Kosten für eine Ladung

Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon michaell » Mo 8. Feb 2016, 14:37

Tho hat geschrieben:
..Wenn man das will, dann wird man um eine Box mit Abrechnung und Gewerbeanmeldung nicht umhin kommen.
Ggf. wird einem das Gewerbe aber wieder geschlossen, wenn nicht genug bei rumkommt und die Gewinnerzielungsabsicht nicht klar zu erkennen ist..


Naja, Gewerbe kannst an dieser Stelle knicken, weil zum Stromverkauf wird eine Konzession benötigt,
mit Bilanzkreis und den ganzen Rattenschwanz der dadurch entsteht.
In Deutschland darf und kann nicht jeder einfach Stromverkaufen.

Schau Dir da mal die TNM Verträge an, da wird nie über Stromverkauf geredet :)

Wenn dann kann man da nur eine Dienstleistung anbieten die Kostenpflichtig ist.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Tho » Mo 8. Feb 2016, 14:41

Du kannst ja so wie TNM verkaufen oder du verkaufst Parkzeit mit Steckdose u.ä. :mrgreen:
Rechtssicher ist das alles so lange bis jemand mit dir in den Rechtsstreit tritt und gewinnt. ;)
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon michaell » Mo 8. Feb 2016, 14:43

richtig

wo kein Kläger da kein Richter 8-)
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon 300bar » Mo 8. Feb 2016, 14:48

Berndte hat geschrieben:
Alle paar Monate eröffnen dann manche Mitglieder wieder solche Schauplätze.

Ja und?
Nur weil es lästig ist neue (alte) Meinungen zu lesen, ist so ein elitäres Abbürsten von Beiträgen nicht korrekt.

Aber das Thema hat sich nun, zumindest aus Sicht der vehementen Verfechter in diesem Thread, erledigt.
bmw-i3-allgemeines/au-revoir-t15290.html

Dieser Thread hier gehört sicher nicht zu den Glanzlichtern auf GE.
Gruß Reinhard
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon ^tom^ » Mo 8. Feb 2016, 21:57

Nachdem 300bar sich auch bereits auf diesen Beitrag:
bmw-i3-allgemeines/au-revoir-t15290.html
beruft, möchte hier auch noch mein Käse dazu geben.
Ich muss gestehen nicht alles genau durchgelesen zu haben.

wie @Marcel_S bereits schreibt, ist eine Spende eine Spende und darf weder erwartet noch darf man verpflichtet dazu sein.
Wenn jemand eine klare Vorstellung über einen Beitrag (was klar einer Bezahlung gleichkommt) hat, ist diese bitte zu beziffern.
Wir sind hier doch auf keinem Bazar oder vielleicht doch? Weil dort gibt es auch nichts umsonst.

So weiss ich dann als Bezüger welche Kosten auf mich zukommen und keiner muss die Faust im Hosensack machen.

Mir ist etwas unklar was hier an "Hasi16" bezüglich der Frage wie eine Spende zu verstehen ist so Staub aufwirbelt.
Wie bereits geschrieben: Wer etwas für seine kWh will, der soll das bitte klar beziffern.

Ich jedenfalls meide jede Ladestation die nach einer Spende ruft oder nach einem Unkostenbeitrag.
Was soll so etwas auch genau bedeuten?
Auch Sprüche in solche Richtungen rufen doch klar und eindeutig nach Geld.

Strompreis mal kWh, oder noch was für die Säule? Eventuell ja noch einen Zustupf an die Amortisation der Haushypothek oder an das vom "Spender" gefahrene EV? Alles wäre möglich und zu so etwas habe ich keinen Bock. Da sind mir klare Preise schon lieber und ich muss mir nichts nachsagen lassen.
Und ganz Nebenbei wird das Steueramt das auch eher zu schätzen wissen!

Vielleicht möchte ja jemand der dies anbietet einfach wirklich nur kontakt zu anderen EV Fahrer? Dann bitte ohne das Wort Spende! Kostenlos ist sehr passend.
Hierzulande laufen ganze ChademoSäulen (20er) kostenlos und dennoch werden keine 3kwh pro Tag geladen....ich verstehe das ganze Tam-Tam an einem privaten Ladepunkt nicht wirklich!

Was ich noch anfügen wollte:
Mit dem Wortlaut: Bitte um Fr. 5.- je Ladung in die Kaffekasse kann ich sehr wohl was anfangen und komme so etwas auch nach.
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2016 2. Verbrenner verkauft (für den BMW)
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon energieingenieur » Mo 8. Feb 2016, 23:36

Ich glaube die meisten CF-Anbieter wollen einfach eine Würdigung Ihrer Stromabgabe, ohne, dass ein konkreter Betrag dahinter steht. Eher nach dem Motto: "Wenn dir mein Angebot gefallen hab, dann zahle mir etwas, was du für angemessen hälst". Wie soll man das jetzt konkret benennen? "kostenlos" ist sicherlich genausowenig richtig, wie die Angabe eines konkreten Betrages: "30ct/kWh". Bisher hat glaube ich jeder regelmäßige CF-Nutzer verstanden, was mit dem Begriff "Spende" gemeint war. Wenn die Nutzer inzwischen mehr geworden sind und der Begriff Spende nicht ausreicht, ist es durchaus legitim darüber zu diskutieren, ob es nicht einen besseren Begriff gibt. Vll. gibt es den ja wirklich - wie auch immer der heißen mag: "zahl was du magst, aber zeig dich erkenntlich"... "fair use"... wie auch immer. Aber so was wirklich besseres als "Spende" habe ich hier noch nicht gelesen.

