E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Buschmann » So 25. Okt 2015, 15:21

elektrostrom hat geschrieben:
@Buschmann:
Für die Zoe habe ich extra CEE 32 A installiert,
heute (2 Jahre später) sage ich "nur", denn CEE 63 A wäre möglich gewesen.

AC 22 kW Stationen sind erheblich günstiger als DC Ladestationen (CCS oder Chademo)
und deswegen auch häufiger anzutreffen.


Für CEE 32A müsste ich noch eine zusätzliche Leitung legen. Die CEE 16A hatte ich schon vor über 10 Jahren installieren lassen. Zu dem Zeitpunkt war hier gerade Baustelle und alles offen zugänglich. An E-Auto hat damals keiner gedacht. Eher an Kreissäge oder Hochdruckreiniger :=) 32A hatte ich anfangs auch für recht wichtig gehalten. Nach gut 18000 elektrischen km und 11KW in der Garage denke ich das für meine Zwecke 11KW schon gut ausreichen. 32A kommt vielleicht, wenn mein Hofelektrieker mal Langeweile hat :=)
Das VW so gegen AC-Schnelladen eingestellt ist, kann man auch als Politische Entscheidung ansehen. Bei CCS_Ladern kann man recht gut eine Monopolstellung und Abhängigkeit aufbauen. Ähnlich wie beim Benzin oder Diesel. AC-Schnellader kann man auch Zuhause oder dezentral aufbauen. Da ist die Kontrolle schon schwerer, auch was später einzuziehende Steuern angeht. Ab einem gewissen Anteil an E-Mobilen sinkt der Verbrauch an Kraftstoffen und die damit verbundenen Steuereinnahmen. Auch wenn die Abgaben auf Strom ähnlich hoch sind, man wird später noch einen zusätzlichen Schluck aus der Pulle nehmen wollen. CCS eignet sich dafür besser.



doctor_e-mobility hat geschrieben:
mlie hat geschrieben:
doctor_e-mobility hat geschrieben:
Soviel ich weiß, ist DC Laden für den privaten Bereich aufgrund der hohen Ladeleistung NICHT zulässig.


Quellen? BELEGE?

Selten so einen Unsinn gelesen. Benenne dich besser um. Du kannst gegen Münzeinwurf auch einen Tripellader vors Wohnzimmer stellen. Dein EVU verkauft dir gerne den Strom.

Es ist schade, dass VW nur einen kastrierten Lader einbaut, mit 22kW onboard wäre er für die Zielgruppe doch eher geeignet. Aber das wurde hier schon hoch und runter diskutiert und ausserdem haben das doch hochbezahlte Fachleute bei VW nach Kundenwunsch entschieden, das kann doch nicht falsch sein. :twisted:


Und woher willst du in einer privaten Garage den Strom hernehmen?
Deine Haussicherung gibt das nicht her!!!

Ich sehe da technisch kein Problem. 22KW AC sind zu Hause machbar. 11KW sowieso. DC-Laden bedeutet meiner Auffassung ja nicht DC 50KW! DC mit 11KW ist sicher auch machbar, zumal die Geräte vielleicht sogar günstiger wären. Ob das Auto 11KW AC oder 11KW DC nutzt, macht dem Hausanschluss keinen wirklichen Unterschied.
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Linksflieger » So 25. Okt 2015, 15:50

Hallo,

die Schnellademöglichkeit sehe ich für unterwegs als wichtig an, zu Hause nicht. Zu Hause reichen mir die 3,7 über die 16 A Leitung (CEE) völlig aus, das hat sich bei mehrtägigen Probefahrten mit E- Golf und E-uP mehrfach bestätigt.

Der Up war in 4 - 6 Std. mit den 3,7 "randvoll", beim Golf hat es über den "Knochen" 8 - 9 Std. gedauert, auch das hat mir locker gereicht. (ich habe mir nach der Golf-Testfahrt eine Wallbox montiert, diese stand mir dann zur uP Probefahrt schon zur Verfügung.

