Wie läuft Crowdfunding ab?

Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon eDEVIL » So 3. Jan 2016, 19:23

Gegen 6 schuko ist nichts einzuwenden, wenn die mehrkosten lokal übernommen werden und ein 100A Anschluss zur verfügung gestellt wird.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon lamouette » So 3. Jan 2016, 19:24

@Grottenolm,
Gib doch einfach mal ein paar Details
Wo ist der P&R-Parkplatz?
Gibts in der Nähe einen Stromanschluß? Wenn ja - Wieviel Ampere?
Häufig sind so Parkplätze direkt an BAB-Auffahrten, das wär dann schon interessant.
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon Berndte » So 3. Jan 2016, 19:40

Aber eigentlich ist bei P+R Parkplätzen für Pendler, die dann die Bahn nehmen keine Ladung notwendig, oder irre ich mich?
Ich mein, ich kenne keinen, der 50km zum P+R fährt und dann auf die Bahn wechselt... und 50km einfache Strecke sind so gut wie immer drin.
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon Tho » So 3. Jan 2016, 19:46

P&R kann aber auch sein, dass es irgendwo innerstädtisch nicht genug Parkplätze gibt, man am Stadtrand parken soll und dann mit Bus&Bahn reinfahren soll.
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon Grottenolm » So 3. Jan 2016, 20:31

Der P&R ist am Ende der S2 in München. (Petershausen)
Ist nur ein kleiner Abstecher von der B13 Richtung München oder Ingolstadt. Mit der Bahn nach München Hbf dauerts dann ca. 22min.
Bei uns im Umkreis benötigen fast alle Ladesäulen (Die wenigen die es gibt) irgend eine form von lokaler oder limitierter Ladekarte (Münchner Umland, Charge Now, Bayernwerk)

Die nächste frei zugängliche(kostenlos oder per App) Schnellladesäule ist 50 (München) oder 70km(Köching Ost) entfernt. Die zusätzlich sind die Ladesäulen in München und Köching regelmäßig durch Verbrenner zugeparkt.

Frei Parkflächen in und um München sind extrem schwer zu finden, von da muss man mit einem der vorhandenen Parkplätze vorlieb nehmen (P&R).
Nachdem man auf einem P&R naturgemäß mit Pendlern rechnen muss, sollte man sich was überlegen um die Pendeler von den 43kW-Lader fernzuhalten (Schukos). Im Gegenzug gibt es regelmäßig Politessen, die flaschparkende Verbrenner entfernen können.

96A-Anschluss könnte es geben. Zum einen wird gerade direkt nebenan ein Industriegebiet hochgezogen, zum anderen gibt's in der Nähe der Bahn eigentlich immer Strom. Genaueres müsste ich aber bei der Gemeinde erfragen

Am Wochenende ist der Parkplatz kaum gefüllt, gibt's also keine Probleme mit Verbrennern und E-Auto-Fahrer können ungestört ihr Auto für einen Tagestrip nach M anstöpseln.

Aber eigentlich ist bei P+R Parkplätzen für Pendler, die dann die Bahn nehmen keine Ladung notwendig, oder irre ich mich?
Ich mein, ich kenne keinen, der 50km zum P+R fährt und dann auf die Bahn wechselt... und 50km einfache Strecke sind so gut wie immer drin.

Du kennst die Nöte der Münchener nicht. Viele Pendeln hier weiter als 50km wg. den hohen Wohnungspreisen. Außerdem ist mir in Gesprächen mit Freunden und Kollegen aufgefallen, das die aus Angst vorm Liegenbleiben kein Elektroauto in Erwägung ziehen, wenn sie mehr als 30km fahren, nachdem die schwarzmaler-Medien den Leuten fest in den Kopf gesetzt haben, das bei Schnee und Eis die El-Autos nach 50km schlapp machen (Weil der Tester mit 28° Innenraum mit 140 über die Autobahn geschürt ist).
Eine Ladesäule nimmt diesen Leuten schon mal diese Angst.
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon jo911 » Mo 4. Jan 2016, 11:31

Ich darf mal kurz zusammenfassen:

Ein 43kW Typ2-Ladepunkt ist möglich(mit Umschalter auf 22kW Typ2 und 22kW CEE). Dieser wäre dann per Crowdfounding finanzierbar(Nur die Box! -und nur wenn der Betreiber auf eine Abrechnung verzichtet;- siehe Wiki). Dafür muß ein reservierter Parkplatz definiert sein zum kurzen (max. 1h Standzeit) Schnelladen.

