Was kostet "mein" Elektroauto?

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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 12:18

Die 7 Liter sind für einen Benziner nicht zu hoch. Beim Zoe scheinen mir 15kWh aber zu niedrig, da die Ladeverluste fehlen. Ich gehe ab Zähler von 18 aus und auch das wäre wohl ökonomisch gefahren.

Der kostenlose Strom hilft natürlich ungemein, die Rechnung zu beeinflussen und das will ich ja auch nutzen, solange es geht.
Aber wie lange kann man damit wohl noch rechnen?

Der wesentliche Punkt ist für mich einfach, dass ich gern elektrisch fahren möchte und dafür nehme ich auch ein paar Mehrkosten in kauf, sofern sich das im Rahmen hält. Und das halte ich bei den jetzigen Preisen für gegeben.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon redvienna » So 31. Mai 2015, 14:17

Hier der beste Link: http://www.e-connected.at/content/e-calculator

(Wer mehr pro Jahr fährt, spart früher)

Unsere Berechnung auf 8 Jahre.

PS: MIt dem E-Golf (da um 5.000 Euro günstiger) wären es 5,5 Jahre bei 15000 km. Bei 30.000 km / Jahr sind es nur 3,4 Jahre Pay back time.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Alex1 » So 31. Mai 2015, 15:10

Noch etwas, was nicht mit Geld aufzuwiegen ist: Weniger Unterstützung für Diktatoren.

Wo kommt denn unser Sprit her?

- Saudi-Arabien? Eine wahabitische Diktatur, die Frauen unterdrückt und Islamisten (nicht Muslims, sondern extremistische Fundamentalisten, eben Wahabiten) mit Milliarden finanziert.
- Katar? Naja, der Kaiser war ja da und hat gsogt: "I hob kei Sklaven gseng, die ham alle frei rumlaffe derfa!". Recherchiert mal, was Norbert Blüm dazu gesagt hat.
- Russland? Lupenrein demokratisches Gerd-Gas und Öl.
- USA? Keine Diktatur, aber kein Kommentar außer "No smoking, no fracking!"
Herzliche Grüße
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 17:52

Ja, da kann man viel rechnen. Wer meint, ein neues Fahrzeug zum Listenpreis kaufen zu müssen, soll das mal tun. Für mich ist das nun eher kein Modell und dementsprechend sind die Zahlen ganz andere.
Auch würde ich nur mit einem Motor vergleichen, der für mich auch eine Alternative wäre. Das ist gewiss kein Benziner, der 7 Liter verbraucht.
Und die 18 Cent pro kWh haben wir in Deutschland nun leider auch nicht. Eher knapp 30.

Aber gut, das Gebrauchtangebot bzw Rabattaktionen sind ja mittlerweile auch bei e-Fahrzeugen angekommen.
Für mich passt das dann schon.
Aber dass da was gespart wird....wir werden sehen. Die Reparaturen werden darüber wesentlich entscheiden.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon ToolTime » So 31. Mai 2015, 18:02

30 ct?, dann solltes mal schnell deinen Energieversorger wechseln, ich zahle gerade mal 21ct :)
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 21:34

Wärmepumpe? Nachtstrom? Oder wie kommste dahin?
Verivox findet für mich hier zwar auch was mit 23,94Cent/kWh, aber die Grundgebühren sind dann höher, so dass das keinen nennenswerten Unterschied zum Umweltstrom meines lokalen Versorgers macht.
Also 28,6 wären das bei meinem.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon HubertB » So 31. Mai 2015, 22:04

Habe in den Kalkulator mal für mich realistische Zahlen für D eingegeben.
Bei 20000km/a kommen da ungefähr 7,5 Jahre raus.
Hauptunterschiede: Keine Förderung, höherer Strompreis, fast keine Ersparnis bei der Versicherung.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon ToolTime » Mo 1. Jun 2015, 07:41

Karlsson hat geschrieben:
Wärmepumpe? Nachtstrom? Oder wie kommste dahin?
Verivox findet für mich hier zwar auch was mit 23,94Cent/kWh, aber die Grundgebühren sind dann höher, so dass das keinen nennenswerten Unterschied zum Umweltstrom meines lokalen Versorgers macht.
Also 28,6 wären das bei meinem.



Mein Anbieter ist Enstroga, ganz normal ohne Nachtstrom.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon eDEVIL » Mo 1. Jun 2015, 08:11

Die Netzgebühren sind nun mal sehr unterschiedlich. Hier im Brandenburgischem mit fettem Winpark vor der Tür sind 21ct/kwh undenkbar für normalen Strom. Dafür kann ich reinen Fewissens sagen, das ich entweder mit Sonnen- oder Windstrom fahre.

Ich spare ja auch das Geld für den Atomstromfilter, da sich sowas nie zu mir verirren wird 8-)

Seit dem ich ZOE fahre, hat kostenloser Strom bei mir einen erheblich höheren Anteil. Habe bisher nur 2x zu Hause geladen.
Meinen Typ2 Ladepunkt werde ich hauptsächlich für Durchreisende anbieten. Für mich würde sichd as gar nicht loden, da ich die wenigen Ladungen zu Hause auch mit ner mobilen Box machen könnte.

Wieviel kostet mich ein km? Egal! Ich habe kein Elektroauto zum Geldsparen, sondern weil es besser für mich und die Umwelt ist.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Mo 1. Jun 2015, 10:00

Aufs auswärts laden will ich ja auch setzen. In der Nähe meiner Arbeit kriege ich das wahrscheinlich hin.

Zuhause hab ich jetzt nur das Notladekabel.
Wenn wir mal bauen, kommt da aber 22kW.
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