SOLOWHEEL

Elektroroller-Themen habe hier Platz

Re: SOLOWHEEL

Beitragvon mitleser » Di 5. Jul 2016, 16:35

Willkommen in unserem Forum cebo.

Weil du so konkret fragst: Ich kenne einen Händler der es (privat) geschafft hat, einer Versicherung ein Kennzeichen für sein E-Einrad abzuringen. So weit so gut, denn damit ist der Straftatbestand § 6 PflVersG erst einmal aus der Welt. Allerdings suggeriert das angehängte Kennzeichen einen Versicherungsschutz, der im Schadensfall womöglich nichts wert ist, da die Versicherung die Regulierung aufgrund der fehlenden Zulassung ablehnen wird... Die Frage, die man sich stellen sollte, ist: Will man sich das Risiko eines Unfalls mit Folgeschäden antun oder nicht. Die private Haftpflichtversicherung greift dann übrigens nicht. Und das bedeutet im Schadensfall ganz konkret: man bleibt zu 100% auf den Kosten sitzen. Wie gesagt, ich rede hier von einem Risiko. Und ich will auch nicht moralisieren. Jeder muss für sich entscheiden ob er/sie das Risiko tragen will oder nicht.
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Re: SOLOWHEEL

Beitragvon Keepout » Do 7. Jul 2016, 11:59

Einradler hat geschrieben:
Das Ninebot ist für mich in JEDER Hinsicht besser als das Solowheel.
-besserer Preis: 950€ vs. 1900€


Die 950.- würden mich interessieren - wo gibts die?
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Re: SOLOWHEEL

Beitragvon MineCooky » Do 7. Jul 2016, 12:43

NineBot Deutschland

Waren für unseren in Stuttgart bei einer Vertretung, wenn man da lieb frägt, darf man den auch erst mal Probefahren um zu testen, ob man es dann auch lernen würde. Mein Bruder hatte es schon so leidlich nach 45min probieren geschafft da drauf zu stehen und bisschen zu fahren. Dann beschlossen, das er ihn kauft und weil es Lieferschwierigkeiten gab (2Wochen länger als gedacht oder so...) dann sogar noch diesen NineBot One Ständer bekommen, den braucht man nicht unbedingt, is aber ne feine Sache
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Re: SOLOWHEEL

Beitragvon Einradler » Do 14. Jul 2016, 22:37

Du hast ne Absage von HUK-COBURG bekommen?
Das würde mich jetzt wundern. Dann bin ich gespannt, ob ich nächsten März ein neues Kz. bekomme. Wurde die Absage begründet?
Ich hatte die Versicherung übers Kontaktformular angeschrieben und dann ne Antwort von info@huk-coburg.de bekommen.
Von meiner Anfrage hab ich keine Kopie erhalten, somit könnte ich im "Ernstfall" nicht beweisen, dass die Versicherung auf meine Anfrage bzg. der Haftpflicht fürs Einrad eingegangen ist. Was die Versicherung "wert" ist, sieht man sowieso immer erst im Schadensfall.
Wenn das so ist, wie mitleser schreibt und ich ehrlich gesagt auch leise vermute, hat mich die HUK betrogen :D
Aber wenn das so ist, ist das m.M. nach immernoch besser als das Risiko einer Strafanzeige einzugehen (wozu es ja vereinzelt schon gekommen ist)
Dass ich mit diesem Gefährt einen Sach- oder sogar Personenschaden verursache, kann ich mir eig. nicht vorstelllen, daher geh ich dieses Risiko ein.

Du könntest auch selbst online das Formular ausfüllen https://www.huk.de/tarifrechner.do?TXT_SPARTE=MOFA
und bei Fahrzeugart "Leichtmofa bis 20 km/h" auswählen. So wurde es mir ja verkauft. Anschliessend überweist du den Betrag und bekommst automatisch das Kennzeichen zugeschickt. So hättest du im Ergebnis dasselbe wie ich jetzt habe.
Was mich auch etwas gewundert hat, man kann nur de Marke / Hersteller und die Seriennummer des Fahrzeugs angeben, nicht aber das Modell.

Drauf gekommen bin ich überhaupt erst wegen dieser Seite: http://www.rch-mobility.de/produkte/whe ... sicherung/
Du könntest den Webmaster ja fragen, welche 2 Versicherungen er meint, denn das steht ja leider nicht dort.

Ich hab mein Einrad über eBay gekauft im Nov. 2015. Angeboten wurde es für 999€ incl. Versand. In den Bewertungen des Verkäufers sah ich, dass es auch schon für ca. 900€ wegging (Bietauktion mit 1€ Startpreis) und da die akt. Sofortkauf Auktion die Option des Preisvorschlags hatte, bot ich 930 und erhielt vom Verkäufer ein Gegenvorschlag von 950
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Re: SOLOWHEEL

Beitragvon jaabbaa » Mo 29. Aug 2016, 14:47

Hallo zusammen,

da mich die neuen Elektrofahrzeuge von Ninebot sehr interessieren, habe ich versucht mich zum Thema Versicherungen etwas schlau zu machen. Dabei bin ich auf die Seite von Thomas Knauf gestoßen, der ebenfalls versucht hat sein Segway zu versichern, als diese noch keine Zulassung erhalten haben.

Dort findet man folgende Info:

Zitat: "Segways gelten als Kraftfahrzeuge (§1 Abs. 2 StVG). Bevor sie im öffentlichen Verkehr benutzt werden dürfen, muss eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein (§1 PflVG). Damit will der Gesetzgeber sicherstellen, dass potentielle Verkehrsopfer Ihre Schadensersatzansprüche in jedem Fall realisieren können. Die Versicherungspflicht gilt deshalb nicht nur für die Fahrzeughalter, sondern gleichermaßen für die Versicherungsunternehmen. Die Versicherungsgesellschaften können sich Ihre Kundschaft in diesem Bereich nicht aussuchen, sondern unterliegen einem Kontrahierungszwang (§5 Abs. 2 PflVG). Ihre bisherige Praxis, Versicherungsanträge bei fehlender Betriebserlaubnis zurückzuweisen, ist rechtswidrig, da kein zulässiger Ablehnungsgrund vorliegt (siehe §5 Abs. 4 PflVG). Solche Ablehnungen (mit denen so mancher Segway-Besitzer seine Wohnung tapezieren könnte) sind unwirksam, der Versicherungsvertrag gilt trotz Ablehnung als rechtswirksam abgeschlossen. Das nennt sich Annahmefiktion und ist in §5 Abs. 3 und 4 PflVG geregelt."
Quelle: http://www.thomasknauf.de/ginger/ginger7.html

Dort findet man auch zwei Gerichtsurteile zu dem Thema...
Somit sollte man auch ein Solowheel versichern können, selbst wenn der Versicherer dieses ablehnt und dies mit der fehlenden Betriebserlaubnis begründet.

Viele Grüße
Jaabbaa
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