Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Helfried » Di 13. Jun 2017, 15:21

Wir haben Strom im Überfluss, deshalb ist das Gewicht der Autos ziemlich egal, nach meiner Erfahrung auch auf bergigen Strecken.
Dass das Gewicht so relevant sei, ist ein alter Irrtum.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Alex1 » Di 13. Jun 2017, 15:40

Boah ey, wieder eine Ladung Lebenszauber... :roll: :lol:

Stolz auf dem Flugplatz stehend erklärt er uns die Welt des Umweltschutzes :wand:

Aber wir sind ja alle Marionetten und total verbildet und blind durch unsere technisch- naturwissenschaftliche Verbildung :lol: Aber Dein Kuseng(?) Xavier Naidoo hat ja bewiesen, dass Du Recht hast :twisted:
Schaut Euch Well to Weel- Analysen an!
Haben wir. Könntest Du lesen. Aber die sind doch auch alle nur von den Puppenspielern gefaket 8-)
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon André » Di 13. Jun 2017, 22:02

Danke! Interessanter Ansatz um über die Grenzen meiner eigenen Matrix hinaus und nach zu denken. :idea:
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Lebenszauber » Mi 14. Jun 2017, 12:47

Wenn es Fahrzeuge gibt die mit 110 Watt => 50 km/h spielend erreichen und Ihr dafür 5000 Watt benötigt, sollte man überlegen was nicht so ganz gelungen ist...
Vielleicht lief auch alles nach Plan, nur der Plan war scheiße.

Diese oben beschrieben Fahrzeuge haben eine Straßenzulassung!
Wettbewerbsfahrzeuge schaffen es auch mit weniger wie die Hälfte der Leistung und sind somit über 100 mal effektiver wie Eure Panzer. (48 Watt => 50 km/h)!
20-25 kg Fahrzeuggewicht zu 2000 kg sind auch nicht zu verachten.
Eine Luftwiderstandsfläche von 0,019 zu 0,58 könnte auch einen kleinen Unterschied machen... oder was meint Ihr?
Wenn Ihr mit 1 kwh gerade mal 7 Kilometerchen weit komme und das effektivere Fahrzeug schafft mit der selben Energie 1300 km, na dann war Euer Plan eindeutig scheiße.
Ihr fahrt ein kleines Mobile-Home spazieren!

Der Mensch ist schon sehr lange frei vom Energie-Problem.
Seit 1985 z. B. (nun geht es von Land aus in die Luft) gibt es keinen neuen Rekord mit muskelbetrieben Luftfahrzeugen! Mit beinahe 45 km/h im Schnitt flog man 1,5 km weit. All das entwickelten ein Vater in seiner Freizeit und sein Sohn flog das Flugzeug. Meinen absoluten Respekt haben die Jungs!

Warum wissen die meisten von Euch nichts von diesen uralten Technologien?
Weil es nicht gewollt ist.
Gewollt ist das Ihr Renault Zoe oder Tesla fahrt => je nach Geldbeutel ...und das Ihr abhängig bleibt.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Odanez » Mi 14. Jun 2017, 12:58

@Lebenszauber, das ist natürlich interessant, und würde mich auch reizen, deckt aber nur manche Einsatzgebiete ab. Den Gedanken eines verkleideten Fahrrads für meinen Arbeitsweg habe ich mir schon überlegt, und das ist ja das einfachste Einsatzgebiet, und zwar um eine einzige Person von a nach b zu bringen. Aber das hat schon folgende Probleme: Bei welchem Wetter geht das nicht mehr? Wie sicher ist es damit auf der Straße zu fahren? Wie oft wird man von Autos übersehen?

Dann kommen noch die Probleme, die auf den anderen Einsatzgebieten auf uns zukommen... Eine Anmerkung dazu, wir haben dieses Jahr unser erstes Kind bekommen, und das war der einzige Grund, warum wir uns überhaupt ein Auto gekauft haben. Aber zurück, wenn wir mal mit der kleinen, also zu 3. mal wohin fahren wollen, dann ist das Auto schon fast unersetzbar. Die Fahrten zu der Verwandtschaft usw... Strecken über 100km, Temperaturen unter 0°C, alles etwas, wo das Auto seine Vorteile zeigt.

