43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon Grottenolm » Mi 2. Aug 2017, 21:41

Nachdem sich langsam abzeichnet, das das 43kW AC laden wohl am aussterben ist, wäre es da nicht sinnvoll die Kriterien für CF-Boxen anzupassen?
Nachdem selbst die neue 43kW ZOE an einem 43kW-Anschluss kaum schneller ist als an 22kW machen die doch fast keinen Sinn mehr oder?
22kW Anschlüsse sind auch leichter zu organisieren als 43kW. Müssten dann eben Standorte mit entsprechender Ladeweile sein...
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon Ragnarok » Mi 2. Aug 2017, 21:47

Per crowdfunding sollten Säulen gebaut werden, die nicht Mainstream sind. Also momentan 43kw und bald dann Chademo (auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen).
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon BiEmDablju » Mi 2. Aug 2017, 22:40

Chademo ist sicher zu teuer!
Ich würde auch eher an 22kW gehen, einfach weil das die Zukunft ist! Und das sage ich als Q90 Fahrer ;)
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon DiLeGreen » Mi 2. Aug 2017, 23:17

Es geht doch, unter Anderem, gerade darum leistungsfähige Stromanschlüsse zu organisieren, um daran dann alles mögliche anschließen zu können. z.B. 43kW Typ2 oder später eine kostenmäßig stemmbare DC Schnellladebox. Manche CF-Boxen haben ja sogar 2 Typ2 Anschlüsse (43+22kW) im aktiven Lastmanagement.
Wie schon oft beschrieben gibt es keinen relevanten Kostenunterschied zwischen 22 und 43 kW Typ2, es gibt also absolut keinen Grund nicht 43 kW zu bauen sofern es der Anschluss eben hergibt.

Es steht IMHO aber auch jedem frei ein CF für einen Anschluss mit nur 22kW zu starten, wenn der Standort günstig ist könnten sich auch dafür Spender finden. 22kW gibts halt immer öfter auch aufm Dorf schon von kommerziellen Anbietern und es ist daher nicht mehr so interessant.
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon BiEmDablju » Mi 2. Aug 2017, 23:30

Die Box hat keinen wieklichen Unterschied, der Hausanschluss schon!

Ich bin gerade am überlegen, ob so ein CF Punkt bei mir zu Hause gut wäre, 22kW auf jeden Fall, 43 wird abgeklärt - wobei eben nicht Zukunftssicher.

Und ich glaube auch nicht, dass man in Zukunft dann CF DC Lader braucht, wenn die allgemeine Ausbau voranschreitet!
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon DiLeGreen » Mi 2. Aug 2017, 23:49

Den Hausanschluss extra dafür aufzurüsten dürfte zu teuer werden, da bist du ja schnell bei drei-vierstelligen Beträgen alleine für den BKZ.
Je leistungsfähiger desto zukunftsfähiger ist aber natürlich der Stromanschluss, was für eine Box da dann momentan dran hängt spielt dafür keine Rolle.

Ich denke schon dass es einen Bedarf für CF DC-Lader geben wird, das hängt auch mit Zuverlässigkeit, Barrierefreiheit, den kommerziellen Preismodellen und den individuellen Bedarfen zusammen. Dass ich an einem für mich persönlich günstigen Standort ein CF verwirklichen kann ist wahrscheinlich realistischer als einen kommerziellen Anbieter zu überzeugen dort zu bauen.

Oder es gibt irgendwann einen Markt für leih DC-Lader für den Kofferraum, die brauchen dann auch ihren Stromanschluss.

Und klar, BiEmDablju, prüfe was geht und starte dann dafür einen CF Aufruf! Es wäre doch super wenn das klappt, jeder Ladepunkt ist doch ein Gewinn. Etwas schlimmeres als dass sich nicht genügend Spender finden kann doch eh nicht passieren, kein Risiko.
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon HubertB » Do 3. Aug 2017, 08:56

Warum soll 43 kW nicht zukunftssicher sein? Typ2 ist abwärtskompatibel.
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon mlie » Do 3. Aug 2017, 09:27

Und wenn es irgendwann einigermaßen bezahlbare externe 40kW Chademo-Lader gibt, hat man schon einen immer funktionierenden Anschluss, an den man mit dem Chademolader andocken kann.
Gerade als Alternative zu diesen Treppenwitzen von Trödelladern, die 20kW (also 17kW) DC liefern und mangels Netzanbindung dichtmachen, sobald ein Hybrid mit 3,7kW an der AC-Seite dranhängt, wie z.B. in Celle.

Bei den 43kW CF-Punkten ist die Verfügbarkeit nahe 100% und wenn besetzt, stehen die Spielregeln fest bzw man weiß, dass nach spätestens einer Stunde der Anschluss wieder frei ist.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon Tho » Do 3. Aug 2017, 09:28

Es gibt derzeit keine Möglichkeit DC im CF zu organisieren.
Deshalb 43kW AC. Der Anschluss hat ja dann erstmal 63A, was anderes kann immernoch dran.
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Re: 43kW CF-Boxen Zeitgemäß?

Beitragvon Grottenolm » Do 3. Aug 2017, 10:03

Ich denke das ist eine kosten Nutzen Frage.
Ich stell z.B. grad eine Ladesäule vor unserem Haus auf die auch öffentlich zugänglich ist. 3,6kW kostet insgs. 900€.
Die Variante reicht für mich völlig aus.
11kW kostet ca. 300€ mehr, wäre bedingt sinvoll für Fremde nutzbar.
22kW kostet wg. Erhöhung der Schlussleitung und zusätzlichen Kabeln/Sicherungen ca. 900€ mehr, wäre dafür auch für Fremde sinvoll nutzbar.
43kW kostet noch mal 2900€ extra für den EUV damit eine handvoll Autos(Die in 5-8 Jahren warscheinlich alle weg sind) 20%-30% schneller laden kann?

Ich seh die Verhältnismäßigkeit von Mehrkosten zu Nutzen nicht so recht.
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