Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon green_Phil » Mi 6. Mai 2015, 12:57

HubertB hat geschrieben:
Wenn der Mitgliedsbeitrag nicht zu hoch ist wär ich dabei.

Wer hat denn etwas von Mitgliedsbeitrag gesagt? Das wäre dann in der Vereinssatzung zu klären. Aber meiner Ansicht nach ist es genug, wenn man sich irgendwie mit einbringt, sei es durch eine tatkräftige Mitarbeit oder durch Spenden.

Maverick78 hat geschrieben:
Warum eigentlich Crowdfunding Ladepunkte e.V.Warum nicht GoingElectric e.V.? Dann könnte man zusätzlich das Forum vielleicht auch Werbefrei finanzieren?

Das hakt Guy völlig in die Partie. Nennen wir den Crowdfunding Ladepunkt e.V einfach eine Ausgründung aus GE, verschmelzen würde ich das nicht. Eine enge Verbundenheit zu GE ist ja damit nicht ausgeschlossen.
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Beitragvon TeeKay » Mi 6. Mai 2015, 12:58

Der Name ist sicher diskussionsfähig. Ein anbieter-unabhängiger Name ist aber am unverfänglichsten. Nach meiner Erfahrung haben kommerzielle Anbieter ein Problem damit, auf potentielle Konkurrenten zu verweisen. Da wird dann lieber gar nicht berichtet, als sagen zu müssen, dass XYZ irgendwas gemacht hat.
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon 300bar » Mi 6. Mai 2015, 13:03

Ein gemeinnütziger Verein ist für das geplante Volumen eine sinnvoll Sache.
Sicherlich ist das Verwaltungsaufwand, besonders zum Start.
Damit können alle kaufmännischen und verwalterischen Vorgänge sinnvoll abgebildet werden und
damit wird auch eine Rechtssicherheit nach außen erreicht.

Wenn ein Volumen von 100-200 Ladestellen erreicht werden soll, ist das über Einzelpersonen nicht mehr sinnvoll darstellbar.
Der Verwaltungsaufwand der Einzelnen ist deutlich höher, nur eben auf mehrere Köpfe verteilt.
Ein Verein hätte auch Vorteile im Markting (Gewinnung von Paten, Spendern, etc.), im Einkauf (Stückzahlrabatt,etc.),
sowie in der gesamten Aussenwirkung (Presse)

Daumen hoch für Verein!

Der Name "Crowdfunding Ladepunkte e.V." ist auch gut.
Damit ist der Vereinszweck eindeutig beschrieben.
Gruß Reinhard
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon EVduck » Mi 6. Mai 2015, 13:29

TeeKay hat geschrieben:
Es ist kein Problem, einen bei eBay ersteigerten FI als Sachspende einzubringen. Einfach den Ausdruck der Auktionsbestätigung beilegen, dann kann über den Kaufpreis des FI eine Zuwendungsbescheinigung ausgestellt werden.

Die Bürokratie auf Seiten des Spenders ist minimal, da gebe ich dir recht, TeeKay, auf Seiten des Vereines aber leider nicht. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche.
Vereinsbürokratie gibt es zwar - aber auch die kann man auf ein Minimum beschränken. Wenn man liest, was alles nötig ist, um eine Vereinssitzung durchzuführen, sieht das erschreckend aus. Das gleiche gilt aber für Gesellschafterversammlungen bei GmbHs. In der Realität kann man das ganze nötige Geraffel einer Versammlung aber auf eine Din A4-Seite mit drei Sätzen beschränken, die jeder unterschreibt. Aufwand: 30s.

Das klappt aber nur wenn sich alle einig sind. Habe ich bisher noch auf keiner Vereinsversamlung erlebt.
Als Geschäftsführer dreier GmbHs kam ich zu der Erkenntnis, dass der Aufwand vor allem von denen überschätzt wird, die der Tätigkeit nicht nachgehen.

