VW Up! oder Zoe oder was?

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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon tomaso » Di 28. Feb 2017, 14:57

Vom Platz genügt mir der Up.
Das Auto darf aber auch nicht kleiner sein und nicht größer wie ein ZOE.
Ich bin zwar in einer Mietwohnung, habe aber eine Garage mit herkömmlicher Steckdose dabei.
Ladestationen wären aber in unmittelbarer Nähe (5 Stück in 1 bis 2 km).

Das Budget: Für meinen Auris Hybrid bekomme ich schätzungsweise noch 16.000 Euro und ich kann auch was draufpacken. Wenn es sein muß noch 10.000 obendrauf.
Wenn ich aber sparen kann, mache ich das auch.
Zuletzt geändert von tomaso am Di 28. Feb 2017, 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Dachakku » Di 28. Feb 2017, 16:06

Das Budget reicht entweder für einen SMART ED mit sehr wenigen Kilometern mit Mietbatterie oder einen mit mittleren KM mit Eigentumsbatterie. Wenn du was drauflegst, ab 19.990 CASH, (nach Abzug Förderung) bist du mit einer neuen ZOE dabei.
Die gehen real schon bei runden 17.500 Euro CASH los, sind dann aber weiß und ohne Extras.

Wenn dir das reicht, aus meiner Sicht der beste Kauf zur Zeit. Mehr für das Geld bekommst du nirgends , bei dem Preis kann man auch die Batterie für 69,- Euro/Monat mieten, die Kosten fallen dann nicht auf.

Batteriemiete vs. Kauf, jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Ich habe damals gekauft, hätte aber auch gemietet.
Bin immer noch 50/50 . Das eine Modell ist das Sorglosmodell, das andere ist auf Jahre betrachtet preiswerter.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon tomaso » Di 28. Feb 2017, 16:16

Das mit der Akku-Miete sorgt bei mir noch für Grübelei im Kopf.
Da denke ich mir, könnte man ja gleich das ganze Auto leasen.
Man hat´s gar nicht so leicht, aber leicht hat´s einen ;-)
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon Dachakku » Di 28. Feb 2017, 19:03

Miete = Sorglos, ruhig schlafen, eben eine "Vollkasko" .

Eigenakku heißt im Prinzip: Volles Risiko.

Sollte der mal krepieren, sicher nur einer von 1000, aber WENN, dann ist dein EV mehr oder weniger ein Totalschaden.

Tja, die Vollkasko kostet eben eine "Jahresprämie"

Eigenakku: Kann 10 Jahre halten , muss aber nicht . Wenn er hält ist er auf 10 Jahre ggf. preiswerter. Kann man heute aber noch nicht sagen. Akkupreise in 10 Jahren ? Zocken ....

Die Entscheidung musst du selber treffen.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon Cavaron » Mi 1. Mär 2017, 10:43

tomaso hat geschrieben:
Gebrauchtkauf fällt wohl flach, weil durch die Neuwagen-Prämie wird das irgendwie eng für ein Argument pro Gebraucht. Ich habe aber ein offenes Ohr.
Gestern war ich beim Renaulthändler wegen Probefahrt. Der hat aber keine ZOE im Laden und muß den kommen lassen.
Am Freitag darf ich dann aber für eine 3/4 Stunde.

Dann ist der Renault-Händler wohl auch kein ZE-Standort und darf den Zoe wohl nicht mal warten? Hast du noch einen in der Nähe?

Also wegen den 4000 Eurolein würde ich nicht zwangsweise einen Neuen kaufen. Der Zoe kostet neu ab 22.000 Euro, also 18.000 mit der Prämie. Gebraucht bekommst du ihn für 10.000 Euro aus Deutschland oder etwa ab 7000 Euro als Frankreich-Import: https://www.leboncoin.fr/voitures/offres/ile_de_france/occasions/?th=1&sp=1&q=Zoe&parrot=0&fu=4

Wenn der Akku gemietet ist, dann hast du quasi auch eine lebenslange Garantie auf das teuerste Teil am E-Auto, so dass man einem Gebrauchtkauf in dieser Beziehung schon etwas gelassener entgegen treten kann.

