Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon SL4E » Do 23. Mär 2017, 09:02

Für Urlaubsfahrten nehme ich den kostenfreien Ersatzwagen von VW, der bisher auch immer größer war als der Golf. Das spart das sinnlose rumschleppen des Verbrenners an den restlichen 330 Tagen im Jahr. Carsharing für Langstrecke nenne ich das dann.
Und wenn du auf Arbeit Schuko hast ist doch das ausreichend. An einem üblichen 8h Tag lädst du an Schuko genug für <120km nach. Und du hast ja geschrieben, du hast nur 26km/Tag. Das heisst du musst nur 1-2x pro Woche an Schuko laden.
Ich habe das Forum verlassen
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Bernd_1967 » Do 23. Mär 2017, 09:06

Momentan kann man hier für kurze Zeit die alten e-Golf für 199 Euro mtl. leasen.
Super Angebot.
Vielleicht käme auch so was in Betracht und in 3 Jahren entscheidest Du Dich neu?
Mir persönlich ist die reichweite zu kurz gewesen.
Ich fahre auch einen GTE und hatte anfangs gedacht, wenn ich elektrisch fahre, habe ich quasi ein Elektroauto.
Das stimmt nur bedingt:
1. Der Verbrauch ist wesentlich höher, da DSG dazwischen.
2. Die Heizung verbraucht im Winter erheblich viel Strom, dakeine Wärmepumpe und die Standheizung läuft dummerweise auch nicht während der Fahrt mit.
3. Der e-Golf rechnet sich bei uns, da wir den Strom für durchschnittlich 25ct/kWh bekommen.
Der GTE ist Luxus und rechnet sich nie. Der Kaufgrund war Komfort auf Langstrecke und Einsatz als Zweitwagen.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Log » Do 23. Mär 2017, 09:09

Das stimmt, der kostenlose Mietwagen bei VW macht das natürlich sehr attraktiv, jedoch gibt es den Mietwagen ja nur die ersten zwei Jahre. Insgesamt würde mich der e-Golf gleich teuer kommen als der GTE. Wertverlust wird beim e-Golf vermutlich größer sein als beim GTE. Werde mir das mal überlegen. Jetzt muss ich mal alles durchrechnen und mich zwischen Ioniq und e-Golf entscheiden...
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon berrx » Do 23. Mär 2017, 09:19

Ich würde mal behaupten, wenn du dir ein GTE holst fährst du mehr Verbrenner als elektrisch. Und eigentlich sollte es andersrum sein. Du könntest ihn zwar bei der Arbeit aufladen und fährst dann nach Hause aber im Winter ist dann nichts mit nächsten Morgen vorheizen mal abends noch kurz was holen vom Supermarkt kein Strom und am Wochenende mal kurz wohin auch Akku leer. Das ist das was ich meinte. Bei einem PHEV muss man zu Hause eine Lade Möglichkeit haben sonst macht das System keinen Sinn.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Log » Do 23. Mär 2017, 09:45

Momentan wäre die Möglichkeit für ein laden zu Hause gegeben. Jedoch würde ich auf die Problematik auch bei einem BEV stoßen und hier könnte ich im Fall der Fälle nicht mit Benzin fahren. Am Wochenende belaufen sich jedoch meine Fahrten auf insgesamt 30 km. Ioniq pro wäre der Preis und die CCS ladung jedoch nur einphasig AC. Zu Hause hätte ich eine 3-Phasige Starkstromleitung zur Verfügung. Golf hat mehr Kapazität und kann CCS+2-Phasig AC... dafür kostet er auch mehr und bietet aber auch die besseren Assistenzsysteme.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon umrath » Do 23. Mär 2017, 11:10

Log hat geschrieben:
Wie Groß ist denn die Reichweite des Ioniq im Sommer bei 120-130 Km/h auf der AB?


Bei der Geschwindigkeit sollte im Sommer locker eine 2 vorn stehen.


Zu deiner ursprünglichen Frage: Für mich ist ein Hybrid nicht viel mehr als einen Gewissensberuhigung, die im Alltagsbetrieb entweder Nerven ohne Ende kostet, weil einen der kleine Akku zur ständigen Suche nach Lademöglichkeiten nötigt oder am Ende doch de facto ein Verbrenner wird, weil der Fahrer einfach aufgibt und keine Lust mehr hat. Schnellladung kannst du ohnehin vergessen.

Wenn es für dich machbar ist, empfehle ich ein echtes Elektroauto. Ansonsten bleibe bei dem, was du aktuell hast und schaue in 6 oder 12 Monaten nochmal.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Log » Do 23. Mär 2017, 12:02

Ich suche ja mit einem Plug In nicht nach Stromtankstellen, ich würde damit den täglichen Weg zur Arbeit kostenlos zurücklegen, da ich dort auf jedefnall laden kann. Ein Weg entspricht 12,5 km wenn ich zu Hause nicht laden kann, was ich aber momentan kann müsste der Wagen inklusive dem Weg zum Fitnessstudio (3-4 km) und dem weg zur Arbeit am nächsten morgen 28-30 km zurücklegen können. Für den Urlaubsfahrten und den Spaß auf der AB hätte ich dann sogar noch einen Verbrenner.

