Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Dai » Mo 18. Dez 2017, 07:48

tomas-b hat geschrieben:
Wenn du die 500 km von Dresden nach Rostock hättest fahren müssen, wäre mit deiner Methode aber der perfekte AutoBild-Artikel daraus geworden...
Die Ladeinfrastruktur ist grottenschlecht, wenn man im Osten unterwegs ist. Gerade bei den Schnellladern. Aber das vergisst man schnell, wenn man seine Komfortzone im Süden oder im Westen von Deutschland hat.


Ihr habt doch den Soli von uns, damit lassen sich sicher auch ein paar Schnelllader aufstellen :P
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon umrath » Mo 18. Dez 2017, 09:18

wogue hat geschrieben:
Corrado hat geschrieben:
...Assistenzsysteme, die im Ioniq sehr gut Funktionieren viel besser als unsere Deutschen Hersteller...


Ähm, bitte um Aufklärung... :roll:
Was funkt denn im Ioniq so viel besser als im z.B. e-Golf, oder war dieser verwirrende Satz anders gemeint?


Der Satz ist vollkommen richtig so.
Die Assistenzsysteme, insbesondere der adaptive Tempomat, sind deutlich besser als das, was die meisten anderen Hersteller verbauen.

Ich habe im Sommer einen BMW-Mitarbeiter in meinem Auto mitgenommen, dem auf der Fahrt von Regensburg nach München mehrfach fast die Kinnlade runtergefallen ist, weil der Tempomat so sanft und unaufgeregt reagiert. O-Ton: "Das können wir nicht."



Zum Eingangsstatement:
Etliche Beobachtungen sind richtig.
Allerdings halte ich die Bewertung für vollkommen überspitzt und überzogen.
Beispiel: Selbst mit 130 km effektiver Reichweite lässt sich in Deutschland nur mit viel Mühe eine Region finden, die man nicht befahren könnte.
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Tigger » Mo 18. Dez 2017, 09:23

umrath hat geschrieben:
Beispiel: Selbst mit 130 km effektiver Reichweite lässt sich in Deutschland nur mit viel Mühe eine Region finden, die man nicht befahren könnte.

Könnte != Komfortabel & Wollen
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mo 18. Dez 2017, 09:28

Auch wenn es nur der ALDI oder IKEA neben an ist. Irgendeinen schnelleren Lader gibt es doch auf 130km..
Also so rar sind Ladesäulen nun auch nicht, dass es in einem Umkreis von 130km noch nicht mal eine gibt.
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Tigger » Mo 18. Dez 2017, 09:31

GcAsk hat geschrieben:
Also so rar sind Ladesäulen nun auch nicht, dass es in einem Umkreis von 130km noch nicht mal eine gibt.

Du meinst genau diese eine Säule, die rettende Oase in der Wüste, die dann zugeparkt oder defekt ist? :mrgreen:
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mo 18. Dez 2017, 09:33

Wenn man erst nach 129km anfängt, eine Ladesäule zu suchen und vorher 170km/h fährt und nur noch 130km insgesamt kommt, ja, dann ist es wohl genau diese Säule..
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon phonehoppy » Mo 18. Dez 2017, 09:38

Man sieht eben hier mal wieder, dass die Bedürfnisse unterschiedlich sind. Aber allein ein E-Auto als Alternative zu haben, bringt schon einiges. Zum Beispiel ist mir erst durch die Überlegung, mir ein E-Auto zuzulegen, aufgefallen, wie wenig ich tatsächlich Langstrecken fahre. Und für diese 6-8 mal im Jahr, bei denen ich eine Strecke fahre, die länger als die Reichweite ist, nehme ich die Zwischenstopps eben in Kauf. Kann man nicht von allen verlangen, ist meiner Meinung nach aber kein Drama...


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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon e-Go » Mo 18. Dez 2017, 09:47

umrath hat geschrieben:
Etliche Beobachtungen sind richtig.
Allerdings halte ich die Bewertung für vollkommen überspitzt und überzogen.

Dem möchte ich mich einfach mal voll und ganz anschliessen!
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon St3ps » Mo 18. Dez 2017, 11:50

tomas-b hat geschrieben:
GcAsk hat geschrieben:
...
Die Infrastruktur ist sicherlich nicht perfekt. Aber jedes Mal alles nachschlagen müssen, wo es die nächte Säule gibt? Wirklich? Ich nutze kaum solche Apps - außer ich hab vergessen zu laden und muss gucken, wo es hier gerade eine gibt.

Als ich meinen IONIQ in Landsberg abgeholt habe und 500km nach Hause gefahren bin, habe ich mich eigentlich null informiert, wo es Säulen gibt. Nur eine PlugSurfing Karte hatte ich dabei. Einfach an der Autobahn, die ich eh befahren habe, nach Tank & Rast Raststätten Ausschau gehalten und dort immer reingefahren. Fast alle von denen hatten dann tatsächlich Ladesäulen. Also immer dann geladen. Zwar den ein oder anderen Zwischenstopp mehr gehabt, aber lieber 5 Minuten nur laden, als dann irgendwo liegen bleiben. Was ich damit sagen will: Man schafft es auch so. Es muss nicht immer so enden wie bei Auto Bild: 100km gefahren Akku leer, abschleppen, an Schuko 15h laden. 10km dann nach hause fahren: Gesamtfahrzeit für 110km: 24h.
...


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Auch im Westen Ist die Schnelladesituation grottig. Von Lüd. Mitte bis Duisburg keine einzige. Damit kommt man nicht mehr zurück obwohl Min. Drei Rastplätze auf dem Hin und Rückweg sind. Für die Touren werde ich demnächst den Verbrennermeines Vaters nehmen.

Die Rückfahrkamera ist wirklich eine Katastrophe. Das da offensichtlich bestenfalls eine VGA-kamera verbaut wurde habe ich bei der Probefahrt registriert aber am helligsten Tag nur zur Kenntnis genommen, da sie da ja ihren Zweck erfüllte und nicht dachte das sie ganz schnell ein Totalausfall wird. Das hat der halb so teure Yaris deutlich besser gemacht, wo ich mir durch LED Kennzeichenleuchten nur selbst das Leben schwer gemacht habe. Verdrecken tun beide ganz gerne, mit 1x täglich reinigen kommt man da nicht wirklich aus, aber da muss ich fairerweise auch sagen, dass das beim Yaris auch war. Gerade beim IONIQ ist eine Rückfahrkamera Gold wert. Wer sagt, braucht man nicht, ok, seine Sichtweise, aber was braucht man dann überhaupt was man nicht vor 100 Jahren nicht auch schon hätte?

Das die Assistenzsysteme so schnell den Dienst quittieren im Winter ist auch nicht optimal, wäre dann wenigstens schön, wenn man wenigsten den Tempomat nutzen könnte (zumindest habe ich das noch nicht herausgefunden wie man den Tempomat nutzen kann).
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mo 18. Dez 2017, 11:58

Also ich habe noch nicht einmal die Rückfahrkamera sauber gemacht in dem halben Jahr :lol: Und auch heute wieder bei Schnee hat sie einwandfrei funktioniert, obwohl da Schnee drauf liegt. Klar, sieht man dann nicht mehr alles 100%ig, aber Hindernisse erkennt man. Und piepsen tut er ja trotzdem. Benutze die Rückfahrkamera immer. Ohne ist man eigentlich verloren bei der schlechten Übersicht vom IONIQ.
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