Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 21. Jan 2018, 11:00

Elwynn hat geschrieben:
Gab es denn nicht die Regelung, dass man bei Minderfahrleistung die Differenz zurückbekommt?

Ja. Nach meinem Vertrag bekomme ich aber nur 1,70€/100km zurück, also viel weniger als Mehrkilometer kosten. Ich versuche, den Vertrag zu verlängern, so dass ich das Geld noch nicht zurück kriege und die schon bezahlten Kilometer noch fahren kann, da sollte dann günstiger kommen.
Klappt natürlich nur wenn ich zukünftig mehr fahre. Da wir in diesem Jahr umziehen werden und sich meine Arbeitsstrecke verlängert, passt das aber.

benwei hat geschrieben:
Wenn man den 7500 km-Tarif hat, zahlt man 59€/Monat Miete. Das sind 708€/Jahr oder umgerechnet 9,44€/100km.

Ne, ich hab 12,5tkm/a. Weniger ging damals beim gebrauchten nicht. Ich bin bislang aber im Schnitt unter 10tkm gefahren. Von daher habe ich, wie ich schrieb, noch in den Zahlen eingepreistes Guthaben.
Marc hat wohl ein Problem mit der Realität. Diese Zahlen sind harte Fakten, ich schreibe jeden Cent auf und das ist das Ergebnis. Da gibt es nichts zu diskutieren, das war einfach so. Man kann jetzt höchstens noch spekulieren, warum es denn so war.
Mir war das vor dem Kauf klar und auch damals gab es Aufschrei von den 120%igen.
Ich habe mich trotzdem dafür entschieden, weil ich das so wollte. Ich muss mir das nicht schön rechnen oder anfangen zu lügen, weil ich mich vor irgendjemandem rechtfertigen müsste.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon 0cool1 » So 21. Jan 2018, 11:14

-Marc- hat geschrieben:
Was soll das für ein Schwachsinn sein :wand:
Langsam solltest du dir überlegen ob du hier richtig bist
Das hat mit der Wirklichkeit ja überhaupt nichts mehr zu tun
Gruß Marc


Wie berechnest du denn deine Kosten fürs Auto?
Deine Kostenaufstellung möchte ich jetzt mal sehen.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon iOnier » So 21. Jan 2018, 11:15

-Marc- hat geschrieben:
Versicherung pro km wie geht das :?:

Versicherungsprämie pro Jahr geteilt durch die im selben Jahr gefahrenen Kilometer. Ja, das ist wirklich so einfach.
Zubehör :?: was soll das sein :?:

Was Karlsson halt zusätzlich kaufen musste für das Auto - Satz Winterreifen, Nachrüstung einer AHK, was weiß ich denn.
Autowäsche :wand:
Parkgebühren

Alles Kosten, die ohne die Nutzung des Autos nicht aufträten und somit in die Berechnung der Gesamtkosten einbezogen werden müssen.
Laut deiner Rechnung bezahle ich pro Jahr 28.000€ für Zoe

Willkommen in der Realität.
Davon hast du einfach keine Ahnung

Maximale Ahnungslosigkeit hat Du gerade bewiesen, sorry, aber das kann man kaum anders sagen.
Gruß
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Rudi L » So 21. Jan 2018, 12:02

Nun hast Du viel Input bekommen.

Mein Senf dazu, lohnen tut sich ein Elektroauto nie. Aber welches Auto lohnt sich denn?

Wenn Du die Wirtschaftlichkeit beiseite lässt, das Auto ins Profil passt ist Entscheidung pro Elektroauto doch schon gefallen ;)

Ich halte am Verbrenner bei verschiedenen Einsätzen fest, weil es ein Elektro da noch nicht bringt. In allen anderen Fällen fahre ich elektrisch.

Warum? Weil es viel angenehmer ist und Spaß macht.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 21. Jan 2018, 12:21

iOnier hat geschrieben:
Was Karlsson halt zusätzlich kaufen musste für das Auto - Satz Winterreifen, Nachrüstung einer AHK, was weiß ich denn.

