Was kostet "mein" Elektroauto?

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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon bastel42 » Sa 30. Mai 2015, 13:30

na das Problem ist daß meine Frau auf Kombi mit Schiebetüren steht. Daher würde sich anbieten das alte Auto zu behalten.
Und für mich dann die Einstiegsdroge Zoe oder das Spassmobil i3 :mrgreen:
Tesla ist einfach zu groß, bei 80% rumgegurke in der Stadt sind 5m Auto einfach zu lang. Mich schauderts wenn ich die Bilder von Teslas in Parkhäusern anschaue ;)
Ein Tesla III auf 4m Länge (oder 4,50m) wäre interessant. Also 2017 dann.

Der Witz ist eben daß 2 Fahrzeuge billiger sind als 1:
die alte Karre ist abgeschrieben, da wir nur 1 Auto haben muss ich aber weiterhin mit der 1%-Regel 1% pro Monat vom Listenpreis versteuern.

Wenn ich das Auto privat weiterfahre und mir ein Elektroauto kaufe, dann fahre ich das e-Auto mit Fahrtenbuch, also 100% gewerblich. Meine Frau darf mit dem Mazda weiterfahren. Dann muss ich nix als Privatentnahme versteuern, spart also knapp 3000,- Euro im Jahr, zusätzliche die Abschreibung fürs neue Auto usw.
Effektiv wie gesagt ist der Aufpreis minimal.

Würde ich das alte Auto verkaufen und komplett auf ein neues setzen, dann hätte ich wieder einen Stinker (Kombi wie bisher), ein zu kleines Auto mit zu geringer Reichweite (Elektro) oder irgendeinen Kompromiss (Ampera gefällt meiner Frau nicht, e-Golf gefällt mir nicht, Prius hatten wir schon...). Und - wenn nur 1 Auto, dann muss ich wieder die 1%-Regel anwenden, d.h. zu versteuernde Privatentnahme.

Und wenn ich das alles zusammenrechne scheint die sinnvollste Lösung: alte Stinkerkarre behalten und eMobil zusätzlich anschaffen.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Alex1 » Sa 30. Mai 2015, 14:16

Das ist eine durchaus praktikable Lösung. Der Stinker wird der Lückenfüller sein und Notfälle abdecken, weniger als 5.000 km pro Jahr. Diese Erfahrung haben bisher alle hier gemacht. Bei uns ging es ähnlich.

Also viel Erfolg beim Start in die Zukunft :D :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon spark-ed » Sa 30. Mai 2015, 14:24

Zum Thema,

wage mal eine grobe Nachkalkulation nach 10 Monaten.

Gefahren 12.800km
Stromverbrauch ~knapp 2000kWh (Zähler habe ich erst nach 2 Wochen eingebaut und steht bei 1835)
Arbeitspreis Stromanbieter € 0,2265/ kWh
Stromkosten somit ~ € 450,-
Batteriemiete 10* €65,- = € 650,-
variable Betriebskosten somit € 1100,- / 10Monate

Die Fixkosten wie Steuer, Wartungskosten und Versicherung lasse ich der Einfachheit außen vor, sind beim EV im Zweifelsfalle aber günstiger oder nicht vorhanden.
Das (extrem geringe) Risiko eines teuren Batterieausfalls ist durch die Miete nicht vorhanden.

Der Schnittpunkt der Wirtschaftlichkeit ergibt sich bei diesem Fahrprofil im Vergleich bei einem Benziner der >5,5Liter/100km verbraucht (bei aktuell €1,49/ Liter Super)
Diese Rechnung hatte ich als eher rationell denkender Mensch vor der Beschaffung des EV in etwa auch angestellt.

Für die Mitleser, die hier eine Bestätigung suchen evtl. umzusteigen:
Das entscheidende ist, wenn man erstmal einige Zeit elektrisch gefahren ist, kann man sich nichts anderes mehr vorstellen und bedauert tatsächlich jeden Tag den man mit rechnen verbracht hat.

Wenn es passt, gibt es daher keinen Grund zu Zögern.
Als Checkliste dafür verweise ich auf einen fast 2 Jahre alten Blogbeitrag von ZoePionierin: http://zoepionierin.de/bin-ich-reif-fur-ein-elektroauto/
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Sa 30. Mai 2015, 18:20

Unsere Rechnung war noch einfacher:

Kaufpreis abzüglich Förderung 39.000,--

Vergleichbarer Verbrenner: 24.000,--

Differenz 15.000,-- (Batterie)

Ersparnis Betriebskosten bei 15.000 km im Jahr ca. 1.800,00 Euro (10l / 100 km / Verbrenner in der Stadt)
Also nach rund 8 Jahren hat sich die Batterie eingespielt.

