Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

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Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Ernesto » So 6. Dez 2015, 16:29

Hallo,
ich habe mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.
Es werden ja nun verschieden EV´s angeboten und genauso unterschiedlich sind die Ladevarianten.
Ich muss zugeben am besten hat mir das Ladeverhalten des Renault Zoe gefallen.
Am 11KW CEE-Rot 16A in ca 2h voll!
Die EV´s von Volkswagen benötigen leider viel länger, da sie an selbiger Dose mit "nur" max 3,7KW laden können.

Habe mich neulich mit meinem Elektriker darüber unterhalten.
Muss evt dazu sagen er würde erst ein EV kaufen, wenn sich das finanziell lohnen würde, sprich das Fahrzeug mit einem Stinker mithalten kann. Er würde auf nichts verzichten wollen und das EV müsste dann genauso behandelbar sein wie ein Diesel.
Solange der Diesel in Anschaffung/Unterhalt/Freizügigleit beim Fahren (Laden/Tanken/Reichweite) besser funktioniert als ein EV ist da nix drin. Ok seine Meinung, muss ich so axeptieren.

Er meinte nur, du willst an der Kraftstromdose über mehrere Stunden mit vollen 11KW ziehen. Und ich merkte schon jetzt kommt ne Ansage. Das ist doch völlig bescheuert, meinte er. Dann muss deine Frau erstmal fragen ob das Auto lädt bevor sie das Mittagessen kocht oder wie?

Er meinte der normale Hausanschluss wären bei mir 3 x 35A und der Herd ist für 10-11KW ausgelegt. Diese zieht er wiederum aber nur wenn alle 4 Kochfelder + die Röhre an sind. Wann kommt das vor? Mh sogut wie nie.

Er regte mich jedenfalls zum nachdenken an und nun bin ich etwas unsicher! Hat Volkswagen das doch richtig gemacht?
Aber man ist halt eingeschränkt mit dem langsamen laden. Spontan ist dann nicht!

Mann müsse dann bei seinem Stromanbieter einen größeren Anschluss bestellen, welcher wiederum mehr Grundgebühr kostet.
Und wenn das jeder Haushalt im Dorf machen wolle, würde es nicht lange dauern, dann ist das Netz platt.

was sagt ihr denn zu diesem Thema?

Ich bin nach der Golf Probefahrt eh erstmal wieder etwas geerdet und habe wieder einen respektablen Abstand zum Thema EV genommen. Beobachte das Geschehen weiter und warte erstmal ab.

Freue mich auf euer Feedback.
Gruß
Tino
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon graefe » So 6. Dez 2015, 16:34

Mir persönlich ist es ziemlich Wurscht, ob mein Auto beim Laden während der Arbeitszeit schon in einer halben Stunde voll ist, oder erst nach 10h. Warten muss ich nie. Die Situation mag bei anderen völlig anders sein. Aber akkuschonender ist das "Soft-Laden" mit Schuko wohl schon.

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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon harlem24 » So 6. Dez 2015, 16:35

Bei 11KW braucht ne Zoe ca. 3h bis sie voll ist.
Man braucht ne 32A Dose, damit der Akku in gut einer Stunde wieder voll ist.
Außerdem, wenn man eh zuhause laden kann, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der Akku wirklich richtig leer ist?
Zum Thema Absicherung, wie häufig kommt es wohl vor, dass das Auto lädt und Du voll Pulle kochst?

Wieso wäre das Netz platt? Die Netzbetreiber sehen ja den Bedarf und müssen dann entsprechend aufrüsten.

