Langstreckenerfahrung eGolf

Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon gtdpower » Do 28. Mai 2015, 06:41

Hallo zusammen,

letztes Wochenende hatte ich das Vergnügen, den Golf auf Langstrecke zu testen. Wir sind von Stuttgart nach Berlin gefahren an einem Tag.
Resultat:
Wenn man sich auf die Infrastruktur verlassen könnte, wäre die Reise mit dem eGolf sehr entspannt... :cry:
mir ist besonders aufgefallen, dass sich auf Langstrecke die Fehlende Kühlung des Akkus bemerkbar macht. Die ersten 2 CCS-Ladungen gingen sehr schnell, aber bei den letzten drei hat man gemerkt, dass es nicht mehr mit der maximal möglichen Leistung geladen wird. Der Akku war eigentlich fast immer ähnlich leer. Deshalb vermute ich, dass entweder der Golf die Ladeleistung begrenzt, wenn mehrmals CCS geladen wird, oder dass einfach die Akkutemperatur zu hoch ist, um noch einigermaßen schnell zu laden.

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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon che70 » Do 28. Mai 2015, 07:52

Erzähle gerne mehr ;)
Wie lang waren die Abstände zwischen den Ladestopps?
Wie schnell bist Du gefahren?
Wie viel Restreichweite hattest Du falls eine Ladesäule nicht funktioniert hätte?
Und wo konnte man sich nicht auf die Infrastruktur verlassen?

Ich fahre übernächste Woche von Wolfsburg nach München und bin über jede Info dankbar, insbesondere wenn sie mir hilft nicht zu stranden. Ich plane auf längeren Etappen (>100 km) mich im Eco Modus hinter Fernbusse zu hängen. Die fahren recht konstant 100 km/h und dahinter stört man die anderen Verkehrsteilnehmer nicht.
Servus, Christian

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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon gtdpower » Do 28. Mai 2015, 08:26

Hinzus bin ich immer nach Laune und Gefühl gefahren was dann doch manchmal zum Zittern geführt hat :-) Da war dann auch mal 140km/h drin.
Zurück bin ich dann immer 110 km/h ACC gefahren. Das war ok. Jedoch darf man den Höhenunterschied nicht vernachlässigen, nur pauschal auf die km zu schauen funktioniert nicht. Auch muss man das Wetter berücksichtigen. Auf der Rückfahrt hat es zum teil stark geregnet und der Verbrauch ging durch die Wasserverdrängung nach oben.
Zum Thema Infrastruktur:
Die CCS-Station in Linthe von RWE hat schon seit längerer Zeit ein schwarzes Display und keiner kümmert sich darum. Wenn man weiß welche Tasten man drücken muss, geht sie trotzdem.
Die CCS-Station in Schkeuditz hat auf der Hinreise wunderbar funktioniert, auf der Rückreise hat sie Störung angezeigt. Wir hatten da eine Restreichweite von 15km. Der Service kann nichts anderes machen als die Meldung aufnehmen, kein Ferndiagnose... Zum Glück ist das in der von Leipzig gewesen. Wir hatten dann über AC ein wenig nachgeladen und sind dann zum BMW-Werk gefahren (20km).
Meine Abstände waren: 101, 110, 116, 73, 70, 103 km. Wobei die längste auch den größten Höhenunterschied hatte. Da war dann am Schluss schleichen hinter LKW angesagt.
Tipp: Die Ladessäulen von Elektromobilität verbindet am besten mit der Plugsurfing-App. Das ist dann relativ günstig und nicht Zeitabhängig.
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon Maverick78 » Do 28. Mai 2015, 12:47

120-130km/h war zumindest im Winter zu Schnell für die Etappe Wolfsburg -> Nürnberg. Da gingen max 90km. Wenn du jeden 2. Lader an der A9 ansteuern willst ist max Tempo 110 angesagt.
Mein Tip:
Fahre an der A9 trotzdem jeden Lader an und lade nach. Die Zuverlässigkeit der Efacec Lader ist nicht sehr gut und du kannst dann im Notfall einen ausgefallen überspringen.
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon Vollthrottle » Do 28. Mai 2015, 13:17

@gtdpower: Sicher, dass deine letzten 3 Ladungen nicht an 20kw CCS waren?
UNU von UNU-Motors seit 12/2014 2,9 kWh/100km
---
Vorsicht, Realo.
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon gtdpower » Do 28. Mai 2015, 13:22

Alle bis auf Dinkelsbühl (30kw) waren 50kw-Lader
Hier die Planung:
http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/137323/
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon JürgenP » Do 28. Mai 2015, 22:46

gtdpower hat geschrieben:
... Auch muss man das Wetter berücksichtigen. Auf der Rückfahrt hat es zum teil stark geregnet und der Verbrauch ging durch die Wasserverdrängung nach oben.
...

Die Wasserverdrängung ist der eine Effekt, der andere ist, dass der Wischermotor halt ein Stromfresser par excellence ist. Wenn Du langsam fährst und das Wasser auf der Fahrbahn weniger eine Rolle spielt, dann brauchst Du länger und der Wischer läuft länger => nix gewonnen :(
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon Hasi16 » Fr 29. Mai 2015, 07:32

Ein Wischermotor mit einem Verbrauch von 0,1 - 0,2 kWh merkst du im Verbrauch? Respekt! :lol:

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon tom » Fr 29. Mai 2015, 08:31

"0,1 - 0,2 kWh" pro was? Oder meinst Du einfach kW?
Wallboxen, mobile Lader, Ladekabel und Zubehör in unserem
umfangreichen Onlineshop unter: http://www.schnellladen.ch

Schnelllade-Infrastruktur-Blog: http://www.schnellladen.ch/blog
tom
 
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Re: Langstreckenerfahrung eGolf

Beitragvon Hasi16 » Fr 29. Mai 2015, 08:41

Pro Stunde, der das h.

Viele Grüße
Hasi16
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