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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon e-Stations.de » Mo 16. Mär 2015, 17:42

@Eagle_86:
Aus Köln? Du warst an den gleichen CCS-Ladestationen wie wir mit dem i3 und einem e-Up, nur dass bei uns in Bergheim umgeparkt wurde und bei BMW in Bonn zumindest mit dem eUp was frei war. Als wir mit dem i3 da waren, war die Station von privaten i3 gut frequentiert. Die VW Station in Bonn war aber ohne Poller auch sonntags frei zugänglich?!

Hier unser Bericht zum i3: http://blog.e-stations.de/2015/fazit-zum-testwochenende-mit-dem-bmw-i3/
Und zur CCS Ladung mit dem e-Up: http://blog.e-stations.de/2015/ccs-dc-schnellladung-mit-dem-vw-e-up/
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon prophyta » So 22. Mär 2015, 16:55

hallo alle zusammen.

Hat von euch jemand eine ungefähre Zeitdauer für das Laden an einer 22 kw Säule.
Der Akku wird bei der Ankunft halb Voll sein und soll gerne bis 95 % laden.
Es geht um die reine Ladezeit, nicht um Verzögerungen weil besetzt oder so. ;)
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Eagle_86 » So 22. Mär 2015, 18:03

Rechne mal mit 4 Stunden, er lädt ja nur mit 3,7 kW. Ich habe letzte Woche an einer 22 kW Säule von etwa 50% auf 100% geladen und er hat 4,5 Stunden gebraucht.
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon e-golfer » So 22. Mär 2015, 19:27

prophyta hat geschrieben:
hallo alle zusammen.

Hat von euch jemand eine ungefähre Zeitdauer für das Laden an einer 22 kw Säule.
Der Akku wird bei der Ankunft halb Voll sein und soll gerne bis 95 % laden.
Es geht um die reine Ladezeit, nicht um Verzögerungen weil besetzt oder so. ;)

AC doer DC? Also Typ 2 oder CCS?
50% bis 95% sind entweder von 12kWh auf 23kWh (bei 24,2kWh Kapa) oder von 10,6kWh auf 20.1kWh (bei 21,2kWh Netto Kapa)
Mal sind es 10kWh mal 11kWh. 11kWh/3,6kW (AC) sind 3h, 11kWh/22kW sind 30 Minuten CCS.
Gruß
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Eagle_86 » Di 7. Apr 2015, 17:56

e-Stations.de hat geschrieben:
Die VW Station in Bonn war aber ohne Poller auch sonntags frei zugänglich?!


Heute war ich nochmal auf der Durchfahrt am späten Nachmittag beim VW-Händler in Bonn, wo die CCS Ladesäule steht. Wie gehabt standen wieder zwei Verbrenner davor, einer davon ohne Kennzeichen. Mit dem kurzen Kabel dort gibts auch keine andere Möglichkeit zu laden, außer dass diese Parkplätze frei sind. Ich hatte Zeit, stellte den e-Golf hungrig auf einen anderen Platz und ging mal in den Verkauftsraum um zu erfragen, wie eigentlich die Philosophie des Betreibers der Ladesäule zum laden von Fremdfahrzeugen aussieht. Folgende Informationen bekam ich vom Verkaufsleiter:

Man wolle natürlich wissen, wer an der von ihnen betriebenen Säule laden möchte. Daher solle man sich am besten vorher anmelden und das geht natürlich auch nur während der Öffnungszeiten des Autohauses. Die Säule stehe ja schließlich auch auf Privatgelände und da könne man ja nach Ladenschluss sowieso nicht hinfahren. (Kann man schon, die Poller, die den Parkplatz beschränken, stehen ja gerade weit genug auseinander).
Auf meine Frage, von wem denn die Säule bezahlt sei, ob die nicht irgendwie gefördert wurde, antwortete er mir ausweichend, dass die Säule von der Geschäftsgruppe (Fleischhauer) aufgestellt wurde. Wer sie bezahlt hat weiß ich nicht. Er wies mich aber darauf hin, dass ich ja an einer Tankstelle auch nicht einfach hinfahren und auftanken könne, ohne jemandem bescheid zu geben...

Ich muss also feststellen, dass Kundenorientierung bei dieser Geschäftsgruppe kein Qualitätsziel ist. Mehr noch frage ich mich, und diese Frage fand ich zu dreist ihn direkt zu fragen, warum die CCS Säule überhaupt da steht? Für die zwei E-Autos, die das Autohaus vielleicht mal verkauft hat, weil die Kunden sich nicht so schnell haben vergraulen lassen, lohnt es sich ja nicht. Der, der sich ein neues Auto gekauft hat, will ja auch nicht nur während der Öffnungszeiten kommen um sich andere neue Autos anzugucken.
Ich würde ja zur Not auch für den Strom zahlen, das Geld ist gerade noch übrig nachdem ich mir das Auto leisten konnte. Aber es wird ja gar nicht gegen Bezahlung angeboten.
Ich blieb natürlich freundlich und respektiere die Meinung des Betreibers, wenn er selbst die paar Euro für den Strom im Jahr nicht aufbringen kann, um Kunden zu locken. Verstehen kann ich es aber nicht. Ich komme nur zu dem Schluss, dass auch dieser Betreiber betriebsblind ist.

Da mein Auto noch voll genug war, fuhr ich eben ohne Ladung nach Hause, bei BMW nebenan war diesmal auch alles von i3 belegt, wo aber immerhin einer sogar am Kabel hing.
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Tika » Di 7. Apr 2015, 19:41

Eagle_86 hat geschrieben:
Ich komme nur zu dem Schluss, dass auch dieser Betreiber betriebsblind ist.

