Kosten für eine Ladung

Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon michaell » So 7. Feb 2016, 11:19

Normal sagt es eigentlich der gesunde Menschenverstand,
dass man auch was gibt, aber bei der deutschen Geiz ist Geil Mentalität ist ja alles umsonst
Die Werbung hat es uns ja vorgemacht.

Nicht jede Steckdose an der Wand die in den halböffentlichen Raum ragt sagt aus oh Steck mich an es kostet nichts,
ob ich nun meinen elektrischen Rasenmäher oder E-Auto bei der Steckdose des Nachbars anstecken darf.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Karlsson » So 7. Feb 2016, 11:57

lamouette hat geschrieben:
Wenn Du eine finanztechnisch saubere Lösung haben willst, dann brauchts halt doch ein Abrechnungssytem vor Ort, Münzeinwurf, Scheckkartenleser oder die wenig beliebte RFID-Karte. Natürlich plus geeichtem, gemieteten und verplombten Zähler etc. Dazu Abrechnung, Buchhaltung. Stromverkauf an Dritte ist finanzamttechnisch alles andere als trivial.

Das macht TNM für Dich, dann bist Du sauber.

CF basiert halt auf Vertrauen. Ich denke zwar nicht, dass das ein Konzept für die Zukunft ist, aber es schafft jetzt erstmal schnelle Fakten und verbessert unsere schlechte Situation.
Was dann langfristig mit der Infrastruktur passiert, wird sich erst noch zeigen.
Ich vermute sowas wie ein halbwegs gutes, aber teures Netz, das man nur für Langstrecken nutzt und im Normalfall macht man nur Destination Charging.
Öffentliche Infrastruktur würde ich dann vielleicht an 10- 20 Tagen im Jahr benutzen.
Zur Zeit lade ich fast nur öffentlich (1-2x pro Woche), weil es kostenlos ist und ich es gut in meinen Alltag einbinden kann.
Neulich zB mit 15% Akku angekommen, kostenlos bis 99% geladen und geparkt und in der Zeit top Jeans im Schlussverkauf geschossen - alles richtig gemacht 8-)
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon lingley » So 7. Feb 2016, 12:03

Letztes Jahr nach Fertigstellung wollte ich meinen privat finanzierten Ladepunkt der GE Community präsentieren.
Dann kam der Beitrag des Teslaschnorrers im Norden und der Beitrag von OSE mit dem Schnorrer in BW.
Da passt diese Hasi Diskussion noch oben drauf ... danke dafür.
Mein Ladepunkt bleibt somit endgültig privat.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon lamouette » So 7. Feb 2016, 12:04

Karlsson hat geschrieben:
Das macht TNM für Dich, dann bist Du sauber.
Was dann langfristig mit der Infrastruktur passiert, wird sich erst noch zeigen.
Ich vermute sowas wie ein halbwegs gutes, aber teures Netz,

TNM hatte ich angefragt - die hatten keine 43kW-Säule/box und und auch kein Interesse eine Selbstgebaute Box in Ihr System einzubinden.
Aus den CF wird bestimmt kein "teures" Netz. Im schlimmsten Fall wird das mal eine geschlossene Benutzergruppe wie die Drehstromliste odern Verein oder so.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon lamouette » So 7. Feb 2016, 12:09

lingley hat geschrieben:
Da passt diese Hasi Diskussion noch oben drauf ... danke dafür.
Mein Ladepunkt bleibt somit endgültig privat.

Es ist sehr schade das ein paar Schnorrer und Hasis dazu geführt haben.
Ich kann Dir nur empfehlen: probier die CF-Spendenlösung mal für ein paar Monate aus. Bei mir funzt es. Und das freut mich genauso wie die Ladegäste.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Berndte » So 7. Feb 2016, 12:10

Wenn man über TNM abrechnen möchte habe ich hier schon einen Prototypen, welcher mittels TNM Karte die CF-Box freischalten und auch abrechnen kann. Aber das kostet auch locker 1300€ zusätzlich zur CF-Box.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon stromer » So 7. Feb 2016, 12:25

Kannst du mal näheres zu dem Prototypen schreiben. Ich habe meinen Ladepunkt eigentlich gebaut um Fahrern ein schnelles umkompliziertes Weiterkommen zu ermöglichen. Das ganze auch noch kostenlos. Seit einiger Zeit beobachte ich aber immer wieder das gleiche Fahrzeug vor der Ladesäule. Der Besitzer wohnt in der Region, ca. 10 km entfernt, wo es eigentlich genug öffenliche Infrastruktur gibt. Falls das überhand nimmt werde ich mir hier etwas einfallen lassen müssen um nicht irgendwann aus lauter Frust den Schalter umzulegen.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon lingley » So 7. Feb 2016, 12:45

@lamouette
Mit den Kollegen vom DSN und mit den Usern von GE mit Voranmeldung hatte ich bisher noch keine Probleme und das soll auch so bleiben ...
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Berndte » So 7. Feb 2016, 13:02

Naja, was soll ich sagen: Mit wildem Verhau und ner Menge losen Kabeln auf der Werkbank zusammen gerödelt haut es schon mal hin ;) Es gibt aber noch 1-2 kleine Sachen, welche gelöst werden sollten.

Hast du den Fahrer schon mal angesprochen?
Hast du denn in irgendeiner Weise "kostenlos" irgendwo stehen?

Wichtig ist, dass es nicht den Anschein erweckt, dass man den Strom verschenken will.
Man bietet einfach eine Ladmöglichkeit an und möchte zumindest nicht selber auf den Stromkosten sitzen bleiben.
Die Meisten kapieren das auch, aber wie man hier sieht ist manch einem nicht ganz klar, wie die Gemeinschaft funktioniert.
Meine Erfahrung zeigt, dass man solche Leute einmal richtig "Einnorden" muss und dann ist es auch gut.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Hasi16 » So 7. Feb 2016, 13:04

Berndte hat geschrieben:
Hasi16 hat geschrieben:
Bist du mal wieder nicht bereit andere Meinungen anzuhören?...

Das ist keine Meinung, sondern nur stänkern.
Ich habe schon mal geschrieben: Bitte Spende nicht mehr... dann können wir uns das ersparen.

Ach so, jetzt bin ich sogar Schuld, dass jemand seinen Ladepunkt nicht mehr zur Verfügung stellt?

Solche Leute wie du sind der Grund, warum Hetze ala AFD massentauglich ist! Ja keine Meinungen zulassen und so einen Drecck unterstellen!

Nur weil ich zur Diskussion stelle, was eine Spende ist? Und jetzt werde ich von zwei anderen Leuten angegriffen? Leute, das ist hier nicht mehr fair!

Hasi
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