e-Golf, the next generation ! ?

Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Super-E » Di 17. Nov 2015, 18:55

Ich bin sicher, dass die nächsten Generationen von EVs diese Konfigurationsmöglichkeiten bieten werden. Ob es schon die kommende ist - wer weiss. Definitiv sollte man sich schon klar machen, dass ein 22kW A/C Lader derzeit mit sicher 3-4k€ Aufpreis zu bezahlen wäre. Ob ich das tun würde ist zweifelhaft. 11kW wären aber gut, damit ich bei meinen Eltern 3ph Solarstrom tanken kann. Mehr packt der Hausanschluss eh nicht.

Lieber wäre mir aber, wenn man die CCS Leistung immer an das Zellmäßig machbare anpasst, denn das kostet wenig. Also 60, 80 oder gar 100kW? Die ersten Säulen, die das unterstützen werden ja schon gebaut. Mag sein, dass es noch wenig CCS Säulen gibt, aber immerhin mehr als TESLA SCer und es werden stetig mehr.

Für mich ist ganz klar. Ich bin sowieso nicht bereit im Normalfall öffentlich zu laden. Ein EV benötigt die Reichweite, dass ich (außer in Sonderfällen wie Langstrecke) gar nicht laden muss. Abends ab und zu anstecken. Morgens voll. Wenn ich öffentlich laden muss, dann muss das schnell gehen und zwar >50kW. Die Reichweite von 250km wäre genau mein gesetztes Minimalkriterium.

Wenn ich mein Fahrprofil anschaue, dann sind 250km+, 11kW A/C + viel kW DC also optimal (Wie Tesla model 3?). Sollte ich mal irgendwo ohne CCS gestrandet sein, dann kann man mit 11kW auch überleben. Die ganzen 22kW A/C Lader in Wohngebieten sind meiner Meinung nach eh eine temporäre Erscheinung. Fürs Parken (destination charging) zu schnell, fürs Schnellladen zu langsam... Die machen höchstens als oportunity charger dort Sinn, wo man sich genau 1-2h aufhält. Je nach Akkugröße auch mehr.

Nachdem TESLA das gleiche Konzept hat, kann es ja so verkehrt nicht sein...
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon prophyta » Di 17. Nov 2015, 19:06

@Super-E

Meinst du der Preisunterschied zwischen 11 und 22 kW ist so hoch ?

Bei den Wallboxen ist der Unterschied von 11 auf 22 kW geschätzt 300 bis 500 Euro ! ?
Grüße aus dem eVW Forum
https:/ /evw-forum.de/
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Super-E » Di 17. Nov 2015, 19:36

prophyta hat geschrieben:
@Super-E

Meinst du der Preisunterschied zwischen 11 und 22 kW ist so hoch ?

Bei den Wallboxen ist der Unterschied von 11 auf 22 kW geschätzt 300 bis 500 Euro ! ?


Ja, aber ich meinte jetzt statt einem 3kW Lader einen 22kW Lader einzubauen.

EEine Wallbox ist nichts anderes als eine intelligente Steckdose und hat nichts mit einem Ladegerät zu tun. Sowas steckt eher in eine DC Säule. Und jetzt vergleiche mal eine 20kW DC Säule mit einer 22kW A/C Säule "ohne Ladegerät".

Natürlich macht es die Masse billiger, aber als Basis kann man ja die Aufpreise des Model S für den 22kW Lader mal als Referenz nehmen. Bei so einem Luxusschlitten fällt das nicht ins Gewicht, aber bei einem Massenmodell schon. Der SMART Lader ist auch teuer und vermutlich sogar subventioniert (MB koketiert ja, dass niemand mit EVs Geld verdient)...
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon eCar » Di 17. Nov 2015, 20:38

@Super-E: +1!
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Vanellus » Di 17. Nov 2015, 21:47

lamouette hat geschrieben:
Die Diskussionen ob 7/11/22 kW Ladeleistung oder mehr Akku-Kapazität ist eigentlich überflüssig.
Die Hersteller sollten einfach diverse Akku- und Ladegerät-Optionen gegen Aufpreis anbieten (möglichst nicht als Paket, dickerer Akku nur mit großem Ladegerät).
Es ist doch albern, dass man sich bei Verbrennern Mini-Details (Schriftzug am Heck ja/nein) einzeln aussuchen kann, aber so wesentliche Dinge wie Akku und Ladegerät meistens nicht.