Das ist sehr, sehr schade. Gibt es vielleicht bei VW irgendeine übergeordnete Stelle, die sich um solche Fragen kümmert und der man mal Bescheid stoßen kann? Nicht, dass die einfach nur aus Unkenntnis zu völlig falschen Schlussfolgerungen kommen - und gar nicht wissen, dass der Grund, warum die teuren CCS Säulen nicht genutzt werden, reine Verhinderungstaktik der lokalen Betreiber ist.
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon MichaRZ » Di 7. Apr 2015, 19:59

Vanellus hat geschrieben:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Händler sowohl die Hardware, den Anschluss als auch den verbrauchten Strom zahlen. Sie bauen sich zähneknirschend solch ein Dings dahin und schließen es nach Betriebsschluss ab, ganz selbstverständlich.

Eagle_86 hat geschrieben:
Auf meine Frage, von wem denn die Säule bezahlt sei, ob die nicht irgendwie gefördert wurde, antwortete er mir ausweichend, dass die Säule von der Geschäftsgruppe (Fleischhauer) aufgestellt wurde. Wer sie bezahlt hat weiß ich nicht.

Ich gehe eigentlich davon aus, dass diese Säulen immer mit Fördergeldern bezahlt oder zumindest bezuschusst werden. Gerade die hier genannten Beispiele zeigen doch, dass kaum ein Autohaus ein ernsthaftes Interesse an Ladeinfrastruktur hat - warum sollten die sich auch noch auf eigene Kosten eine Säule hinstellen?

@Vanellus: gerade die großartige Säule beim Autohaus Riemer in Mölln ist tatsächlich eine öffentliche Ladestation der Vereinigte Stadtwerke GmbH! Die Säule wurde laut eigenen Angaben im April 2012 eröffnet. Bis Ende letzten Jahres gab es keine Hinweise auf den Webseiten von Riemer oder den Stadtwerken, natürlich auch kein Eintrag in Ladeverzeichnissen. Zudem ist an der Mennekes-Säule kein Hinweis auf die Stadtwerke oder ein öffentliches Engagement zu finden. Meine Anfragen nach der Verwendung von Fördergeldern wurden nicht beantwortet... soll hier vielleicht der Öffentlichkeit besser nicht erzählt werden, was mit öffentlichem Geld passiert?
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Vanellus » Di 7. Apr 2015, 21:11

Hallo MichaRZ,
ich weiß es natürlich nicht mit letzter Sicherheit, ob die Säule ausschließlich vom Autohaus in Mölln bezahlt wurde oder ob die Vereinigten Stadtwerke da etwas zugelegt haben haben.
Welche Stelle stellt denn Fördergelder für Ladesäulen zur Verfügung? Ich kenne keine.
Ich kann aber bei Gelegenheit bei denen nachfragen. Hatte vor rund einem Jahr mal email-Kontakt, weil es ja im gesamten Einzugsbereich der Vereinigten Stadtwerke (Ratzeburg/Mölln/Bad Oldesloe) keine 24/7 Säule gibt. Dabei fahre ich gelegentlich nach Ratzeburg oder in die Schaalseeregion. Kann man als Nicht-Tesla-Fahrer aber nur mit scharfem Blich auf die verbleibende Reichweite machen. Dabei ist das eine herausragende Tourismus-Region.
Die nächsten 24/7 erreichbaren Ladesäulen (22 kW) sind in Geesthacht, Wentorf oder Timmendorfer Strand/Scharbeutz.

Ich gehe davon aus, dass die Autohäuser, die E-Autos verkaufen wollen, genötigt werden sich eine Säule anzuschaffen, auf eigene Kosten. Die sehen das dann wie eine Hebebühne an - ungeliebt aber notwendig. Wie soll man den Vorführer sonst aufladen? Und natürlich stellt man dieses Ausstattungsteil maximal während der Arbeitszeit der Öffentlichkeit zur Verfügung. Aber doch nicht, wenn niemand da ist, der aufpasst! So in Mölln und in Kiel.
Und die Tourismusleute kommen in der Mehrzahl (Teile des Kreises NF ausgenommen) nicht darauf, dass das eine prima Gelegenheit zur Image-Schärfung und Kundenbindung und -anlockung wäre. Nicht im Raum Mölln/Ratzeburg und nicht auf Fehmarn, Eiderstedt, Büsum ...
Gruß
Reinhard
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Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Maverick78 » Di 7. Apr 2015, 21:26

Vanellus hat geschrieben:
Ich gehe davon aus, dass die Autohäuser, die E-Autos verkaufen wollen, genötigt werden sich eine Säule anzuschaffen, auf eigene Kosten.


Nein VW Vorgabe ist eine Typ-2 3.7kW Säule als Pflicht.
Die CCS Säulen werden denke ich von VW bzw VW Finacial Service bezahlt und dienen der Einführung der Charge&Fuel Netzes ab August. Gefördert wurde bisher keine einzige CCS Säule, außer die bekannten an der A9.
Maverick78
 

Re: Erfahrungen mit den unterschiedlichen Lademöglichkeiten

Beitragvon Vanellus » Di 7. Apr 2015, 21:42

Wenn die CCS-Säulen von VW bzw. VW Financial Services bezahlt werden würde ich das Förderung (des Händlers) nennen.
Generell würde ich es als Förderung ansehen, wenn nicht der Betreiber sondern ein Dritter die Säule zahlt.
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