Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Alles über den Elektroauto-Kauf

Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon fbitc » Sa 20. Dez 2014, 21:01

e-lectrified hat geschrieben:
Du lobst den sparsamen Verbrauch deines Diesels: ich halte Verbräuche auch bei Dieseln von 5 Litern zwar für utopisch,


Zwar OT... Doch das geht. Für Elektrofahrer kein großes Thema. Bei den letzten Sixtfahrzeugen (Bmw 520dA und Skoda Superb 2.o Tdi) war ich mit knapp 5 Litern auf 100 km unterwegs. (Ca 3500 km)
Über 1000 km Reichweite... Im Winter ;-)

So, nun aber :backtotopic:
Grüße
Frank

Twizy, Zoe, Leaf, Outlander PHEV, i3 Rex (aktuell)
(und ja ich steh dazu: noch einen Passat Variant Diesel)
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Karlsson » Mo 22. Dez 2014, 20:27

e-lectrified hat geschrieben:
ich halte dir zugute, dass die Finanzierung der Immobilie bei dir Vorrang hat - das ist eine absolut legitime Entscheidung, die ich bei jedem nachvollziehen kann.

Darum geht es gar nicht (zumindest nicht allein). Es geht darum, dass wir jetzt im Mehrfamilienhaus wohnen und ich mir das Laden in der Situation nicht antun wollte. Da ich seit einiger Zeit nun einen eigenen Stellplatz in Hausnähe habe, habe ich trotzdem aber mal beim Vermieter angefragt, wie das denn aussähe mit dem Laden - also ich würde mich da um alles kümmern. Die Antwort steht noch aus.
Lieber wäre es mir aber, die eigenen 4 Wände sicher eingetütet zu haben und dann da laden zu können, wie ich es will.

fbitc hat geschrieben:
Bei den letzten Sixtfahrzeugen (Bmw 520dA und Skoda Superb 2.o Tdi) war ich mit knapp 5 Litern auf 100 km unterwegs. (Ca 3500 km)

Und das sind schon ziemliche Schlachtschiffe. Nichts was ich mir kaufen würde.

e-lectrified hat geschrieben:
andererseits willst du aber nichts davon wissen, dass man einen Verbrenner nur in der entsprechenden Ausstattung mit einem Elektroauto vergleichen kann.

Hab ich nicht behauptet. Kannst Du ja für Dich tun. Aber ich will keinen Duftspender haben und erst recht nichts dafür extra zahlen. Meine Frau hätte dafür gerne eine Sitzheizung. Die gibt es im Zoe auch nicht für Geld.

e-lectrified hat geschrieben:
Trotzdem, ein fairer Preisvergleich gelingt nur, wenn man alle Faktoren berücksichtigt! Will ich z.B. eine 360° Kamera finde ich die nur bei Nissan und Infinity und dann muss ich entsprechende Aufpreise kalkulieren.

Ich kann ja nur vergleichen, was man auch kaufen kann, oder? Dass man für eine Diesel Standheizung viel Geld ausgeben könnte stimmt ja. Tun würde ich es nie.

e-lectrified hat geschrieben:
deine Entscheidung gegen ein Elektroauto untermauern

Da weiß Du aber mehr als ich. Ich will ja eins kaufen.
Aber deswegen lüge ich mir doch nicht irgendwelche Kostenvorteile vor.
Und wenn ich einfach keinen Bock aufs Elektroauto hätte, dann kann ich mich hier auch ausloggen und nicht wieder kommen und bin all diese Sorgen los.

e-lectrified hat geschrieben:
Du lobst den sparsamen Verbrauch deines Diesels: ich halte Verbräuche auch bei Dieseln von 5 Litern zwar für utopisch,

