Hands-On-Erlebnisse schaffen

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon rollo.martins » So 6. Jul 2014, 09:34

Hallo allerseits

Ich bin eben auf die Idee gekommen, als ich das xte Posting von einer Studentin las, die eine Studie zur Elektromobilität schreiben will.

Elektromobilität verbreitet man mit Hands-On-Erlebnissen, nicht mit Studien.

Eigentlich müssten wir uns überlegen, wie wir solche Hands-On-Erlebnisse schaffen könnten. Nicht an abgeschlossenen Veranstaltungen, wo solche wie wir andere E-Autos testen. Nicht diese Kolonnen, wo wir zu Hunderten durch Städte fahren. Sondern Gelegenheiten, wo die Leute einsteigen und rumfahren können. An Messen für Otto Normalverbraucher zum Beispiel. Da stehen die Autos in der Regel auch nur rum. Anstatt dass man rumfahren und sie ausprobieren könnte.

Denke einige von uns hätten doch Spass daran, sich bei solchen Gelegenheiten als erfahrene Begleitfahrer zur Verfügung zu stellen. Und ganz so wenige sind wir ja nicht mehr.

Braucht es noch die Fahrzeuge.

Hat jemand sowas schon mal gemacht?

Gruss R.
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Beitragvon eDEVIL » So 6. Jul 2014, 11:47

Auf Messen stören oft die langen Wartezeiten. Das machen dann nur Leute, die schon "richtig heiß drauf" sind.
Habe es selbst auf der AMI aufgegeben, da mir das zu lange gedauert hätte.

Elektroauto-Fahrten kann man auch gut auf Lifestyle-Veranstaltungen aller art unter bringen. ich denke das mal vor allem auch Menschen begeistern kann, die nicht gerade "Autofreaks" sind.

Würde mich als Begleitfahrer zur Verfügung stellen, wenn jemand soetwas auf die Beine stellt.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon rollo.martins » So 6. Jul 2014, 14:36

Das mit den Wartezeiten sollte sich mit einem Reservationssystem eigentlich lösen lassen.

Was verstehst du unter einer Livestileveranstaltung?
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon TeeKay » Mo 7. Jul 2014, 12:18

Tja, solange es nichtmal Tesla auf die Reihe bringt, Probefahrten unters Volk zu streuen, wird das wohl nichts. Bei der eTour Berlin-Brandenburg kamen sie mit einem einzigen Model S. Das war zwar in Beelitz umringt von Interessenten, aber fahren war nicht drin.

Bei aller Liebe wüsste ich nicht, weshalb ich den Job der Autohersteller machen und mein Fahrzeug für diverse Probefahrten bei Messen und Veranstaltungen mit entspechend größeren Risiken und Verschleiß zur Verfügung stellen sollte. Es reicht schon, dass wir die Beratung großteils übernehmen müssen, weil von den Verkäufern keiner Ahnung hat. Aber auch noch die teuren Probefahrten zu übernehmen, auf dass dann der Hersteller den doppelten Verkaufspreis ohne eigenen Aufwand abgreift... ist nicht drin.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon eDEVIL » Mo 7. Jul 2014, 12:38

TeeKay hat geschrieben:
Bei aller Liebe wüsste ich nicht, weshalb ich den Job der Autohersteller machen und mein Fahrzeug für diverse Probefahrten bei Messen und Veranstaltungen mit entspechend größeren Risiken und Verschleiß zur Verfügung stellen sollte.

Mein Angebot bezog sich nur auf das mitfahren. Mein Auto würde ich dafür nicht zur Verfügung stellen. Da kann höchstens mal jemand Beifahrer sein.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon Elektrolurch » Mo 7. Jul 2014, 18:04

Also unser Biohof(laden) um die Ecke macht jährlich ein Hoffest. Beim Einkaufen wurde ich neulich von den Ladenbesitzern gefragt ob ich da nicht meine ZOE hinstellen und Ansprechpartner für Interessierte sein könnte. Hab sofort zugesagt.

Gegen ein paar Runden Probefahrten mit meiner ZOE habe ich auch nichts, wenn ich dabei sitze. Ich meine, hey, ich bin praktisch bereit, privat ins 43kW Ladenetz zu investieren, da jucken mich doch die paar km nicht, die ich andere probefahren lasse.

Ich bin sicher, dass ich mit dieser Aktion beim Hoffest einige Leute aus einer potenziell aufgeschlossenen Zielgruppe für's elektrische Fahren begeistern kann.

Ja, es wäre eigentlich der Job der Hersteller und Händler. Genau wie übrigens das Errichten eines 43kW AC Schnellladenetzes ein Renault-Projekt sein müsste. Aber wir sehen ja, dass das nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Dann nehmen wir das halt selbst in die Hand. Wollen wir die Elektromobilität in der Gesellschaft etablieren? Ja! Dann: Scheißen, oder runter vom Pott. ;)
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon eDEVIL » Mo 7. Jul 2014, 19:35

Die Kilometer sind es ja, nicht, aber wenn es blöd läuft und es passiert etwas, ist Ärger vorprogrammiert.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon Nichtraucher » Mo 7. Jul 2014, 20:06

Bei Veranstaltungen in der Region machen wir das öfters.
Passieren kann dabei natürlich mal was. Ist halt Betriebsrisiko.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon rollo.martins » Mo 7. Jul 2014, 20:15

In Zürich gibt's 17 Elektrofahrzeuge von eMotion. Die sind versichert für Schäden durch Drittfahrer. Eigentlich könnte man die nutzen.
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Re: Hands-On-Erlebnisse schaffen

Beitragvon eCar » Mo 7. Jul 2014, 21:21

Die ersten Autohersteller gehen doch bereits in die richtige Richtung:
http://emobility.volkswagen.de/de/de/pr ... rifiedtour
http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen ... hrten.html

Wenn ich meinen e-Golf habe, werde ich gerne jeden e-Mobilitäts-Interessierten mal mitfahren lassen. Ich werde jedoch nicht aktiv auf wildfremde Leute zugehen und außerhalb des privaten Umfeldes lasse ich auch niemanden mit meinem Auto fahren.

Gruß
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