Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon elektrostrom » Mo 7. Dez 2015, 18:16

Ich möchte meine 22 kW Lademöglichkeit nicht mehr missen,
17:30 mit 25 % SOC ankommen und
18:00 mit 75 % SOC wieder zum nächsten Termin fahren.

Wenn ich heute noch mal neu verkabeln würde, würde ich CEE 63 installieren,
der Hausanschluss ist mit 80 A bestens abgesichert.

Ich muss nicht immer so schnell laden, aber ich kann's, wenn es nötig ist.
Zoe Life Neptun-Grau, 22 kW Ladestation
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Berndte » Mo 7. Dez 2015, 18:42

elektrostrom hat geschrieben:
...Wenn ich heute noch mal neu verkabeln würde, würde ich CEE 63 installieren,
der Hausanschluss ist mit 80 A bestens abgesichert...


Schon mal über eine Crowdfunding-Lademöglichkeit nachgedacht?
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon eW4tler » Mo 7. Dez 2015, 19:07

Solarstromer hat geschrieben:
Dass 22 kW Ladungen hier auch für zu Hause schön geredet werden, liegt meiner Meinung an diesem ZOE lastigen Forum.
Kann man nicht pauschal sagen!

Es gibt Netzlastberechnungen/-simulation (EVU Salzburg gemeinsamt mit AIT), wo eine 22kW Ladung besser (weil kürzer) abschneidet. Durch die vielen verschiedenen Startzeitpunkten ist das Netz so in Summe weniger belastet. ;-)

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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Alex1 » Mo 7. Dez 2015, 21:11

@Ernesto: Mein Grund, zu Hause zu laden, ist, dass ich da garantiert echten Ökostrom habe. Die EWS bieten ihn (wie sonst nur Naturwatt oder Greenpeace Energy) zeitgerecht an.

Bei den Ladesäulen im Land wird zwar auch (fast) immer Ökostrom versprochen, aber wenn das nur RECS-Zertifikate sind, die dazu führen, dass die anderen Bezieher des selben Versorgers eben eine höhere CO2-Emission pro kWh haben, ist damit nichts gewonnen :roll:

Die 6 Euro für 180 km machen den Kohl auch nicht fett :mrgreen:
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Maverick78 » Mo 7. Dez 2015, 22:20

mlie hat geschrieben:
Wir dürfen eben nicht die aus den Augen verlieren, die am Arbeitsplatz nicht laden können oder dürfen, und die können eben nur abends beim einkaufen mit 22kW oder mehr den Akku vollladen. Oder sollen die alle Verbrenner fahren?


Und genau da ist das eigentliche Problem, fehlende Lademöglichkeiten. 11kW daheim sind vollkommen ausreichend, wenn man an jedem Parkplatz eine Lademöglichkeit hätte. (Hätte Hätte ...) PowerUser die den ganzen Tag im Aussendienst sind und nicht laden können, sind doch eher nicht der Normalfall.
Hätte man an jedem Parkplatz eine Schuko Dose, kann man problemlos selbst bei einer 35h Woche sein Auto fast voll kriegen und mit 11kW daheim kriegt man selbst über nacht ein Tesla voll. Ausgenommen Leute die nur 5h Schlaf die Nacht brauchen.
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Hachtl » Di 8. Dez 2015, 19:50

Ich könnte ketzerisch sagen: Ein Elektriker, der heute noch nicht elektrisch fährt, oder es zumindest in Erwägung zieht hat seinen Beruf verfehlt.
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Alex1 » Di 8. Dez 2015, 19:53

Hachtl hat geschrieben:
Ich könnte ketzerisch sagen: Ein Elektriker, der heute noch nicht elektrisch fährt, oder es zumindest in Erwägung zieht hat seinen Beruf verfehlt.
:thumb: :applaus: :clap: :applaus: :thumb:
Herzliche Grüße
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon ecopowerprofi » Di 8. Dez 2015, 21:02

Bin den Thread mal überflogen. Man diskutiert hier ein wenig an der technischen Realität von Stromversorgungen in Gebäuden vorbei. Bei der Berechnung der Hauptsicherung geht man von einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 0,3 aus. D.h. man nimmt alle möglichen Verbraucher im Haus und addiert die Nennleistungen. Die Summe multipliziert man dann mit 0,3. Für diese Leistung wird dann der Hausanschluss ausgelegt. Da die VNB nicht jedes mal alles einzeln prüfen bekommt man, wenn nix anderes verlangt wird, eine Absicherung von 25 oder 35A in ländlichen Gegenden. Bei vielen VNB (u.a. Westnetz) macht man sich nicht mal mehr die Mühe und jedes Haus bekommt einen Anschluss für 3 x 100A und wird im Normalfall dann mit 3 x 63A abgesichert. Der Hauseigentümer muss sowieso den Hausanschluss bezahlen.

Mit 3 x 35A hat man eine Nennanschlussleistung von 24 kW. Nach der Norm dürfen die Schmelzsicherung beim doppelten Nennstrom nach ca. 1 Std auslösen. Also kann ich theoretisch mit 3 x 35A ca.1 Std lang 48 kW beziehen bevor die auslöst. Das nächste was nicht beachtet wurde ist, dass z.B. selbst der E-Herd nicht kontinuierlich seine max. Leistung bezieht sondern die Heizkreise werden je nach Temperatur getaktet, D.h., dass z.B. die Herdplatte ständig ein und ausgeschaltet wird. Auch der GS wird nicht während der ganzen Betriebszeit geheizt sondern der wird nur kurzzeitig das Spülwasser aufheizen und den Rest der Zeit nur den Strom für die Pumpe beziehen.

Selbst 22 kW am Anschluss mit 3 x 35A ist kein Problem. Da kann Mutti ruhig das Mittagessen gleichzeitig kochen ohne dass die Sicherungen fliegen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon eMobFan » Di 8. Dez 2015, 21:56

Hachtl hat geschrieben:
Ich könnte ketzerisch sagen: Ein Elektriker, der heute noch nicht elektrisch fährt, oder es zumindest in Erwägung zieht hat seinen Beruf verfehlt.

Auf den Punkt gebracht Hachtl!
Böse aber so wahr!! :mrgreen:
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Re: Mal eine Grundsatzfrage zum laden zuhause.

Beitragvon Ernesto » Di 8. Dez 2015, 23:54

Hachtl hat geschrieben:
Ich könnte ketzerisch sagen: Ein Elektriker, der heute noch nicht elektrisch fährt, oder es zumindest in Erwägung zieht hat seinen Beruf verfehlt.


Find ich Quasch den Satz,
Leute, könnt ihr euch nich mehr zurück versetzten in die Menschen die kein EV fahren.
Für viele viele Leute ist es keine alternative Möglichkeit, weil sie sich einfach nicht mit dem Thema beschaftigen. Es abwinken von vornherein schon, das kann doch nichts sein, wir hatten immer einen Verbrenner, das ist doch alles noch Zukunftsmusik usw.
Ich veruche mich ja nun schon rauszuhalten hier aber es geht irgendwie nicht :-(
Wenn man ein EV fährt ist natürlich alles schön Bei uns hier un Mittelthüringen ist absolut tote Hose was Ladeinfrastrucktur angeht, es gibt fast Nichts! Wie sollen die Menschen dann ein Vertrauen aufbauen in die neue Technik? Völlig Verständlich!
Gruß Tino
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