Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon sigma2 » Di 15. Mär 2016, 09:10

Norwegen will Benzin- und Dieselautos ab 2025 verbieten. Muss allerdings noch durchs Parlament, aber das wäre so was von geil.

http://dmm.travel/news/geschaeftswagen/artikel/lesen/2016/03/norwegen-verbietet-benziner-und-diesel-74317/
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Beitragvon eSmart » Di 15. Mär 2016, 09:14

2025...Tippfehler

E-Autos sind aber selbst in ein paar Jahren noch kein 100%iger Ersatz für alle Verbrenner. Es ist wie bei der Glühlampe, das EU Verbot war nicht hilfreich. Engergiesparlampen als Leuchtstoff, oder LED sind auch kein vollwertiger Ersatz.
Preis, Leistung, Haltbarkeit, Lichtfarbe, alles immer noch unterhalb der Glühbirne

Verbote sind der falsche Weg
Es müssen Anreize her so das der Kunde von selbst wechselt. Alles andere ist teure Diktatur mit technischen Nachteilen.
Der Industrie muß man mal auf die Sprünge helfen vernünftige Produkte anzubieten, aber auch hier nicht mit Förderung in Form von Bargeld.

EDIT:
Ein Tipp für die Regierung
Fördert doch E-Autos einfach indem die Stromsteuer gesenkt wird. Das sorgt dafür das die Hersteller das E-Auto mit 100.000km kostenlosem Strom verkaufen können. Denn ohne Steuer kosten 100.000km Strom bloß ca. 500€. Das ist ein Verkaufsargument und sorgt dafür das die Hersteller sich endlich mal um ein dichtes Netz von Ladestationen bemühen.
Abrechnung über Kundenkarte, kein Problem.
Dann haben wir in 10 Jahren vieeeele E-Flitzer. Fehlt nur noch jemand der die Dinger auch in Stückzahlen herstellt.
Smart ed >50.000km elektrisch unterwegs
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Großstadtfahrer » Di 15. Mär 2016, 09:34

In Norwegen gelten dann aber auch Hybride als Elektroautos ;-)
Gruß
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon E03 » Di 15. Mär 2016, 11:18

Finde ich gut, daß das langfristig (ok, kaum 500 Wochen) angekündigt wird, können sich alle Beteiligten darauf einstellen. Ich bin mir sicher, daß bis dahin auch andere Fahrzeuge neben Kleinwagen und Luxuskarossen einschließlich brauchbarem Ladenetz verfügbar sein werden.
:) 2014er e-Golf seit Oktober 2015 :)
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Nik » Di 15. Mär 2016, 11:55

es ist jedenfalls konsequent!

Dann bekommen deutsche Touristen eine Vorstellung von Reichweitenangst. Gibt ja dann auch keine Tankstellen mehr in Norwegen :lol:
Gruß Nik
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Elektrobernd » Di 22. Mär 2016, 17:46

Ich finde die Idee des Verbotes von Verbrennern gut.
Aber kosequent wäre dann auch ein Förderstopp von Erdöl und Erdgas in Norwegen!
:ugeek: :ugeek: :ugeek:
Davon leben die Norweger ganz gut, glaube ich! 8-)
Man geht hier schließlich ein globales Problem an, da wäre das nur kosequent!!

...da wäre ich mal auf die Reaktion der restlichen Welt gespannt!
Sicher hoch interessant: Förderstopp aus Umweltschutzgründen!
Grüße aus dem schönen Schwerte an der Ruhr
Bernd 8-)

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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Klebaer » Mi 23. Mär 2016, 08:28

Ich bin mit den Umweltauswirkungen der Norwegischen Erölproduktion nicht vertraut, bin aber ziemlich sicher, dass der Umwelt kein Gefallen getan wird, wenn dafür in Alaska Teersand, Tiefwasserbohrungen, Fraking wieder aktraktiv wird.
Nissan Leaf Acenta Baujahr 2014 :D
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Karlsson » Mi 23. Mär 2016, 09:05

Der Titel irreführend, da es nur um Neuwagen geht.
Die 2024 verkauften Verbrenner sind zum Teil auch 2044 noch auf der Straße.

Und wahrscheinlich wird es wieder Importe von Gebrauchten geben.
Dann lässt Kia hier den Benzin Soul zu, um ihn weiter als gebrauchten nach Norwegen zu verkaufen.
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Alex1 » Do 24. Mär 2016, 11:32

Stromsteuer senken? Das wäre zwar richtig, würde aber keinen einzigen Hund vor dem Ofen hervorlocken. Sprit ist viel teurer pro km, trotzdem kauft fast niemand spritsparende Autos. Der Flottenverbrauch muss folglich per Gesetz gesenkt werden.

Eine Kaufprämie wäre die bei Weitem wirksamste Methode. Hat man doch auch bei der Abwrackprämie gesehen. Und sieht man überall im Ausland. In Wirklichkeit polemisieren nur die deutschen Autobauer dagegen, weil ihre Produkte dann nicht gekauft würden, sondern die der Konkurrenz.

Wer sich einen i3 oder Daimler BEV oder gar Tesla leisten kann, den juckt die Förderung überhaupt nicht. Für einen Zoe-, Leaf-, Ioniq- oder gar iMiev-Käufer ist das allerdings ein großer Batzen.

Das "Argument", dass die Prämie eh nur Leute mitnehmen würden, die eh ein eMobil gekauft hätten, ist einfach widersinnig und völlig an den Haaren herbeigezogen. Es ist nur eine weitere Etappe der Neiddebatte.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Norwegen macht Ernst: Verbot von Benzin- und Dieselautos

Beitragvon Vanellus » Do 24. Mär 2016, 11:50

Alex1 hat geschrieben:
Sprit ist viel teurer pro km, trotzdem kauft fast niemand spritsparende Autos.


Das ist zur Zeit leider nicht so. Ich fahre zur Zeit dienstlich gelegentlich einen A3 Diesel, den ich regelmäßig mit deutlich unter 5 l/100 km abliefere. Das sind immer unter 4,50 € Treibstoffkosten/100 km.
Mit der Zoe brauche ich (inc. Ladeverluste zur Zeit rund 18-20 kWh/100 km. Wenn ich Zuhause lade zahle ich 4,68 € bis 5,20 €/100 km. Wenn ich an einer RWE-Säule extern lade für 35 ct/kWh sind das im Durchschnitt 6,65 €/100 km.
Wenn ich an einer der neuen Triple-Lader von Clever in Norddeutschland lade mit einer 45 kwh-PrePaid -Karte zahle ich für 19 kWh für 100 km 21,11 € (in Worten: einundzwanzig Euro elf)!
Einen Diesel mit so hohen Kosten gibt es, glaube ich, nicht im Pkw-Bereich. Bei Benzinern entspräche das 18 l/100 km!
Zoe Zen seit 10.7.2013, perlmuttweiß
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