Was kostet "mein" Elektroauto?

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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Fr 22. Mai 2015, 09:49

Nein, ist sie nicht. Einige Hersteller sagen, was Sache ist und andere tun es nicht.

Beim Leaf weiß man, woran man ist, beim Ampera weiß man es nicht. Da kann man Glück oder Pech haben. Und mit Pech geht das erheblich teurer aus als die Akkumiete.

Ich bin nun definitiv kein Fan dieser Miete, aber sie schien mir dann doch das geringere Übel gegenüber Schnarchladung mangels Chademo Infrastruktur oder den ganzen Fragezeichen bei den langfristigen Folgekosten eines Ampera.
Wobei mir der Ampera schon gut gefällt. Aber bei der momentanen Sachlage bleibt es halt auch dabei.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon redvienna » Fr 22. Mai 2015, 11:05

Abgesehen davon hast Du sowieso noch einen Verbrenner.

Der Zoe hat in jedem Fall eine größere elektrische Reichweite als der Ampera !
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon hardy/ampera » Fr 22. Mai 2015, 13:10

Die ZOE elektrische Reichweite ist ganz klar länger als beim Ampera. Aber man muss sich ja entscheiden wofür man ein E-Auto braucht. Die Endscheidung ist wirklich nicht einfach. Ich habe Monate dazu gebraucht. Denn jedes Auto hat seine Vor-und Nachteile. Den ZOE seh ich als Stadtauto oder Zweitauto an. Urlaubsfahrten oder längere Fahrten möchte ich nicht damit machen.
Bei der Akku- Garantie ist ja nicht gesagt, das nach 8 Jahren oder 160000km Garantie die Batterie hin ist.
Im Mobile de gibt es z.B. einige Ampera zu verkaufen mit einer Laufleistung von 160.000 bis 170.000 km. :)
Macht mal spaß halber mit der Laufleistung eine Probefahrt, da wird man sehen, das der Akku noch völlig in Ordnung ist. :)
Aber letztlich ist es schon super, wenn man sich ein E- Auto, mit REX oder ohne, kauft und nicht wieder einen Stinker ;)
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Fr 22. Mai 2015, 23:29

hardy/ampera hat geschrieben:
Den ZOE seh ich als Stadtauto oder Zweitauto an. Urlaubsfahrten oder längere Fahrten möchte ich nicht damit machen.

Für die Große Urlaubsfahrt ist er nicht das Raumwunder, das stimmt wohl. Genau das war auch ein Punkt gegen den Ampera. Für den Preis hätte er dann auch schon den Reisebomber erfüllen sollen, patzt da aber mit dem nicht so dollen Stauraum. Das war uns dann einfach zu viel Kompromiss. Zoe ist dagegen als kleines Fahrzeug angelegt, zu dem sich dann später noch ein größeres gesellen soll.
Die Fernreisemöglichkeiten mit dem RE waren für uns auch nicht so der Punkt. Ein Auto, dass das kann, haben wir ja auch noch vor der Tür stehen.

hardy/ampera hat geschrieben:
Bei der Akku- Garantie ist ja nicht gesagt, das nach 8 Jahren oder 160000km Garantie die Batterie hin ist.

Nein, natürlich nicht. Der könnte auch erheblich länger durchhalten, schrieb ich ja auch. Mir war das dann nur irgendwo auch etwas viel Risiko, da ich auch mit dem ganzen komplizierten System mit 3 Kupplungen skeptisch bin. Der hat einfach viele Sachen unter der Haube, die ein E-Auto nicht hat.
Dennoch kann es natürlich sein, dass Akku und Antrieb 15 Jahre durchhalten - dann ist die Rechnung voll aufgegangen.

hardy/ampera hat geschrieben:
Im Mobile de gibt es z.B. einige Ampera zu verkaufen mit einer Laufleistung von 160.000 bis 170.000 km. :)
Ist ja eigentlich noch nicht wirklich viel. Gerade aus der Garantie raus und wenig kalendarische Alterung. Trotzdem kauft man da dann so richtig die Katze im Sack. Und dafür sind diese Fahrzeuge noch viel zu teuer.
Wüsste man dagegen, dass man den Akku für überschaubares Geld erneuern kann, sähe es ganz anders aus.

Es gibt ja auch Volt/Ampera mit noch deutlich mehr Laufleistung. Die haben dann aber wohl meist sehr viele Kilometer auf Benzin zurückgelegt. Das ist dann nicht so richtig aussagekräftig für die Akkulebensdauer.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon stromr » Sa 23. Mai 2015, 09:22

Hallo,

erstmal auch Gratulation zum Zoe-Kauf, Karlsson! Dachte nicht, dass es jetzt auch so schnell geht, aber freut mich für Dich!

Zu den Kosten wollte ich noch erwähnen, dass man sich evtl. auch Gedanken um die Verwendung des EVs machen kann, wenn der Akku nicht mehr so toll ist. Wenn mein Leaf in 6 Jahren mit der Batterie schwächelt, könnte ich ihn meiner Tochter anvertrauen, die dann im führerscheinfähigen Alter ist. Falls sie dann auch studiert, wäre das für sie auch mit kleinerer Akkukapazität noch ein sehr schönes Fahrzeug für Stadtverkehr und Wochenendheimfahrten (je nachdem, wohin es sie verschlägt).

Natürlich ist "Planung" soweit in die Zukunft immer eine recht vage Sache.

