Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon Twizyflu » Mo 24. Apr 2017, 13:25

Karlsson hat geschrieben:
Du vergisst dafür immer den großen Anteil der Strecken, die man mit größerem Akku ohne Nachladen bewältigen kann.


Achja? Dann hast du es wohl überlesen oder?
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Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon zottel » Mo 24. Apr 2017, 16:40

Karlsson hat geschrieben:
[Der Ioniq] ist von den Daten für mich zum unnötig großen Zweitwagen verdammt und dafür dann auch wieder sehr teuer.


Das kann ich mal hundertprozentig unterschreiben.

Der Ioniq ist total klasse, so ist das nicht. Aber für Erstwagen reicht es bei unserem Anforderungsprofil noch nicht – wobei das Anforderungsprofil nicht zuletzt bedeutet „die elektroskeptische Ehefrau akzeptiert das Auto“. Möglich wäre es sicher, aber es wäre mit Einschränkungen verbunden. Nicht nur in Sachen Urlaubstrip, auch in Sachen Verwandtschaftsbesuch, ca. 110 km einfach ohne Schnelllademöglichkeit auf der Strecke (ist bei zwei häufiger besuchten Verwandten der Fall, und selbst wenn es die Lademöglichkeit gäbe – ernsthaft interessant wird es erst, wenn man ohne Ladung problemlos (!) und ohne auf die Fahrweise zu achten hin und zurück kommt).

Bleibt der Zweitwagen. Das ist der, den ich fahre. Meist allein. Kleinstwagen (Peugeot 107), bei meiner Fahrweise 4,8 l/100 km Benzinverbrauch. Anschaffungskosten: € 5.000,–, Jahresfahrleistung ca. 13 tkm.

Natürlich wäre es cool, statt dessen mit einem Ioniq herumzukurven, aber eigentlich ist das Auto viel zu groß für den Zweck. Weil der Ioniq so effizient ist, wäre es vielleicht nicht einmal so schlimm, ihn für diesen Zweck zu nutzen. Aber dafür ist er zu teuer. Er bietet natürlich was für das Geld, hat aber auch irre viel Zeug, das ich zwar total cool finden würde, aber in Wahrheit überhaupt nicht brauche.

e-Up oder i3 wären passender Ersatz und auch von den gebotenen Leistungen her (gerade so) ausreichend. Sind aber beide lächerlich teuer für das, was sie bieten.

Eine Art i10 Elektro für max € 15.000,– – das wäre immer noch viel teurer als der Peugeot, aber man könnte ernsthaft drüber nachdenken statt nur davon zu träumen …
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Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon Karlsson » Mo 24. Apr 2017, 16:49

Super-E hat geschrieben:
dieser Halbsatz zeigt schön wie weit sich diese Forum von der Lebenswirklichkeit der Durchschnittsbevölkerung unterscheidet...

Mit dem Nettolohn würde ich dann doch tatsächlich über einen Tesla nachdenken.
Wobei der ketzerische Ansatz ja nicht ganz verkehrt ist. Die hohe Teslsa Reichweite muss teuer erkauft werden und man steht zwar weniger an Ladesäulen, muss aber dafür mehr für den Wagen arbeiten.
Bloß kriegt man bei Tesla dafür eben nicht nur die hohe Reichweite, sondern auch ein Fahrzeug einer deutlich gehobenen Klasse mit beeindruckenden Fahrtleistungen.
Der Aufpreis rein für die Reichweite wird dann in einiger Zeit eher nicht so hoch ausfallen - siehe Ampera E. Den kann man zwar noch nicht wirklich kaufen, aber es ist ja absehbar, wo die Reise hin geht.

Twizyflu hat geschrieben:
Achja? Dann hast du es wohl überlesen oder?

Ok. da hast Du es mal am Rande erwähnt. Sonst lässt Du es halt gerne weg. Und dazu eben auch Deine Beweggründe für die vielen Außenladungen, die sich eigentlich auch deutlich reduzieren ließen - wenn Du es denn wolltest.

zottel hat geschrieben:
Bleibt der Zweitwagen. Das ist der, den ich fahre. Meist allein. Kleinstwagen (Peugeot 107), bei meiner Fahrweise 4,8 l/!00 km Benzinverbrauch. Anschaffungskosten: € 5.000,–, Jahresfahrleistung ca. 13 tkm.

Das elektrischen Pendant dazu fehlt in der Tat noch. Von der Größe her hätte ich statt dem Zoe auch gern einen Up genommen. Reicht meiner Meinung nach als Zweitwagen von der Größe her aus. Hat damals aber noch gebraucht >20k€ gekostet.
Hoffen wir auf Gen2 des Up, auch als Citigo und Mii.
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Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon Langsam aber stetig » Mo 24. Apr 2017, 18:03

zottel hat geschrieben:
Bleibt der Zweitwagen. Das ist der, den ich fahre. Meist allein. Kleinstwagen (Peugeot 107), bei meiner Fahrweise 4,8 l/100 km Benzinverbrauch. Anschaffungskosten: € 5.000,–, Jahresfahrleistung ca. 13 tkm.
[...]
Eine Art i10 Elektro für max € 15.000,– – das wäre immer noch viel teurer als der Peugeot, aber man könnte ernsthaft drüber nachdenken statt nur davon zu träumen …

Karlsson hat geschrieben:
Das elektrischen Pendant dazu fehlt in der Tat noch. Von der Größe her hätte ich statt dem Zoe auch gern einen Up genommen. Reicht meiner Meinung nach als Zweitwagen von der Größe her aus. Hat damals aber noch gebraucht >20k€ gekostet.

Aber die Drillinge C-Zero, iMiev und iOn haben doch fast genau das? Oder was passt da nicht? Nach Förderung zwar €16.000 knapp über den gewünschten €15.000.
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Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon zottel » Di 25. Apr 2017, 15:50

Die Drillinge sind in der Tat preislich interessant, vor allem gebraucht mit ~ 30 tkm ab ca. € 8.000,–.

Leider reicht die Reichweite nicht ganz.

70 km (Hälfte Autobahn) im Winter ohne Reichweitenangst und frieren ist bei uns die Pegelmarke. Muss nicht zwingend bei - 10 °C funktionieren, aber doch wenigstens bei 0 °C. (Ich weiß, das wird beim e-Up auch verdammt knapp, aber immerhin ist er näher dran als die Drillinge.)

Konkret bedeutet das eigentlich, dass man etwa 200 km Reichweite nach NEFZ braucht (nicht, um die Aufgabe überhaupt zu schaffen, aber um sie ohne Reichweitenangst zu schaffen, was für meine Frau sehr wichtig ist).
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Re: Ein Blick aus der Filterblase in die Zulassungstatistik

Beitragvon Langsam aber stetig » Di 25. Apr 2017, 16:06

MIt einem iMiev mit nachgerüsteter Dämmung geht es vielleicht, der hat doch einen leicht größeren Akku als C-Zero und iOn, oder? Aber wirklich viel Spielraum bleibt natürlich nicht, insbesondere wenn man dann noch die Akkualterung berücksichtigt - normalerweise kein Problem, aber wenn man schon sehr knapp am Limit ist, vielleicht doch.
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