200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Misterdublex » Do 22. Feb 2018, 14:52

Der Passat GTE-Kombi hat meines Wissens nach auch eine AHK und nicht weniger Platzangebot als der Diesel-Passat-Kombi und schon eine gute Basisausstattung.
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon JumpingJohn » Do 22. Feb 2018, 14:53

Batteriemiete wären das Unlimited Angebot für 119,-€. Das habe ich schon herausgefunden und eingerechnet.

Die Frage ist halt wie lange hält ein Akku diese Kilometerleistung aus? Lohnt es sich die Batteriemiete zu sparen und neben hin zu legen um das dann gegebenenfalls für einen neuen Akku zu verwenden? Dazu kommt das die Einstiegshürde höher ist wenn man den Akku zu Beginn mit erwerben muss!

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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Nordstromer » Do 22. Feb 2018, 15:05

JumpingJohn hat geschrieben:
Die Idee:
- Der Diesel-Kombi bleibt und wird künftig von der Frau bewegt auch wenn er dann deutlich mehr Kurzstrecke übersich ergehen lassen muss.


Das ist für einen Diesel wirklich nicht gut. Aber er kann sich ja noch mit dem Wohnwagen austoben ;)

JumpingJohn hat geschrieben:
- Anschaffung eines Stromers für meine Täglich Weg zur Arbeit (84km eine Strecke, 64km Autobahn). Das spart mir im idealfall schon mal 35 min pro Strecke (70mi am Tag). Bahnkosten fallen weg.


Wieso würdest du mit dem BEV eine Strecke fahren für die du sonst den Zug statt den Verbrenner nimmst? Die Logik dahinter ist mir gerade nicht klar.



JumpingJohn hat geschrieben:
2. Ich vermute das der Antrieb eines Elektroauto prinzipiell erstmal einfacher Aufgebaut ist (Elektromotor) und langlebiger als ein Verbrenner (Mehr bewegliche Teile die einem Verschleiß unterliegen). Stimmt das?


Das stimmt in der Tat. Noch machen die Hersteller das mit. Wenn es nur noch BEV gibt werden die sich wohl was einfallen lassen.

JumpingJohn hat geschrieben:
3. Den Akku sehe ich nicht als Problem, ich würde bei der Laufleistung pro Jahre (40k und mehr) definitiv Mieten und bekäme im Falle eines defektes oder schwächerer Leistung ja einen Neuen. Richtig?


Das kann ein gefährlicher Irrtum werden. Meines Wissens sind die Hersteller nicht verpflichtet einen nagelneuen einbauen zu lassen und einige hatten wohl auch durchaus Schwierigkeiten nachzuweisen das die SOH unter den Schwellenwert gefallen ist.




JumpingJohn hat geschrieben:
Generell würde mich interesieren was ihr von meiner Idee haltet und wenn ihr meine Fragen beantworten könntet.
Danke, Gruß
JumpingJohn

PS: Es kommen sicher noch mehr Fragen! ;-)


Neue BEV-Fahrer sind generell immer gut. Aber 200km am Tag und bis zu 45k km im Jahr sind derzeit mit nur wenigen BEV machbar und damit meine ich auch schlechtere Bedingungen wie im Winter.
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Odanez » Do 22. Feb 2018, 15:12

Kann durchaus sein, dass Renault den gemieteten Akku erst tauschen wird, wenn dieser so wenig Kapazität hat, dass er die gewünschte Reichweite nicht mehr schafft. Also ich bin kein großer Fan von Akkumiete, von den Geschichten, die ich so gehört habe. Ich würde also kein BEV kaufen, wenn der neu im Winter und schlimmsten Wetterbedingungen nach der Ankunft zu Hause weniger als 20% Reserve hat, denn in 5 Jahren kann das echt knapp werden. Ein Ampera-E wäre natürlich da genau das richtige, sowie ein Tesla Model 3, aber da muss man halt noch echt lange warten
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon JumpingJohn » Do 22. Feb 2018, 15:27

Nordstromer hat geschrieben:
- Anschaffung eines Stromers für meine Täglich Weg zur Arbeit (84km eine Strecke, 64km Autobahn). Das spart mir im idealfall schon mal 35 min pro Strecke (70mi am Tag). Bahnkosten fallen weg.

