Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon Ollinord » Mi 8. Jul 2015, 08:20

prophyta hat geschrieben:
Seit ihr alle im Urlaub oder besteht gar kein Interesse an einem Verein ?

Was mir noch eingefallen ist, ist die Tatsache, dass wir als Verein alles genau belegen müssen.
Einnahmen und Ausgaben !
Aber was ist dann mit den Boxen die Bernd für uns baut ?
Wir müssten von ihm eine Rechnung bekommen, oder sehe ich das falsch ?
Bernd kannst du die Boxen dann überhaupt noch für den Preis herstellen ?
Ich glaube wir sind da in einer Sackgasse.
Lasst uns so weitermachen wie bisher !
Gruß Bernhard



Warum machst Du dann eine Umfrage :?:
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Beitragvon Ollinord » Mi 8. Jul 2015, 08:27

Guten Morgen.

ich glaube das auch die Arbeit in einem e.V. unterschätzt wird und vor allem bleibt die Frage ob es sich lohnt gegenüber dem Nutzen.

Es ging doch eigentlich nur darum, dass hier Werte in Form von Wallboxen entstehen, auf die man kein Zugriff hat. Ich als "Anbieter" einer solch gebauten Säule kann nur sagen, sollte es warum auch immer dazu kommen dass ich diese nicht mehr zum kostenlosen Tanken anbieten kann, würde ich:

A - die Säule abbauen lassen und dem nächsten zur Verfügung stellen oder
B - die 650 Euro für die nächste Säule komplett übernehmen

Ich kann mir nicht vorstellen, das es hier Probleme geben wird. Sicherlich gibt es einige schwarze Schafe, aber ich denke das wird so selten passieren, das sich der Aufwand nur desshalb ein e.V. zu gründen nicht rechnet kann.

Das einzig Gute wäre das die Spenden absetzbar wären, aber ich glaube das die Hälfte aller Spender hier darauf keinen Wert legen wird. Zumal dann wirklich von Berndte eine RG erstellt werden müsste, und ich weiß aus Gesprächen dass er das nicht machen kann, was ich gut verstehe.

LG Oliver
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon prophyta » Mi 8. Jul 2015, 08:34

Ollinord hat geschrieben:

Warum machst Du dann eine Umfrage :?:


Einfach um die Diskussion mal in Gang zu bringen und das Sommerloch zu stopfen. ;)
Und um zu sehen, ob es sich lohnt in die Gründung noch mehr Zeit zu investieren. :!:
Grüße aus dem eVW Forum
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon HubertB » Mi 8. Jul 2015, 13:17

Im Moment funktioniert das Crowdfunding so gut, da braucht es wirklich keinen Verein.
Ich bin aber gerne Bereit in Dille drüber zu diskutieren, mache auch mit wenn es einen Verein geben sollte.
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon Tho » Mi 8. Jul 2015, 13:22

Wobei der potentielle Verein auch nicht rein Norddeutsch organisiert sein sollte, wenn wir auch den Süden erreichen wollen. ;)
Den einzigen momentanen Vorteil des e.V. sehe ich in der professionelleren Aussenwirkung. 8-)
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon eDEVIL » Mi 8. Jul 2015, 13:29

Absetztbarkeit der spenden ist ein wichtiger faktor
P.s. bin im urlaub
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"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon rolandk » Mi 8. Jul 2015, 14:40

Tho hat geschrieben:
Wobei der potentielle Verein auch nicht rein Norddeutsch organisiert sein sollte, wenn wir auch den Süden erreichen wollen. ;)


ja, ich wundere mich auch warum nichts aus dem Süden und nur wenig aus dem Westen kommt.

Gibt es da keinen Bedarf (jetzt weniger am Verein) an Lademöglichkeiten?
Wenn ich jetzt gerade erst wieder sehe, wie das mit einmal in Cuxhaven mit gleich zwei Ladepunkten geknallt hat, ist es doch sehr verwunderlich, das sich da nichts tut.

Das gilt übrigens auch für Österreich. Auch dort könnte ich mir noch die eine oder andere Lademöglichkeit vorstellen.

Aber das ist ein Thema, das die Fahrer dort vor Ort antreiben müssen. Unsere Unterstützung habt ihr auf alle Fälle.

Oder ist das Verfahren, wie das organisiert/abläuft einfach nicht klar?

