Fahren bei minus 19,5 Grad

Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon Volker E Golf » Mo 1. Feb 2016, 20:54

Ich verbrenne lieber Diesel als zu frieren. Eine Wärmepumpe funktioniert bei -20 C nicht und einen größeren Accu gibt es ja auch nicht. Zum Glück ist es ja nur selten sehr kalt, aber auch dann möchte ich nicht frieren.
Volker E Golf
 
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon Starmanager » Di 2. Feb 2016, 07:57

Wolfgang vdB hat geschrieben:
Streng genommen ist man dann natuerlich nicht mehr emmissionsfrei unterwegs. ;)
Deswegen sage ich ,einen vernuenftigen ACCU einbauen und alle Probleme sind gelöst.
Auch könnte man ueber einen Wärmespeicher nachdenken,den die Wärmepumpe dann anzapfen kann.
Alles besser,als wieder Öl zu verbrennen.
Dann kann ich nämlich auch gleich wieder zu einem super sparsamen Diesel uebergehen,der auch das Reichweitenproblem löst. :cry:
Eine Dieselstandheizung passt einfach nicht zum Spirit von einem Stromer.

Im Uebrigen ist eine Dieselheizung deutlich Abgas intensiver wie ein Dieselmotor,weil der Heizer nur mit bescheidener Wärme,ohne Druck und vor Allem ohne Abgasnachbehandlung verbrennt.
Der Faktor soll hier mal 10 :o sein.
Also wenn ich einen Lieter Diesel in einer Standheizung verbrenne,sind die Abgase so als wenn man 10 L Diesel in einem EURO 6
Dieselmotor verbrennt.

so long


Na ja das ist eine Ueberlegungssache... Zuhause heizen die meisten auch mit fossilen Brennstoffen z.B. eine Wohnung mit 100qm mit ca. 1000L im Jahr gut gerechnet. Wenn ich mit 40 L Diesel den ganzen Winter ein warmes Auto habe und gleichzeitig 10000km elektrisch zuruecklege ist das mehr als gut. Also was soll dieser falsche Stolz... ich fliege dafuer ein mal im Jahr weniger in die Ferien oder nehme die Bahn wenn es weiter weg gehen soll und stelle mich nicht in einen Stau zum Ferienbeginn... und fahre 25000km pro Jahr elektrich (Wasserenergie aus dem Rhein) das hilft viel mehr auf Dauer.

Falscher Stolz kann zu unangenehmen Nebeneffekten fuehren...
:o frieren waehrend der Fahrt damit es zum Ziel reicht...
:shock: die Frau vergraulen kosten am Ende mehr...
Wenn ich im Winter Kutsche oder Schlitten fahren moechte dann nehme ich eine mit 2 Pferden... :mrgreen:
MFG

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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Feb 2016, 08:16

Muss ja nicht Diesel sein. Ethanol wäre auch eine Alternative. Optimal wäre wohl Erdgas/Autogas, aber habe ich als Standheizung noch nicht gesehen.

Micro-Pelletkessel hätte auch was :lol: Die hab ich eh da.
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon Aragon » Di 2. Feb 2016, 08:23

... ja und beim Ethanol bitte darauf achten, dass es nicht als Nahrungsmitteln hergestellt wird :roll:
seit 3. Feb. 2015 in Gebrauch / 25'000 km nach BC 14,89 kWh/100km (50% Kurzstrecke, 30% Überland und 20% Autobahn)
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon graefe » Di 2. Feb 2016, 14:59

Den Kraftstoff zu verbrennen um Wärme zu erzeugen - das ist doch zumindest fast 100% effizient (ganz im Gegenteil zum Verbrennungsmotor).
Und den edlen Öko-Strom aus den knapp bemessenen teuren Akkus zum Glühen eines Heizdrahtes zu benutzen ist doch Frevel. Würde doch zu Hause auch niemand auf die Idee kommen, mit der PV-Anlage eine Strom-Heizung zu betreiben.

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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon EVduck » Di 2. Feb 2016, 15:23

graefe hat geschrieben:
Würde doch zu Hause auch niemand auf die Idee kommen, mit der PV-Anlage eine Strom-Heizung zu betreiben.

Warum wohl nicht? Eine Wärmepumpe? Heizstab fürs heiße Wasser? Kann durchaus sinnvoll sein...
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon Maverick78 » Di 2. Feb 2016, 15:35

graefe hat geschrieben:
Würde doch zu Hause auch niemand auf die Idee kommen, mit der PV-Anlage eine Strom-Heizung zu betreiben.