Wieso würdest du mit dem BEV eine Strecke fahren für die du sonst den Zug statt den Verbrenner nimmst? Die Logik dahinter ist mir gerade nicht klar.


Also, ich kenne die Strecke die täglich zur Arbeit fahre sowohl von Auto/Bahn/Bus also auch von der Auto Seite aus. Fakt ist das ich mit dem Zug auf jeder Strecke 35-40 Minuten länger brauch als mit dem Auto. Diese Zeit würde ich gerne einsparen.

Ich könnte jetzt mit dem Diesel fahren, dann kann ich mich aber in 2 - 3 Jahren nach einer neuen Familienkutsche umschauen. Wir möchten ihn aber, wenn möglich, Familien technisch noch gerne 7-8 Jahre (evt. länger) fahren.

Gut, bliebe noch die Möglichkeit einen kleinen Diesel statt des großen zu kaufen. Benziner wird bei der KM-Leistung zu teuer.
Aber wenn man über sowas noch denkt dann sollte man die Alternative die in diesem Fall elektrisch ist nicht untern Tisch fallen lassen. Hybrid kommt für mich daher nicht in Frage weil er auf der Autobahn eigentlich hauptsächlich mehr Gewicht durch die Gegendfährt ohne viel Mehrwert.

Und weil es leider eben noch wenige Erfahrungsberichte zu Elektroautos für vielfahrer gibt bin ich hier auf der Suche nach Meinungen und Antworten. Gut Möglich das es mich auch wieder von der Idee abbringt.
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Nordstromer » Do 22. Feb 2018, 15:33

acurus hat geschrieben:
Auch wenn es vermutlich einigen nicht schmecken wird: ich würde die Zoe in Frage stellen. Ich persönlich würde damit nicht täglich 2*64km Autobahn fahren wollen. Ja, es gibt genug die das anders sehen, aber ich finde sowohl die Motorleistung als auch den Verbrauch da nicht passend. Dazu das eher schlechte Licht.

Ein Ioniq sollte das Fahrprofil doch auch packen und ist sicher die bessere Alternative.


200km im Winter könnte schief gehen ohne Lademöglichkeit am Arbeitsplatz oder CCS zwischendurch.
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Nordstromer » Do 22. Feb 2018, 15:36

EVduck hat geschrieben:
Also die Strecke in der Zoe (insbesondere einer ZE40) ist gar kein Problem (wg. Fahrkomfort). Ich habe von Jan.2014-März 2016 jeden Tag 2*93km (62km Autobahn) gemacht. Mit einer R210 und nachladen (meistens) auf der Arbeit. Im Sommer ging bei zurückhaltender Fahrweise auch hin- und zurück. Allerdings war die Autobahn sowieso nicht mit mehr als 120km/h zu fahren, da voll.


Das sollte man vorher ausprobieren. Bin die ZOE auch gefahren und der Fahrkomfort für weitere Strecken hat mir nicht gefallen. Das kann man bei 2 Probetagen ganz gut feststellen.
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Odanez » Do 22. Feb 2018, 15:37

JumpingJohn hat geschrieben:
Ich könnte jetzt mit dem Diesel fahren, dann kann ich mich aber in 2 - 3 Jahren nach einer neuen Familienkutsche umschauen. Wir möchten ihn aber, wenn möglich, Familien technisch noch gerne 7-8 Jahre (evt. länger) fahren.

Warum, Diesel sollte doch für Langstreckenpendler das ideale Fahrzeug sein? Dann wird der wenigstens dafür benutzt wofür er auch gebaut wurde - sollten doch über 300.000km machbar sein, bevor der schrottreif wird...?

Der Nachteil des Hybrids mehr Gewicht rumzuschleppen ist aber garkein Nachteil - denn durch die Rekuperation wird die Mehrenergie, die benötigt wird, um das Auto in Bewegung zu setzen, wieder zurückgewonnen. Natürlich nicht zu 100%, aber dank Rekuperation ist das Fahrzeuggewicht garnicht mehr so ein Problem, wie es bei einem Verbrenner wäre.

