Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon -Marc- » Fr 12. Dez 2014, 22:19

e-lectrified hat geschrieben:
-Marc- hat geschrieben:
Bezahlt weden muß das ding doch irgendwie nur beim Zoe hat man eben das Risiko nicht 8-)


Also, ich weiß nicht, von welchem Risiko hier manche sprechen. Was für ein Risiko bitte? Ein paar Postings vor mir wurde es doch bereits gesagt: die Akkus haben Garantie!!! Und es gibt ja auch schon Erfahrungen der Leaf-Fahrer der ersten Generation... die Teile sind robuster als die Hersteller je zu träumen gewagt hätten!

Ein sehr bekanntes Beispiel ist der Leaf eines Amerikaners, der 125.000 km (ca. 78000 Meilen) gefahren ist, ohne auch nur einen einzigen Kapazitätsbalken auf dem Display verloren zu haben.

Ich finde, wer so wenig Zuversicht in sein Elektroauto hat, bringt nicht den Spirit mit, den wir für den großen Wandel in Deutschland brauchen!

Wahr das nicht so koregier mich bitte wenn nötig

I3 100.000 km
e Golf 160.000km 8 Jahre
Ampera 160.000 8 Jahre
Zoe 5 Jahre 70 %

Dann ist vorbei mit Garantie

Zoe mit Mietakku immer 75 %

Gruß Marc
Zuletzt geändert von -Marc- am Sa 13. Dez 2014, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Fr 12. Dez 2014, 22:54

Mmh... wahrscheinlich bist du dann einer derjenigen, der als erster seinen Zoe verkauft, wenn das Model 3 o.ä. 300+ km Autos kommen. Schade nur, dass dann keiner deinen Mietvertrag will.

Und dann überleg mal rein praktisch: Der Leaf-Fahrer, der 125 TKM gemacht hat, hatte gerade einmal 17% seiner Akkukapazität verloren - da bist du also noch meilenweit weg von einem garantierten Tausch, egal ob mit Miete oder ohne! Wenn du dann doch einen Tausch auf Garantie bekommst, wirst du das Auto eh nicht mehr wollen. Hast also ein Schweinegeld für vermeintliche Sicherheit hingelegt und sonst nichts... früher hieß das: "Außer Spesen nichts gewesen." Schließlich musst du erst einmal auf 100 TKM mit einem Mietakku kommen! Bei den gesalzenen Preisen dauert das mindestens 10 Jahre, bis du auf 125 TKM kommst.

Aber natürlich jedem das Seine! Lieber ein halbherziger E-Auto-Kauf, als gar keiner!
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Re: AW: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Karlsson » Fr 12. Dez 2014, 23:32

@Marc
Beim Ampera sind es meines Wissens 160.000km (100.000 Meilen) oder 8 Jahre.

Zum Zoe - was kann Dir bei 5 Jahren Garantie denn groß passieren? Mit der Miete hast Du den Akku in der Zeit auch schon abbezahlt (bei 20tkm passt das ja). Und gut gepflegt ist der noch für einige Kilometer ohne Akku Zusatzkosten gut. Da kommt die Zeit, wo er wirtschaftlich enorm profitiert.

Ich meine ein Akku ist halt ein Verschleißteil wie ein Reifen. Der altert genauso mit den Kilometern wie auch vom Rumstehen. Ist nur teurer und es gibt noch wenig Erfahrungswerte. Aber nach dem, was bisher geschrieben wurde, wäre ich da schon optimistisch.
Kommt ja auch auf die benötigte Reichweite an.
Wenn es im Alter nur noch 100 km sind, ist das für mich für eins von zwei Fahrzeugen immer noch absolut in Ordnung.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Heavendenied » Di 16. Dez 2014, 15:47

Also ich hab mir damals den Twizy auch "wegen" des Mietakkus gekauft, bzw. weil er eben dadurch für mich bezahlbar war. Jetzt steige ich auf nen C-Zero um und bin froh, dass mir der Akku da gehört und ich nicht nochmal monatlich dafür zahle.
Wie schon beschrieben wurde ist die Technik ja mittlerweile recht zuverlässig und auch beim c-zero hab ich 5 Jahre Garantie. Nach 5 Jahren hätte ich auch beim Twizy den Akku mit der Miete bezahlt. Wenn also der Kaufakku vor Ende der Garantie kaputt geht hab ich kein "Risiko", weil ich ja noch Garantie hab. Geht er danach kaputt muss ich halt nen neuen Akku kaufen, der dann evtl tatsächlich mehr Kapazität hat. Zahle am Ende aber auch nicht mehr wie eben mit der Akkumiete. Ist die Garantie auf den Kaufakku länger siehts finanziell noch deutlich besser aus wie mit dem Mietakku.