Bitte schau Dir Spritmonitor an. Es gibt ein paar mehr Modelle, mit denen das geht. Und auch wenn Du es für utopisch hältst - ich hab auf inzwischen 160tkm jeden Tankvorgang protolliert und weiß da, was bei meinem Wagen geht und was nicht.
Auch sehe ich, dass neuere Modelle bei Spritmonitor im Mittel besser liegen als mein alter 101 PS Corsa (und auch bei dem Baujahr wäre die 70 PS Variante noch etwas sprasamer gewesen).

e-lectrified hat geschrieben:
, aber gehen wir mal davon aus, dass du wirklich so sanft mit dem Gaspedal umgehst, dann wirst du auch garantiert dein Elektroauto entsprechend sparsam fahren und wahrscheinlich deutlich weniger verbrauchen als der Schnitt hier.

Zoe Probefahrt 1h im überwiegend Stadtverkehr mit auch mal Stadtautobahn und Beschleunigung probieren ergab 13,9kWh laut Anzeige (eigentlich doch ein schön niedriger Wert). Mit Ladeverlusten - also was zu bezahlen ist - dann ca 17kWh. Was bei meinem Strompreis ca 4,75€ bedeutet. Bzw bei den momentanen Spritpreisen ist das noch nicht mal 25% Ersparnis. Wenn man die Akkumiete noch berücksichtigt, liegt Zoe gar kostenmäßig 50% drüber.

e-lectrified hat geschrieben:
Wie dem auch sei: wenn alle Verschleißteile beim Diesel mit eingerechnet werden (inkl. Kraftstofffilter etc.), dann hast du schnell eine ordentliche Differenz.

Ich schreibe JEDEN ausgegeben Cent auf, Du brauchst mir da nichts über "versteckte" Kosten zu erzählen. Und der Löwenanteil ist da beim Diesel schon der Wertverlust und ist es beim Elektroauto noch mehr. Man kommt bei allen Fahrzeugen nur mit langer Haltedauer und vielen Kilometern halbwegs auf nen grünen Zweig. Und genau da haut dann wieder die Akkumiete rein - weshalb ich pro Kaufakku bin.

e-lectrified hat geschrieben:
Und dann (ich weiß, dass wir hier auch unterschiedlicher Meinung sind) rechnest du noch die Möglichkeiten dazu, wo du absolut kostenfrei Strom tanken wirst und ziehst erst dann einen Strich unter deine Rechnung.

Natürlich kommt die endgültige Rechnung erst zum Schluß. Und zwar wenn das Auto verkauft ist und Du den Wertverlust auch auf die Kilometer umschlagen kannst. Vorher kannst Du nur den Restwert schätzen und weiß einfach nicht, was noch an Reparaturen kommt. Die Lichthöhenverstellung und Spurtstangen sind beim E-Auto nicht anders als beim Benziner und kosten genauso im Alter Geld.
Wenn Du meinst, dass Du groß umsonst Strom zapfen kannst, dann nur zu. Ich kann es weder zuhause noch bei der Arbeit. Wenn ich dafür extra in die Stadt fahre, gibts da wohl zur Zeit noch eine kostenfreie Möglichkeit. Soll soweit ich weiß 2014 auslaufen. Ich habe aber auch nicht wirklich Lust, da ständig hin zu Gondeln, um mir für 3€ Strom abzugreifen. Was mache ich da in der Zeit? Ins Cafe gehen für 6€?

e-lectrified hat geschrieben:
3. Die Ersparnis bei den Wartungen kann aktuell noch keiner genau abschätzen. Wir wissen aber, wie viele Teile ein Elektroauto nicht hat, die ein Verbrenner aufweist. Wir wissen auch, dass viele der Reparaturen ganz und gar nicht billig sind. Klar, wird beim Elektroauto auch etwas kaputt gehen und wenn es blöd läuft, sind nach weit über 100.000 km auch mal die Stoßdämpfer, die Airbags, oder oder oder dran. Aber das muss man statistisch so rechnen, wie in einem Verbrenner auch - bei dem kommt aber zu diesen "normalen" Verschleißerscheinungen eben noch Keilriemen, Zahnriemen, Ölwechsel, Kraftstofffilter, Zündkerzen, Bremsbeläge (deutlich öfter als bei einem Elektroauto - Stichwort Rekuperation!), uvm. dazu.