Warum nicht? Das habe ich sogar! PV Strom geht in den Brauchwasserspeicher per Wärmepumpe und wenn dann noch was über ist geht das per Heizpatrone in die Pufferspeicher des Holzvergasers. Bevor ich den Strom verschenke wird er in Wärme gewandelt.
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon volker » Do 18. Feb 2016, 10:33

Wolfgang vdB hat geschrieben:
Im Uebrigen ist eine Dieselheizung deutlich Abgas intensiver wie ein Dieselmotor,weil der Heizer nur mit bescheidener Wärme,ohne Druck und vor Allem ohne Abgasnachbehandlung verbrennt.
Der Faktor soll hier mal 10 :o sein.
Also wenn ich einen Lieter Diesel in einer Standheizung verbrenne,sind die Abgase so als wenn man 10 L Diesel in einem EURO 6
Dieselmotor verbrennt.


Erklär mir mal wieso eine stationäre Verbrennung schmutziger sein soll als in einem Zylinder? Hast du Belege für einen Faktor 10?
Ich würde im Gegenteil behaupten, die stationäre Flamme produziert weniger NOx (weil niedrigere Temperaturen) und keinen Feinstaub (da keine Verwirbelung wie bei einem turboaufgeladenem Brennraum).
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon xado1 » Do 18. Feb 2016, 11:02

für mich ist das erbsenzählerei.
schaut euch die tabelle an,und dann diesen link:
http://www.flightradar24.com/

es gab einmal einen mann der sagte:
wir werden soviele flugzeuge in den himmel schicken,daß die vögel zu fuß gehen müssen.
er hat es nicht geschafft.
jetzt 75 jahre später haben wir das locker geschafft,und keiner will aufs fliegen verzichten.
gerade jetzt sind 8800 flugzeuge mit transponder in der luft,wahrscheinlich nochmal soviele ohne.es gab aber schon zeiten ,da waren 14.000 mit transponder oben.
und der kleine bürger darf kein verbrennerauto mehr fahren,und jeder ,der einen wagen mit mehr als 10 liter verbrauch fährt,wird wie ein mörder geächtet.
da haben die amis noch eine bessere einstellung ,mit riesen pick-ups mit 25 liter verbrauch.
wenn wir unser e-auto nicht mit ökostrom fahren ,sind wir beim selben ausstoß wie ein normaler verbrenner.
der schwerverkehr wird besteuert und verteufelt,wo ein lkw heute um die 30 liter verbraucht,mit adblue und dpf.
die yacht eines freundes verbraucht 550 liter diesel,pro stunde,ohne kat und abgasreinigung. in der stunde,und in seinem hafen stehen 30 davon,
Dateianhänge
CO2 Kreuzfahrtschiff.JPG
CO2 tabelle.JPG
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: Fahren bei minus 19,5 Grad

Beitragvon Tika » Do 18. Feb 2016, 12:49

xado1 hat geschrieben:
(...)
und der kleine bürger darf kein verbrennerauto mehr fahren,und jeder ,der einen wagen mit mehr als 10 liter verbrauch fährt,wird wie ein mörder geächtet.

Na, etwas Übertreibungskaffee geschlürft? ;)
wenn wir unser e-auto nicht mit ökostrom fahren ,sind wir beim selben ausstoß wie ein normaler verbrenner.

Diese Aussage hört man immer wieder. Elektromobil fahren mache einzig und allein nur Sinn, wenn man 100% Ökostrom tankt.
Das ist einfach nicht korrekt! Korrekt ist, das belegen mittlerweile diverse Studien, dass selbst im dreckigsten Kohlestrom-Staat die Gesamtenergiebilanz eines Elektroautos positiv ist.
z.B. hier: http://www.greencarreports.com/news/110 ... -emissions
Was gerade die Leute, die einem immer naiv vorhalten, man "glaube wohl, dass der Strom aus der Steckdose" komme, gerne vergessen: Fossile Brennstoffe wachsen nicht in der Tankstelle. Es wäre schon annähernd genug Strom für ein Elektroauto vorhanden, wenn an anderer Stelle einfach kein Verbrenner mehr fährt.
Seit 24.06.2015: e-Golf (CCS, ACC, Keyless, Winter, Car-Net...)
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