Familienauto

Alles über den Elektroauto-Kauf

Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » So 18. Dez 2016, 12:41

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Wenn ich es nicht will, fahre ich den >10Jahre alten VW-Kombi mit 1,6l Benzinmotor. Aber das ist jetzt unser Zweit(bzw. Dritt-)wagen, denn 95 von einhundert Fahrten fahren wir elektrisch und >75% aller Kilometer auch.

Das erreichen wir auch mit 2 Fahrzeugen. 2 benutzen wir nahezu täglich gleichzeitig, von daher sollen es auch 2 sein. Ein drittes würde fast nur rumstehen, das möchte ich nicht.

Joe-Hotzi hat geschrieben:
Da schlug dieses Jahr die Urlaubsfahrt mit 1.500km im Verbrenner schon zu dessen Gunsten aus.

Meine Jahreskilometer sind in den letzten Jahren von 30tkm auf unter 12tkm gesunken. Da in einem einzelnen Urlaub aber auch schnell 3tkm zusammen kommen können und wir im Jahr mehrfach unterwegs sind (auch zu weiter entfernten Freunden oder Verwandtschaft), machen diese Langstreckenkilometer schon einen sehr erheblichen Teil aus. Dafür Mietfahrzeuge zu nehmen, ist jedenfalls indiskutabel.
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Beitragvon Joe-Hotzi » So 18. Dez 2016, 16:27

Nirimo hat geschrieben:
... Ist halt auch nicht einfach, denjenigen, die uns den Erstwagen bezahlen zu erklären, warum man soviel Geld für ein Auto ausgeben will, das nur soviel kostet wegen dem Antrieb. Und meine Frau muss ich auch überzeugen.

Ja, es sollten beide wollen, sonst gibt es Stress. Meine Frau zieht da erfreulicherweise meist mit bzw. toleriert meine Ideen wohlwollend ... :D .

FInanzierungen für E-Autos gibts evtl. bei der Umweltbank günstig. Wobei das E-Auto früher direkt als "Projekt" aufgeführt war ...
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Re: Familienauto

Beitragvon Keepout » Di 20. Dez 2016, 10:19

Karlsson hat geschrieben:
300km am Tag hieße in einem Toskana "Urlaub" 10 von 14 Tagen zu fahren.
Unter Urlaub stelle ich mir etwas anderes vor. Oft steht uns nur eine Woche zur Verfügung, da ist ein Reisetag das Maximum und wir haben kein Interesse am Sauerland.


Wer für eine Woche (das noch klugerweise von Samstag bis Samstag) von Norddeutschland an die Adria oder Toskana fährt, sollte sich zum Begriff "Urlaub" sowieso Gedanken machen. Denn das alles hat mit Erholung nix zu tun, sondern ist reine Sammelei von Erlebnissen. Der Nord-Südstau an den 4 Pfingsttagen ist für mich nicht nachvollziehbar. Kommt mir manchmal vor wie die Japaner in Innsbruck: in 6 Tagen Europa mit 2500 Erinnerungsfotos ...
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Di 20. Dez 2016, 10:49

Keepout hat geschrieben:
Wer für eine Woche (das noch klugerweise von Samstag bis Samstag) von Norddeutschland an die Adria oder Toskana fährt, sollte sich zum Begriff "Urlaub" sowieso Gedanken machen.

Was meinst Du wohl, warum ich 14 Tage schrieb?
1050km zum Gardasee fahre ich noch an einem Tag, etwas stressfreier in 1,5 Tagen. Würde ich aber nicht für eine Woche Urlaub machen. Bei 2 Wochen sind 1,5 Tage Anreise für mich auch das Maximum.
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Di 20. Dez 2016, 12:53

@ Stau, etc.

ich schwöre seit Jahren auf den Reisezug. Am schönsten war immer die Strecke von Hamburg nach Oberitalien.
20.00 Uhr rauf auf den Zug, lesen, schlafen, frühstücken und runter vom Zug. 2,5h fahren und um 15.00 Uhr am Strand in San Remo.

DB Autozug ist jetzt von privat übernommen, fährt ab Düsseldorf Richtung Italien.
Der Öschi fährt m.E. weiterhin Hamburg - Wien .

Jede Kritik erlaubt, nur nicht an den Kosten, denn "billig" ist ja keiner unserer Wagen ! Die "Kostendiskussion" über Autozug, aber gleichzeitig eine Karre für eine 5-stellige Summe unterm Hintern wäre irgendwie schwachsinnig.

Beim Autozug ist es Erholung ab dem ersten Tag bis zum letzten Tag. Luxus ist eben nicht gratis.
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Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Di 20. Dez 2016, 13:05

Hab ich mal fürs Motorrad angefragt, dachte dann aber die wollten mir den Zug verkaufen statt mich nur mal mitfahren lassen.
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Di 20. Dez 2016, 14:15

Jetzt übertreibst du aber - es sei denn du wolltest im Juli/August fahren und dann ein eigenes Schlafwagenabteil anstelle Liegewagen.

Sind "Tagespreise", Saisonale Schwankungen von 100-150% waren normal. Du konntest bspw. für Hamburg-Alessandria Hin-Rück, 2 Personen und PKW, einmal 550,- Euro und zu einem anderen Termin 1300,- Euro ausgeben.

Sorry, die 2700km bin ich nie mit dem Wagen gefahren, um 550,- Euro "sparen" zu wollen - Never. Crazy :roll:
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Re: Familienauto

Beitragvon Super-E » Di 20. Dez 2016, 17:59

Hmm, irgendwie erinnert das ein wenig an die 3ph Lader Diskussion. Wir brauchen uns doch nicht gegenseitig davon überzeugen, was man mit Verzicht doch alles erreichen kann, oder ob das jetzt großer oder kleiner Verzicht ist. Mein Arbeitskollege versucht mir immerzu erklären, dass man doch Smartphones gar nicht braucht und "früher ist man sogar ganz ohne Mobiltelefon ausgekommen". Ja, schön, stimmt - und?

