Zu schön um wahr zu sein?

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Zu schön um wahr zu sein?

Beitragvon Spürmeise » Do 10. Mär 2016, 11:42

"Dem Vernehmen nach will die Regierung die Nutzung von E-Autos für Berufspendler erleichtern. So soll es eine Ausnahmeregelung geben, die dazu führt, dass der Arbeitgeber seinen Beschäftigten Strom an Zapfsäulen unentgeltlich zur Verfügung stellen kann. Der Gratisstrom soll steuerrechtlich nicht als geldwerter Vorteil eingestuft werden. Nach den Steuerregeln müssen Arbeitnehmer den kostenlosen Strom als Einkommensbestandteil versteuern.

Außerdem soll der Absatz von Elektroautos durch Erleichterungen im Bau-, Miet- und Wohnungseigentumsrecht gefördert werden. Mieter von Stellplätzen und Wohnungseigentümer, zu deren Immobilie ein Stellplatz gehört, benötigen zur Einrichtung eines privaten Netzanschlusses in der Regel die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft. Um diese Hindernisse zu beseitigen, soll es in Zukunft Privilegien zur Installation privater Ladepunkte geben. Die Regierung denkt auch daran, elektrische Anschlüsse für Elektrofahrzeuge bei Neubauten generell vorzuschreiben."


http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.foerderung-von-elektroautos-berlin-plant-privilegien-fuer-e-autos.ec68bd8b-18f1-4641-bfff-7c0b8c9d3d7c.html
Spürmeise
 

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Beitragvon HubertB » Do 10. Mär 2016, 12:44

Das wäre endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Das ist doch das was wir von der Politik erwarten, nämlich die Rahmenbedingungen zu schaffen.
Viel besser als jede Fördergießkanne.
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Re: Zu schön um wahr zu sein?

Beitragvon spark-ed » Do 10. Mär 2016, 21:18

Woher soll dieser Vorschlag gekommen sein? Das wäre ja mal etwas Sinnvolles und auch noch einfach umzusetzen
(und das macht eine Realisierung schon sehr unwahrscheinlich :? )

Gerade noch hat Smart Chefin Winkler zu der Frage, wieviele Daimlermitarbeiter Elektro-Smart fahren folgendes bemerkt:
"[...] Verbessern könnte man die Geschichte mit dem Laden auf dem Firmengelände. Wenn ein Mitarbeiter kostenfrei seinen E-Smart bei uns betanken kann, gilt das als geldwerter Vorteil, den er dann allerdings versteuern muss. Dieser bürokratische Aufwand ist wenig hilfreich, wenn man bei der Elektromobilität voran gehen will"
Quelle: WiWo.de
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