Ich persönlich gebe gerne auch mal mehr, wenn mir der Ladepunkt gefällt. Engagement an der richtigen Stelle halte ich für unterstützenswert. Ansonsten orientiere ich mich da halbwegs an dem aktuellen Strompreis. Wenn 5,27 EUR rauskommen und ich habe nen 5EUR-Schein da, dann werf ich den ein. Wenn 8,85 EUR rauskommen, dann wirds auch mal nen 10 EUR-Schein. So, wie es grad passt ohne anfangen Erbsen zu zählen. Manchmal hab ich auch nur nen 50er in der Tasche - dann gibts halt DIESES Mal kein Geld für die Ladung. Meistens fahre ich auf dem Rückweg aber eh wieder vorbei... Dann wird das ausgeglichen. Am Ende sollte es doch so sein, dass dem Betreiber wenigstens keine horrenden Unkosten entstehen und die Motivation zur Haltung des Angebotes bleibt. Wenn einer dafür nun ein richtig toll passendes Wort findet, hat glaube ich kein CF-Anbieter ein Problem damit das auch zu verwenden.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon ev4all » Mo 8. Feb 2016, 23:42

Du bringst es auf den Punkt.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon endurance » Di 9. Feb 2016, 06:46

Ich für meinen Teil habe meine Station (http://www.goingelectric.de/stromtankst ... -161/7223/) auch als kostenlos gekenzeichnet mit dem Zusatz "Wer mag darf "Ausgleichsmünzen" in den Briefkasten werfen (kein Muss!)." Die Praxis zeigt bisher dass einige so laden und andere mehr als sie geladen haben in Form von Münzen in den Briefkasten werfen. Ich habe meine Säule aber komplett selber finanziert, dass heisst, wenn es mir nicht mehr passt, werde ich die Säule aus dem Netz nehmen (dann ist nur noch die CEE32 via Drehstromnetzschlüssel erreichbar).

Bei fremdfinanzierten (CF) Säulen ist das nicht so simpel, da aus meiner Sicht die Allgemeinheit an Anrecht auf Nutzung hat.
Für mich aber relativ klar: Wer seine Kosten für Strom erstattet haben will, soll es klar sagen und eine z.B. TNM abrechnung einführen. Für mich ist der Term "Spende" (aus meiner Sicht ist Spende immer freiwillig, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Spende) aber durchaus auch OK (dann darf ruhig kostenlos angeklickt sein). Wer jedoch eine "Zwangsspende" erwartet hat eine falsche Erwartungshaltung (das ist dann nicht kostenlos und auch keine Spende).

Ich habe bewusst auf das Wort Spende verzichtet weil es mir irgendwie nach Spendenquittung und Finanzamt roch - was wirklich besseres ist mir aber auch nicht eingefallen, deswegen die "Ausgleichsmünzen" - ich gehe mal davon aus der normal denkende Mensch kann etwas damit anfangen. Da meine Säule auch in anderen Verzeichnisse steht, unter anderem auch im BMW Navi angezeigt wird, dort aber dieser Zusatz gar nicht zu finden ist -> kann meine Erwartungshaltung NICHT sein das jeder "spendet". Es kann ja gar nicht jeder Wissen, dass ich auch eine Kostenbeteiligung akzeptieren (ist ungleich fordern) würde.

Kurzum:
Spende == kostenlos für mich OK
Eine Zwangsspende (Oxymoron) gibt es nicht - will jemand Kohle ist es keine Spende und nicht kostenlos
PV 18,2kWp - BHKW EcoPower 1.0, 30kWh LiON Sunny Island System
BMW i3 60Ah (Verbrauch ca. 13,8kWh/100km; SW: I001-16-07-506) - Technikblog: https://okedv.dyndns.org/wbb/wcf/
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon rolandk » Di 9. Feb 2016, 09:50

endurance hat geschrieben:
Kurzum:
Spende == kostenlos für mich OK
Eine Zwangsspende (Oxymoron) gibt es nicht - will jemand Kohle ist es keine Spende und nicht kostenlos


Um meinen Senf auch noch dazu zu geben:
sehe ich genauso.

Und wie endurance geschrieben hat: "Spende" kann eben auch heißen, das nicht gezahlt wird.

Ich finde den Begriff "fair use", den Energieingenieur in die Diskussion gegeben hat ideal, wenn leider auch mal wieder englisch.

Vielleicht sollte man einen Aufkleber machen. "Bleib' fair, hilf' das der Ladepunkt erhalten bleibt!" mit einem Smiley in der Mitte.

Die Aussage sollte klar sein, oder?

Gruß
Roland
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Gausi » Di 9. Feb 2016, 10:22

@energieingenieur

ab und an gehe ich auch den anderen Weg ..... auf dem Hinweg mehr als nötig, dafür auf dem Rückweg nix ..... Wenn ich die Möglichkeit habe zwischen RWE oder CF, dann ziehe ich ganz klar die CF vor ...... auch um mir selber einzugestehen, dass Strom nu mal was kostet ...... bei meinen BEW-Vertrag und den ab und zu mal eintrudelnden Rechnungen habe ich nicht mehr den zeitlichen Zusammenhang meines tuns.

mfg

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