Gewichtsvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Gewichtsvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon e-wibeau » Mi 31. Jan 2018, 12:57

Moin zusammen,

ich ertselle mal meinen ersten Thread im Goingelectric Forum :-) Ich bin übrigens noch per Verbrenner unterwegs, Ioniq Probefahrt in 2 Wochen - und noch eine wochenlange (dank Strominator) im April nach'm Urlaub - dann entscheide ich mich 8-)

Aaalso ...

Ist schonmal jemandem aufgefallen, dass der i30 Fastback sehr sehr nah dran ist am Ioniq, was die Karosserie angeht? Ich hatte ja schon vor dessen Erscheinen (also seit dem aktuellen i30 in anderen Varianten) den Eindruck, dass der Ioniq und der i30 ... naja zumindest in gemeinsamer Nähe entwickelt wurden - habt ihr auch den Eindruck? Die größten Unterschiede ab vom Antrieb aus meiner Sicht: Der Radstand - 270cm beim Ioniq, 265cm beim i30 Fastback. Die Außenlänge ist mit 447 vs 445 cm hingegen nahezu identisch (Breite: 1820 vs 1795 mm, Spurweiten: 1.555/1.564 mm vs 1.559/1.567 mm), die Formgebung auch. Die Heckklappe ist natürlich mit dem Zusatzfensterchen beim Ioniq stark abweichend, dito das Armaturenbrett (integrierter Mittelbildschirm statt aufgesetztem beim i30). Die Optik wurde hingegen möglichst weit auseinader gerückt.

Okay. Also mal nen i30 fastback als Style mit 1.0 T-GDI und einmal mit 1.4 T-GDI konsfiguriert, den Ioniq Elektro als Style. Dann ohne weitere Klickerei "Ihre Konfiguration" aufgerufen und siehe da:
i30 Fastb 1.0: 1.460 kg
i30 Fastb 1.4: 1.484 kg
Ioniq Elektro: 1.495 kg

Nanu? Nur 35 bzw 11 kg Unterschied - krass! Hätte ich keinesfalls gedacht.

Witzig finde ich, dass der Ioniq beim Normal-Kofferaum um 100 Liter unter-, beim Maximum hedoch 59 überlegen ist :lol:
Schön auch, dass der Ioniq bei gleicher nomineller Leistung dem i30 Fastback 1.0 beim Standardsprint mit 9,9 vs 11,5 Sekunden 1,7 Sekunden abnimmt - bei etwas höherem Gewicht :thumb: (1.4/140 PS: 9,2 s, also 0,7 besser - theoretisch). Ja ich weiss, die Drehmomente: 171, 242, 295 Nm (1.0, 1.4, Elektro). Nicht, dass mir das gar zu wichtig wäre, in ein paar Fällen hilft ein ordentlicher Antrtritt (bzw meist eher Zwischenspurt) natürlich und besonders bzgl. Spontanität ist der Elektrische ja nicht zu überbieten.

Was sagt ihr zu meinen Erkenntnissen?
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Re: Gewichstvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon LtSpock » Mi 31. Jan 2018, 13:12

Meine Erkenntnis ist, dass der i30 Fastback vom Design ein absolut gelungenes Auto ist. Das bisher ansprechendste Auto von Hyundai. Wobei mir bei Autos das Design immer egal war und ist.
Die Karosserie des Fastback für den Ioniq wäre aber ein echter Eyecatcher, wobei das Heck schon reichen würde. Bei der Innenausstatung werden wohl beide identisch sein.

Zum Gewicht gibst nicht viel zu sagen und ist auch nicht wirklich überraschend, da der Ioniq einerseits vom Gewicht optimiert wurde und der Akku ja nicht so groß und schwer ist, so dass sich Verbrenner und Elektro da nicht viel geben. Vorteil des Ioniq ist dann halt der elektrotypische lineare Drehmomentverlauf ab der ersten Umdrehung.
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Re: Gewichstvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon IO43 » Mi 31. Jan 2018, 13:16

Überrascht bin ich eigentlich nur von dem mit 0,3 verhältnismäßig schlechten cw-Wert des Fastback.
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Re: Gewichstvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon e-wibeau » Mi 31. Jan 2018, 14:36

LtSpock hat geschrieben:
Meine Erkenntnis ist, dass der i30 Fastback vom Design ein absolut gelungenes Auto ist. Das bisher ansprechendste Auto von Hyundai. Wobei mir bei Autos das Design immer egal war und ist.
Die Karosserie des Fastback für den Ioniq wäre aber ein echter Eyecatcher, wobei das Heck schon reichen würde. Bei der Innenausstatung werden wohl beide identisch sein.