Völlig richtig. Und diese Zahlen kenne ich eben genau von meinem konventiellen Auto und weiß daher auch, was mit dem Verbrennungsmotor zu tun hat und was nicht.
Natürlich lässt sich da was einsparen und klar ist das ein Kostenvorteil, den höheren Anschaffungskosten entgegen steht. Mit den jetzt dahin schmelzenden Preisen beim Zoe relativiert sich das auch immer mehr.
Nichtsdestotrotz ändert das nichts daran, dass die Akkumiete gewaltig rein haut.

e-lectrified hat geschrieben:
Also nochmal zusammengefasst: Ich schätze deine Konsequenz beim Thema Immobilien, muss aber bei deiner Inkonsequenz bei der Argumentation zur Elektromobilität doch öfter mal den Kopf schütteln. Hätte ich so argumentiert, wäre der Leaf jetzt nicht mein

Du tust so als wären Elektroautos schon längere Zeit günstig und als ob der Preis der einzige Hinderungsgrund sei. Das ist beides aber nicht der Fall. Fürs E-Auto muss Dein Leben schon ein bisschen planbar sein. Wenn es gut sein kann, dass Du in 6 Monaten 500km woanders arbeitest und noch keine Ahnung hast, wo Du dann wohnen wirst, dann bietet sich ein E-Auto jetzt nicht gerade an.
Und von wegen günstig - beim Zoe sind jetzt die Preise ein Stück runter. Auf das Mietmodell muss man sich trotzdem noch einlassen und wenn man das nicht will, sind die Alternativen doch ein ganzes Stück teurer.

e-lectrified hat geschrieben:
Und bevor das Geschrei losgeht, gasbetriebene Fahrzeuge seien teurer und das gleiche ein Diesel locker aus: Quatsch! Hier ein Beispiel: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/hy ... leage=5000 .

Ist ein LPG Wagen, nicht CNG. Die wirklich sparsamen sind erst die neueren CNG Modelle und da ist noch ordentlich was für zu berappen. Billig wird der Hyundai sicherlich sein. Reizt mich aber als drehmomentschwacher Fremdzünder nicht wirklich. Wenn gas, dann einen der neueren TGI.
Die sind ziemlich rar. Für einen Golf 7 Variant werden ab ca 18.000€ fällig. Der ist dann aber auch neu. Gibt sich zum Diesel preislich eher nichts. Gebrauchtmarkt aber noch nicht vorhanden. Ich finde den Golf auch überteuert, beim Focus gibts erheblich mehr fürs Geld. CNG bieten die aber gar nicht an und die LPG Modelle sind auch rar und heben sich preislich wieder deutlich vom Diesel ab.
Also theoretisch hast Du schon recht. Praktisch krankts etwas am Angebot. Es gibt nur sehr wenige attraktive CNG Modelle und da auch quasi keinen Gebrauchtmarkt.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Di 23. Dez 2014, 00:17

1. Wohnungssituation verstanden. Ohne Lademöglichkeit ist die Entscheidung sowieso auf Eis. Ich wusste vor meiner Anschaffung, dass ich auf absehbare Zeit eine Steckdose in meiner TG haben würde und konnte daher auch vor der Installation schon zuschlagen. Auch wenn ich sie in der Praxis aktuell selten brauche, ist es natürlich ungemein beruhigend zu wissen, dass ich laden kann, wenn die kostenlosen Möglichkeiten blockiert sind. Beispiele dafür gibt es ja zuhauf. Zum Glück gibt es für mich immer noch ein bis zwei Ausweichmöglichkeiten.