Viele Grüße
Michael
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon hardy/ampera » Sa 23. Mai 2015, 09:40

Mit einer Laufleistung von 160.000km bis 170.0000km würde ich natürlich einen Ampera auch nicht kaufen, sollte nur ein Beispiel sein.
Beim Fahren mit Benzin wird der Akku benutzt, :!: er lädt ja schließlich die Akkus mit dem Benzinmotor auf ( ReX) .
Der Ampi ist - nicht - zu verwechseln z.B. mit einem GTE
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Sa 23. Mai 2015, 11:25

stromr hat geschrieben:
erstmal auch Gratulation zum Zoe-Kauf, Karlsson! Dachte nicht, dass es jetzt auch so schnell geht, aber freut mich für Dich!

Danke Dir :D
Es waren halt die Lebensumstände. Da kam vor kurzem grünes Licht und dann war ich auch ziemlich schnell entschlossen.

stromr hat geschrieben:
Zu den Kosten wollte ich noch erwähnen, dass man sich evtl. auch Gedanken um die Verwendung des EVs machen kann, wenn der Akku nicht mehr so toll ist. Wenn mein Leaf in 6 Jahren mit der Batterie schwächelt, könnte ich ihn meiner Tochter anvertrauen, die dann im führerscheinfähigen Alter ist. Falls sie dann auch studiert, wäre das für sie auch mit kleinerer Akkukapazität noch ein sehr schönes Fahrzeug für Stadtverkehr und Wochenendheimfahrten (je nachdem, wohin es sie verschlägt).

Genau an sowas dachte ich. Oder Du kriegst dann vielleicht auch einen runderneuerten für überschaubares Geld.
Der Preis ist heute ja schon halbwegs ok.
In meiner Nähe steht auch ein ganz interessanter Leaf...wenn der noch einen 22kW AC Lader gehabt hätte, wäre es der geworden wegen Kaufakku und der nachgesagten Zuverlässigkeit.


hardy/ampera hat geschrieben:
Mit einer Laufleistung von 160.000km bis 170.0000km würde ich natürlich einen Ampera auch nicht kaufen, sollte nur ein Beispiel sein.

Also ich hatte nach Fahrzeugen geschaut, die so knapp 3 Jahre alt waren und 20-30tkm auf der Uhr hatten. Wunderschön und mit Vollausstattung. Preise immer so 21-24k.
Wenn wir nicht noch ein zweites Auto hätten, wäre es sowas vielleicht geworden.
Aber so habe ich halt mit den Langstrecken durch das zweite Auto kein Problem. Und ob da nicht doch auch recht viel mit dem Zoe geht, werde ich ja auch noch sehen.
Wenn ich in verschiedene Fluggelände fahre, kommen da so 80-150km am Tag zusammen. Das wollte ich dann schon noch mit dem Zoe machen und halt ggf kurz nachladen. Durch den AC Lader ist das ja mit relativ geringerem Zeitaufwand möglich, da 30km Reichweite nachzuladen.

hardy/ampera hat geschrieben:
Beim Fahren mit Benzin wird der Akku benutzt, :!: er lädt ja schließlich die Akkus mit dem Benzinmotor auf ( ReX) .

Jein. Zum einen treibt der Motor bei höheren Geschwindigkeiten auch direkt die Räder und zum anderen puffert der Akku dann nur, bekommt aber nicht so die Zyklen drauf wie ein BEV, weil der Strom halt möglichst direkt vom Generator an den E-Motor läuft und nur der Überschuss oder das Defizit aus dem/in den Akku fließen. Das ist ja so auch sinnvoll. Sowohl auch energetischer Sicht wie auch für die Akkulebensdauer.
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Alex1 » Sa 23. Mai 2015, 11:38

Also ich hab jetzt 98% SOH nach 27.600 km und 14 Monaten.

So müsste ich erst in 12-13 Jahren auf die 75% runter kommen. Heißt für mich, dass die Akkus doch erstaunlich haltbar sind. :mrgreen: :thumb:

Und durch die rasante Entwicklung der E-Zapfen (über 50% mehr seit meinem Kauf) ist die Reichweitenangst doch erheblich gesunken. Die Ladewüsten werden immer kleiner. Das heißt, die jetzt "nur" noch 206 NEFZ-Reichweite sind inzwischen allemal üppig. :D :D
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon bastel42 » Sa 30. Mai 2015, 10:22

Hi Leute,
aktueller Stand:
Probefahrt Zoe erledigt, Fahreigenschaften sind toll. Elektro eben. Die Sitze taugen nichts. Reichweite für Familienwagen unbrauchbar, für Zweitwagen wärs OK, Ladekapazität kann man sich mit anfreunden.

Nur 1 Fahrzeug für "alles" habe ich irgendwie abgehakt, dann aber eine andere Lösung gefunden:

Nach ein wenig Rumgerechne dann die erstaunliche Erkenntnis:
wenn ich das vorhandene Fahrzeug behalte, aber auf Privat umstelle und für meine Firma (1-Mann-Betrieb) ein Elektrofahrzeug anschaffe, dann kostet mich das auf 5 Jahre gerechnet mit dem Zoe pro Monat 8,- Euro (bei der 79,- Euro Batteriemiete), mit dem i3 wären es 128,- Euro im Monat.

D.h. 2 Autos sind kaum teurer als eins!
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Re: Was kostet "mein" Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Sa 30. Mai 2015, 10:29

bastel42 hat geschrieben:
Nur 1 Fahrzeug für "alles" habe ich irgendwie abgehakt

Unter der Prämisse käme rein elektrisch für mich auch nur ein Tesla in Betracht.
Bzw auch der nicht, weil nicht bezahlbar.

Da wird der Ampera aber echt ein interessanter Kandidat.
Sofern man ohne Ahk und mit dem kleinen Kofferraum auskommt. Sonst Mitsubishi Outlander PHEV. Aber ist schon wieder eine andere Preisregion.
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