Wenn Du das optisch meinst: weit gefehlt.

i30 Fastback:

Bild

Ioniq:

Bild

Da haben sie fast alles möglichst anders ausgeführt, nichtmal das Lenkrad ist gleich (beim Ioniq unten etwas abgeflacht)

Und ja, der Fastback sieht gut aus.

Zum Gewicht gibst nicht viel zu sagen und ist auch nicht wirklich überraschend, da der Ioniq einerseits vom Gewicht optimiert wurde und der Akku ja nicht so groß und schwer ist, so dass sich Verbrenner und Elektro da nicht viel geben. Vorteil des Ioniq ist dann halt der elektrotypische lineare Drehmomentverlauf ab der ersten Umdrehung.


Zum Gewicht, mal den Golf als Vergleich:
1.5 TSI ACT DSG: 1.322 kg
e-Golf: 1.615
Fast 300 kg Unterschied! Sicher, beim Ioniq wurde hier und da Leichtmetall statt Stahl (Hauben, dafür hinten mehr schweres Glas) verbaut und der Golf-Akku ist kapazitätsseitig 28% größer (insgesamt ca. 300kg, meine ich gelesen zu haben, das wären anteilig 66kg), aber das ist schon ein krasser konzeptioneller Unterschied.

IO43 hat geschrieben:
Überrascht bin ich eigentlich nur von dem mit 0,3 verhältnismäßig schlechten cw-Wert des Fastback.


Oha, ist mir neu. Grad mal gegugelt, nur auf ner englischsprachigen Seite gefunden - tatsächlich. Ui. Allerdings, der Lufteinlass allein wird viel ausmachen, 225er statt 205er Reifenbreite und noch ein paar Kleinigkeiten, eben genau die sind's ja, die den cW-Wert fix nach oben treiben.
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Re: Gewichstvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon LtSpock » Mi 31. Jan 2018, 15:03

Die Integration des Navis beim Ioniq ins Armaturenbrett gefällt mir wesentlich besser. Diese aufgepfropften Vesperbretter à la Daimler oder Tesla fand dich schon immer grottig. Aber davon abgesehen ist die Designsprache identisch.

Dass der Golf mitlerweile immer mehr verfettet (wie andere Autos auch) ist auch nix neues.
Golf I: ca. 750-805kg, Golf VII 1205–1615 kg.

Bei den Motoren betreibt man Downsizing mit Turboaufladung wegen der Abagsnormen und diamametral dazu wird beim Gewicht konsequentes Upsizing betrieben weil es billiger ist. Da heulen und jammern dann die kleinen Motörchen unter der Haube rum, wenn sie die adipösen Karren auf Touren oder den Berg raufbringen sollen. Bezahlen muss der Kunde die Rechnung an der Tankstelle oder in der Werkstatt. Die deutschen Autos sind eben in allen Aspekten "premium" :mrgreen:
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Re: Gewichstvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon sensai » Mi 31. Jan 2018, 15:16

Moment,
es gibt immer ein sogenanntes Basis oder Berichtsfahrzeug im Autobau.
Das ist kosten und gewichtseitig auf das Minimum ausgelegt.
Mit diesem Fahrzeug werden auch die Abgasnomen festgelegt.

Blöd nur, das so ein Fahrzeug für einen Kunden gar nicht konfigurierbar ist, da gewisse SA-Ausstattungen
Serien SA`s sind..............
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

Zoe Intens (Q210) 12/2014 mit 17" TechRun und Folierung
IONIQ Premium Blue Velvet: 03/2018
und damit: ein 100% Auspuff freier Haushalt 8-)
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Re: Gewichtsvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon e-wibeau » Mi 31. Jan 2018, 15:31

LtSpock hat geschrieben:
Die Integration des Navis beim Ioniq ins Armaturenbrett gefällt mir wesentlich besser. Diese aufgepfropften Vesperbretter à la Daimler oder Tesla fand dich schon immer grottig. Aber davon abgesehen ist die Designsprache identisch.

Dass der Golf mitlerweile immer mehr verfettet (wie andere Autos auch) ist auch nix neues.
Golf I: ca. 750-805kg, Golf VII 1205–1615 kg.


Ähm, Vorsicht.
VW Golf 1.5 TSI ACT DSG: 1.322 kg
Hyundai i30 Fastback 1.4: 1.484 kg

Der Golf Variant wiegt in gleicher Ausstattung 1.378 kg, immernoch 100 kg weniger als der Hyundai, hat aber ein deutlich größeres Gepäckabteil.