Wenn der Ioniq tatsächlich 200 km auf der AB Schafft im Sommer könnte ich es mir überlegen, aber das bezweifel ich.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon goelectro » Sa 25. Mär 2017, 02:06

Ich halte ein reines Elektroauto auch für deutlich sinnvoller. Vllt. solltest du dir auch mal den Renault Zoe ansehen, der hat meines Wissens mit 41 kW/h zurzeit mit Abstand die größte Batterie.

Wenn du maximal 100 km/h fährst dann sollte der Ioniq schon 200km schaffen, das ist genau dessen EPA Wert, der ist meist sehr realistisch. Bei 120 km/h aber höchstwahrscheinlich nicht.

Der Ioniq kommt ja bald auch als Plug-In Hybridversion. Aber falls es ein Plug-in wird, dann empfehle ich den Toyota Prius Plug-In, der ist konstruktionsbedintg deutlich effizienter als die anderen Hybridmodelle. Wenn Hybrid, dann Toyota.
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Log » Sa 25. Mär 2017, 09:02

goelectro hat geschrieben:
Ich halte ein reines Elektroauto auch für deutlich sinnvoller. Vllt. solltest du dir auch mal den Renault Zoe ansehen, der hat meines Wissens mit 41 kW/h zurzeit mit Abstand die größte Batterie.

Wenn du maximal 100 km/h fährst dann sollte der Ioniq schon 200km schaffen, das ist genau dessen EPA Wert, der ist meist sehr realistisch. Bei 120 km/h aber höchstwahrscheinlich nicht.

Der Ioniq kommt ja bald auch als Plug-In Hybridversion. Aber falls es ein Plug-in wird, dann empfehle ich den Toyota Prius Plug-In, der ist konstruktionsbedintg deutlich effizienter als die anderen Hybridmodelle. Wenn Hybrid, dann Toyota.


Ja aber 100 km/h hinter Lastern herschleichen ist halt echt mies. Wieso hat Hyundai nicht direkt einen 40 kwh Akku eingebaut :(.
Zum Zoe, wäre eine echte alternative aber die Qualität vom Innenraum ist halt bescheiden, genauso wie vom Prius was Toyora da abgeliefert hat kann man sich nicht voestellen. Bin auch im Priusfreunde Forum unterwegs und mir schein der Prius ist nicht besser als der GTE, ja sogar schlechter denn der Verbrenner springt bei starken Beschleunigungen mit an obwohl EV Mode aktiviert ist. Weitwrhin ist zwar CVT technisch eine saubere Lösung nur Gefühlsmäßig ein graus. Wenn es ein Plug In wird dann schon den GTE da er momentan meiner Meinung nach Qualitätsmäßig und Leistungsmäßig sehr weit vorne ist.
Was mich noch nervt ist das nicht vorhandensein von Ladestationen in meiner Umgebung, weder kn der Innenstaft noch in der näheren Umgebung gibt es gescheite CCS Schnelllader. Wie soll das was werden mit der E-Mobilität wenn es kaum Ladestationen gibt... Will die Regierung diese direkt überspringen und zu Wasserstoff gehen?
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Re: Kaufberatung Ioniq, Golf GTE oder e-Golf

Beitragvon Solarstromer » Sa 25. Mär 2017, 10:52

Log hat geschrieben:
Was mich noch nervt ist das nicht vorhandensein von Ladestationen in meiner Umgebung, weder kn der Innenstaft noch in der näheren Umgebung gibt es gescheite CCS Schnelllader.


Das ist nur eine Frage der Zeit: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... ce662.html

Manchmal geht es auch schneller, als man denkt: oeffentliche-ladeinfrastruktur/discounter-lidl-errichtet-20-dc-ladestationen-fuer-elektroaut-t18517-110.html#p497441

Abgesehen davon hat sich in den letzten Jahre sehr viel getan. 2016 wurden in BW die Autobahnen mit DC erschlossen. Die Jahre davor wurden recht viele AC Typ2 aufgebaut. Vor 4 Jahren meine erste EV Fahrt von Frankreich über Freiburg und über den Schwarzwald hat 14 Stunden gedauert. Ausschließlich geladen an Wohnmobilstellplätzen. DC gabs nirgendwo, die paar Typ waren schwierig wegen unterschiedlicher Ladekarten und ich hatte eh kein Ladekabel dafür.



Log hat geschrieben:
Wie soll das was werden mit der E-Mobilität wenn es kaum Ladestationen gibt... Will die Regierung diese direkt überspringen und zu Wasserstoff gehen?


Ganz ehrlich gesagt, in Anbetracht der gerade beschlossenen 5.000 DC und 10.000 AC Ladestationen halte ich solche Aussagen für vollkommen daneben.

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Presse ... nsive.html
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