Die Kritik lässt sich aber auf Berufspendler prima anwenden, weil dort sehr viele Autos wirklich nur rumfahren um eine einzige Person von a nach b z ubringen.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon flieger_flo » Mi 14. Jun 2017, 12:58

Ja, richtig. Es geht um einen gewissen Grundkomfort. Dass man keinen Tesla braucht, um in die Arbeit zu pendeln, ist klar, aber immerhin besser, als mit einem gleichschweren SUV mit Diesel rumzutuckern.
In meinem i3 kann ich auch mal ein Rennrad hinten reinwerfen oder mit 4 Leuten und Handgepäck zum Wochenendeausflug fahren. Das ist ein gewisses Grundbedürfnis, das ich habe und das ist nichtmal absurd, sondern noch sehr demütig, glaube ich.

Ich frage mich ja schon, was Du in diesem Forum zu suchen hast. Es heißt ja auch Elektroauto-Forum in all seinen Ausprägungen (steht ja auch oben unter goingelectric). Wenn Dir das nicht passt, gibt es sicher auch andere, wesentlich passendere Foren für Dich, in denen du nicht aneckst.
Deine Verschwörungstheorien finden auch in anderen Foren sicher begeisterte Zuhörer, aber hier ist das schon sehr fehl am Platz, vor allem weil Du auf kein einziges Argument eingehst, sondern nur wirr und esoterisch in die Tasten haust.

Wenn Dir die heutige Form des Individualverkehrs nicht passt, dann lebst Du leider in der falschen Zeit. Ich empfehle zu dem Thema auch immer gerne Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari. Das ist ein promovierter Gesellschaftswissenschaftler, wird also auch keine Lobbyinteressen haben (was man auch an der kritischen Herangehensweise an das Thema Mobilität merkt). Mit den achso tollen effizienten Lösungen, die aber nicht praxistauglich sind (das siehst Du ja selber ein), wären wir als Gesellschaft bei weitem heute nicht da, wo wir jetzt stehen und im Großen und Ganzen bewegen wir uns in die richtige Richtung.

Edit:
Achja, außerdem fliegst Du Echo. Ich bin selber Flieger und finde das, was Du vor diesem Hintergrund hier von Dir lässt unfassbar unangebracht, scheinheilig und doppelmoralisch. Wieso bietest Du die Fotoflüge, bei denen Du nur mit einem Passagier unterwegs bist nicht mit UL an, sondern mit dem "Panzer" Echo? Dreifach höherer Verbrauch und zusätzlich noch wesentlich energetisch aufwendiger hergestellter Treibstoff? Abgasnachbehandlung? Vielleicht am Papier.
Oder noch besser: Wieso machst Du das nicht mit einem Trike oder einem Glaitschirm? Das ist viel effizienter und kann mit einem Tandem, einem Butterbrot und einer Flasche Cola durchgeführt werden. Völlig ohne Treibstoff zu verbrennen!
Du sprichst selber von Fluggeräten, die sowas möglich machen, wieso musst Du 45 LITER pro STUNDE mit der Piper dafür verblasen? Weil es cool und elitär ist?

Bevor ich Deine Argumente gegenüber Fahrzeugen, die man im Alltag kaum ersetzen kann von Dir gelten lasse, will ich an dieser Stelle eine stichhaltige Begründung für diese Umweltverschmutzung fünf Dimensionen schlimmer als ein PKW hören - auch vor dem Hintergrund, dass das ein Hobby ist, Du also nur zum Spaß die Luft damit verpestest und die Anwohner mit ohrenbetäubendem Lärm belästigen musst. :roll:

PPS: Für den Energiegehalt, den ich für meine jährliche Strecke mit dem Elektroauto benötige, kannst Du mit Deinem Echo-Panzer gerade mal 6 oder 7h in der Luft sein. Lächerlich, das ist ein Flugtag im Sommer.
Zuletzt geändert von flieger_flo am Mi 14. Jun 2017, 13:22, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Poolcrack » Mi 14. Jun 2017, 12:59

@Lebenszauber:
Und diese Flug- und Fahrzeuge schaffen das bei einer vierköpfigen Familie und Gepäck? Auch bei Gegenwind, 20% Steigungen und/oder Starkregen? Bei Nebel muss ich zu Hause bleiben? Außerdem habe ich keinen Landeplatz bei mir vor dem Haus und auch keinen Flugschein. Solange der durchschnittliche Pkw mit grob 1,5 Tonnen rumfährt, setze ich mich nicht in eine Seifenkiste.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >96.000 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Karlsson » Mi 14. Jun 2017, 13:08

Wer mit sowas rumfahre möchte, soll das halt tun:

