Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

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Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon novalek » So 7. Aug 2016, 06:53

Nun beschafft sich Green_mobility 450 ZOE für Kopenhagen, die Ladesäulen fast an jeder Ecke hat.
Warum, man nimmt 11kW Drehstrom, gibt's überall und das Säuleninnenleben kostet gerade mal 2.000 bis 3.000 €.

In D versucht man den großen Wurf, alle Standards bitteschön (die Autohersteller haben das Sagen !) - da kommen selbst die reichen Kommunen / Stadtwerke bzw. der Tankwart in Grübeln ... mindestens 30.000 € einfach so in den Sand setzen, wobei die derzeitigen E-Neuwagenverkäufe in D die Refinanzierung unsicher erscheinen lassen; allein in Thüringen wurden im Juli ganze 11 (elf) Fahrzeug-Förderungen beantragt...

Man sollte sich in D von dem Luxusmodell der Elektrifizierung sofort verabschieden und besser kleine Brötchen backen -> Amsterdam und Kopenhagen sind beste Vorbilder !

http://insideevs.com/green-mobility-expand-car-sharing-fleet-denmark-450-renault-zoe/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+InsideEvs+%28Inside+EVs%29
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Beitragvon Fluencemobil » So 7. Aug 2016, 07:35

11kw mag für innerstädtische Standorte ausreichen, wenn man aber mit dem Elektroauto über Land fahren möchte, braucht man auch heute schon Schnelllader über 40kw. Später bei Größeren Batterien, auch 100kw.

Für den 43kw zoe lassen sind sie noch günstig. Sollen aber alle Autos schnellladen können, braucht man die teuren Schnelllader.
Und da würde ich lieber einen mit 50kw zw. An der Autobahn sehen, als 2 mit 20kw an 2 Supermaerkten.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon tonnerre » Mo 8. Aug 2016, 10:13

Ehrlich gesagt bin ich auch etwas ermüdet von den ganzen Auslegungen von Elektromobilität als Stadtauto. Solange wir mit so einer Denke Elektrofahrzeuge als Zweitwagen vermarkten, werden sich die meisten Leute Fossile kaufen, denn wer will schon einen Zweitwagen? Kost' nur Geld.

Insofern bin ich davon überzeugt, dass der Ausbau von Schnellladestationen sehr wichtig ist. Insbesondere in Baden-Württemberg entlang der A5 wünsche ich mir da etwas mehr Elan. Irgendwie scheint die Infrastruktur da nach Mannheim zu enden. Die kleinen, günstigen Ladestationen mit 11 und 22kW können die Dörfer aufstellen oder noch besser irgendwelche Läden in Dorf und Stadt, welche die immer noch etwas betuchtere Kundschaft anlocken wollen, die sich ein Elektroauto leisten kann.

Wir müssen vorwärts denken. Raus aus der Innenstadt, rein in einen 250km Nissan Leaf oder einen 320km Tesla Model 3. Dann findet Elektromobilität auch Anklang. Und dazu sind Schnellladestationen so extrem wichtig.

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Re: Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon novalek » Mo 8. Aug 2016, 18:14

tonnerre hat geschrieben:
rein in einen 250km Nissan Leaf oder einen 320km Tesla Model 3.

Ich lebe im Jetzt und nicht im Jahr 2019.Nissan Leaf im Herbst/Winter 250km - oho, Märchenkultur ?
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Re: Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon tonnerre » Mo 8. Aug 2016, 18:51

novalek hat geschrieben:
Ich lebe im Jetzt und nicht im Jahr 2019.


Wenn man aber immer nur für das jetzt arbeitet und nicht voraus plant, wird sich nie etwas ändern. So ganz im allgemeinen, aber auch speziell beim Fall der Ladeinfrastruktur.

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Re: Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon novalek » Di 9. Aug 2016, 13:52

Der Guck in die leere Röhre: beim Mietwagen-Service der Deutschen Bahn (Flingster),gibt's so gut wie nütsch !
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Re: Kopenhagen - ein Vorbild, wie man E-Mobilität schafft

Beitragvon TeeKay » Sa 1. Okt 2016, 07:45

@novalek: Vorbild ist Kopenhagen nur bedingt. Denn die Säulen haben kein Parkverbot für nicht ladende Elektroautos. Die Parkplätze sind einfach für Elektroautos reserviert, egal ob die zum Laden angeschlossen sind oder nicht. Das führt dazu, dass sehr viele Elektroautofahrer vor den Säulen parken, ohne zu laden.

11kW nimmt man in Kopenhagen auch deshalb, weil die Netzanschlüsse in Dänemark irrsinnig teuer sind. Ergänzt wird diese Infrastruktur aber durch viele Schnelllader im ganzen Stadtgebiet und an den Zufahrtsstraßen zur Stadt. Es ist eben ein stimmiges Gesamtkonzept und kein Flickwerk.

@Fluencemobil: Mach dir keine Sorgen, Dänemark ist an Überlandstraßen bestens versorgt mit Schnelllade-Infrastruktur. Ich bin mir sicher, Clever wird auch zügig nachziehen, sobald es nennenswert Fahrzeuge gibt, die mit mehr als 50kW laden können. CCS haben sie auch schon flächendeckend ab 2013 aufgebaut, als in Deutschland gerade mal die ersten Pressemeldungen über die Existenz von CCS herausgeschickt waren.
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