Die gewünschten Schuko sollten dann extra aufgestellt werden auf kosten des Betreibers(Stadt) im normalen Parkbereich der P&R. Da kann dann langsam den ganzen Tag geladen und geparkt werden.

So wird evtl. ein Schuh draus. (Das ganze muss eh über einen Elektriker laufen, der die Installation plant und durchführt. Der sollte dann auch die Absicherung klären können)

PS: Wird sich jemand ein E-Auto kaufen der auf die Argumentationen der Fossillobby hereinfällt?
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon TeeKay » Di 5. Jan 2016, 17:05

Wenn der Standort stimmt, spräche ja nichts dagegen, die Schukos auch über CF zu finanzieren, wenn das die Bedingungen für den Bau des CF-Ladepunkts ist. Es ist dann Sache der Spender zu entscheiden, ob sie lieber 100 Euro mehr spenden, oder auf den CF-Punkt verzichten.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon eDEVIL » Di 5. Jan 2016, 17:36

Sofern die Anschlussleistung passt,sollte das kein hinderniss sein.
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon mitleser » Di 5. Jan 2016, 21:27

Grottenolm hat geschrieben:
Nachdem man auf einem P&R naturgemäß mit Pendlern rechnen muss, sollte man sich was überlegen um die Pendeler von den 43kW-Lader fernzuhalten (Schukos). Im Gegenzug gibt es regelmäßig Politessen, die flaschparkende Verbrenner entfernen können.

[verändert: Schrift fett hervorgehoben]

Bin skeptisch, dass das klappen könnte – gerade wenn der besagte P&R bestens ausgelastet ist. Das sollte auf jeden Fall im Vorfeld gut abgeklärt werden. Genauer: Wie sollte man rechtskräftig falsch parkende Verbrenner von Politessen entfernen können, von einem "privaten" Parkplatz, in einem öffentlichen Raum?
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Re: Wie läuft Crowdfunding ab?

Beitragvon Yorch » Di 5. Jan 2016, 21:35

Ich finde die Idee gut und würde auch dafür Spenden, inkl. der Schukos.
Wenn die Leistung ausreichend ist, kann man ja 43 KW Typ2 und z.B. 6 Schukos machen.
Falls nicht, könnte man eventuell 2 3er Blocks Schukos machen, die sich über einen Schalter aktivieren lassen. Sind die Schukos aktiviert, wird die Leistung an Typ2 um 11 KW reduziert.
Vorteil:
-Keine komplizierte Sensorik etc.
-immer min 22 KW an Typ2 verfügbar
-man kann auch mal für 15 min die Steckdosen abschalten, wenn man schnelladen muss.
Nachteil:
-Wenn jemand vergisst, nach dem Laden wieder die Schukos einzuschalten, wäre das doof für den Pendler...
Alternative Idee:
Der Grundzustand ist 22kW Typ2, alle Steckdosen an. Mit einem Taster wird ein Zeitreilais gestartet, dass die Steckdosen für 20 min ausschaltet und den Typ2 auf 43KW. (ggf, könnte man danach den Taster für 20 min sperren, so dass die Schukos zumindest 50% der Zeit an sind.


Zur Abrechnung: Eventuell könnte es Schwierigkeiten geben, einer Gemeinde etwas zu spenden.
Wenn dort schon ein Parkscheinautomat steht, würde ich einfach sagen: Schukolader brauchen einen zusätzlichen Parkschein fürs Laden, Autos an Typ2 brauchen Parkscheine im Wert des geladenen Stromes. Bitte nur als Anregung verstehen.
Oder einfach, statt Briefkasten oder paypal, den Spendenbetrag in Parkscheinen kaufen.
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