Brammo leider tot

Elektromotorrad / Zero / Brammo etc

Re: Brammo leider tot

Beitragvon Mei » Mo 9. Jan 2017, 21:23

harlem24 hat geschrieben:
@Mei

Ich brauche keine 100kW. Mir reichen aktuell auch 64PS bei 210kg. In der Leistungsklasse aber mit dem Drehmoment eines e-Motors?*schwälg
....


Ja,
mit 64PS kann man schon was rumgondeln.
Ich hab 150PS und das reicht gerade so um Spass zu haben.
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon ev4all » Mo 9. Jan 2017, 21:33

@Mei: Die Brammo ist für mich überwiegend ein Alltagsgefährt, da ich damit im Sommer meine täglichen 50 km Arbeitsweg zurücklege. Der Spaß bleibt mir dabei ungenommen, da es über Land geht.

Mit knapp 100 km Reichweite und 3,5 Std. Ladedauer erlischt schnell die anfängliche Begeisterung für Touren, bei denen man auf die Aufladung warten muss. Ich habe auch nicht viel über für hordenmäßiges sinnloses Umherknattern über das Wochenende. Passt schon ganz gut mit der Bramse für mich.
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon harlem24 » Mo 9. Jan 2017, 21:52

@ev4all

Genau das ist aktuell das Problem was es zu lösen gilt.
Bin mir aber ziemlich sicher, dass sich da in Zukunft was für finden wird.
Gruß

CHris

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Re: Brammo leider tot - DC-Laden bei Motorrädern

Beitragvon DermitdemTiger » Di 10. Jan 2017, 13:21

harlem24 hat geschrieben:
@tho
Dann hast Du aber genau das gleiche Problem, wie bei den Autos, DC-Lader kosten zu viel

Aha. Und weil die soviel kosten willst du gleich in jedes Fahrzeug eines reinstecken?
Ich vermute, du verkennst, dass jedes Ladegerät AC hineinbekommt und DC herausgibt. Die Bezeichnung AC-Lader oder DC-Lader gibt nur die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladesäule/Versorgung an.

Im Moment, wo kaum mehr Fahrzeuge als Ladepunkte existieren, dafuer jede Menge "normale" 400V-Anschlüsse, machen die fahrzeuggebundenen AC-Lader noch Sinn. In Zukunft, wenn es deutlich mehr Fahrzeuge als Ladepunkte geben wird, braucht nicht mehr jedes Fahrzeug ein viele-kW-Ladegerät mit sich herumschleppen. Unterwegs laden wird DC sein - nur ein Ladegerät für viele Fahrzeuge. Gerade bei Motorädern macht das wegen des Platzbedarfs am Fahrzeug Sinn.
Im Prinzip könnte z.B. auch die Zero das heute schon, wenn die Hersteller ihre DC-Ladesäulen auf solche kleinen Akkus vorbereitet hätten. Und hab ich nicht neulich hier ein Foto einer Brammo mit CCS-Anschluss gesehen?

harlem24 hat geschrieben:
Tesla sollte Moppeds bauen...;)

Wegen der tollen DC-Lademöglichkeit? ;)

Nichts für ungut.

Grüße, Jochen
Zero DSR. Bild am Stromzähler. Und ca. 5,7 kWh/100 km sagt das Fahrzeug. Was zeigt uns unser Mopped da an? :?:
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Re: Brammo leider tot - DC-Laden bei Motorrädern

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Di 10. Jan 2017, 17:22

DermitdemTiger hat geschrieben:
... Im Prinzip könnte z.B. auch die Zero das heute schon, wenn die Hersteller ihre DC-Ladesäulen auf solche kleinen Akkus vorbereitet hätten. Und hab ich nicht neulich hier ein Foto einer Brammo mit CCS-Anschluss gesehen

Das war eine Energica (elektromotorraeder/energica-t19998.html?hilit=Energica#p422472)
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon DermitdemTiger » Di 10. Jan 2017, 20:24

Ach ja, die wars! Da guck ich schon ein Bissel neidisch. Mit wieviel Spannung arbeitet die denn?
Zero DSR. Bild am Stromzähler. Und ca. 5,7 kWh/100 km sagt das Fahrzeug. Was zeigt uns unser Mopped da an? :?:
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon harlem24 » Di 10. Jan 2017, 21:31

Ich meine 200V, bin mir aber nicht sicher.
Und ich bin mir mir nicht sicher, was schneller da ist, ausreichende AC-Lademöglichenkeiten oder DC an jeder Ecke.
Denke eher Ersteres.
Gruß

CHris

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Re: Brammo leider tot

Beitragvon Christian J » Mi 11. Jan 2017, 00:11

harlem24 hat geschrieben:
Ich meine 200V, bin mir aber nicht sicher.
Und ich bin mir mir nicht sicher, was schneller da ist, ausreichende AC-Lademöglichenkeiten oder DC an jeder Ecke.
Denke eher Ersteres.


AC ist ja jetzt schon fast überall vorhanden.
DC wird vor allem mit >50 kW aufgestellt - und die Säulen sind schon ein bisserl zu teuer um sie in jedes Dorf zu stellen.

Ich denke aber auch, dass Energica den richtigen Weg gegangen ist: DC Ladung, und in Zukunft hoffentlich Reichweiten, die einen auch auf dem Land gut zurechtkommen lassen.

Wenn die CHAdeMo-Säulen sich an die Spezifikation gehalten hätten (ab 50V), dann hätte Zero die Möglichkeit immernoch im Angebot. Aber ich bin sicher DC müssen sie in Zukunft wieder anbieten - und wenn's "nur" CHAdeMo ist. Zumindest in Japan hätten sie damit sehr viele Freunde.
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon ufty » Fr 20. Jan 2017, 13:11

ev4all hat geschrieben:
@Mei: Die Brammo ist für mich überwiegend ein Alltagsgefährt,. Der Spaß bleibt mir dabei ungenommen, da es über Land geht.

Mit knapp 100 km Reichweite und 3,5 Std. Ladedauer erlischt schnell die anfängliche Begeisterung für Touren, bei denen man auf die Aufladung warten muss. Ich habe auch nicht viel über für hordenmäßiges sinnloses Umherknattern über das Wochenende. Passt schon ganz gut mit der Bramse für mich.


Ich sehe das ähnlich, für das Alltägliche reicht eine Brammo oder Zero durchaus, im Sommer fahre ich gerne täglich 120-150 KM/Tag, über Nacht schnarchgeladen gibt es keine Probleme, passt schon.

Die Ŕeichweiteneinschränkung bei Minusgraden ist schon okay, da fährt eh keiner Langstrecken.
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Re: Brammo leider tot

Beitragvon ElectricRevolution » Do 20. Apr 2017, 19:32

Christian J hat geschrieben:
Aber es heisst ja totgesagt leben länger, oder?

Im Moment dieht es so aus als würde Polaris die Marke nicht mehr weiterentwickeln:
http://www.motorradonline.de/vermischtes/update-polaris-macht-victory-dicht.807526.html

Schade eigentlich. Die Brammo war zwar technisch zwar schon ein wenig angestaubt. Aber das Aussehen und der relativ niedrige Preis haben vielen Leuten gefallen.

Ob sich für die Marke nochmal ein Käufer finden wird?



Das wäre echt schade. Die Brammo ist ein Geiles Gerät! Das Mode 3 Laden und vor allem das Schaltgetriebe sind einfach unverzichtbar bei einem Motorrad.
Mercedes F 015: https://www.youtube.com/watch?v=dZSMmYnKtBA
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