Was man bei der Akku-Miete nicht vergessen darf: sie senkt den Anschaffungspreis. Bei Zoe etwa um 8000 Euro. Gebrauchte Zoes und gebrauchte C-Zeros kosten etwa das Gleiche, aber Zoe ist halt von Wertigkeit und Ausstattung eine Autoklasse höher.
Meine Überlegung damals war, dass ich angesichts der rasanten, technischen Entwicklung das E-Auto vermutlich nur wenige Jahre halten werde um es dann gegen eines mit mehr Reichweite zu tauschen. Beim Zoe hätte ich nun beim Gebraucht-Verkauf die Akkumiete als Vorteil (lebenslange Garantie) oder ich könnte ihn einfach aufrüsten lassen, um mehr Reichweite zu bekommen. Was ich in vier Jahren an Akku-Miete gezahlt habe, hätte wohl auch dem Wertverfall bei einem Kaufakku entsprochen, mit dem Unterschied, dass ich ab einem bestimmten Punkt keine Garantie mehr auf den Akku haben würde.

Dagegen ist der C-Zero ohne Akku-Miete natürlich eine Spar-Maschine, wenn man schon weis, dass man ihn dauerhaft als Pendelwagen für die Kurzstrecke nutzen will und keine langen Touren damit macht. Aber das ist nicht mein Anwendungsszenario.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon PowerTower » Mi 1. Mär 2017, 11:38

Dachakku hat geschrieben:
Eigenakku heißt im Prinzip: Volles Risiko.

Ein Glück hat man ja 8 Jahre Garantie auf den Akku. Ich schlafe auch sehr ruhig mit dieser Absicherung. ;)

Ich habe einen gebrauchten e-up! gekauft, obwohl es zu dem Zeitpunkt schon die Neuwagenprämie gab. Das wären aber selbst damit immer noch 5.000 Euro Aufpreis gewesen für die nahezu identische Technik. Das war es mir nicht wert.

Die Drillinge spielen in der gleichen Größenklasse wie der e-up!, haben sogar einen etwas größeren Kofferraum, dafür keinen Versteckfach für Ladekabel und anderen Kleinkram. Wenn man größere Gegenstände transportieren möchte, kann man ja auch die Sitze umklappen. Im Gegensatz zum ZOE ergibt sich dabei sogar eine ebene Ladefläche, was das Beladen sehr angenehm gestaltet.

Letztendlich bleibt die Entscheidung bei dir hängen.
- Peugeot iOn / Citroen C-Zero: Neuwagen günstig und 8 Jahre Akkugarantie, dafür überschaubare Ausstattung
- VW e-up: als Neuwagen unwirtschaftlich, aber gebraucht ein tolles Fahrzeug mit super komfortabler und zeitgemäßer Ausstattung, rasante Schnellladung auf 80% in nur 20 Minuten, auf Garantieverlängerung sollte man achten
- ZOE: Ausmaße fast wie beim Auris, großer Kofferraum, Drehstromlader, gute Reichweite, aber zumindest bei den Gebrauchten fehlt ein bisschen Ausstattung (nicht vorhanden: Sitzheizung, DAB+, Panoramadach)

Ich bin jedenfalls zwei Monate ZOE gefahren und letztendlich trotzdem beim e-up! hängen geblieben. Das hat schon seine Gründe. Und andere haben sich eben für ZOE entschieden und viel Freude damit. Sind beides gute E-Autos, aber doch sehr verschieden.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon Nik » Mi 1. Mär 2017, 14:18

Mit seinem Schlußsatz hat PowerTower absolut recht!
Gruß Nik
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon tomaso » Mi 1. Mär 2017, 17:20

Cavaron hat geschrieben:
Dann ist der Renault-Händler wohl auch kein ZE-Standort und darf den Zoe wohl nicht mal warten? Hast du noch einen in der Nähe?


