30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon bm3 » Di 28. Nov 2017, 09:16

Bremsflüssigkeit tauschen wäre wirklich etwas arg früh gewesen, kenne das auch bisher nur so dass an OBD-Buchsen Dauerplus anliegt. Der Canbus an sich geht nur wenn die Autos über Schlüssel aktiviert sind.

VG:

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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon St3ps » Di 28. Nov 2017, 14:16

Schaut mal in den Wartungsplan, da steht bei der 30kter "Bremsflüssigkeit ersetzen".
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon GcAsk » Di 28. Nov 2017, 14:23

St3ps hat geschrieben:
Schaut mal in den Wartungsplan, da steht bei der 30kter "Bremsflüssigkeit ersetzen".

An irgendwas muss man ja noch verdienen :lol:
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon Tigger » Di 28. Nov 2017, 14:33

St3ps hat geschrieben:
Schaut mal in den Wartungsplan, da steht bei der 30kter "Bremsflüssigkeit ersetzen".

Yep, steht drin... Aber nach 5 Monaten sehe ich da wirklich noch keinen Bedarf. ;-)
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon EddyB » Di 28. Nov 2017, 14:49

GcAsk hat geschrieben:
St3ps hat geschrieben:
An irgendwas muss man ja noch verdienen :lol:

Nur darum geht es tatsächlich. 35,- € pro Liter Öl fällt ja künftig aus. Da muss man sich schon rechtzeitig Gedanken machen wie man den Werkstätten Umsatz verschafft. Bremsflüssigkeitswechsel braucht jedoch nur zu erfolgen, wenn der Wasseranteil nachgemessen zu hoch ist. Das würde ich gegen Hyundai ggfs. sogar durchklagen.
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon St3ps » Di 28. Nov 2017, 15:15

Da hat aber Jemand schlecht zitiert. ;) Auch wenn es wohl wahr ist.
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon kub0815 » Di 28. Nov 2017, 17:03

hi,
wurde die Bremsflüssigkeit jetzt getauscht oder nicht?
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon pottle » Do 30. Nov 2017, 09:37

Es passt nicht ganz in diesen Thread, aber ich tippe es trotzdem mal hier:

Ich habe seit Mai 2017 einen Raspberry mit WLAN, GPS-Empfänger und OBD-Schnittstelle permanent in meinem Ioniq Elektro installiert, um alle Fahr- und Batteriedaten zu protokollieren und weiss daher, wovon ich rede:

1. An der OBD-Schnittstelle ist definitiv Dauerplus.
2. Mein OBD-Dongle hat im Ruhezustand nur einen geringen Stromverbrauch, der nicht ins Gewicht fällt, Abstecken ist nicht notwendig (aber es dürfen keine Daten gesendet werden, siehe unten!!!)
3. Die OBD-Schnittstelle ist immer verfügbar, unabhängig vom Status des Fahrzeugs (ein- oder ausgeschaltet etc.)

4. Jetzt das Eingemachte im Detail:

Wenn das Fahrzeug fahrbereit ist (grünes Symbol), sind alle Steuergeräte am CANBUS verfügbar und die 12V-Batterie wird von der Leistungselektronik gepuffert. In diesem Zustand können via OBD-Dongle beliebige Daten zur Abfrage der Steuergeräte gesendet werden, ohne dass dies stört oder zu einer Entladung der 12V-Batterie führt.

Wenn das Fahrzeug nicht fahrbereit ist, sind nicht mehr alle Steuergeräte am BUS erreichbar und die 12V-Batterie wird auch nicht mehr gepuffert. Wenn das Fahrzeug im Ruhezustand ist, "schlafen" alle Steuergeräte und haben nur einen minimalen Strombedarf (<< 0,1A)

Auch im Ruhezustand sind einige Steuergeräte am BUS erreichbar. Durch gesendete Daten vom OBD-Dongle (das sind zumeist sogenannte "Broadcasts" an alle Steuergeräte) werden diese "aufgeweckt" und ziehen dann für eine bestimmte Zeit beträchtlichen Strom (in Summe mehrere Ampere!), bevor sie sich durch Inaktivität am Bus wieder schlafen legen. Wenn daher im Ruhezustand permanent Daten am Bus übertragen werden, ist die 12V-Batterie innerhalb von etwa 10-20 Stunden leer!

Weiters führen die im Ruhezustand immer wieder "aufgeweckten" Steuergeräte zu Inkonsistenzen im System. Wenn in einer solchen Situation das Fahrzeug wie gewohnt entriegelt wird, können danach alle möglichen "Merkwürdigkeiten" auftreten. Bei mir funktionierte mal das Audiosystem nicht, die Zentralverriegelung begann zu spinnen und sogar das Wegfahren funktionierte irgendwann nicht mehr. Abhilfe brachte nur das Abklemmen der 12V-Batterie. Daher: Im Ruhezustand KEINE DATEN AM BUS SCHICKEN!

Die 12V-Batterie kann automatisch von der Hochvoltbatterie nachgeladen werden, sofern das entsprechende Häkchen in den Einstellungen gesetzt ist. Auch das scheint aber manchmal nicht zu funktionieren. Bei mir so geschehen in der Nacht von gestern auf heute, wo der Raspi trotz des geringen Stromverbrauchs die 12V-Batterie doch so weit entleert hat, dass gerade noch das Aufsperren funktioniert hat, danach aber nichts mehr...

Fakt ist jedenfalls, dass die viel zu klein dimensionierte 12V-Batterie das anfälligste Teil im Ioniq Elektro sein dürfte und auch als erste Komponente zu tauschen sein wird.
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon GcAsk » Do 30. Nov 2017, 09:44

Danke für die Infos.

Auch ohne bewusste Kommandos werden seitens des Dongles dennoch KOmmandos an den Bus automatisch geschickt. Glaub alle habe Minute spätestens. Ob das jetzt aber alle Steuergeräte aufweckt, weiß ich nicht. Lässt man den Dongle einfach so stecken, ist die Batterie im IONIQ vermutlich trotzdem schnell leer ;)

Darf man fragen, wie Du genau über OBD2 mit dem Raspberry Pi kommunizierst? Klingt nämlich spannend, habe auch einen Raspberry PI und plane eine kleine Version von EVNotify für Raspberry Pi's.
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Re: 30.000 km Durchsicht - Zusammenfassung

Beitragvon Langsam aber stetig » Do 30. Nov 2017, 10:32

pottle hat geschrieben:
Die 12V-Batterie kann automatisch von der Hochvoltbatterie nachgeladen werden, sofern das entsprechende Häkchen in den Einstellungen gesetzt ist. Auch das scheint aber manchmal nicht zu funktionieren. Bei mir so geschehen in der Nacht von gestern auf heute, wo der Raspi trotz des geringen Stromverbrauchs die 12V-Batterie doch so weit entleert hat, dass gerade noch das Aufsperren funktioniert hat, danach aber nichts mehr...

Wenn ich mich richtig erinnere, wird nur alle 72 Stunden nachgeladen. Ist also eher dafür gedacht, die Batterie aufgeladen zu halten, wenn man das Auto lange stehen lässt.
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