Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Alles rund um das Stromtankstellenverzeichnis

Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon Twizyflu » Do 1. Mai 2014, 23:18

Naja die Relation passt
20 km Reichweite = 1/8 der max Reichweite im Schnitt
5-10l = 1/8 eines durchschnittlichen Tanks

Ne quatsch du hast natürlich recht
Das hat keinen Sinn.
Wenigstens 11kW.
Ne stunde dran und gut :)
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Re: AW: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon Kelomat » Sa 3. Mai 2014, 20:41

Ja mit einer Zoe oder nem Tesla... Für alle anderen E-Autos sind es effektiv 3,7kw...
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon georgk111 » Di 6. Mai 2014, 19:08

@guy
Wahrscheinlich bin ich zu naiv: ich würde mir ein vollständiges Verzeichnis wünschen, wo wirklich alle Stationen eingetragen sind. Mit Hinweisen für die Detailplanung, wann sie offen sind, welche Adapter ich brauche, ob ich einfach "so" zahlen kann usw.
Andererseits gibt es inzwischen eine Zahl Anbieter von Apps für smartphone die versuchen sich zu profilieren um dann vielleicht mit einer kostenpflichtigen Version Geld zu verdienen - wenn 1 Million EVMobilisten so eine App um 3.- kaufen ... Ich hab mittlerweile 26 Apps am Handy teilweise kaum brauchbar, weil die Abdeckung einfach nicht stimmt, gerade in Österreich, oder die Bedienung, oder es stürtzt ab oder lädt zu langsam (vielleicht schreib ich mal was darüber wenn mir fad ist). Desweiteren gibt es die Anbieter/Stromversorger, die halt ihren Strom auch für EV anbieten und bewerben wollen, und denen es vielleicht nicht in den Kram paßt, wenn der Mitbewerber x-mal mehr Stationen anbietet und man das auf einen Blick findet ...
So, in diesem Spannungsverhältnis sich zu bewegen ist nicht einfach. Solange es Begeisterte gibt, die Ladestationen melden und Verzeichnisse komplettieren kann man ja in begrenzten Gegenden so etwas aufbauen. Aber für ein ganzes Land? Ganz Europa? Ganze Welt?
Was übergreifend reguliert werden müßte wäre ein "directory", wie ein "amtliches" Telefonbuch wo in diesem Fall die Koordinaten, der Betreiber und ein paar Details, die man wahrscheinlich in 2x8bit unterbringen könnte wie: einen mit statischen Eigenschaften (immer Ja/nein) 24/7 Betrieb, >11kW, >22KW, Typ 2, kostenfrei, Vertrag, Direktzahlung und einem mit dynamischen: in Betrieb, mind 1 Station frei, mind 1 22kW Station frei.
Und dann eben noch ein Link auf die jeweilige Datenbank wo die Beschreibung der Ladestation steht (und von mir aus auch die Werbung mit dem der dann Geld verdient ;-). Das wäre dann Sache des jeweiligen Datenbankanbieters oder des Stromversorgers. Kleines Problem ist eben nur die Weitergabe der Daten. Aber vielleicht würde ein solches "neutrales" directory eher unterstützt? Könnte mir vorstellen, dass das eigentich Sache der nationalen Automobilclubs wäre, die sollten ja im Namen der Autofahrer agieren. Aber vielleicht sind EVMobilisten keine Autofahrer :mrgreen:
Bevor ich es vergesse: eine Chance wären natürlich die zukünftigen Roamingverbünde, die müßten dann ja eigentlich Gesamtverzeichnisse ins Netz stellen. Aber: bei Intercharge stand Hinweis auf Ladestationen kommt Anfang 2014, jetzt steht Mitte 2014, Mitte 2014 wird dann ... stehen. Bei Wienenergie steht dass man BMW Besitzer sein muß oder bei Intercharge nachschauen soll, wie sagt der Lateiner: circulus vitiosus.
:D Macht einfach so weiter für die Region D-A-CH
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon Guy » Di 6. Mai 2014, 19:43

Das scheitert doch bereits bei den Betreibern selbst. Offene Schnittstellen, gemeinsamer Standard? Fehlanzeige

Dann stoß das doch einfach mal an
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon TeeKay » Di 6. Mai 2014, 20:23

Es scheitert noch eine ebene früher. Mir ist kein Betreiber bekannt, der seine Säulen hier (oder irgendwo anders) meldet und pflegt (vielleicht BEW ausgenommen). Wenn die selbst drauf pfeifen, dass man ihre Säulen findet, ist ihnen der Rest erst Recht egal.
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon roberto » Di 6. Mai 2014, 20:59

