Familienauto

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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Fr 16. Dez 2016, 19:40

Karlsson hat geschrieben:
Wir waren gerade zu zweit eine Woche mit dem Corsa unterwegs, der war voll bis unters Dach inkl Rückbank. Ein Kinderwagen mag sicherlich in den Kofferraum vom Zoe passen, aber dann ist er auch im wesentlichen voll. Der Platz vom Zoe ist für mich als Erstwagen völlig indiskutabel.



Das ist unterschiedlich und tlw. "Leiden auf hohem Niveau" .

Vor 30 Jahren sind wir mit 4 Personen und Gepäck im 3er BMW nach Italien gefahren - ohne Dachgepäckträger ... Oder mit Kind im Almera nach Spanien . Passte alles. Ganz davon abgesehen dass unsere Eltern mit dem Käfer über die Alpen sind, mit 3 Personen und Zeltausrüstung !


Nun ja, wenn ich mit meiner Frau in den Kurz-Urlaub fahre, dann brauche ich gefühlt schon eine E-Klasse. Bei 14 Tagen einen Sprinter. Den Vorschlag mit dem Sprinter und gleich ihren gesamten Kleiderschrank, hinten rein zu schieben, fand sie nicht gut.
Fahre ich alleine für 4 Tage auf Fortbildung habe ich, verglichen mit einigen weiblichen Wesen, nur ein größere Handtasche dabei. Bei 14 Tagen Urlaubsgepäck würde ich alleine mit meinem Smart VÖLLIG klar kommen.
Zuletzt geändert von Dachakku am Fr 16. Dez 2016, 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon v@13 » Fr 16. Dez 2016, 19:41

Nirimo hat geschrieben:
Das wiki hat mir in Sachen Laden nicht geholfen.

Ein Wiki ist ein Hypertextsystem für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Webbrowser geändert werden können. Vielleicht hilft es dem nächsten.
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Dez 2016, 19:54

Dachakku hat geschrieben:
Bei 14 Tagen Urlaubsgepäck würde ich alleine mit meinem Smart VÖLLIG klar kommen.

14 Tage allein - da nehme ich dann sicherlich meine Gleitschirmausrüstung mit. Die füllt den Kofferraum vom Corsa schon ziemlich aus und da hab ich den Motor noch zuhause gelassen (nein, die Flugausrüstung war letzte Woche nicht dabei, der Wagen war auch so bis unters Dach voll). Ohne Flugausrüstung - Gepäck für 2 Wochen zu zweit würde ich knapp gepackt wohl zur Not in den Zoe Kofferraum kriegen. Wenn dann noch 2 Kinder dabei wären, dürften die aber kein Gepäck mehr haben und erst recht kein Zubehör wie einen Kinderwagen etc.
Ne, einen Erstwagen stelle ich mir definitiv anders vor.

Dachakku hat geschrieben:
Das ist unterschiedlich und tlw. "Leiden auf hohem Niveau" .

Wenn einem ein Kleinwagen für eine Familie zu wenig ist?? Ich brauche ja gar keinen Sharan oder Bus. Noch nicht mal einen Passat, mir würde selbst ein Golf Kombi oder Astra Kombi reichen. Aber der soll es dann bitte auch sein.
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Dez 2016, 19:58

Ach ja - ich mehme auch sehr gerne unsere Mountainbikes in den Urlaub mit und da macht sich eine AHK sehr gut!
Zur not auch auf dem Dach, hatte ich auch schon. War aber wesentlich unkomfortabler, der Verbrauch war deutlich höher und Pedelecs würde ich auch nicht unbedingt aufs Dach heben wollen.
Abgesehen davon war es blöd mit den Rädern auf dem Dach, weil der wir in dem Urlaub in mehrere Parkhäuser so eben nicht rein kamen. Und in Stuttgart waren freie Parkplätze zB auch nicht gerade im Überfluss vorhanden.
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Re: Familienauto

Beitragvon Strohm » Fr 16. Dez 2016, 21:03

Wenn wir mit den Kindern reisen, dann fahren wir meist nicht mehr als 300 km (2xladen unterwegs) am Tag. Alleine bin ich in Schweden einmal 600 km am Tag gefahren was mit den Pausen von je ca. 30 min sehr entspannt war.
Bild von der Schweden Rückreise anbei. Doppelkinderwagen unter dem Tretauto.
Ich bevorzuge auch die komfortabelste Ladestation und nicht die günstigste. Lade aber beim AG, Schwiegermutter und Eltern sowie aktuell bei Tank und Rast kostenlos.
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Fr 16. Dez 2016, 22:06

So lange die Schwiegermutter nicht noch unterm Kinderwagen lag :lol:

So sahen in den 60er Jahren die Käfer aus die über die Alpen ans Mittelmeer fuhren 8-)

Den Begriff "Überladen" greife ich jetzt mal bewusst nicht auf ;)
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Sa 17. Dez 2016, 18:58

Ich weiß nicht, was ihr unter gut informiert versteht. Ich will hier weder Aufmerksamkeit noch euch auf die Nerven gehen. Bei Deinem Beitrag, Joe, hab ich nur Vorwurf heraus gehört, daher bin ich nicht viel darauf eingegangen. Ich habe auch um Tipps gebeten, wo ich mich noch informieren kann. Mit dem länger mieten sehe ich mir auf jeden Fall an, klingt interessant.
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Sa 17. Dez 2016, 20:08

300km am Tag hieße in einem Toskana "Urlaub" 10 von 14 Tagen zu fahren.
Unter Urlaub stelle ich mir etwas anderes vor. Oft steht uns nur eine Woche zur Verfügung, da ist ein Reisetag das Maximum und wir haben kein Interesse am Sauerland.
Das Bild zeigt ja auch gut die vollbepackte Situation, obwohl man sich dann trotzdem schon tierisch beschränken musste.