Ein Verwandter hat ein E-Klasse Kombi und sagt der ist für seine zwei Kids zu klein! (E-Klasse Kombi!!!) Passat-GTE ist zwar ne Option, aber eigentlich will er eher in Richtung Van. Das ist nochmal eine ganz andere Kategorie, weil man hier im Vergleich viel Luftwiderstand und Gewicht rumfährt.

Meine Frau ist nicht so arg wie mein Bekannter, aber sie sagt eben: Wenn wir nur ein Auto haben, warum sollten wir eins nehmen, was nicht alle Bedürfnisse erschlägt. Und ein stinknormaler Verbrenner Kombi tut das eben und ist ohne weiteres käuflich erwerbbar. Wenn man nicht alles dem elektrischen Fahren unterordnen will, sondern der Antrieb nur eine der Funktionalität untergeordnete Rolle spielt sieht es mit EVs eben (noch) schlecht aus.

Man könnte den Wunsch nach einem elektrischen Familienkombi jetzt kritisieren, wenn man damit Unmögliches fordern würde. Aber das ist es ja nicht. Karlssons Wunschvorstellung Golf vs Golf Kombi zeigt das ja schön. Hier gewinnt man für Familien (und andere) einfach Flexibilität, ohne große Nachteile zu erkaufen (außer Parkplatzproblemen). Ein 20cm längerer Ampera-E oder ein "Ioniq Kombi" oder ein Zoe Grandtour wäre technisch absolut kein Problem und meine Frau hätte keine Einwände mehr...

Ach ja zum Passat GTE. Ja tolles Auto und ich bin immer wieder in Versuchung ihn auf die Liste zu setzen, aber meine Lebenswirklichkeit ist das genaue Gegenteil von einem sinnvollen PHEV Einsatz. Keine Lademöglichkeit in der Tiefgarage und kaum Kurzstrecken. Nahezu die ganzen Jahreskilometer entstehen beim Wochenendpendeln über einfach 150km Autobahn. Super für EVs der neuen Generation! Total doof für PHEV.

Sollte der neue Renault Kangoo mit vergrößertem Akku einen 22kW AC+x kW DC bekommen wäre da aber meiner Meinung nach ein erster Kandidat für ein Familienauto da...
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Mi 21. Dez 2016, 18:09

Super-E hat geschrieben:
Ein Verwandter hat ein E-Klasse Kombi und sagt der ist für seine zwei Kids zu klein! (E-Klasse Kombi!!!)

Jo, mein Kumpel mit 2 Kindern will auch was größeres als seinen Passat Variant. Er schaut jetzt nach irgend so nem Mercedes Bus.

Super-E hat geschrieben:
Ein 20cm längerer Ampera-E oder ein "Ioniq Kombi" oder ein Zoe Grandtour wäre technisch absolut kein Problem und meine Frau hätte keine Einwände mehr...

Genau das ist es ja. Einfach einen Tick mehr Blech. Man braucht keinen Superakku oder sonst irgendwelche Raketentechnik. Die Technik vom Ampera-E reicht schon, das ist der aktuelle Stand der Technik.
Und was der Ampera-E nun auch immer genau kosten wird - völlig astronomisch wird das nicht werden.

Super-E hat geschrieben:
Ach ja zum Passat GTE. Ja tolles Auto und ich bin immer wieder in Versuchung ihn auf die Liste zu setzen, aber meine Lebenswirklichkeit ist das genaue Gegenteil von einem sinnvollen PHEV Einsatz. Keine Lademöglichkeit in der Tiefgarage und kaum Kurzstrecken. Nahezu die ganzen Jahreskilometer entstehen beim Wochenendpendeln über einfach 150km Autobahn.

Da macht der Wenig Sinn. Bei meinem Profil siehts besser aus - fahre am normalen Arbeitstag 20km, was zukünftig wohl ca 40km werden könnten, und ich kann zuhause laden. Der Verbrenner würde nicht soooo oft laufen müssen.

Super-E hat geschrieben:
Sollte der neue Renault Kangoo mit vergrößertem Akku einen 22kW AC+x kW DC bekommen wäre da aber meiner Meinung nach ein erster Kandidat für ein Familienauto da...

Da müsste ich optisch sehr über meinen Schatten springen...aber ok, falls es zusätzlich zu 22kW AC noch >50kW DC gibt und der Akku müsste noch ein Stück größer sein als beim Zoe, da der Windwiderstand auch entsprechend größer ist.
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Fr 6. Jan 2017, 21:10

Ich bin gerade beruflich eine Woche mit einem aktuellen Focus Kombi unterwegs. Genauso stelle ich mir so ein Familienauto vor, da passt richtig schön was rein, lässt sich auch schön ohne Ladekante beladen, eine Anhängelast ist auch eingetragen. Ein Bomber ist das trotzdem nicht und auch nicht besonders teuer, dabei bin ich von der Verarbeitung und Dämmung für diese Klasse durchaus angetan.
120 PS reichen da auch absolut aus. Das ganze jetzt bloß noch als Elektro statt Diesel. Schnellladung muss sein, klar. Reichweite würde mir auch locker die Hälfte reichen - der Focus scheint aber reell über 900 km weit zu kommen und das bei Minusgraden, warm und ohne Schleicherei. Also die 60kWh netto des Ampera E in diesem Wagen, das wäre es! Gerne natürlich auch mehr, aber nicht weniger.
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