Mußten die Internetanbieter ja auch, denn wo vor 10 Jahren jeder 10te DSL hatte hat nun fast jeder DSL und das nicht nur mit 1000mbit, sondern mit mindestens 16k. Das geht auch nicht mit der Technikausrüstung von vor 10 Jahren...
Gruß

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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Ernesto » So 6. Dez 2015, 16:38

Meinen Arbeitgeber habe ich auch schon einmal angesprochen, den BigBoss als er gerade mal einen Rundgang machte.
Und er war erstaunlich offen für das Thema. Ich meinte nur, dass ich denke bis 2018 ein EV anzuschaffen. Nach einigen Tagen erhielt ich eine Mail von ihm und er meinte, dass in dem genannten Zeitraum dieses Vorhaben eigentlich ichts im Wege stehen sollte. Er würde das aus anderen Firmen auch kennen, dass man auf Arbeit laden kann. Mittels Zähler wird dann abkassiert.
Wenn man natürlich die Möglichkeit hat auf Arbeit zu laden, kann man die Anschaffung eines EV´s schon ganz anders planen. Meine Meinung!
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon michaell » So 6. Dez 2015, 16:39

HSA bis 50 A, kostet normal den Sicherungtausch :)
Kommt darauf an wie alt Haus ist, normal ist mittlerweile HSA mit 50A.

Ich würde den 50A Hochrüsten,
CEE32 in die Garage, dann ist man für die Zukunft, egal welches Auto geruestet

Thema kochen, ist doch einfach wann kocht man ?
zu dieser zeit nicht Laden, sollte doch machbar sein durch einfachen handlungsablauf 8-)

Ansonsten einfachen Lastabwurf und gut ist, sollte ein guter Elektriker beherrschen.
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Ernesto » So 6. Dez 2015, 16:41

harlem24 hat geschrieben:
Außerdem, wenn man eh zuhause laden kann, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der Akku wirklich richtig leer ist?


Aber auch wenn er nicht komplett lehr ist, wird mit 11KW gezogen oder?

Ich würde zu 95% Zuhause laden, wenn nicht sogar noch mehr.
Das ist einer der Vorteile, die ich im EV sehe. Keine extra Tanke Fahrten Sonntag Abend wenn der Diesel günstig ist.

Und ich kann mir nicht so recht vorstellen das unser Energieversorger hier in den nächsten 10 Jahren ihre Leitungen aufrüsten.. Glaub ich einfach nicht!
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon harlem24 » So 6. Dez 2015, 16:44

Kommt drauf an, wie voll er ist.
Schau mal nach nem Ladeprotokoll, dort kann man ganz gut erkennen, wann wie runtergeregelt wird.
Bei 11KW dürfte er aber afaik fast komplett durchziehen...
Gruß

CHris

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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Berndte » So 6. Dez 2015, 16:58

Mach´s nicht so kompliziert und suche dir mal nen vernünftigen Elektriker, der nicht nur 1,5mm² und Schukos montiert.
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon PowerTower » So 6. Dez 2015, 17:05

Ich habe auch nur Absicherung mit 35 A und trotzdem ist die Ladestation für 11 kW vorbereitet. Eigentlich spielt es auch keine Rolle ob 3,7 oder 11 kW, denn eine Phase wird so oder so mit 16 A belastet und da läuft der Herd trotzdem mit. Ob ich nun im Zweifelsfall eine Phase überlaste oder gleich alle drei macht keinen Unterschied.

Aber mache dir da keinen Kopf, 35 A Absicherung + 11 kW Ladestation = kein Problem.
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon mlie » So 6. Dez 2015, 17:11

Dein Elektriker scheint noch aus der Zeit so sein, wo es nur ein Radio und einen Fernseher gab.

Natürlich ist die Netzbelastung bei 11kW höher, bei 22kW noch höher und 43kW wird irgendwann wohl nur gegen Lastverriegelung möglich sein, aber andersrum hast du ja auch für den Netzausbau bezahlt, das Geld hat dein Netzbetreiber vor vielen Jahren erhalten und nun muss er halt auch mal eine Gegenleistung erbringen...

Lege die Ladezeiten einfach zwischen 0.00 Uhr und 5.15 Uhr, dann ist das kein Problem. Und wenn ihr nach Feierabend mit 11 oder 22kW laden müsst, wird deine Frau auch nicht zeitgleich kochen, zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit...

Kurz: Mach dir nicht soviele Gedanken und denkt nicht über Sachen nach, für die andere schon bezahlt werden.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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