So isses!

Zu Prophyta:
VW muss tatsächlich nur wollen. Forschungsarbeit ist da nicht notwendig - nur WOLLEN. Ist ja alles schon auf dem Markt.

11 kW sind für unterwegs-Laden zu wenig, wenn man drauf warten muss. 22 kW braucht bei der Zoe in der Praxis (man fährt ja nicht mit 0% an die Säule) so etwa um die 40 min. Mit 11 kW dauert es mehr als 1,5 Stunden. Das ist keine Freude mehr! Die Mercedes B-Klasse e-drive mit 11 kW Ladeleistung ist ein krasser Rückschritt gegenüber der Zoe bei Fahrten, bei denen ich unterwegs laden muss und darauf warte, weiterfahren zu können. 22 kW finde derzeit akzeptabel. 43 kW sind natürlich noch besser, aber der Zeitgewinn gegenüber 22 kW-Säulen, die es zu tausenden gibt, sind 10-15 Minuten. Das ist nicht die Welt.

Wenn ich nur Zuhause lade, sind für mich persönlich 3,7 kW ausreichend, aber der Aktionsradius ist bei Ladung ausschließlich Zuhause mit 50-60 (Winter) bis 80 km (Sommer) viel zu klein.
Gruß
Reinhard
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon ElektroAutoPionier » Mi 18. Nov 2015, 21:53

na 3,7 reicht aber nur, wenn du dann nicht mehr am Abend kurz weg willst. Meine Hager-Box. die bei meiner Zoe dabei war, konnte nur 1-phasig. Ich musste mal nach der Arbeit nochmal weg und die 3,7 kw am Abend reichte eben nicht und ich hatte mir ausgerechnet noch an ein 22 KW-Saäule nach der Veranstaltung zu fahren und dann funktionierte die nicht.
Ich habe ganz schnell die Hager 1-phasig auf 3-phasi aufgerüstet, damit ich locker zwischen Arbeitsschluss und Abendveranstaltung die Zoe genug zum Laden gebe. Denn 11 KW reichen allemal als Zwischenladung bei grösserer Pause.
Renault Zoe Zen mit Rückfahrkamera aus F, EZ 07/2013, Import 06/2014,
TESLA Model S85 mit Pano, Doppellader, EZ 02/2014, gekauft: 01/2016,
seit dem 04.01.2016 keinen Verbrenner mehr im Haushalt.
Mehr als 90000 km rein elektrisch gefahren.
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Barthwo » Mi 18. Nov 2015, 22:07

ElektroAutoPionier hat geschrieben:
na 3,7 reicht aber nur, wenn du dann nicht mehr am Abend kurz weg willst... Ich musste mal nach der Arbeit nochmal weg und die 3,7 kw am Abend reichte eben nicht .... 11 KW reichen allemal als Zwischenladung bei grösserer Pause.

Das sehe ich genauso. 11 kW wären vom Ladegerät her nicht so viel teurer im Auto. Sie würden aber echt was bringen beim Nachladen zu Hause oder beim "Destination Charging". Außerdem in jeder Hausinstallation mit der standardmäßigen Absicherung für dreiphasige Lasten machbar.
Für Langstreckentauglichkeit dann ergänzt durch CCS mit 50 - 100 kW je nach Batteriegröße.
2 Personen mit e-Golf + Opel Astra in Garage
e-Golf Verbrauch: Sommer 13,8, Winter 17,3
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Maverick78 » Mi 18. Nov 2015, 22:50

Seh ich auch so. 11kw + CCS ist allemal ausreichend
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Tika » Mi 18. Nov 2015, 23:06

Super-E hat geschrieben:
Mag sein, dass es noch wenig CCS Säulen gibt, aber immerhin mehr als TESLA SCer und es werden stetig mehr.