Und die Hoffnung, dass ich beim Mietakku nach Ablauf der Vertragslaufzeit nen besseren Akku bekomme hab ich schon längst begraben. Warum sollte Renault das machen? Die können dir doch einfach den alten Akku zum selben Preis weiter vermieten, weil dein Fahrzeug ohne deren Akku nicht mehr nutzbar ist...

Und das Thema Zoe und die "tollen" Verkaufszahlen sind wirklich kein Argument für den Kaufakku. Das wäre es nur, wenn es beim Zoe beide Möglichkeiten gäbe. SO bin ich mir (wie beim Twizy) sehr sicher, dass mindestens sehr viele, ich würde behaupten die Mehrheit, eher den Kaufakku nehmen würden.
Gruß,
Jürgen
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon PowerTower » Di 16. Dez 2014, 16:42

Beim Twizy ist es ohnehin absurd. 50 Euro Miete monatlich zahlen für einen Akku der kaum 2.000 Euro kostet. Da passt einfach das Verhältnis nicht.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Ampera » Di 16. Dez 2014, 20:17

PowerTower hat geschrieben:
Beim Twizy ist es ohnehin absurd. 50 Euro Miete monatlich zahlen für einen Akku der kaum 2.000 Euro kostet. Da passt einfach das Verhältnis nicht.


Nein, dem sagt man Geschäfte machen. :lol: :lol:
Gruss Joe

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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon molab » Mi 17. Dez 2014, 12:51

Beim Smart ganz witzig: Es wurden kürzlich ein oder zwei sehr billige mit Kaufbatterie angeboten (Grundausstattung, 3000km, um 15000 EUR bzw. ähnliches Cabrio um 19000 EUR). Dem Käufer eines der Autos sagte der Händler "mit Kaufbatterie stehen die wie Blei, daher so billig".
Heute würde ich wie gesagt auch kaufen - aber viele scheinen in der Tat derzeit nur mit Mietakku zum E-Auto zu bewegen zu sein. Ob das vernünftig ist, ist eine andere Frage. Aber besser jemand kauft ein E-Auto mit Mietakku als kein E-Auto...
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon Karlsson » Mi 17. Dez 2014, 14:32

PowerTower hat geschrieben:
Beim Twizy ist es ohnehin absurd. 50 Euro Miete monatlich zahlen für einen Akku der kaum 2.000 Euro kostet. Da passt einfach das Verhältnis nicht.

+1
Hab schon ein paar mal geguckt nach den Gebrauchten. Wäre ja eine schöne noble Alternative zum Elektroroller und auch gar nicht mal so teuer (die E-Roller >45km/h kosten auch ein paar Taler). Aber die Miete ist da der Akkugröße echt nicht angemessen.
Bei so kleinen Akkus macht die Miete aus meiner Sicht gar keinen Sinn mehr. Bei größeren kann ich es ja irgendwo noch verstehen, auch wenn ich es nie wählen würde.
Weil Ansatz ist einfach beim mieten verdient wer anders mit, mieten ist grundsätzlich teurer als kaufen. Folglich kann ich es mir erst recht nicht leisten, etwas zu mieten, was mir zum Kauf zu teuer ist.
(Bei Immobilien siehts anders aus - da weiß man oft einfach noch nicht, ob man da länger bleibt und erhält sich lieber die Flexibilität, auch wenn es auf lange Sicht teurer kommt)
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon mlie » Mi 17. Dez 2014, 17:58

Na ja, die Renault Assistance ist in der Miete mit drin, wenn du also wegen strommangel liegenbleibst, wirst du zur nächsten Ladesäule (oder nach Hause, wenn da geladen werden kann) geschleppt. Ist beim Twizy natürlich vom Verhältnis her irrsinnig, aber das wollte ich nur mal erwähnt haben.
Natürlich ist das ein Witz, 50€ gegenüber den 107€, die ich beim Kangoo für den Akku bezahle, 114% Aufschlag für deutlich mehr als 114% mehr an Fahrzeug... entweder ist meine Akkumiete zu billig oder die vom Twizy zu teuer!
150 Mm elektrisch ab 11/2012.
Nichts ist so dringend, als dass es morgen nicht noch dringender wäre.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein.
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Re: Vorteile vs. Nachteile Mietakkus

Beitragvon e-lectrified » Do 18. Dez 2014, 01:09

mlie hat geschrieben:
Natürlich ist das ein Witz, 50€ gegenüber den 107€, die ich beim Kangoo für den Akku bezahle, 114% Aufschlag für deutlich mehr als 114% mehr an Fahrzeug... entweder ist meine Akkumiete zu billig oder die vom Twizy zu teuer!


Wahrscheinlich haben Sie den Satz hiermit berechnet :mrgreen: :

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