Ich sehe also trotzdem den Passat GTE als Option des einzigen Autos für die Tage, wo deine Frau das Auto nicht braucht und du dann zur Arbeit fahren kannst, schließlich kannst du dann 1/4 der Strecke elektrisch zurücklegen, und für alle anderen Szenarien den Zug nehmen, und deine Frau dann dir wahrscheinlich noch kürzeren Strecken elektrisch mit dem GTE fahren kann. Ist halt die Frage ob dieses Szenario in Frage kommen kann, ich kenne deine genauen Umstände nicht.

Wenn es denn doch 2 Autos sein sollten, dann wäre aus meiner Sicht eher die Überlegung eines kleinen BEV für die Frau, und der große Diesel für die Pendelstrecke zur Arbeit. So machen es auch die meisten in dieser Situation, das hat auch seine Gründe.

Ich will heir ja nur alle Optionen durchgehen, es wäre halt schade um den Diesel, wenn er nur ab und zu auf kurzen Strecken benutzt wird, und 1x im Jahr eine lange Tour machen darf
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon phonehoppy » Do 22. Feb 2018, 15:40

Ich finde die Idee, den Diesel mit 140000 km noch zu nutzen, gut.

Allerdings halte ich die ZOE nicht für das ideale Fahrzeug für Deine Pendlerfahrten. Der Autobahnanteil ist recht hoch, und da ist die ZOE nicht sehr effizient, und außerdem wirst Du bestimmt Gefallen an der E-Mobilität finden und auch mal längere Strecken (Also welche, die über die einfache Reichweite hinausgehen) fahren wollen, und auch da glänzt die ZOE mangels Gleichstrom-Schnelladung nicht besonders.
Ich will hier nicht schon wieder einen Glaubenskrieg entfachen, aber ich denke die ZOE ist ein dediziertes Kurzstreckenauto, und besonders geeignet für Leute, die zu Hause keine Lademöglichkeit haben. Die ZOE kann die zahlreich vorhandenen "Bordsteinladesäulen" leistungsmäßig voll ausnutzen, und schon der wöchentliche Einkauf und das Laden nebenher können den Strombedarf decken, oft sogar kostenlos.
Kann man jedoch über Nacht laden, oder hat am Arbeitsplatz (an dem man sich ja auch gut und gerne 8 Stunden am Tag aufhält) eine Lademöglichkeit, würde ich ein anderes Auto bevorzugen, gerade weil Du viel Autobahn fährst. Ich denke da auch eher in Richtung IONIQ, EGolf, BMW i3, Nissan Leaf etc. Mit diesen Autos kannst Du auch mal einen Urlaub oder Besuch einer entfernt wohnenden Verwandtschaft machen, ohne zu viel zusätzliche Zeit einplanen zu müssen.
Ich dachte ursprünglich auch, ich würde nur Kurzstrecken mit dem i3 fahren und alles andere mit der Bahn, aber ein Elektroauto fährt sich einfach so viel besser als einen Verbrenner, dass Du es sicher schade fändest, damit nicht auch ab- und zu längere Reisen machen zu können...

Hybrid halte ich persönlich allenfalls für eine Brückentechnologie und ansonsten ist es ein technologischer Irrweg...
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Re: 200km pro Tag, 40-45k im Jahr?

Beitragvon Alex1 » Do 22. Feb 2018, 15:43

Bitte nicht wieder die uralten Unkenrufe wegen Akkutausch! Beim Mietakku sind 75% SoH die Grenze. Bisher hat es m.W. noch kaum Tausche gegeben, und Jede hatte ohne Probleme ihren Akku getauscht bekommen.

Und zur Idee, Röno könnte einen Mistakku einbauen: Suuuper Idee! Manche glauben, Röno hätte Lust, alle halbe Jahre einen Akku einzubauen. Vom Imageverlust ganz abgesehen. Der wird doch schon durch die dunklen Mutmaßungen hier bewirkt...

Ich hab zwar nur etwas über 20.000 km im Jahr, finde die Zoe aber trotz meiner 1,89 (und Sitzriese) äußerst bequem. Ist aber immer subjektiv...
Zuletzt geändert von Alex1 am Do 22. Feb 2018, 16:31, insgesamt 2-mal geändert.
Herzliche Grüße
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