Bist du da sicher? Wo nimmst du die Zahlen her?
Ich habe mal eben im hiesigen Stromtankstellenverzeichnis (also EU) auf alle CCS Säulen gefiltert, da werden mir 1010 angezeigt. Ich weiß nicht, wie viele Standorte mehr als einen CCS Stecker haben - ich schätze, ziemlich wenig.
Filtert man auf >43 kW, bleiben 840 Standorte. Filtert man weiter auf 24/7 und ohne Störungsmeldung, bleiben noch 591. Wieviel davon sind wirklich verlässlich und für Fernreisen geeignet gelegen?

Tesla hat laut supercharge.info aktuell 1126 Supercharger Stalls in Europa mit Status Open. 35 weitere sind aktuell in Bau.

Ich hoffe natürlich selber auch auf einen starken Anstieg von "guten" CCS Säulen rund um Deutschland, fahre schließlich selber e-Golf. Aber selbst rein Zahlenmäßig ist Tesla da WEIT voraus, von der Verlässlichkeit und Abdeckung (natürlich nur für Tesla Fahrzeuge) ganz zu schweigen... :oops:
Seit 24.06.2015: e-Golf (CCS, ACC, Keyless, Winter, Car-Net...)
01.04.2016, 05:00 MESZ: Reservierung Tesla Modell ≡ (common_reservation_id: 443xxx)
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Re: e-Golf, the next generation ! ?

Beitragvon Naheris » Mi 18. Nov 2015, 23:26

Das Problem ist, dass Du Ladepunkte mit Ladestandorten vergleichst. SuCs sind immer üppig ausgestattet, was ja gut ist. Aber es sind halt meist 6 oder 8 an einem Ort. Ist leider etwas schwer aus der Statistik zu lesen. :) Seite: http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/

Die Zahlen laut GE für Europa sind (Stand 18.11.2015):
- Standorte >= 43kW: Chademo ca. x1250, CCS ca. x850, Typ-2 ca. x750, SuC ca. x205.
- Ladepunkte >= 43 kW: Chademo x1373, SuC x1351, CCS x914, Typ-2 x822, CEE-rot x17.

Für Deutschland (Stand 18.11.2015):
- Standorte >= 43 kW: CCS ca. x130, Chademo ca. x85, Typ-2 ca. x65, SuC ca. x55.
- Ladepunkte >= 43 kW: SuC x322, CCS x141, Chademo x86, Typ-2 x78, CEE-rot x7.

Fazit für mich: Mit SuC fährt man natürlich klar am besten, weil es auch für Weitstreckenfahrt optimiert ist und entsprechend liegt. Auch sind viele Länder derzeit noch gar nicht wirklich erschlossen, wodurch in den "beglückten" Ländern die Dichte natürlich vergleichsweise höher ist als der Rest (sieht man ja in Deutschland: 1/4 aller SuC bei nur 1/6 aller CCS, 1/11,5 aller Typ-2 und 1/14,5 aller Chademo - Ladestandorte).

Davon abweichend ist in Deutschland CCS aber insgesamt weit häufiger anzutreffen als die anderen Systeme. Hier könnte aber "nach SLAM" Chademo sprunghaft auf- und ggf. sogar wieder leicht überholen. In Europa ist generell also Chademo die bessere Wahl. CCS wächst in Deutschland schneller, Chademo dafür (ganz leicht) im Rest von Europa. Insgesamt scheinen aber CCS und Chademo immer gleichzeitig aufgestellt zu werden, weil die Kurven sehr ähnliche "Knicke" besitzen.

Österreich und Schweiz haben einen leichten Vorteil von Chademo vor CCS, mit Typ-2 knapp dahinter. Scheinbar werden hier nur noch Triple-Lader gebaut, da die Kurven fast absolut identisch sind. Somit wird der knappe Vorteil von ein paar Chademo-Ladern hier immer weniger signifikant (am Prozentwert gemessen).
Ladeleistung und Übersicht derzeit gängiger EVs (Link im Forum)

Passat GTE Bild
e-Golf 300 (voraussichtlich ab Dezember 2017)
... and I paced (#22).
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