Unbenannt.JPG


Ich möchte das aber nicht tun müssen. Heute bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren, ganz ohne Strom. Aber bei Kälte und Regen will ich mein Auto nicht missen. Das muss kein 1,5t Zoe sein, die Größe UP oder Citroen C1 würde mir auch reichen. Aber das ist dann nun wirklich die Untergrenze für mich.
Wer damit ein Problem hat, soll sich von mir aus ne Bulette ans Knie nageln und drehen bis Radio Luxemburg kommt, aber dem kann ich auch nicht weiter helfen.
Zweitwagen Zoe Q210 seit 06/15, gern Wechsel zu Ioniq wenn Gebrauchtmarkt vorhanden
Erstwagen 2018 neuer Benziner, weil auch nach 5 Jahren Suche keine brauchbaren BEV für diesen Zweck
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Beitragvon Alex1 » Mi 14. Jun 2017, 15:09

Mit echtem Ökostrom ist der Unterschied zwischen einem CityEl oder einem Twike zu einer Zoe gar nicht mehr so groß. Die 1 Tonne CO2 für den Akku und nochmal 1 Tonne für die 1,2 Tonnen Blech etc. sind ja über Jahre verteilt.

Und auch ich habe entweder kurze Strecken (< 30 km), die kann ich mit dem Fahrrad machen, oder lange (> 100 km), da brauch ich "ä gscheits Audo" (frei nach Kretschmann). Sonst wäre ich noch ein paar Jahre früher in die eMobilität eingestiegen (Drillinge, Think etc.)

Die Angst, die man hat, wenn man CityEl oder Twike von außen sieht, verflüchtigt sich ganz schnell, wenn man drinnen sitzt und fährt.
Herzliche Grüße
Alex
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Verschwörungspraxis

Beitragvon Lebenszauber » Mi 14. Jun 2017, 17:48

Ich zeigte Euch das das Auto-Konzept von heute ein falsches Konzept ist.
Mit Fahrzeugen die sehr geschickte und begabte Hobby-Bastler bauen sind Einsparungen vom 25 fachen (zu heutigen Fahrzeugen) und mehr möglich.
Diese Fahrzeuge gibt es auch als 2 Sitzer und sogar 4 Sitzern.
Sie fahren auch zugelassen auf deutschen Straßen! (keine Verschwörungstheorie und einfach zu prüfen)

Die Wettbewerbsfahrzeuge sind 50 mal so effektiv.
Mit 1 kwh kommt man heute schon viel weiter wie 1400 km. (auch keine Verschwörung)
Mit 1 Liter Sprit sind locker mehr wie 2300 km Reichweite drin.(keine Verschwörung)

Hätte die Industrie wirklich Interesse an umweltschonenden Autos, dann würden wir schon damit fahren.(eine Verschwörung)
Wenn die Hobby-Bastler 25 mal so effektiv wären, wird doch die Industrie auch diesen Wert schaffen und uns ein wenig mehr Komfort in diesen Fahrzeugen spendieren. (eine realistische Annahme)

Ein Diesel-Fahrzeug würde dann nur etwa 0,150 Liter auf 100 km verbrauchen.
Vorausgesetzt das Fahrzeuggewicht liegt um die 120- 200 kg und hätte eine Luftwiderstandsfläche von 0,020 - 0,039.


Wenn ein Wettbewerb-Fahrzeug mit 30 Watt => 30 km/h schnell sein kann,
dann schafft selbst ein Rentner mit Herz-OP locker 30-50 km/h ohne Anstrengung mit bestehenden Fahrzeugen die eine Straßenzulassung haben.

Zwei Personen kann man dann locker mit 245 Watt => 60 - 70 km/h schnell fahren lassen.
Teilt man das durch zwei kommt auch keiner ins Schwitzen.
Der Mensch hat sich mit dieser Technik von jedem Energie - Problem befreit.
Er bringt die Energie für seine Mobilität selbst auf. (ein Fakt)

Mit einen Vollverkleideten Fahrrad schafft der Mensch 145 km/h + ohne Windschatten.
Distanzen von 1000- 1200 km innerhalb von 24 Stunden sind keine Seltenheit.
Auf dem Wasser schafft er mit Muskelkraft und Hochleistungsbooten 35 km/h
In der Luft 45 km/h und Stecken von über 120 km sind keine Problem mehr.

Verschwörungstheorie ist das nicht es ist noch viel schlimmer => Verschwörungsprakis.
All das gibt es schon.

Euch einen sonnigen Abend mit viel guter Laune.
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