Das E-Auto hat dann aber erst 120.000 km auf dem Tacho.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 10:36

Die Frage ist dann halt, ob der Akku nach 8 Jahren noch der erste ist. Deine angenommenen Akkukosten scheinen mir aber auch viel zu hoch.
Ebenso ist aber auch 10 Liter/100km ziemlich krass. Und dazu passend dann auch der E-Focus total überteuert.

Meine Rechnung geht gegen 5,2 Liter Diesel und da kommt raus, dass ich höchstens mit kostenlosem Strom in die Gewinnzone fahren könnte, weil die Akkumiete schon allein fast so hoch ist wie meine bisherigen Dieselkosten.
Und mit deutschem Haushaltsstrom kommen noch locker 5€ auf 100km für Strom dazu. Das ist dann in Summe mit gut 11€ halt deutlich teurer als im Schnitt 5,2 Liter Diesel. Dazu war das Fahrzeug auch ohne Akku und gebraucht sehr günstig eingekauft auch noch deutlich teurer als mein Diesel vorher, den ich auch mit 20tkm auf der Uhr gekauft habe.

Allerdings entfallen 262€ Steuer, die Versicherung kommt 160€ billiger und die Wartung wird wohl billiger.

Mal schauen, wie viel kostenloser Strom sich noch abgreifen lässt und wo das ganze dann hin läuft.
Die Reparaturen über die Jahre könnten da den wesentlichen Unterschied machen.
Aber wo wird das hingehen? Einerseits E-Auto, wo ja angeblich nichts kaputt gehen könnte - hahaha - andererseits ein Renault, was nicht gerade ewige Fehlerfreiheit vermuten lässt.
Mein Ziel war es aber nicht, etwas zu sparen. Die Zeit wird es dann zeigen.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon redvienna » So 31. Mai 2015, 10:41

Natürlich sind einige Werte beliebig.

Aber bei uns war das locker die Ausgangsbasis.

Sportwägen in der Stadt brauchten sogar 15l / 100 km. (Mit 5l kannst Du in der Stadt - Winter kein Auto bewegen.)

Die Batterie des Focus war vor 2-3 Jahren so teuer.

Ein vergleichbares Modell kostet locker 24.000,--

Aber natürlich ist es auch toll zu werben, dass die Firma elektrisch mit Ökostrom fährt. ;)

Ich verzichte auf die Sportwägen in der Stadt und fahre nur mehr ab und zu Überland.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 11:22

Focus vs Sportwagen hinkt aber auch etwas.
Meine 5,2l sind ein mittlerer Verbrauch und ich wohne in der Großstadt und habe 8km Stadtverkehr zur Arbeit. Selbst im Winter Stadtverkehr sind da unter 6 Liter normal. Und das ist ja eigentlich das, was ein Diesel so gar nicht kann. Der Motor leidet natürlich und setzt sich zu. Aber funktioniert dann doch irgendwie.
Mit dem Zoe wird das dann zukünftig natürlich wesentlich besser aussehen

Den Focus hab ich ja auch im Blick als Ersatz für den Wagen meiner Frau. Wenn wir in 1-3 Jahren noch einen Familienbomber brauchen und es nichts elektrisches gibt (sieht zur Zeit ja so aus), wird es da der 1.6er Diesel als Kombi.
Der kostet Liste ca 26-28 mit unseren Wünschen und ist als junger Gebrauchter um 14 zu bekommen.
Einen vergleichbaren Kombi gibt's elektrisch ja nicht.
Als Limousine wäre der Leaf ähnlich. In ähnlich alt dann vielleicht für etwas über 20zu bekommen.
Erfüllt leider weder unsere Erwartungen an Langstreckentauglichkeit noch an Nutzwert (Ahk, Kofferraum).
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon ToolTime » So 31. Mai 2015, 11:23

Mein A4 BJ 1995 braucht in der Stadt 13 Liter auf 100km nach BC, macht knapp 18,- €.
Im Jahr 2160,- €
Wenn ich den Verbauch des e-Golf auf 25kwh hoch setze, inkl. Ladeverluste, dann bin ich bei 5,50 € auf 100km.
Im Jahr 660,- €

Ich spare also mindestens 1500,- € im Jahr an Benzinkosten ein :) Mit angepasster Fahrweise noch einiges mehr.

Auch wenn ich dann mit einer Tankfüllung nur 100km weit komme, reicht mir das völlig aus für die Stadt.
Und ein Benziner lohnt sich nicht bei meinen Kurzstrecken, der wird im Winter nicht mal 90° heiß was auf lange Sicht nicht gut ist für den Motor. Langstrecken habe ich nur 1-2 mal im Jahr und dafür gibt die ersten Jahre die Ergänzungsmobilität von VW und danach gibt es entweder ausreichend CCS Säulen oder ich leihe mir einen von Sixt und spare immer noch dabei.

