Kosten für eine Ladung

Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon EVduck » So 7. Feb 2016, 20:36

Hasi, auch von mir der letzte Post hier. Du unterstellst mir ich hätte deinen ersten Beitrag nicht gelesen?!? Ich habe sogar als erster darauf geantwortet...
Gefühlt hast du mit deinen Beiträgen hier zum 17. Mal wieder gegen einen Aspekt des CF Projektes gehetzt, und da wundert es dich, dass die Leute allmählich genervt reagieren? Insbesondere diejenigen, die viel Zeit und Geld investiert haben?
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon eDEVIL » Mo 8. Feb 2016, 09:46

Hasi16 hat geschrieben:
Eine Spende ist eine freiwillige Leistung. Wenn dieses Projekt auf Spenden aufbaut, dann ist das Laden umsonst. Punkt. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren.

Kann Deienr Logik nicht folgen. Warum soll der Standortinhaber, der ja nicht mal ein eAuto fahren muß, seinen Strom verschenken, weil er so nett war, die von Ihm bezahlte Anschlußleistung bereit zu stellen und dafür eine für ihn kostenfreie Box installiert wurde?

Auf der basis könnte man das CF-Projekt als Beendet erklären, da man wohl vom extemen glückfall jemanden findet, der unter dieser Bedingung mit macht.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon TeeKay » Mo 8. Feb 2016, 10:06

Ab sofort liegen bei jeder CF-Box die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Geladen werden kann erst nach einem einstündigen Telefoninterview, bei dem geprüft wird, ob auch wirklich alle Aspekte der Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstanden wurden. Da jeder CF-Ladepunktbetreiber andere AGB verwendet, die sich auch noch wöchentlich ändern können, sind die AGB bei jeder Ladung von neuem zu lesen. Von Enthusiasten wird das handliche Kompendium liebevoll "der Hasi" genannt.

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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Heavendenied » Mo 8. Feb 2016, 10:32

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es schon etwas traurig finde, dass sogar Moderatoren sich hier ganz öffentlich über andere User lustig machen, nur weil sie eine Frage gestellt haben...
Und wirklich dumm fand ich die auch nicht, sondern im Gegenteil bin ich auch der Meinung, dass zumindest die grundlegende rechtliche Situation durchaus geklärt sein sollte. Wenn man nem Nachbarn ne Lademöglichkeit anbietet ohne das rechtssicher zu machen ist das sicher kein Thema. Wenn man das aber ganz öffentlich über so ein Forum macht wird da früher oder später vielleicht auch mal einer vom Finanzamt oder sonstwas drauf aufmerksam und dann kommt irgendwann das große Geschrei, warum man da die Betreiber hat "ins offene Messer rennen lassen".
Vielleicht wirds nie soweit kommen und noch wenn jeder elektrisch fährt klappt dieses System auf Spendenbasis problemlos.
Aber das man hier jede kritische Stimme gleich niedermacht finde ich schon arg bedenklich....
Gruß,
Jürgen
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon umberto » Mo 8. Feb 2016, 13:15

Heavendenied hat geschrieben:
Wenn man nem Nachbarn ne Lademöglichkeit anbietet ohne das rechtssicher zu machen ist das sicher kein Thema. Wenn man das aber ganz öffentlich über so ein Forum macht wird da früher oder später vielleicht auch mal einer vom Finanzamt oder sonstwas drauf aufmerksam und dann kommt irgendwann das große Geschrei, warum man da die Betreiber hat "ins offene Messer rennen lassen".


CF funktioniert aber nur auf der Basis, dass beide Seiten stillschweigend bestimmte Dinge akzeptieren und schwamm drüber. Rechtssicher bekommst Du das nur, wenn Du es zu machst. Genau deswegen löst diese witzlose Disksussion ja solche Emotionen aus.
Und wer die Einnahmen aus einer CF-Box nicht versteuert, ist sowieso mutig.


