Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Chauswe » Fr 3. Mär 2017, 10:16

86899 Landsberg am Lech ist auch seit geraumer Zeit dabei: eine Stunde kostenfrei in der Innenstadt parken mit Parkscheibe.

Aber Achtung: was macht man, wenn man bspw. 2 Stunden parken will? Ja, man könnte die Parkscheibe nutzen und einen Parkschein für eine Stunde kaufen. Klingt plausibel, bringt einem aber eine Verwarnung i.H.v. 15 Euro ein.

Aussage der örtlichen Verkehrsbehörde: "Da müssen Sie nach einer Stunde wiederkommen und dann den Parkschein lösen. Anders kann die Überwachung nicht sichergestellt werden."

Und ich dachte, Schilda wäre weit entfernt von uns... :evil:
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon cybercop2001 » Fr 3. Mär 2017, 16:58

Kiel hat seine Regelungen angepasst (ab 01.03.17):

- Plakette (5 € für 3 Jahre) kann bei CO2 Ausstoß bis 100g/km (vorher 120g/km) erworben werden
- Elektrofahrzeuge brauchen keine Plakette, Nachweis über E-Kennzeichen

https://www.kiel.de/rathaus/service/_le ... d=10271561
Hyundai Ioniq Electric Premium Phantom Black 04/2017
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon txma » Fr 17. Mär 2017, 11:39

Nachdem die Information auf der Website der Stadt Sindelfingen noch auf den Badarf eines speziellen Parkausweises hingewiesen hat, habe ich per Mail direkt nachgefragt und folgende Antwort bekommen:

"Im Rahmen der Unterstützung durch die Stadt fördern wir durch Verzicht auf die Parkgebühr auf den oberirdischen Flächen. Seit Einführung des E-Kennzeichens reicht dieses als eindeutige Erkennung aus, Sie benötigen also keinen Parkausweis."

E-Kennzeichen genügt also :thumb:
BMW i3 (94Ah) eDrive Protonic Blue mit "fast allem" seit 08.06.17
NRGkick 32A an CEE 32A als Ladeeinrichtung in der heimischen Garage
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon jebjeb » Do 23. Mär 2017, 20:44

Landau in der Pfalz bietet auf dem (gesamten) alten Meßplatz kostenloses parken für Elektrotautos an (zusätzlich zum kostenlosen Laden an der Ladesäule).

http://www.landau.de/index.php?object=t ... 815.6797.1
Sonnige Grüße
Jo
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon fpk » So 2. Apr 2017, 07:11

Moin,

ist dies eigendlich die einzigste wirkliche Übersicht im Netz?

Ich kann noch folgende Städte beisteuern:

Dortmund (freies Parken auf bestimmten Parkplätzen, Test Busspuren): https://www.dortmund.de/de/leben_in_dor ... nid=466791

Neheim (freies Parken auf bestimmten Parkplätzen) https://www.arnsberg.de/klima/co2-parken.php
Passat Variant GTE
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon chrissy » Do 13. Apr 2017, 17:42

82362 Weilheim ist jetzt auch dabei!!!

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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon markusj » Mi 19. Apr 2017, 07:26

Hallo zusammen,

hier eine lustige Geschichte zum Umgang der Stadt Mülheim an der Ruhr mit der Elektromobilität: Ich besitze einen SAM und einen Stromos, die ich beide möglichst mit dem Strom meiner PV-Dachanlage (5,25 kWh) lade. Ein Fahrzeug kann ich neben dem Haus laden, das andere muss auf meinem privaten Stellplatz hinter dem Haus warten, der durch einen öffentlichen Fußweg und einen Grünstreifen vom Grundstück getrennt ist. Auf Anfrage und mehrmonatige Wartezeit teilte mir die Stadt mit, dass ich für die Verlegung eines Kabelkanals zur Nutzung des eigenen PV-Stroms unter der öffentlichen Fläche eine Baugenehmigung beantragen und eine jährliche Miete für die Nutzung zahlen muss. Die Mietkosten entsprechen beim SAM einer Fahrstrecke von 5300 km! Alternativ könne ich ja eine selbstaufrollende Kabeltrommel verwenden - mit Stolperschutz.
Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um eine Schnellladelösung, sondern nur um eine 230 V/16A Steckdose! In unserer Siedlung ist eine solche Aussage das Todesurteil für viele E-Auto-Interessenten.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt eine Stadtverwaltung, die sich nicht hinter Bürokratie versteckt und anwenderfreundliche Lösungen anbietet?
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon e-do » Do 20. Apr 2017, 11:11

markusj hat geschrieben:
Hallo zusammen,

hier eine lustige Geschichte zum Umgang der Stadt Mülheim an der Ruhr mit der Elektromobilität: Ich besitze einen SAM und einen Stromos, die ich beide möglichst mit dem Strom meiner PV-Dachanlage (5,25 kWh) lade. Ein Fahrzeug kann ich neben dem Haus laden, das andere muss auf meinem privaten Stellplatz hinter dem Haus warten, der durch einen öffentlichen Fußweg und einen Grünstreifen vom Grundstück getrennt ist. Auf Anfrage und mehrmonatige Wartezeit teilte mir die Stadt mit, dass ich für die Verlegung eines Kabelkanals zur Nutzung des eigenen PV-Stroms unter der öffentlichen Fläche eine Baugenehmigung beantragen und eine jährliche Miete für die Nutzung zahlen muss. Die Mietkosten entsprechen beim SAM einer Fahrstrecke von 5300 km! Alternativ könne ich ja eine selbstaufrollende Kabeltrommel verwenden - mit Stolperschutz.
Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um eine Schnellladelösung, sondern nur um eine 230 V/16A Steckdose! In unserer Siedlung ist eine solche Aussage das Todesurteil für viele E-Auto-Interessenten.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt eine Stadtverwaltung, die sich nicht hinter Bürokratie versteckt und anwenderfreundliche Lösungen anbietet?


Das Problem ist nicht die Verwaltung, sondern die nationale/europäische Gesetzgebung. Solange man auf privaten Fläche bleibt, ist alles schön. Sobald man aber eine öffentliche Fläche über-/unterquert, ist das Problem da. Nicht nur bei Privatleuten. Auch für Unternehmen. In Deutschland hat alles seine Ordnung.
Vielleicht einmal bei dem Dortmunder Projekt "SyncFuel" reinschauen. Die testen gerade einen neuen, sehr interessanten Ansatz.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Ludego » Di 16. Mai 2017, 11:22

Kleines update

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan ... n-100.html
Kosteneloses Parken in Wipperfuerth

http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buerg ... index.html
Kostenloses Parken in Bonn

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.6565532
Kostenloses Parken in Neuss
Wichtig ist ihm der Hinweis, dass kostenlos nicht mit unendlich verwechselt wird. "Die Höchstparkdauer beträgt drei Stunden", sagt er. Die Fahrer von E-Autos müssen zum Nachweis eine Parkscheibe auslegen.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Havoc » Mo 12. Jun 2017, 10:11

Wangen im Allägu (4h HPD)
sowie
Lindenberg im Allgäu (2h HPD)

mit Parkscheibe bis Höchstparkdauer frei.
Der Einäugige ist unter den Blinden der König.

Zoe Q210 (EZ 11/15) seit 06/17
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