Wußte ich noch nicht, das mein örtlicher kein ZE-Standort ist. Kann gut sein.
Dann müsste ich nach Würzburg (ca. 50 Km weg) zur Inspektion, oder?

Ansonsten vielen Dank euch für die vielen Denkanstöße, Erfahrungen und für´s heiss machen.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon HubertB » Mi 1. Mär 2017, 18:30

Dachakku hat geschrieben:
Das Budget reicht entweder für einen SMART ED mit sehr wenigen Kilometern mit Mietbatterie oder einen mit mittleren KM mit Eigentumsbatterie. Wenn du was drauflegst, ab 19.990 CASH, (nach Abzug Förderung) bist du mit einer neuen ZOE dabei.

Wir haben gerade einen Smart ED mit 20 tkm, ohne Schnellader, für unter 10000,- gekauft. Der billigste mit Schnellader den ich gesehen habe lag bei 12000€. In der Preisregion gibt es viele Angebote (Mietbatterie). Kaufbatterie habe ich ab ca. 15000€ gesehen.
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Re: VW Up! oder Zoe oder was?

Beitragvon Biggi » Do 2. Mär 2017, 18:51

Hallo,
ich fahre seit einem halben Jahren einen gebrauchten EUp und bin sehr zufrieden. Für die kurzen Pendelstrecken ist er ideal und nachdem ich die ersten Wochen mit dem Ziegel geladen habe, wurde mir dies bald zu umständlich. Außerdem hakte das Laden damit öfters, d.h. der erste Ladevorgang kam nicht in Gang und ich musste noch einmal von der Steckdose abstecken und neu beginnen. Und das obwohl ich schon einen neuen Ziegel bekommen hatte. Deshalb habe ich mir vor einigen Wochen eine günstige Wallbox gegönnt, mittels Stecker in die vorhandene 16 Ampere Steckdose eingestöpselt - Super. Seit dem funktioniert das Laden einwandfrei und dabei noch deutlich schneller. Während der kalten Jahreszeit muss ich natürlich fast täglich laden, da viele Kurzstrecken natürlich den Verbrauch erhöhen und die Reichweite doch sehr schrumpft. Aber dann wird einfach kurz zwischengeladen, fertig.

Wenn man die Rückbank umklappt, hat man einen großen ebenen Boden. Praktisch finde ich den höhenverstellbaren Ladeboden. Darunter ist Platz fürs Ladekabel und sogar der Ziegel findet dort Platz. Auf den hinteren Plätzen ist natürlich für große Leute jetzt nicht sooo viel Platz, aber es geht.

Eine CCS-Dose hat meiner auch, habe ich aber bisher überhaupt noch nicht benutzen können, mangels entsprechenden Lademöglichkeiten. Da dürfte sich in der nächsten Zeit hoffentlich die Verbreitung deutlich verbessern. Damit wäre der EUp dann auch langstreckentauglich. Zur Zeit ist er das, zumindest hier bei uns auf dem Land, nur bedingt. Ich habe bisher ausschließlich zu Hause geladen und komme damit gut zurecht.

Mietbatterie kam für mich nicht in Frage, 8 Jahre Garantie bis 160.000 km reichen denke ich aus. Meiner war 2 Jahre alt, hatte keine 10.000 km auf dem Tacho und hat 17.500 Euro gekostet. Da er vom Händler kommt, ist ein Jahr Händlergarantie inklusive. Sicher hätte ich von privat etwas günstiger kaufen können, aber der Wagen stand beim Händler um die Ecke und das passte dann schon. Ich finde das kleine Auto für die Stadt genial und Fahrspaß ist auch garantiert.

Gruß Birgit
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