Aber das man hier jede kritische Stimme gleich niedermacht finde ich schon arg bedenklich....


Jede? Nein, das ist eine ganz spezielle Stimme...wer austeilt, muß halt auch einstecken könne.

Gruss
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon eDEVIL » Mo 8. Feb 2016, 13:48

@Heavendenied mit "lustig machen" hat das nicht viel zu tun.

Der schlichte Vorschlag, CF-ladepunkte nicht mehr als "kostenfrei" zu kennzeichnen wäre ganz anders angekommen. Hier ist aer eher gegenteiliges der Fall.

Wenn jmd. einen CF-Ladepunkt als kostenfrei umkennzeichnen möchte, weil er meint, das sei Teil der CF-Bedingungen, kann das nicht all zu gut an kommen.
Meine beiträge in diesem thread habe ich nicht als Moderator verfaßt (grüne schrift), sondern als zukünftiger CF-Standortbetreiber und als Organisator von CF-LAdepunkte. Die Suche nach passenden Standorten ist sehr mühselig.
umberto hat geschrieben:
Und wer die Einnahmen aus einer CF-Box nicht versteuert, ist sowieso mutig.

Wieso? Bei privat bezahltem Strom ohne Gewinnerzielungsabsicht sehe ich da keinen Angriffspunkt, da wohl kaum jmd. Plus machen dürfte. Viele Spenden zumindest einen Teil diese gelde für weietre CF-Projekte - da kann also nix über bleiben.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon umberto » Mo 8. Feb 2016, 14:04

eDEVIL hat geschrieben:
Wieso? Bei privat bezahltem Strom ohne Gewinnerzielungsabsicht sehe ich da keinen Angriffspunkt, da wohl kaum jmd. Plus machen dürfte.


Viele CF-Boxen hängen ja auch an Firmen. Da hätte ich etwas präziser formulieren sollen.

Viele Spenden zumindest einen Teil diese gelde für weietre CF-Projekte - da kann also nix über bleiben.


Ich weiß nicht, ob Du diese Entscheidung ohne Finanzamt alleine treffen darfst. Klar ist das vom Betrag her so wenig, daß vermutlich nichts gravierendes passiert, aber der Thread steht ja auch ein bißchen unter dem Thema Rechtssicherheit.

Aber das ist ja genau das Problem: das CF-Projekt lebt vom freiwilligen Machen und Mitmachen. Mit Diskussionen wie dieser erschlägst Du das Thema.

Gruss
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Tho » Mo 8. Feb 2016, 14:15

Ich denke vollkommene Rechtssicherheit wirst du mit einer CF Box nicht erreichen.
Wenn man das will, dann wird man um eine Box mit Abrechnung und Gewerbeanmeldung nicht umhin kommen.
Ggf. wird einem das Gewerbe aber wieder geschlossen, wenn nicht genug bei rumkommt und die Gewinnerzielungsabsicht nicht klar zu erkennen ist..
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Berndte » Mo 8. Feb 2016, 14:19

Das Hauptproblem mit diesem Beitrag besteht doch darin, dass diese Diskussion jetzt schon an mehreren Stellen geführt wurde. Alle paar Monate eröffnen dann manche Mitglieder wieder solche Schauplätze. Es nervt halt einfach irgendwann.

Ich wette noch diesen Monat führen wir die Diskussion, ob e-Golf, i3, Leaf oder andere an Typ2 schnarchladenden Fahrzeuge auch die CF-Ladepunkte nutzen dürfen*.... eine never ending Story. Immer wieder von Leuten hervorgebracht und aufgewärmt, die teilweise noch nie an einem CF-Ladepunkt waren.

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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Berndte » Mo 8. Feb 2016, 14:20

Nachtrag: Viele Gewerbetreibende geben die Spende für den Strom 1 zu 1 weiter an einen wohltätigen Zweck.
Manch einer verbucht das auch sauber unter Einnahmen.
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