Welches Elektroauto passt für mich?

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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon fbitc » Mi 11. Feb 2015, 07:48

Bei langen Haltezeiten des Fahrzeuges (außerhalb der Batteriegarantie) evtl. anteilig einen Tauschakku einkalkulieren (hallo Karlson ;-))
Grüße
Frank

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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon redvienna » Mi 11. Feb 2015, 08:14

Genau dieser Umstand stört leider viele am Elektroauto. Man muss testen ob man mit dem Auto wo ankommt.

Ich finde es halb so wild, aber spätestens in einigen Jahren wird dieses Thema hoffentlich endlich kein Thema mehr sein. ;)

e-lectrified hat geschrieben:
Adrian hat geschrieben:
Wie Greenhorn empfiehlt, würde ich auf jeden Fall die Strecke ausprobieren. Am besten bei aktuellem Wetter. Da du so viel km fährst, muss man noch mit 10 - 18 % Kapazitätsverlust rechnen nach 150.000 km.


Rrrrrrrichtig! Alles andere wäre auch Quark. Testpublikationen testen auf Sonderstrecken, die mit der Realität nicht viel gemein haben, von daher sollte man seine favorisierten Fahrzeuge auf der realen Strecke selbst testen und dann erst entscheiden!
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon Wackelstein » Mi 11. Feb 2015, 08:40

Blöde Frage: Neben Zoe, Leaf und eGolf fehlt mir hier der Kia Soul EV. Wurde der auch schon in Betracht gezogen? Hat eine recht hohe Reichweite und 7 Jahren Garantie. Da kann kein anderer Wagen mithalten.

Wir haben hier in der Familie zwei Zoes laufen und sind nach anfänglichen Problemen (vor allem mit der Heizung), die aber gelöst wurden nun sehr zufrieden. Was wir besonders schätzen ist die Möglichkeit ihn auch zu Hause mit 11 und sogar 22kW laden zu können (natürlich nur mit einer Wallbox). Das kann soviel ich weiß der Kia auch nicht.
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon redvienna » Mi 11. Feb 2015, 09:36

Ich denke zuerst sollte die Preisrange festgelegt werden.

Klar kann das der KIA. Aber nur mit 6,6 kW.
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon eDEVIL » Mi 11. Feb 2015, 11:51

Wichtige Infos kamen heir ja leider noch nicht richtig an: Nutzugsprofil außerhalb der Pendelstrecke, andere Verfügbare Fahrzeuge im Haushalt und Nutzungprofil der anderen Nutzer.

Rein nur für die Pendelstrecke sehe ich den Soul EV auch als am besten geeignet an. Nach 4 Jahren wäre bei Beibehaltung der hohen KM Leistung die Garantie zwar abgelaufen, aber beim Zoe entsprechend schon in der halben Zeit

Ggf. könnte e auch Sinn machen, den Sul nur 3 Jahre so zu nutzen und dann als "Zweitwagen" mit ~10K Km/a, da man dann die 7 jahren Garantie voll ausnutzen kann.

Ich würde aber meinen, das auch bei dieser Fahrleistung (in 7 Jahren wären das 260k km :o ) die 7 jahre recht sorgenfrei ablaufne könnten, da ja das Fahrzeug erstmal auf diese Zeit ausgelegt ist, der eMotor kaum verschleißen dürfte und dann nur die gängigen Teile wie Radlager entsprechende stärker abgenutzt werden.
Der etwas größere Akku vom Soul dürfte auch zum Ende der 7 Jahre hin die Pendelstrecke packen. Im Winter dann ggf. nur die 2x60km

Ob bei der Laufleistung ein Tauschakku überhaupt ein Thema ist(der Rest des Fahrzeugs nutzt sich ja auch ab), wird sich zeigen, aber weiter verkauft als "Kitamobil" für eine Junge Mutter dürfte der auch noch nach 10 Jahren taugen.
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon heinzseinefrau » Mi 11. Feb 2015, 18:58

Hallo da draussen, danke für eure Beiträge, finde ich echt gut, daß ihr so hinter der Elektromobilität steht!

Morgen bekomme ich von meinem VW Händler für 2 Tage einen e-up und fahre damit meine strecken ab, ich bin sehr gespannt!

Ich denke aber das ich noch ein zwei Jahre warten muss, da ich nicht mehr wie 18000€ für ein gebrauchtes E-Auto mit Kauf-Akku zahlen möchte und wenn es ein Leaf werden sollte, möchte ich natürlich das neue Modell und mindesten den Acenta. Der E-up wird mir wohl etwas zu klein sein und der E-golf ist noch zu jung.

Der BMW i3 kommt garnicht in Frage da dieser nur von bestimmten Händlern verkauft und repariert werden darf und diese nur in den Ballungszentren sind, also was BMW unter Ballungszentren versteht und da gehört Ingolstadt wohl nicht dazu!!
Merkwürdige Politik???? Macht sonst kein E-Autohersteller so!

Der Soul EV ist auch sehr interessant, da warte ich noch auf einen Anruf, wann ich eine Probefahrt machen kann.

Tja, Schaumermal!
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon Kelomat » Mi 11. Feb 2015, 20:46

Ich hab jetzt meinen Leaf schon 2,5Jahre und bin noch immer hoch zufrieden. Meine Hauptkritikpunkte sind mit dem 2013er Modell gelöst also kann ich den mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

Was ich noch zur Kaufentscheidung beitragen möchte:

Lademöglichkeit: Wenn du auch am Arbeitsplatz Laden möchtest achte darauf das du (so wie beim Leaf) ein Notladekabel mitbekommst damit du an Schuko auch laden kannst.