Dazu noch 150€ Steuereinsparung im Jahr, jährlicher Ölwechsel mit Filter und was sonst noch bei einem Verbrenner dazu kommt.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 12:00

Na gegen diese Saufziege kann man gut rechnen.
Wenn ich aber bislang gerade mal für 1000€ im Jahr getankt habe und zukünftig schon so viel Akkumiete zahle ohne überhaupt geladen zu haben, sieht das mit sparen nun ziemlich düster aus.
Dafür hab ich wahrscheinlich noch nicht mal 1/3 des Kaufpreises vom E-Golf ausgegeben
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Herr Fröhlich » So 31. Mai 2015, 12:06

Eigentlich widerstrebt es mir hier eine Rechnung aufzumachen. Denn das Gefühl (ist dem Rheinländer sehr "wischtisch") endlich
die Umwelt zu schonen,(Photovoltaik auf dem Dach-in den Naturstromtarif der Stadtwerke gewechselt), den Lärmpegel drastisch zu senken, der Fahrspaß des ruhigen Criusens und dynamischen Beschleunigens..........all das hat gegen Kosten keine Chance.
Also gekauft habe ich mir einen Jahreswagen-ZOE 5.2015 / Bauj. 4.2014 / 13500€ / 11500 km / +1045€ mobile Wallbox / Starkstrom-Dose Garage mit Kabelverlegung durch Fachmann 450€ / 122€ Batteriemiete bei 25000km per Anno
Dafür kostenloser Strom beim Arbeitgeber ( dafür fahre ich dessen Logo spazieren ) / 0,23C zu Hause ( abzüglich Photovoltaik ) / 5 Jahre steuerbefreit / geringere Wartung ( wenn die 92€ - die hier im Forum beschrieben werden - hinkommen, macht das einen Unterschied von ca. 600€ im Vergleich zu meinem Diesel )

Ein Renault-Clio / Benziner (Mobile.de) gibt es mit den gleichen Parametern ab 9000€
Auf 100km dürfte ein Schnitt von 9.80 € realistisch sein. 7 Liter Verbrauch bei 1,40 per L
Bei 25000km also 2450€
Im Vergleich 100km eCar ca. 3.50 € / 15kw Verbrauch (bei 23C per kw (ohne freies Tanken + Photovoltaik)
Bei 25000km also 875€ + 1440€ Batteriemiete = 2315€
Differenz: 135€ per Anno
Klar, das schrammt an einer "Milchmädchenrechnung arg vorbei, zeigt aber auch wie schwierig der Vergleich ist.
Denn, die 7L sind hochgerechnet.... die 15kw aber auch !
Bei EC0-Modus eher 12-13kw.

Die Realität:
Die Jungfernfahrt Rheinfelden - Bonn haben mich 1€ gekostet ( im Vergleich zu ca 50€ Benziner ). Der Euro war eine Spende in die Sammelbüchse des Roten Kreuzes France, an einem Cora Supermarkt, wo ich mit 43kw kostenlos tanken konnte.
Ebenso kostenfrei bei MC Do, Aldi, RWE und der Pension Sunnegäsle in Rust :) .
Während der Woche freies Tanken in der "Gezeitenhaus Klink Bonn" ( dafür fahre ich Werbung ).
Am Wochenende tanke ich meinen Strom vom Dach und fahre mit gutem Gewissen. Fahre mit Freude (schönes Gefühl) an Benzintankstellen vorbei, in dem Wissen keine fossilen, begrenzt vorhandenen Naturstoffe zu verbrennen. Ich stehe im Stau und aus meinem Auspuff (was war das nochmal ?) kommt nichts was meine Atemluft verpestet.
Ein weitere Punkt ist auch der politisch bedingte niedrige Benzin-Kampf-Preis. Die ersten Fracking-Unternehmen gehen pleite ( so berichte die Presse ) Russland hat Devisenprobleme! Was dann, wenn der Preiskampf vorbei ist ? Preise von 2€ und mehr ?
So fühle ich mich weniger als Spielball globaler Politik. Kann mit zukünftiger Entwicklung, den Tesla Haus Akkus, Erweiterung der Photovoltaik u.v.m gefühlt was gutes tun , habe das Gefühl einer positiven Entwicklung bei zu stehen und kann ein Cruising-eCar Erlebnis genießen. Und wer sagt denn, dass nicht in 5 Jahren alle eCars mit einer Photovoltaik-Haut überzogen sind, Luftschlitze kleine Propeller antreiben und so den Verbrauch drastisch senken. Hätte ich vor 15 Jahren gesagt, dass ich mal ein kleines handschmeichelndes Gerät täglich in den Händen habe werde, aus dem ich Stimmen höre, mit dem ich so gut wie alle Kommunikation ausführe und mich Entertainer lasse, auf diesem sogar einem "Goinigelektric-Forum" frönen werde und in einem Stromtankstellen Verzeichnis nach Ladepunkten suchen werde ....... die Psychiatrie hätte ihre Tore weit geöffnet gehabt.

Was machen da 5€ Unterschied :)
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