2. Ich denke also, dass wir uns im Punkt Ausstattung einig sind. Man kann ein Elektroauto mit einem Verbrenner nur in vergleichbaren Ausstattungsvarianten gegenüberstellen. Das hat übrigens der ADAC auch versucht, jedoch mit recht fragwürdigem Ergebnis (nämlich, dass der i3, wenn man alle relevanten Kosten eines Fahrzeugs berücksichtigt, als einziges Elektrofahrzeug günstiger im Betrieb ist als vergleichbar ausgestattete BMW-Verbrenner), aber selbst daraus wird deutlich, dass der Unterschied pro Kilometer auch bei anderen EVs allenfalls symbolischer Natur ist.

3. Auf den Spritmonitor gebe ich nichts. Viele Verbrauchswerte halte ich dort für nicht praxistauglich. Da wird einem suggeriert, dass ein Audi A2 mit 2,66l Diesel zurecht kommt. Also alles was recht ist, aber, wenn er nicht selbst im Auto fährt, sondern es schiebt, dann sollte er das auch einräumen. Nicht alle sind so ehrlich, wie du...

4. Zum Stromverbrauch: deutet auf sparsame Fahrweise hin, dementsprechend auch der niedrige Diesel-Vebrauch. Zu deinen Stromkosten: du solltest dringend den Stromanbieter wechseln.

5. Pro Kaufakku ist absolut nachvollziehbar für mich. Da sind wir uns einig. Nur so ist auch aus meiner Sicht eine Ersparnis möglich.

6. Kostenloses Stromtanken ist bei mir gut möglich. Ich habe sowohl im Betrieb, als auch in unmittelbarer Nähe zum Betrieb die Möglichkeit kostenlos zu tanken, als auch bei mir zu Hause in etwas weiterer Entfernung, sowie in der Nähe meiner Eltern, die ich dann öfter mal besuche. Insgesamt habe ich, seit ich den Leaf besitze, weit öfter kostenlos getankt als kostenpflichtig. Klar, muss man ein bisschen Ladeweile mitnehmen, insbesondere mangels Schnelllader-Infrastruktur, aber auf der Arbeit habe ich ja mehr als genug davon und beim Besuch meiner Eltern sind es i.d.R. 2-3 Stunden. Ist m.E. akzeptabel. Und schon sieht die Bilanz auch ganz anders aus.

Man wird auch abwarten müssen, wie sich die Zukunft entwickelt. Ich rechne beim Durchbruch der Elektromobilität mit einer ganz anderen Entwicklung der Infrastruktur: so wird es in Einkaufszentren, Restaurants und an anderen Stellen immer häufiger kostenlose Lademöglichkeiten geben, denn mit dem Konsum dort, bleibt ja was für den Unternehmer übrig und er gibt als Service und Werbemittel die kostenlose Lademöglichkeit zurück. Da du dort dann quasi im Vorbeifahren kostenlos tankst, verändert sich deine Bilanz deutlich, insbesondere, wenn es Schnelllader sind, die aufgestellt werden. Denn einkaufen musst du ja sowieso, also nimmst du den kostenlosen Strom auch als solchen mit. Dieser Trend ist sowohl in den USA als auch in Großbritannien zu beobachten. Bei den Franzosen ist es z.B. Cora, IKEA.

7. Planbarkeit ist immer bedingt. Ich arbeite für einen Konzern mit einer fünfstelligen Mitarbeiterzahl und habe dort eine unbefristete Festanstellung. Trotzdem kann es mich jeden Tag treffen und ich muss überlegen, was ich dann mache. Wenn man so argumentiert, kann man sich kein Elektroauto anschaffen.