Nach meiner Vorstellung soll das bitte mindestens so aussehen:

Unbenannt.JPG
Unbenannt.JPG (36.25 KiB) 462-mal betrachtet


Wäre hier der Golf 7 Variant, also nun nicht gerade ein wirklich großes Auto.
Idealerweise: keine Ladekante und und nach dem Umlegen der Rücksitzbank entsteht eine ebene Fläche.
Dazu eine AHK, weil ich meine Heckkklappenscharniere nicht mit so einem Fahrradträger vergewaltigen und auch mal Hänger ziehen können möchte und eine zugelassene Dachlast.

Für die Tourenqualitäten möchte ich beim Erstwagen 60kWh netto (also Ampera e wäre da schon ok) und eine Lademöglichkeit >50kW. 100kW wären ok. Beim Ampera e sollen es wohl 80kW sein, wäre für mich auch noch ok.
Beim momentanen CCS Ausbaustand gehört außerdem noch der 22kW Lader dazu. Auch bei einer guten CCS Infrastruktur hätte ich den gern an Bord, wäre in dem Fall aber nicht unbedingt ein must have.
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Re: Familienauto

Beitragvon Joe-Hotzi » So 18. Dez 2016, 12:01

Nirimo hat geschrieben:
Ich weiß nicht, was ihr unter gut informiert versteht.

Gut informiert heußt für mich, dass man sich selbst ein wenig bemüht und nicht ausschließlich darauf setzt, dass einem andere Lösungen präsentieren. Für gezielte Fragen wie Ladetechnik oder Preise wird es immer sachliche Tips und Hinweise geben.

Nirimo hat geschrieben:
Ich will hier weder Aufmerksamkeit noch euch auf die Nerven gehen. Bei Deinem Beitrag, Joe, hab ich nur Vorwurf heraus gehört, daher bin ich nicht viel darauf eingegangen.

Ja manchmal entstehen gerade beim Schreiben auch Mißverständnisse.

Nirimo hat geschrieben:
Ich habe auch um Tipps gebeten, wo ich mich noch informieren kann. Mit dem länger mieten sehe ich mir auf jeden Fall an, klingt interessant.

Ich habe immer Quellen für mein Wissen weitergegeben /verlinkt.

Dass das E-Auto-Angebot heute noch sehr begrenzt ist, dürfte klargeworden sein. Man muss also m.E.n. möglichst einmal die verschiedensten E-Autos (evtl. auch nur kurz) probegefahren sein, um sie für sich selbst zu werten. Ich bin sogar CityEl und Twike probeweise gefahren um dann für mich (bzw. wir für uns) zu entscheiden, dass ich (wir) zwar elektrisch fahren will, aber in einem Auto. Wobei es beim Twike vor allem der "Liebhaberpreis" war, der mich abgehalten hat - nicht einmal die spartanische Technik. Manch einer ist aber gerade für Pendlerstrecken begeistert von einem solchen Fahrzeug. Ich bin mit meiner Frau (und zwei Kindern) damals dann beim Hotzenblitz als 2+2-Sitzer hängengeblieben. Das Angebot war damals noch viel geringer als heute. Eigentlich gab es als Serienfahrzeuge nur die älteren franz. E-Autos von E-Saxo bis Peugeot 106 electric.

Wer heute elektrisch fahren will, findet m.E.n. (fast immer, bei Deinem Fahrprofil erst Recht) für sich eine Lösung. Wer nicht elektrisch fahren will, findet viele Gründe, warum es nicht geht.

Ich habe sowohl mit dem Hotzi, als auch mit meinem Stromos schon Fahrten >500km gemacht. Da gehöhrt halt die Übernachtung einfach zur Reise mit dazu - wenn man es halt will. Für Kurzstrecken ist er fast ideal und wird manchmal recht preiswert angeboten - da es eben "Einzelstücke" sind.

Wenn ich es nicht will, fahre ich den >10Jahre alten VW-Kombi mit 1,6l Benzinmotor. Aber das ist jetzt unser Zweit(bzw. Dritt-)wagen, denn 95 von einhundert Fahrten fahren wir elektrisch und >75% aller Kilometer auch. Da schlug dieses Jahr die Urlaubsfahrt mit 1.500km im Verbrenner schon zu dessen Gunsten aus. Sonst lägen die Werte elektrisch noch höher.
Wenn ich eine AHK für den Stromos hätte, würde ich allenfalls bei Bedarf für die wenigen Fahrten einen Verbrenner mieten.
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » So 18. Dez 2016, 13:36

Vielen Dank. Wir werden erstmal alles fahren, was in Frage kommt. Werde mich auch nochmal mit Deinen Links auseinandersetzen und im Netz schauen. Ist halt auch nicht einfach, denjenigen, die uns den Erstwagen bezahlen zu erklären, warum man soviel Geld für ein Auto ausgeben will, das nur soviel kostet wegen dem Antrieb. Und meine Frau muss ich auch überzeugen.
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