Wenn diese Schuko-Lademöglichkeit weg fällt musst du dir entweder eine Wallbox für den Arbeitsplatz besorgen, oder du machst die Heimische Wallbox mobil und nimmst sie immer mit.
Zweiteres würde ich nicht empfehlen denn es ist lästig...
Dein Hauptladepunkt wird die heimische Garage bzw. der heimische Stellplatz. Dort sollte ein Kabel rumliegen oder hängen das du einfach nur nimmst und Ansteckst. Immer das Kabel aus dem Kofferraum raus kramen ist nervig.

Ich hab beim Kauf zusätzlich das Typ2 Kabel mit rausgeschlagen und bin sehr Glücklich darüber. Eventuell beim verhandeln daran denken...

Heizung:
Achte darauf das dein Zukünftiges Auto eine Wärmepumpe besitzt. Eine reine Elektroheizung frisst dich im Winter arm! Oder du musst frieren ;)

Sitzheizungen sind auch sehr vom Vorteil! Spart mächtig Energie, denn dann muss der Innenraum nicht mehr so stark aufgeheizt werden und dir ist trotzdem Warm.

Beim Leaf gibt es den "80% Lademodus". Da wird der Akku nur zu 80% aufgeladen und dadurch soll er min. doppelt so lange halten. Ich fahre fast nur Kurzstrecken und habe diesen Modus dadurch fast immer an.
Die Winterreichweite ist bei mir so bei 100-120km im 80%Modus.

Was ich noch zu bedenken geben möchte:
Niassan und Renault hat mit dem Leaf einige Jahre Vorsprung und dadurch auch Kinderkrankheiten ausgebessert.
VW Steht erst am Anfang der E-Mobilität...

Wenn dich dein Arbeitsweg über die Autobahn führt, bedenke das du ab 80kmh wesentlich mehr Strom brauchst. Denn ab da wird der Windwiderstand richtig böse :twisted:
Der nimmt nämlich quadratisch mit der Geschwindigkeit zu...
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon fbitc » Mi 11. Feb 2015, 23:35

War hier im Marktplatz nicht aktuell ein Botschafter leaf zu haben ( Leasing Übernahme für 199€/Monat)?
Ideal zum einsteigen m.e. ( da nur noch 1,5 Jahre Laufzeit, wenn ich das richtig im Kopf habe)
Grüße
Frank

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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon Chicken » Do 12. Feb 2015, 16:07

heinzseinefrau hat geschrieben:
... Morgen bekomme ich von meinem VW Händler für 2 Tage einen e-up ...

Hallo, e-up schon abgeholt ??

heinzseinefrau hat geschrieben:
Ich denke aber das ich noch ein zwei Jahre warten muss, ... nicht mehr wie 18000€ ... gebrauchtes E-Auto ... Kauf-Akku ... E-up wird mir wohl etwas zu klein sein ...

Bei den Vorgaben wird's schon eng. Mehr Auto (Größe + Ausstattung) bedeutet halt auch mehr Geld. Hoffe du bist nach den 2 Tagen vom e-Up begeistert, dann könnte es auch mit den Vorgaben klappen und du müsstest keine 2 Jahre mehr warten ;)
Aber teste erst mal ausgiebig und geb Rückinfo :!:
04/2009: PV 15,12 kwp ; 10/2011: PV 4,92 kwp ; 07/2014: e-up! ; 01/2017: PV 6,5 kwp + 5 kWh Speicher
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Re: Welches Elektroauto passt für mich?

Beitragvon heinzseinefrau » Fr 13. Feb 2015, 18:34

Hallo,

gestern in der Früh habe ich den E-up bei meinem Händler abgeholt (freundlicherweise hat er ihn mir für zwei Tage zur Verfügung gestellt).
128km Reichweite stand auf dem Zähler, von meinem Händler in meine Arbeit sind es 70km, die Temperatur um die null Grad, das Auto leider nicht vorgeheizt, die Batterie aber voll geladen.
Ein wenig Erfahrung habe ich schon mit dem Elektroantrieb, aber trotz moderater Fahrweise (nicht schneller als 100, im Schnitt eher 80, innnerorts 50, Rekuperation ausnutzen, segeln usw.) ging die Reichweite am Anfang ziemlich schnell runter so das ich fürchten mußte, nicht anzukommen, gottseidank hat es dann doch geklappt und ich hatte am Ziel noch 10km Restreichweite.

Nach hause hatte ich dann ja nur noch 60km und bei ähnlicher fahrweise und ähnlichen Temperaturen, noch ca 20km Rest auf der Uhr.

Heute bei der Fahrt in die Arbeit, das Gleiche.
Beim nachhause fahren allerdings klappte das mit der Vorheizung des Innenraums und ich glaube das ich ein besseres Gefühl für Rekuperation usw, bekommen habe, denn als ich nach wiederum 71km das Auto beim Händler abstellte waren noch 23km Restreichweite übrig.

Fazit: So gut mir das elektrische Fahren gefällt, für mich ist die Reichweite nicht ausreichend! Ich möchte auch nicht auf Dauer ständig auf meinen Verbrauch aufpassen müssen und ohne Heizung im Winter, oder Kühlung im Sommer, will ich auch nicht fahren! Wenn ich nur um die 30km einfach an Arbeitsweg hätte würde ich sofort zuschlagen, aber so ist das leider noch nichts für mich, Schade!
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