Oder genau umgekehrt, der Aufwand wird unterschätzt, von denen, die noch keine Vorstanstätigkeit wahrgenommen haben. Wie gesagt, ich persönlich sehe keinen Vorteil (mehr) in einer Vereinsgründung (ist das Drehstromnetz eigendlich ein Verein?), ich sehe einfach den Vorteil nicht.
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon Tho » Mi 6. Mai 2015, 13:33

Solange man bei "Privatleuten" Boxen an die Wände schraubt geht das alles ohne Organisationsstruktur, sobald man mal an öffentliche Einrichtungen oder Firmen ranmöchte sieht das anders aus.
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
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Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Mai 2015, 13:36

Gut das Du das anprichst TeeKay. Es gab dazu ja mal ein paar GEdanken. Es müssen sich nur ein paar Leute finden, die das anpacken. Gemeinnützigkei sollte nun wirklich kein Problem sein, wenn man es richtig formuliert.
Schon das "Grundrauschen" bei einem VErein frist doch allerhand Zeit. Bin beim DSCe.V. mal stärke involviert gewesen und konnte mich erfolgreich gegen einen Vorstandposten wehren. :twisted:

Die steuerliche Komponente und Haftungsfragen sind aber argumente für einen Verein.

Crowdfunding muß imho nicht im Namen sein.

Wie wärs mit Elektroauto Ladepunkte e.V. ?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon green_Phil » Mi 6. Mai 2015, 13:44

EVduck hat geschrieben:
Das klappt aber nur wenn sich alle einig sind. Habe ich bisher noch auf keiner Vereinsversamlung erlebt.

EVduck hat geschrieben:
der Aufwand wird unterschätzt, von denen, die noch keine Vorstanstätigkeit wahrgenommen haben.

Ich war im Vorstand von 2 verschiedenen gemeinnützigen Vereinen. Wesentliche Punkte werden bereits vor Versammlungen geklärt. Ich habe es nie erlebt, dass man sich nicht einig wurde. Im Grunde dauert alles in allem eine Vollversammlung auch nur ein paar Stunden, wenn die Mitglieder über die wichtigen Dinge auf dem Laufenden sind, bevor sie eintreten.
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon bernd » Mi 6. Mai 2015, 13:55

Das BHKW Forum besteht aus den Gründungsmitglieder und nicht stimmberechtigten Mitgliedern.
Stimmbereichtigt sind nur Gründungsmitglieder und von denen berufene verdiente Akteure.
Dadurch sind die Sitzungen sehr überschaubar und schnell abgehakt.

Alles eine Sache der Satzung.
Wenn Ihr da machen wollt mit dem Verein ruft einefach dort mal an, die geben Euch bestimmt ein paar gute Tipps.

Bernd
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon HubertB » Mi 6. Mai 2015, 14:08

green_Phil hat geschrieben:
HubertB hat geschrieben:
Wenn der Mitgliedsbeitrag nicht zu hoch ist wär ich dabei.

Wer hat denn etwas von Mitgliedsbeitrag gesagt? Das wäre dann in der Vereinssatzung zu klären. Aber meiner Ansicht nach ist es genug, wenn man sich irgendwie mit einbringt, sei es durch eine tatkräftige Mitarbeit oder durch Spenden.


Mit einem geringen Mitgliedsbeitrag schützt man sich vor Karteileichen und hat einen Grundstock für laufende Kosten. Die Eintragung ins Vereinsregister kostet schließlich auch was.
Ich kenne das von mehreren Vereinen, wo man 1-3 € / Monat bezahlt.
Ohne würde ich auch mitmachen, kann aber handwerklich wenig beisteuern.
Zoe Zen / Twizy
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 11kW Typ2 Buchse / 2x32A CEE / 2x CEE blau
PV 8,25 kWp / 10m² Solarthermie
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Re: Gründung "Crowdfunding Ladepunkte e.V."?

Beitragvon prophyta » Mi 6. Mai 2015, 14:13

Für alle die sich mal damit befassen wollen.
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads ... cationFile

Was hätten denn die Vereinsmitglieder für Vorteile.
Beim Fußballverein ganz klar Fußball spielen, ob man es kann oder nicht. :lol:
Und bei uns ? Kostenlos laden nur wer im Verein ist ? Ist wohl eher nicht der Zweck.
Also müssen denn alle gleich Mitglied sein die mal was spenden wollen, oder nur mal so helfen können ?

7 Mitglieder ist das Minimum. Dann kann es losgehen.
Grüße aus dem eVW Forum
https:/ /evw-forum.de/
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