Ich hab hier im Waldviertel die Erfahrung gemacht, dass viele Betreiber von e-Tankstellen keine Ahnung haben, dass es im web dafür Verzeichnisse gibt. Die sind aber meistens sehr dankbar wenn jemand die Eintragung übernimmt. Oft wird die e-Tankstelle auch nur errichtet, weil die Gemeinde oder auch Firma ein e-mobil angeschafft hat. Dass eine öffentliche Nutzung sinnvoll wäre, ist ihnen zunächst nicht bewusst, weil sie gar nicht für möglich halten, dass es auch private e-mobilisten gibt. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern...
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Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon DCKA » Mi 7. Mai 2014, 09:45

Warum macht das (in Dutschland) nicht die Markttransparenzstelle (für Kraftstoffe zuständig) oder die Bundesnetagentur (die ist u. a. für's Stromnetz zuständig)? Und von dort könnten dann die Informationsdienste die Daten "abnehmen". Alle Verbrennertankstellen müssen doch auch ihren aktuellen Preise/Daten sofort angeben, warum geht das nicht bei e-Tankstellen?
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon TeeKay » Mi 7. Mai 2014, 10:48

Weils zu einfach ist und die Elektromobilität fördern würde. Praktisch alle Fördermaßnahmen sind so angelegt, wie sie jemand mit echtem Förderwillen nicht anlegen würde. Man kann aber trotzdem zeigen: "Seht her, wir haben Milliarden in die Förderung gesteckt und es klappt trotzdem nicht!"
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon Cyberjack » Mi 7. Mai 2014, 12:15

ATLAN hat geschrieben:
Der ÖAMTC gibt ja mit seinen Säulen auch eine Lachnummer ab: Größtenteils nur Schuko, Limitiert auf 1 Std. als "Nothilfe"
Das sind max. 3,7kWh, ca. 20 km ... :roll:


YMMV. In Vorarlberg gibt es beim ÖAMTC in Dornbirn und Rankweil Typ2, in Rankweil sogar eine Chademo.
OK, ist eine Kooperation mit VLOTTE, aber es spricht ja nix dagegen, daß der ÖAMTC solche Kooperationen auch in anderen Bundesländern macht.

Als ARBÖ Mitglied schaut es da wesentlich düsterer aus und ich erwarte angesichts der schlechten Finanzlage auch nichts ... :evil:

Noch was zu Hubject:

Vor ein paar Wochen wurde ja groß in den Medien zum Ladeverbund ChargeNow und Hubject getönt. Ich habe mal bei VLOTTE nachgefragt ob ich als VLOTTE Kunde mit meiner RFID Karte auch bei den Roamingpartnern Strom beziehen kann. Mir wurde gesagt, daß diese Roamingabkommen derzeit nur in eine Richtung (also nur für BMW-Kunden) funktionieren, eine Freischaltung in die andere Richtung (VLOTTE -> Roamingverbund) "in Kürze" (wann auch immer das sein soll) erfolgen soll.

M.
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Re: Datenerfassung Österreichische Ladepunkte

Beitragvon 10Prozent2020 » Mi 7. Mai 2014, 12:41

Hallo zusammen,

TeeKay hat geschrieben:
Es scheitert noch eine ebene früher. Mir ist kein Betreiber bekannt, der seine Säulen hier (oder irgendwo anders) meldet und pflegt (vielleicht BEW ausgenommen). Wenn die selbst drauf pfeifen, dass man ihre Säulen findet, ist ihnen der Rest erst Recht egal.


aus meiner Erfahrung heraus haben die EVUs und grundsätzlich Betreiber von Ladeinfrastruktur natürlich Interesse, dass die Ladepunkte gefunden werden.

Ein Problem ist, dass derzeit ein ausgesprochener Wildwuchs an Ladesäulendatenbanken herrscht, von denen jede meint, sie sei die beste/sinnvollste/etc.

Eine schnelle Recherche zeigte für Österreich diese (unvollständige) Liste:
* GoingElectric
* Lemnet
* e-Tankstellen-Finder
* ChargeMap
* Openstreetmap
* SmartTanken.de
* elektrotankstellen.net
* drehstromnetz.de
* e-stations.de

Wenn nun ein EVU eine Ladesäule neu aufbaut oder einfach nur umrüstet, soll dieser dann wirklich bei allen Datenbankbetreibern Mails hinschicken, Updateformulare ausfüllen oder mehr-oder-weniger propriertäre Schnittstellen implementieren? Dann dauert das Umrüsten weniger lang als das Updaten der Datenbanken.

Gesucht ist also eine unabhängige, glaubwürdige, technisch und organisatorisch robuste Lösung. Dass es solche Lösungen in anderen Bereichen gibt, zeigt die OpenStreetMap. Kostenlos, offene Schnittstellen zum händischen und automatisierten Befüllen _und_ Lesen/Auswerten sowie verwendbar auf vielen Plattformen.
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