Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 6. Apr 2017, 12:23

Das mit der Traktion beim Caddy ist ein extrem wichtiger Hinweis, vielen Dank dafür.

Was nun die Warte- oder Lieferzeit angeht: Ich habe ja im Prinzip keine Eile. Meinen Touareg kann ich so lange weiternutzen wie ich möchte, den habe ich als Jahreswagen gekauft und nicht etwa geleast. Von Diesel-Fahrverboten ist in Berlin derzeit noch nicht unmittelbar was in Sicht, aber ich rechne in den nächsten zwei Jahren damit.

Es werden ja auch einige Vorführwagen angeboten, auch in der höchsten Ausstattung. Das ist ja das Schöne beim Ioniq: Da ist alles drin, was man braucht, und man muss sich nicht erst durch eine ellenlange Ausstattungsliste quälen wie bei VW, um dann lauter Sachen anzukreuzen, wo man dann wieder lauter andere Sachen dazu- oder abwählen muss. Bei dem Wagen wäre mir sogar die Farbe fast egal, das sieht ja alles vernünftig aus. Aber nun wollen wir erst mal auf die Probefahrt warten.

Der Lade-Routenplaner ist ja super, habe ich mir eben mal angesehen. Also ich bin offen für sowas und gerne bereit, das Ende des Verbrenners einzuleiten.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon juliusb » Do 6. Apr 2017, 21:08

Gerne! Wenn Du noch Zeit hast, dann warte doch die vielen Neuerungen in 2018 ab, die der historisch beste EV-Jahrgang aller Zeiten bringen wird. Da bist Du dann genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort...

LG Julius
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon ioniqfan » Fr 7. Apr 2017, 08:40

Ich schließe mich voll und ganz Joachims erstem Beitrag an.
Du überschätzt das Auto auf der Autobahn geringfügig.
Im Winter mit 135km/h bedeutet höchstens 150 km weit fahren.
Im Sommer im städtisch/ländlichen Bereich sind tatsächlich bis zu 300 km drin.

Ich finde es top, dass du drüber nachdenkst. Zur Zeit erfordert der Ioniq eine gewissenhafte Planung auf Langstrecke. Dann kommt man aber bestens klar.
Generell ist es in der Mitte und im Süden einfacher klar zu kommen als Ost und Nord.
Ich steh auf Queen: I'm in love with my car....
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Fr 7. Apr 2017, 09:13

Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Aber ich gehe mal davon aus, dass das von Monat zu Monat besser wird. Oder wenigstens von Jahr zu Jahr. So rein nach Bauchgefühl scheint es mir konsequenter (und sogar risikoärmer) zu sein, vom Diesel-Touareg nicht erst zum Erdgas-Caddy, sondern direkt zur Vollelektrik zu wechseln.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon mitleser » Fr 7. Apr 2017, 09:38

Pianist hat geschrieben:
scheint es mir konsequenter (und sogar risikoärmer) zu sein, vom Diesel-Touareg nicht erst zum Erdgas-Caddy, sondern direkt zur Vollelektrik zu wechseln.
Das auf jeden Fall :thumb: wenn, wie besprochen, das Anforderungsprofil passt

noch eine Anmerkung hierzu
Pianist hat geschrieben:
Und ein Tesla für 100.000 EUR kommt für mich weder in Frage, noch wäre das finanziell vertretbar.
Gebrauchte zertifizierte* Model S (85kWh) bekommt man ab 60k (nur mal so...als Idee für eine möglich ad hoc Lösung)

*Garantie auf Akku+Antriebsstrang Restlaufzeit seit EZ, d.h. 8 Jahre-x und 4 Jahre bzw. 80.000 km Garantie "auf alles"
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 13. Apr 2017, 08:04

Von mir jetzt eine abschließende Meldung:

Gestern hatte ich (gemeinsam mit der Dame meines Herzens) die Probefahrt. Fazit: Tolles Auto, sehr gut durchdacht und sehr gut gebaut. Es macht viel Spaß, damit zu fahren, wir haben uns sofort darin wohlgefühlt, man sitzt sehr bequem, und ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass ich künftig gerne vollelektrisch fahren möchte. Leider hat die Sache für mich einen kleinen Haken: Es ist nicht möglich, selbst nur meine Basisausrüstung hinten hinein zu bekommen. Das liegt vor allem daran, dass die Ladefläche zu flach ist, also es ist zu wenig Platz in der Höhe, so dass ich nichts stapeln kann. Die Breite wäre ausreichend, die Länge wäre knapp ausreichend, aber die Höhe ist das Problem.

Von daher muss ich die ursprünglich von mir gestellte Frage leider mit "nein" beantworten. Es hat schon seinen Grund, warum ich bisher immer große Kombis gefahren habe. Nun werde ich den Markt in den nächsten ein bis zwei Jahren beobachten und schauen, was künftig für Fahrzeuge angeboten werden. So lange in Berlin keine konkreten Fahrverbote drohen, besteht ja noch kein unmittelbarer Handlungsbedarf, auch wenn ich sehr gerne so schnell wie möglich weg vom Diesel möchte.

Als Zweitwagen wäre der Ioniq perfekt - aber wir brauchen ja keinen Zweitwagen...

Also vielen Dank für Eure Mitwirkung in den vergangenen Tagen! Ich lese weiter mit und beobachte die Entwicklung.

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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon midimal » Do 13. Apr 2017, 08:25

Hi

Schau Dir einen I3+REX an. Ansonsten Ampera E (wenn er mal kommt)

LG
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CANC≡L≡D , Werks I3(60Ah)+REX Leasing bis Nov18
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Naturfreund68 » Do 13. Apr 2017, 08:31

Tja...bei den Priusfreunden kamst Du auf das selbe Fazit ;-)

Mal schauen welches Auto als nächstes nix für Dich ist...

(i3 und Ampera E sind zu klein für das angegebene Equipment)
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon hghildeb » Do 13. Apr 2017, 08:34

Dann wäre also das hier deiner!
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Re: Ioniq electric als Fahrzeug für einen Filmemacher?

Beitragvon Pianist » Do 13. Apr 2017, 08:43

Ja, einen Ionic electric Kombi würde ich sofort nehmen.

Ein BMW i3 scheidet platzmäßig vollkommen aus, das kann ich schon rein nach Aktenlage sagen. Und für den Ampera-e wird das gleiche gelten, da muss ich eigentlich erst gar nicht drüber nachdenken.

Naturfreund68 hat geschrieben:
Mal schauen welches Auto als nächstes nix für Dich ist...


Derzeit haben die Entwickler wohl eine bestimmte Nutzungsart im Blick, die meine Bedürfnisse nicht abdeckt. Aber immerhin: Ich lasse mich davon nicht abschrecken, sondern bleibe weiter am Thema dran. "Weg vom Diesel" steht weiterhin ganz oben auf meiner Liste.

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