Die Winterreifen mit Alufelgen (500€) und Aufziehen neuer Sommerreifen (100€, die Reifen hab ich geschenkt bekommen) sind in den Wartungskosten (Reparatur, Ersatzteile, Wartung, Tüv) enthalten. Das ist knapp die Hälfte der bisherigen 1314€ Wartungskosten. Damit ist bei den Sommerreifen aber jetzt auch erstmal 4-5 Jahre Ruhe und bei den Winterreifen noch 3-4 Jahre.

iOnier hat geschrieben:
Alles Kosten, die ohne die Nutzung des Autos nicht aufträten und somit in die Berechnung der Gesamtkosten einbezogen werden müssen.

Genau so ist das. Weil ohne Auto hätte ich auch keine Parkgebühren, das zählt da alles rein. So hab ich auch bei den Fahrzeugen davor gerechnet, da werde ich den Zoe jetzt nicht anders behandeln.

Zubehör war:
Notladekabel 360€
Fußmatten 22€
Kennzeichenhalter 9€
2x Adapter zusammen 28€
Plugsurfing Anhänger 9€
Verteilerkasten 11€
Stromzähler 42€
Typ2 2m Kabel 240€
OBD Adapter 17€
Renault Dialogys 20€
Teile für 22kW Workshop Box mit FI A(EV) und festem Kabel 765€

Rudi L hat geschrieben:
Mein Senf dazu, lohnen tut sich ein Elektroauto nie. Aber welches Auto lohnt sich denn?

Das ist mir zu philosophisch, ich vergleiche einfach nur meine bisherigen Autos in Gesamtkosten und Kosten pro Kilometer.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Schwarzwald-Stromer » So 21. Jan 2018, 12:32

Schaut mal unter „ spritmonitor.de“ hier kann man hervorragend die eigenen Fahrzeugkosten eintragen und sich mit anderen vergleichen. Bei Google nach ADAC Autokosten suchen dort kann man sich die Daten von hunderten Fahrzeugen anzeigen lassen. Wenn man sich mit den Bezugsdaten etwas befasst hat, kann man seine persönlichen Abweichungen einrechnen.
Ich bin seit fast 45 Jahren in der Autobranche tätig und weiß gewiss, wie eine Kostenanalyse durchführt wird und auch, wie man sich ein Auto „schönrechnet“.

Zum Glück für uns alle gibt es noch Emotionen und die können nicht berechnet werden.
Spaß und Freude zu haben an dem was man tut und sich leistet macht doch einen wichtigen Teil des Lebens aus.
Und wenn es dann noch mit E-Mobilität geht umso besser.

Bis ich mit meinem i3 auf den gleichen verhältnismäßig niederen Kosten je km bin wie mit meinem Benziner davor, dauert es noch ein Weilchen, sofern ich dies überhaupt jemals schaffe.
Und..... es ist mir egal.
Warum?
Es macht Spaß und Ich bin davon überzeugt, dass dieses Auto für mich und meine persönliche Einstellung zur Umwelt richtig ist.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » So 21. Jan 2018, 12:46

Die Zahlen sind immer nur so gut wie die Daten, die dahinter stehen. Bei Spritmonitor hab ich arge Zweifel, dass die Daten komplett sind, die meisten Menschen führen nicht genau Buch über ihre Ausgaben. Ich tue das aber und deshalb kann ich mit meinen eigenen Fahrzeugen gut vergleichen. Nützt ja nichts wenn ich bei Spritmonitor mit anderen vergleiche, die wieder die Hälfte der Kosten vergessen.

Schwarzwald-Stromer hat geschrieben:
Zum Glück für uns alle gibt es noch Emotionen und die können nicht berechnet werden.

Ach, was wurde ich angefeindet als ich fürs Motorschirmfliegen auf Kosten >100€/h kam... :lol:
Aber wegschauen kann ja nun auch nicht die Lösung sein, man sollte sich seine Ausgaben ruhig vor Augen halten und sich dann überlegen, ob man damit so zufrieden ist, oder ob man das Geld nicht zukünftig doch lieber anders verteilen sollte.
Ich glaube wenn mehr Menschen das täten, wäre die durchschnittliche Fahrzeuggröße eine andere.

Schwarzwald-Stromer hat geschrieben:
Bis ich mit meinem i3 auf den gleichen verhältnismäßig niederen Kosten je km bin wie mit meinem Benziner davor, dauert es noch ein Weilchen, sofern ich dies überhaupt jemals schaffe.
Und..... es ist mir egal.
Warum?
Es macht Spaß und Ich bin davon überzeugt, dass dieses Auto für mich und meine persönliche Einstellung zur Umwelt richtig ist.