Und wenn das Auto vor Antritt der Fahrt klimatisiert sein soll, ist es ja eh besser das Kabel bis morgens dran zu lassen.

Grüßle,

Lifli
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Berndte » So 25. Okt 2015, 15:58

Natürlich reicht man einem 3,7kW auch aus... ja teilweise auch Schuko mit 2,3kW.
Aber für Andere schließen sich dann viele Fahrten aus, obwohl diese auch nur "um den Pudding" sind.
Mit solch einer begrenzten Lademöglichkeit ist halt nur eine Tagesreichweite von 150km möglich.
Mein Beispiel weiter oben wäre dann nicht möglich. Da nervt doch prinzipiell, wenn man das Elektroauto auch nachmittags noch nutzen könnte, weil man halt nur nochmal 50km fahren will. Jetzt auf den Verbrenner wechseln ist doch ätzend und demotivierend.
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon eCar » So 25. Okt 2015, 16:32

Das hängt halt immer vom Einsatzprofil ab. Wenn man z.B. jeden Tag am Arbeitsplatz laden kann, ist die begrenzte AC-Ladung beim e-Golf halb so wild. Dann hat das Auto nachmittags locker noch genug Ladung für 50-100 km. Je nachdem, wieviel man dann tatsächlich fährt, muss man halt über Nacht noch ein paar kWh nachladen um am nächsten Morgen wieder zur Arbeit zu kommen. Dabei spielt die Ladeleistung keine Rolle.

Anders ist es bei denen, die ausschließlich zu Hause laden möchten/können und ebenfalls einen längeren Arbeitsweg haben. Die können den e-Golf nachmittags/abends nur noch für kurze Fahrten nutzen - das würde mir auch nicht gefallen.

Was mich persönlich tatsächlich am meisten "stört", ist wie von Berndte oben geschrieben, dass man die zahlreichen kostenlosen AC-Ladesäulen für Zwischenladungen kaum nutzen kann. Da fragt man sich halt oft, ob es sich wirklich lohnt, das Auto für 1 Stunde anzuschließen.
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Torwin » So 25. Okt 2015, 17:17

Also, ich bin sehr froh, einen 22-kW-Anschluss in der Garage zu haben. Schnell für 30-40 Minuten den Smart anstöpseln, und die Batterie ist wieder voll. Es ist schon sehr praktisch, besonders wenn man unerwartet schnell wieder losfahren muss.
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon mlie » So 25. Okt 2015, 17:23

Na dann kauf dir einen Kangoo, der hat so geringe Reichweite, da nutzt du jede 3,7kW Lademöglichkeit unterwegs...

Es kommt eben immer auf das Fahrprofil an, wenn ich mit dem eNV200 Abends nach dem letzten Kunden zu Hause ankommend mit 4% SOC auf meinen Hof fahre, stöpsele ich den ein und 2 Stunden später kann ich mit meiner Frau nach Munster oder Celle zum einkaufen fahren bzw essen gehen (die fehlende Ladung für den Rückweg lade ich mit den 6,6kW an der RWESäule oder im Parkhaus Celle). Wir haben nur das Elektroauto und keinen Zweitwagen auf Verbrennerbasis, den ja jeder normale Mensch sonst nehmen würde.
Mit dem Kangoo konnten wir das nicht, der wäre um 21.30 Uhr bereit für die Fahrt nach Munster und um 0.45 Uhr bereit für die Fahrt nach Hause.
Insofern macht es schon einen Unterschied zwischen 3,7 und 6,6/7,4 kW - BMW hat das erkannt und man kann wenigstens 7,4 kW Lader ordern. VW hat's noch nicht ganz kapiert...
Immerhin bin ich die letzten 80.000km in 2,8 Jahren nur 130km dieselig gefahren. Brauchte aber auch ein paar Kompromisse und nein, ich wohne nicht in der Stadt...
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Ernesto » So 25. Okt 2015, 17:53

Habe gerade mal die EV´s verglichen,
dann bleibt ja wirklich nur der Zoe und die B-Klasse, welche beide zuhause an CEE16 mit 11KW Laden können, der Rest ausser Tesla (lasse ich mal aussen vor wegen des hohen Preises) können über CEE16 nicht mir 11KW laden.