8. Ich weiß gar nicht, warum du CNG präferierst. Ob LPG sparsam ist oder nicht, ist doch völlig egal - der Preis beträgt genau die Hälfte - vor dem massiven Preissturz des Benzins war es teilweise sogar noch deutlich mehr. Der Mehrverbrauch zum Benzin-Betrieb beträgt bis zu 20%. Und, wenn du schon von der Leistung sprichst: ich lese immer von deutlich schwächeren CNG-Fahrzeugen, beim LPG-Betrieb bemerkst du praktisch keinen Leistungsunterschied. Ich habe einen Ford Fiesta gefahren - da gab es keinen Unterschied. Natürlich war der nicht mega durchzugsstark (zu wenig PS und Drehmoment), aber an gemächliche Fahrweise wirst du dich beim E-Auto erst recht gewöhnen müssen, wenn du willst, dass die Reichweite passt.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Karlsson » Mi 24. Dez 2014, 15:10

e-lectrified hat geschrieben:
(nämlich, dass der i3, wenn man alle relevanten Kosten eines Fahrzeugs berücksichtigt, als einziges Elektrofahrzeug günstiger im Betrieb ist als vergleichbar ausgestattete BMW-Verbrenner), aber selbst daraus wird deutlich, dass der Unterschied pro Kilometer auch bei anderen EVs allenfalls symbolischer Natur ist.

Ich bemerke da vor allem, dass ALLE Motorvarianten eines so teuren Fahrzeugs für mich pro Kilometer indiskutabel teuer sind. Gerade ein so teures Fahrzeug würde ich deswegen nur gebraucht kaufen und erheblich länger als 4 Jahre behalten.
Den Vorteil einer Akkumiete sehe ich dagegen höchstens bei kurzer Haltedauer.

e-lectrified hat geschrieben:
5. Pro Kaufakku ist absolut nachvollziehbar für mich. Da sind wir uns einig. Nur so ist auch aus meiner Sicht eine Ersparnis möglich.

Es gilt das gleiche wie auch beim restlichen Auto - lange behalten und viele Kilometer fahren. Dann wird der Kilometerpreis erträglich. Wer neu kauft und nach kurzer Zeit (4 Jahre, wie beim ADAC Beispiel) wieder verkauft, zaht in erster Linie für den Wertverlust und der Rest verschwimmt dahinter.

e-lectrified hat geschrieben:
8. Ich weiß gar nicht, warum du CNG präferierst. Ob LPG sparsam ist oder nicht, ist doch völlig egal - der Preis beträgt genau die Hälfte - vor dem massiven Preissturz des Benzins war es teilweise sogar noch deutlich mehr.

LPG: 20% Mehrverbrauch
CNG: 33% Minderverbrauch
Mit CNG fährst Du von den Energiekosten billiger (billiges LPG ist bei hohem Verbrauch dann halt doch nicht mehr billig) und auch CO2 Ausstoss. Theoretisch ists mit CNG zur Zeit am billigsten. In der Praxis scheitert es am Gebrauchtangebot.
Leistungsverlust kann man bei LPG und CNG haben wenn der Motor nicht gut angepasst ist. Bei guter Anpassung lässt sich mit Gas dagegen die Leistung noch steigern.

e-lectrified hat geschrieben:
3. Auf den Spritmonitor gebe ich nichts. Viele Verbrauchswerte halte ich dort für nicht praxistauglich. Da wird einem suggeriert, dass ein Audi A2 mit 2,66l Diesel zurecht kommt.

Also hier bekomme ich aber einen ganz anderen Eindruck:
Spritmonotor_Audi_A2.JPG
Spritmonotor_Audi_A2.JPG (17.94 KiB) 506-mal betrachtet


Auf den Rest gehe ich hier mal nicht ein, wird zu viel OT.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Mi 24. Dez 2014, 15:50

CNG kostet aber auch deutlich mehr als LPG. In der Summe ergibt sich je nach Rechnung ein Vorteil für LPG oder ein Vorteil für CNG. CNG ist aber fast immer teurer in der Anschaffung.