Bei den Motoren betreibt man Downsizing mit Turboaufladung wegen der Abagsnormen und diamametral dazu wird beim Gewicht konsequentes Upsizing betrieben weil es billiger ist. Da heulen und jammern dann die kleinen Motörchen unter der Haube rum, wenn sie die adipösen Karren auf Touren oder den Berg raufbringen sollen. Bezahlen muss der Kunde die Rechnung an der Tankstelle oder in der Werkstatt. Die deutschen Autos sind eben in allen Aspekten "premium" :mrgreen:


Im obigen Vergleich hat der Golf den größeren Motor, den Hyundai gibt's, wie den i30, auch mit 1,0 Liter 3-Zylinder.
Ich fahre einen 1,4 TSI und bin mehr als zufrieden, für einen Brenner. Sehr leise und laufruhig (wenn man ihn nicht wie blöde tritt), sehr kräftig, sodass ich auf der Landstraße sehr oft locker im 7. Gang (DSG im Manuell-Modus, imAuto-Modus ist es leider auf quengelige Motor-Journalisten ausgelegt) überholen kann, etwas über 2.000/min bei 100 km/h. Meiner ist en 2009er Octavia Combi mit etwa gleicher Gewichtsangabe wie der obige Golf Variant. Auch den 1,0 3-Zylinder bin ich schon gefahren, sehr angenehm im gut gedämmten VW.

Ich mecker gerne mit, aber nur da, wo es was zu meckern gibt. Hier: Beim e-Golf hat VW offenbar nicht "unnötig" beim Gewicht gespart :mrgreen: Allerdings ist das anscheinend auch garnicht unbedingt nötig, siehe https://ecomento.de/2017/12/04/forscher ... rioritaet/

sensai hat geschrieben:
Moment,
es gibt immer ein sogenanntes Basis oder Berichtsfahrzeug im Autobau.
Das ist kosten und gewichtseitig auf das Minimum ausgelegt.
Mit diesem Fahrzeug werden auch die Abgasnomen festgelegt.

Blöd nur, das so ein Fahrzeug für einen Kunden gar nicht konfigurierbar ist, da gewisse SA-Ausstattungen
Serien SA`s sind..............

Ein Spielraum, den Hyundai und VW gleichermaßen nutzen können, VW scheint's aber mittlerweile leider besser raus zu haben. Da ich meinen genannten Octavia 10% unter Normverbrauch betreibe (Spritmonitor-genau, mitlerweile 166.000 km), hab ich keinen Grund, zu meckern. Bei nem aktuellen Fahrzeug vermute ich, dass ich dank fortgeschrittener Verbrauchstest-Optimierungen den Normverbrauch vielleicht noch grade so eben erreichen würde. Ich Stopp-Starte auch noch manuell. Bin gespannt, wie das dann beim Ioniq aussieht, sofern ich ihn mir zulege ;) (Ich wünsche mir eigentlich an die 300 km BAB-Realreichweite [110 km/h GPS, auch bei knapp über Null, Schietwetter] und Fernzugriff per App ... na mal sehen - aber ich werd ihn ja ne Woche testen, da weiß ich dann ganz gut bescheid!)
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Re: Gewichtsvergleich mit Verbrenner - beinahe gleich!

Beitragvon LtSpock » Mi 31. Jan 2018, 16:16

e-wibeau hat geschrieben:
Ich mecker gerne mit, aber nur da, wo es was zu meckern gibt. Hier: Beim e-Golf hat VW offenbar nicht "unnötig" beim Gewicht gespart :mrgreen: Allerdings ist das anscheinend auch garnicht unbedingt nötig, siehe https://ecomento.de/2017/12/04/forscher ... rioritaet/

Kenne den Bericht. Ist aber auch logisch was die da schrieben: Es wird eine Masse x beschleunigt und die kinetische Energie wird durch Rekuperation zum größten Teil wieder zurückgewonnen. Je höher die Masse um so mehr Energie wird für die Beschleunigung benötigt, aber die kinetische Energie wird auch höher, so dass druch die Rekuperation eben auch diser höhere Energielevel wieder zurückgewonnen werden kann. In gewissen Grenzen spielt das Gewicht daher kein Rolle, bzw. muss der Akku den zu erwartenden Entladeströmnen entsprechend dimensioniert sein, um einerseits eine anständige Beschleunigung zu erzielen und andererseits eine annehmbare Recihweite zu ermöglichen. Beim Verbrenner kann man nicht Rekuperieren und muss daher alles auf eine effiziente Verbrennung/Beschleunigung setzen, d.h Wirkungsgrad der Verbrennung, Gewichtsreduzierung etc. Alleine schon aus dem Grund ist ein EV ein wirklich einfach zu bauendes Auto.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass der Ioniq bei Reku=0 besser rollt als jeder Verbrenner im Leerlauf. Selbst ganz leicht abschüssige Strecken kann man so kilometerweit im Leerlauf rollen. :D
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