Steht ja nicht im Widerspruch zu dem, was ich zuvor gesagt habe. Wobei mir hohe Kosten grundsätzlich nicht egal sind. Aber sie können für mich in Ordnung sein, wenn ich den Gegenwert für meine Lebensfreude dahinter sehe. Ich kaufe ja auch Bio Fairtrade Kaffee weil es mir ein gutes Gefühl gibt (schmeckt auch gut).
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon HubertB » So 21. Jan 2018, 12:52

Ich habe bei der Kostenberechnung ein paar Ungenauigkeiten, da wir 3 Elektrofahrzeuge laden und nicht separat erfassen.
Ich werde bei der Zoe auf unter 30ct/km Betriebskosten ohne Wertverlust kommen.
Wertverlust liegt bei ca. 6,5 ct/km, errechnet aus Kaufpreis - Zeitwert lt. Gutachter - Restwert + Selbstbeteiligung.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon -Marc- » So 21. Jan 2018, 15:09

Karlsson hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben:
Was Karlsson halt zusätzlich kaufen musste für das Auto - Satz Winterreifen, Nachrüstung einer AHK, was weiß ich denn.

Die Winterreifen mit Alufelgen (500€) und Aufziehen neuer Sommerreifen (100€, die Reifen hab ich geschenkt bekommen) sind in den Wartungskosten (Reparatur, Ersatzteile, Wartung, Tüv) enthalten. Das ist knapp die Hälfte der bisherigen 1314€ Wartungskosten. Damit ist bei den Sommerreifen aber jetzt auch erstmal 4-5 Jahre Ruhe und bei den Winterreifen noch 3-4 Jahre.

iOnier hat geschrieben:
Alles Kosten, die ohne die Nutzung des Autos nicht aufträten und somit in die Berechnung der Gesamtkosten einbezogen werden müssen.

Genau so ist das. Weil ohne Auto hätte ich auch keine Parkgebühren, das zählt da alles rein. So hab ich auch bei den Fahrzeugen davor gerechnet, da werde ich den Zoe jetzt nicht anders behandeln.

Zubehör war:
Notladekabel 360€
Fußmatten 22€
Kennzeichenhalter 9€
2x Adapter zusammen 28€
Plugsurfing Anhänger 9€
Verteilerkasten 11€
Stromzähler 42€
Typ2 2m Kabel 240€
OBD Adapter 17€
Renault Dialogys 20€
Teile für 22kW Workshop Box mit FI A(EV) und festem Kabel 765€

Rudi L hat geschrieben:
Mein Senf dazu, lohnen tut sich ein Elektroauto nie. Aber welches Auto lohnt sich denn?

Das ist mir zu philosophisch, ich vergleiche einfach nur meine bisherigen Autos in Gesamtkosten und Kosten pro Kilometer.


Diese Kosten sind alleine dein Luxus
Aber das braucht nicht jeder zwingend
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon -Marc- » So 21. Jan 2018, 15:15

iOnier hat geschrieben:
-Marc- hat geschrieben:
Versicherung pro km wie geht das :?:

Versicherungsprämie pro Jahr geteilt durch die im selben Jahr gefahrenen Kilometer. Ja, das ist wirklich so einfach.
Zubehör :?: was soll das sein :?:

Was Karlsson halt zusätzlich kaufen musste für das Auto - Satz Winterreifen, Nachrüstung einer AHK, was weiß ich denn.
Autowäsche :wand:
Parkgebühren

Alles Kosten, die ohne die Nutzung des Autos nicht aufträten und somit in die Berechnung der Gesamtkosten einbezogen werden müssen.
Laut deiner Rechnung bezahle ich pro Jahr 28.000€ für Zoe

Willkommen in der Realität.
Davon hast du einfach keine Ahnung

Maximale Ahnungslosigkeit hat Du gerade bewiesen, sorry, aber das kann man kaum anders sagen.


Winterreifen
AHK
Das sind ja wohl alles ganz normale Kosten die jeder mit jedem Auto hat

Und die Versicherung kostet auch bei jedem anders die kann ich nicht pauschal teilen

28.0000 € ist doch ganz einfach das kommt raus wenn ich es durch 2 Zoe’s Teile und dann seinen Beispiel werd nehme pro 100 km
Deshalb geht es ja so nicht

Gruß Marc
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