Zum Spritmonitor: Richtig, der Eindruck entsteht, als seien 2,7 Liter unrealistisch und 3,7 weitaus wahrscheinlicher. Und man muss wissen, dass es sich bei diesem A2 um ein Modell handelt, bei dem maximaler Wert auf verbrauchsarmes Fahren gelegt wurde. 5l Diesel für ein Durchschnittsauto ist in meinen Augen weiterhin sehr ambitioniert.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Gerald » Do 25. Dez 2014, 11:33

Hallo,

ich hab einen Twizy. Für mich momentan die beste Lösung, da ich so im Winter den Platz für beide Autos (neben Nissan Note) in der Garage habe (Doppelgarage, 2 1/2 Autos).

Die Miete für den Twizy empfinde ich als Abzocke. Für so einen kleinen Akku 50,- im Monat, das ist einfach Wucher.

Die Lösung wäre doch einfach: Lass den Kunden entscheiden, ob mit oder ohne Miete, so wie beim Leaf halt.
Aber ich hab das Gefühl, die Miete rechnet sich für Renault sehr gut, beim Twizy ja sowieso.

Schöne Weihnachten Euch allen!

Gerald
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Vergangenheit: Stromos, Nissan Leaf, Twizy, Toyota Yaris Hybrid, Prius 2
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Do 25. Dez 2014, 15:33

Jo, das Gefühl bekomme ich langsam auch immer mehr. Am Preis kann es ja offensichtlich nicht liegen. Bei 15.000 Tacken für einen Zoe und 6.000 Euro für den Akku (wie hier schon öfter berichtet wurde), wäre das ein Auto, das sich wirklich ein breiter Kundenkreis leisten kann.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Mike » Fr 26. Dez 2014, 13:57

Karlsson hat geschrieben:
LPG: 20% Mehrverbrauch

Da muss ich widersprechen! Auch der LPG-Mehrverbrauch hängt stark von der Anpassung des LPG-Steuergerätes und vom können des Umrüsters ab (Einbau). Wir fahren seit 150.000 km einen LPG PKW mit einer sehr gut eingestellten Prins Anlage, Verbrauch Benzinbetrieb: 8,5 bis 10 Ltr., LPG Betrieb: 8,5 bis 10 ltr. Der Mehrverbrauch ist sehr unterschiedlich und als bis zu 20% angegeben. Das heisst aber nicht, dass jedes LPG Fahrzeug 20% Mehrverbrauch hat.
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TM3 und Sion vorbestellt
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Fr 26. Dez 2014, 15:25

Glückwunsch, ich hatte immer einen deutlichen Mehrverbrauch zum Benzin-Modus - das war es bei den Benzinpreisen aber auch immer wert! Also würde ich sagen: wenn im Spritmonitor davon ausgegangen wird, dass ein Audi A2 3l mit 2,66 Litern Diesel auskommt, dann auch, dass man mit der gleichen LPG-Menge wie Benzin-Menge auskommt :D .
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon molab » Fr 26. Dez 2014, 15:52

Ziemlich OT hier gerade - aber wenn wir mal dabei sind: LPG hat 37% weniger Energiegehalt als Benzin. Dass man nur 15-20% Mehrverbrauch hat, liegt an dem eh nicht effizient laufenden Verbrenner. Wenn jemand behauptet, keinen Mehrverbrauch mit LPG zu haben, läuft der Motor entweder zu mager (dadurch zu heiß) und ist gerade nicht richtig eingestellt. Oder er hat 20% MInderleistung. Hatte selbst 150000km lang einen Volvo mit Prins-Anlage 8-)
CNG: Auch Quark, was oben steht. Es ist lediglich so, dass CNG in kg und nicht l verkauft wird. 1kg entsprechen ca 1.5l. CNG hat korrekt gerechnet auch 20% Mehrverbrauch - ist halt nur deutlich billiger. CNG-Tanken an Autobahnen gibt's glaube ich immer noch nicht.
Back to topic: Egal ob Miet- oder Kaufakku - Hauptsache, man steigt überhaupt mal auf Elektro um :mrgreen:
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