Das ist echt entäuschend finde ich!

Der Zoe ist ja mit 11KW Ladestrom in ca 2h voll oder? So könnt ich mit leben. Auch wenn das Auto die ganze Nacht am Kabel hängt, so ist mir das zu unflexibel, falls mal irgend etwas unerwartetes kommt, kann man nicht los weil der Akku lehr ist! Das geht nicht! Mit 2h Ladezeit für Vollladung (ca150km) könnt ich leben.
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon mig » So 25. Okt 2015, 19:00

Ernesto hat geschrieben:
Habe gerade mal die EV´s verglichen,
dann bleibt ja wirklich nur der Zoe und die B-Klasse, welche beide zuhause an CEE16 mit 11KW Laden können, der Rest ausser Tesla (lasse ich mal aussen vor wegen des hohen Preises) können über CEE16 nicht mir 11KW laden.


Ich habe mich zwischen B-Klasse und e-Golf entschieden. Meine ENtscheidung fiel für den e-Golf.

Die Gründe:
1. Die B-Klasse kann zwar 11kW, ABER sie kann kein CCS. Für mich war Schnellladung mit 50kW mit CCS wichtiger als nur 11kW für unterwegs. Für längere Strecken ist 11kW nichts und zuhause lade ich sowieso so gut wie nie von 0 auf 100 (8 Stunden), sondern ich lade meist von 50 oder 30 auf 100 (macht 4 oder 6 Stunden).
2. B-Klasse hat einen deutlich höheren Verbrauch als der e-Golf.
3. Die Ergänzungsmobilität beim e-Golf, mit der ich 30 Tage pro Jahr einen Verbrenner für 400km/Tag kostenlos mieten kann.

Ich habe in der Garage auch eine rote CEE-Dose und lade mit dem Volvo-Kabel mit 3,7kW. Wenn die nächste e-Golf-Generation mit größerem Akku kommt, wird es sicher einen 11kW-Lader geben, weil man über Nacht vollladen können muss.
e-Golf, Verbrauch Bild ab Zähler
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Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Maverick78 » So 25. Okt 2015, 19:02

Ernesto hat geschrieben:
wie lange benötigt der Golf denn an der 16A Kraftstromdose mit 3,6KW bis er voll ist? Lädt man ihn denn eigentlich ganz voll oder nur 80%? Habe täglich zwischen 60-100km, kommt drauf an was man neben dem Arbeitsweg noch für Wege hat.


Ich Fahre täglich 80-100km und muss selten mehr wie 3-4h laden, da man auf diese Distanz den Akku grad mal halb leer fährt.
Maverick78
 

Re: E-Golf Zuhause laden an Kraftstromdose nur 3,6KW?

Beitragvon Ollinord » So 25. Okt 2015, 19:10

Ernesto hat geschrieben:
Habe gerade mal die EV´s verglichen,
dann bleibt ja wirklich nur der Zoe und die B-Klasse, welche beide zuhause an CEE16 mit 11KW Laden können, der Rest ausser Tesla (lasse ich mal aussen vor wegen des hohen Preises) können über CEE16 nicht mir 11KW laden.

Das ist echt entäuschend finde ich!

Der Zoe ist ja mit 11KW Ladestrom in ca 2h voll oder? So könnt ich mit leben. Auch wenn das Auto die ganze Nacht am Kabel hängt, so ist mir das zu unflexibel, falls mal irgend etwas unerwartetes kommt, kann man nicht los weil der Akku lehr ist! Das geht nicht! Mit 2h Ladezeit für Vollladung (ca150km) könnt ich leben.


Ja die ZOE ist dann in etwa voll, Du hast den Smart mit 22 KW Lader vergessen.
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