja noch lange nicht angekommen. Privat verkaufen würde ich ungerne, weil ich dann Gewährleistung geben müsste.

Die Hyundai-Händler würden mir den Touareg bei Ioniq-Kauf zu für mich anständigen Konditionen in Zahlung nehmen. Beim Leasing könnte ich den Wagen wohl nicht adäquat einsetzen, weil er dafür noch zu wertvoll ist. Dafür könnte ich wohl fünf Jahre leasen, und dann kann ich auch gleich kaufen.

Also das war jetzt keine konkrete Frage, aber Eure Gedanken sind dennoch gefragt.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Impact » Fr 21. Apr 2017, 12:42

Pianist hat geschrieben:
Den Touareg würde ich innerhalb dieser zwei Jahre verkaufen, wenn ich ihn dann wirklich für entbehrlich halte. Privat verkaufen würde ich ungerne, weil ich dann Gewährleistung geben müsste.
Verkauft ein Verbraucher an einen Verbraucher oder an einen Unternehmer (Privatverkauf) kann ein Haftungsausschluss in einem Individualvertrag festgeschrieben werden. Wenn der Geschäftswagen eines Selbständigen an eine Privatperson verkauft wird, geht das natürlich nicht.
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