Gruss
Roland
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon HubertB » Mi 8. Jul 2015, 15:24

Vielleicht ist im Norden die Infrastruktur besser, ich weiß es nicht. Ich habe versucht die Voraussetzungen für 43kW bei mir zu klären, aber der örtliche Energieversorger reagiert wie eine Behörde. Anfragen zur Anschlusserweiterung darf nur ein Elektrofachbetrieb stellen, etc.
Habe schon früher ähnliche Erfahrungen gemacht. Stromanschluss zu meiner Garage sollte über 5000 € kosten, nur für die Erschließung. Die Installation vom Elektriker wäre noch obendrauf gekommen. Dabei steht die Trafostation Wand an Wand :roll:

Wenn halbwegs in der Nähe mal eine Crowdfunding Box ist werde ich gerne was spenden. Ansonsten wird es bei mir wohl irgendwann "nur" eine 22kW Wallbox werden. Ich warte nur auf einen freien Platz bei einem Ladebox-Workshop in erreichbarer Nähe.
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon TeeKay » Mi 8. Jul 2015, 18:49

Ich habe mir schonmal einen Zugang zu Vereinsknowhow.de gekauft, mir fehlte es aber bislang an der Zeit, mich in die Informationen zu vertiefen.

Berndte muss keine Rechnung stellen. Die Komponenten würde der Verein direkt kaufen.

Dass ein selbst Elektroauto fahrender Standortpate die Wallbox weitergeben würde, glaub ich gern. Bei der gepachteten Esso-Tankstelle an der A2 glaube ich das bei einem Pächterwechsel nicht. Und da wollen wir ja hin. Ich hab seit Mai ziemlich genau 2.000 Euro für FI Typ B ausgegeben und zahle zufällig den Höchststeuersatz von 42% + 5,5% = 44,31%. Von den 2.000 Euro bekäme ich also am Jahresende vom Finanzamt 890 Euro zurück. Und das sind nur drei Monate. Hochgerechnet aufs Jahr und einen hoffentlich steigenden Verbrauch an FI Typ B komme ich auf einen mittleren vierstelligen Erstattungsbetrag.

Dafür und für die klare Eigentümerstruktur der Boxen nehme ich den Aufwand einer Jahresversammlung eines Vereins mit auf die wenigen Gründungsmitglieder beschränkten Stimmrechten und etwas Buchhaltung gern in Kauf.


@HubertB: In Berlin muss auch ein Elektriker die Anfrage beim Netzbetreiber stellen. Das war ne kurze eMail, die auch schnell beantwortet wurde.

Irgendwie zweifle ich daran, dass massenhaft nicht beantwortete Anfragen interessierter Standortpaten beim Netzbetreiber das große Problem im Süden und Westen der Republik sind.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon Ollinord » Mi 8. Jul 2015, 19:02

TeeKay hat geschrieben:
Ich habe mir schonmal einen Zugang zu Vereinsknowhow.de gekauft, mir fehlte es aber bislang an der Zeit, mich in die Informationen zu vertiefen.

Berndte muss keine Rechnung stellen. Die Komponenten würde der Verein direkt kaufen.

Dass ein selbst Elektroauto fahrender Standortpate die Wallbox weitergeben würde, glaub ich gern. Bei der gepachteten Esso-Tankstelle an der A2 glaube ich das bei einem Pächterwechsel nicht. Und da wollen wir ja hin. Ich hab seit Mai ziemlich genau 2.000 Euro für FI Typ B ausgegeben und zahle zufällig den Höchststeuersatz von 42% + 5,5% = 44,31%. Von den 2.000 Euro bekäme ich also am Jahresende vom Finanzamt 890 Euro zurück. Und das sind nur drei Monate. Hochgerechnet aufs Jahr und einen hoffentlich steigenden Verbrauch an FI Typ B komme ich auf einen mittleren vierstelligen Erstattungsbetrag.

Dafür und für die klare Eigentümerstruktur der Boxen nehme ich den Aufwand einer Jahresversammlung eines Vereins mit auf die wenigen Gründungsmitglieder beschränkten Stimmrechten und etwas Buchhaltung gern in Kauf.


@HubertB: In Berlin muss auch ein Elektriker die Anfrage beim Netzbetreiber stellen. Das war ne kurze eMail, die auch schnell beantwortet wurde.

Irgendwie zweifle ich daran, dass massenhaft nicht beantwortete Anfragen interessierter Standortpaten beim Netzbetreiber das große Problem im Süden und Westen der Republik sind.



Das ist dann schon ein Argument. In dem Zusammenhang mal ein Dank an Deine Großzügigkeit! Finde ich echt klasse.
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